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109er Gutachten selbst bezahlt? OEG

Wenn die Körperschäden bereits weggegangen sind, dann hast du bereits einen Teilerfolg, was wirklich beachtlich ist !

Die Albträume kommen eindeutig von den Gewaltaten, ohne zweifel, doch das Versorgungsamt sieht hiermit keine Kausalkette gegeben, so traurig es auch ist.

Ja, dass ich noch lebe und dass die Körperschäden weg sind, das finde ich auch gut.

Und dass ich wegen weggegangenen Symptomen (auch wenn sie mit der Gewaltat zusammenhängen) kein Geld bekomme, ist mir auch klar.

Und da ich selbst die Albträume usw. nicht als so gravierend sehe (im Vergleich zu Problemen, die ich ja mal hatte), glaube ich auch nicht, dass ich dafür Geld bekomme.

Also, selbst wenn ich als Opfer anerkannt werden sollte, bringt das für mich persönlich deshalb wohl momentan höchstens 50 Euro im Jahr (Zuzahlungsbefreiung).

Also, es geht mir nicht ums Geld - zumal das Verfahren mir wohl mehr kosten wird.

ABER was ich mich frage ist: dafür dass mein gesundheitlicher Zustand einigermaßen stabil bleibt, und es noch besser wird, brauche ich noch Therapiestunden. Und da frage ich mich, wer dann für diese Therapiestunden zuständig werden wird (Amt oder Kasse?).

UND: es kann ja sein, dass es mir in 30 Jahren wieder schlecht geht. Und dann zu beweisen, dass ich mal Gewaltopfer war, stelle ich mir viel schwieriger vor. Noch sind ja meine Ärzte alle am Leben......

Und deshalb bräuchte ich jetzt eigentlich nur eine Entscheidung "dem Grunde nach" ohne Geldzahlung....... und will herausfinden, ob sowas möglich ist.
 
Hmmm, das mit dem Umkippen kenne ich, aber irgendwie habe ich das bisher nie als ein Problem für mich gesehen (und meine Ärzte auch nicht).

Ich mein, im Bus kann man die Leute nett um einen Sitzplatz bitten.

Ich weiß nicht......mir kommt der Wunsch schon ziemlich weit geholt her.


Das Umkippen wird dann zum Problem wenn es unkontrolliert und jederzeit passiert, zb mitten auf einer belebten Kreuzung, die man gerade überqueren will umzukippen, kann schon tödlich enden.
Insofern ist das bei dir vielleicht kein Problem, bei mir aber schon.

Als junger gesund aussehener Mensch bittet man auch keinen im Bus um einen Sitzplatz. Oder bleibt sitzen wenn eine rüstige Rentnerin kommt und den Platz beansprucht. Bei den dann folgenden Diskussionen will immer einer (oder mehrere) den Schwerbehindertenausweis sehen! Wer glaubt einem denn ein Anfallsleiden?
Also verzichte ich auf diese Diskussionen und steig sofort wieder aus wenn kein Sitzplatz verfügbar ist oder jemand meinen haben will.
Dadurch muß ich auf den nächsten Bus warten und komme eine halbe Stunde später zum Termin. Das ist nicht wirklich ideal. Aber wenn du einen besseren/anderen Vorschlag hast als ein Merkzeichen dann nur raus damit 😉
btw: Auto scheidet schonmal aus Fahrrad aus den og Gründen und fürs Laufen isses zu weit (45 Minuten Fahrtstrecke).
 
Das Umkippen, sind es die psychischen Folgeschäden ? Wenn ja, wie grausam !!!!

Wie lange quälen dich denn diese Folgen ?
 
Das Umkippen wird dann zum Problem wenn es unkontrolliert und jederzeit passiert, zb mitten auf einer belebten Kreuzung, die man gerade überqueren will umzukippen, kann schon tödlich enden.
Insofern ist das bei dir vielleicht kein Problem, bei mir aber schon.

Bin schon mal eine Treppe runter gestürzt deswegen. Und einmal Fussgelenk gebrochen habe ich auch schon.

Aber tödlich geendet hat es noch nicht. Und außerdem glaube ich nicht, dass auch ein Sitzplatz oder Begleitperson einen derartigen Unfall verhindern kann.

