Ich befasse mich rein interessehalber mit den "Propheten" aus dem Böhmerwald, Leute wie der Stromberger und der bekannte Mühlhiasl. Außerdem mit Nostradamus und einigen anderen (blinder Jüngling von Prag, Sybille von Prag).
Wenn man sich damit befaßt, geht der Angstpegel gleich nach unten wenn man da z.B. liest, das "dritte Geschehen" (Weltkrieg) bricht in einem Jahr aus, wenn es im Frühjahr schon so zeitig warm wird, daß "die Kühe schon im April bis zum Bauch im Gras stehen".
Achte daher einfach aufs Wetter in diesem Frühling. Wenn es noch mal knackig kalt wird und das Gras erst Anfang Mai so richtig sprießt - dann ist nix mit Krieg in diesem Jahr. Angst gegessen.
Und dieses Spiel jedes Jahr wieder. Los gehen soll es aber nicht in einem April, sondern "wenn die Kirschen reifen", also Juni. Zeit genug ab April, sich vom Acker zu machen.
Wo man sich am besten hinflüchtet wird auch gesagt, ein paar Gegenden in Süddeutschland wo sich zu allen Zeiten Fuchs und Hase gute Nacht sagen und auch keine Armee aufhält und keiner daran denkt auf die genannten Tierchen Bomben zu werfen, oder gleich Richtung Spanien/Portugal, aber nur hochgelegene Gebiete wo einen kein Tsunami vom Meer her erwischen kann, denn so einen soll es auch geben. Welche französischen Städte man lieber meiden sollte, sagt einem Nostradamus.
Du merkst, ist nicht so verkehrt sich damit zu befassen. Wissen (egal für wie realistisch man es halten will) frißt Angst auf. Spar Dir ein paar Euro zusammen als Reisegeld und merk Dir wo Deine wichtigsten Papiere (Personalausweis etc.) liegen, daß Du im Notfall fix aufbrechen kannst, das ist die beste Absicherung für alle Eventualitäten.
Und dann lehn Dich gemütlich zurück und genieße das momentane Leben. Hat keinen Zweck, Angst zu schieben was dieses Jahr oder vielleicht erst in zehn oder hundert Jahren passieren kann. Denn momentan sind die Russen dank der Ukraine militärisch zu schwach auf der Brust, die vorhergesehenen Szenarien wahrzumachen. Dieses Jahr daher: hochgradig unwahrscheinlich.