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Gast
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Wenn die Körperschäden bereits weggegangen sind, dann hast du bereits einen Teilerfolg, was wirklich beachtlich ist !
Die Albträume kommen eindeutig von den Gewaltaten, ohne zweifel, doch das Versorgungsamt sieht hiermit keine Kausalkette gegeben, so traurig es auch ist.
Ja, dass ich noch lebe und dass die Körperschäden weg sind, das finde ich auch gut.
Und dass ich wegen weggegangenen Symptomen (auch wenn sie mit der Gewaltat zusammenhängen) kein Geld bekomme, ist mir auch klar.
Und da ich selbst die Albträume usw. nicht als so gravierend sehe (im Vergleich zu Problemen, die ich ja mal hatte), glaube ich auch nicht, dass ich dafür Geld bekomme.
Also, selbst wenn ich als Opfer anerkannt werden sollte, bringt das für mich persönlich deshalb wohl momentan höchstens 50 Euro im Jahr (Zuzahlungsbefreiung).
Also, es geht mir nicht ums Geld - zumal das Verfahren mir wohl mehr kosten wird.
ABER was ich mich frage ist: dafür dass mein gesundheitlicher Zustand einigermaßen stabil bleibt, und es noch besser wird, brauche ich noch Therapiestunden. Und da frage ich mich, wer dann für diese Therapiestunden zuständig werden wird (Amt oder Kasse?).
UND: es kann ja sein, dass es mir in 30 Jahren wieder schlecht geht. Und dann zu beweisen, dass ich mal Gewaltopfer war, stelle ich mir viel schwieriger vor. Noch sind ja meine Ärzte alle am Leben......
Und deshalb bräuchte ich jetzt eigentlich nur eine Entscheidung "dem Grunde nach" ohne Geldzahlung....... und will herausfinden, ob sowas möglich ist.