G
Gast
Gast
Ja, das meinte ich. Ich hatte mal gehört, dass es daher einfacher wäre, zuerst eine Schwerbehindertenausweis zu versuchen, weil man dann die Behinderung viel leichter anerkannt bekommt als wenn man es gleich im Rahmen von OEG macht (da macht man dann ja beides zusammen).
Wenn man etwas "läuten" hört, ist doch die Wahrheit und die Realität gleich zwei paar verschiedene Schuhe. Einen Behindertenausweis bekommt man in der Tat nur dann ausgestellt, wenn eine Behinderung jemand mehr als sechs Monate stark einschränkt. Das Amt schätzt überwiegend die Krankheiten milder ein, als der eigentliche körperliche Status ist, das ist Fakt. Es bedarf also hier auch viel Zeit, um an die pure Gerechtigkeit zu gelangen, was einem tatsächlich an Prozenten zusteht. Wie gesagt ärztliche Berichte werden meistens ignoriert. Keine Frage, bist du mit einem geringen Prozentsatz einverstanden, hast du deinen Behindertenausweis in kürzester Zeit. Fakt, die meisten Menschen beantragen einen solchen Ausweis auch nur dann, wenn sie wirklich körperlich oder seelisch hart betroffen sind und das macht die Angelegenheit extrem schwer, zieht die Anfertigung in die Länge. Oftmals begleitet von jahrelangem Kampf vor Gericht.
Du schreibst weiter, dass du keine Körperschäden hast. Eine schwere anhaltende PTBS zieht meistens immer gravierende Körperschäden mit sich. Schau mal in diversen Fachlektüren nach, hier kannst du treffende Textpassagen finden.
Ob allein die Albträume zur einer Kausalkette führen können ist fraglich . . . (die Gesetze sind hart geregelt, leider nicht opferfreundlich).
Alles Gute für dich und verlass dich nicht nur aufs Hörenssagen.
lg