(Und auch Epileptiker oder Menschen mit Herzproblemen bekommen keine Gehbehinderung oder ständige Begleitung erkannt bzw. ständige Begleitung nur, wenn z.B. man Grand-Mal-Attacke hat, wo man bei einem Anfall ohne eine sorfortige medizinische Versorgung sterben kann, also durch den Anfall selbst und nicht durch den Sturz oder so .....)

Von daher denke ich schon, dass das Problem mehr Deine Angst vor dem Umkippen ist das das Umkippen selbst.


Als junger gesund aussehener Mensch bittet man auch keinen im Bus um einen Sitzplatz. Oder bleibt sitzen wenn eine rüstige Rentnerin kommt und den Platz beansprucht. Bei den dann folgenden Diskussionen will immer einer (oder mehrere) den Schwerbehindertenausweis sehen! Wer glaubt einem denn ein Anfallsleiden?

Hmm, ich hatte nie Probleme, wenn es mir schlecht ging und ich um einen Sitzplatz gebeten habe (z.B. nach einer Bauch-OP hat man auch keinen Schwerbehindertenausweis, das sieht man einem auch nicht an). Und im vollen Bus vom Stehen umkippen, dadurch passiert auch nicht so viel.

Also verzichte ich auf diese Diskussionen und steig sofort wieder aus wenn kein Sitzplatz verfügbar ist oder jemand meinen haben will.
Dadurch muß ich auf den nächsten Bus warten und komme eine halbe Stunde später zum Termin. Das ist nicht wirklich ideal.

Letzendlich bist Du ja aber nicht umgekippt.
 
Noch eine Idee:

Dein Arzt könnte dir ein Attest schreiben, was Du den anderne Fahrgästen vorzeigen könntest, falls Du dringend einen Sitzplatz brauchst und Du es nicht traust, das selbst anzusprechen.

Du könntest auch ein PPM beantragen (ich denke, so hieß das), das ist eine Alltagsbegleitung für psychisch kranke Menschen und läuft über SGB.
 
Rollator ist schon bestellt, meine Uroma hat ihren posthum bei ebay eingestellt wie ich grad gesehen habe, da läßt sich sicher noch was machen 😉
Nun muß ich das Ding nur noch mit Gurten und einem Autopiloten für den "Schadensfall" aufmotzen. Achja und Rallyestreifen, schließlich bin ich ja grad Anfang 30 da will ich nicht so spießig rüberkommen.
Danke für eure Tips, allein wär ich da nicht draufgekommen 😛
 
Rollator hilft aber nur als Sitzgelegenheit im Bus.

Wenn Du Angst hast, vorm Umkippen auf der Strasse, dann muss es schon Rollstuhl sein - denn dann kannst Du ja gar nicht umfallen. Bloß - wenn Du vorm Surz so eine Angst hast, kannst Du draußen ja auch nicht mal kurz aufstehen.
 
Mal im Ernst hier wird ja ein bisschen schief diskutiert. Ein Rolli hilft dir auch nicht, wenn es dir schwarz vor Augen wird. Es ist ja völliger Unsinn sich im Strassenverkehr allein fortzubewegen, wenn man "ohnmächtig" werden kann. Eins steht fest, ohne Begleitung läuft da gar nichts.

Wie ist es denn zu diesem Krankheitsbild gekommen ?
 
Mal im Ernst hier wird ja ein bisschen schief diskutiert. Ein Rolli hilft dir auch nicht, wenn es dir schwarz vor Augen wird. Es ist ja völliger Unsinn sich im Strassenverkehr allein fortzubewegen, wenn man "ohnmächtig" werden kann. Eins steht fest, ohne Begleitung läuft da gar nichts.

Doch, es geht. Zumindest bei mir geht das. Mir wäre Rollstuhl auch zu umständlich, auch wäre es mir zu umständlich, eine Begleitung zu suchen. Lieber kippe ich um.

Und das gibt mir persönlich schon ein Stück Lebensqualität, dass ich nicht so eine Angst vorm Umkippen habe.

Zu so einem Anfall kommt es, wenn schlimme Erinnerungen von früher hoch kommen wollen, und der Körper eine Notbremse zieht. Im Grunde genommen schützt sich der Körper, dass man sich nicht erinnert.
 

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