Ach ja, größere Summen überweise ich in der Regel. Und schreibe in den Verwendungszweck immer noch "LEIHGABE" oder "GELIEHEN" dazu. Sodass man schon daran erkennen kann, dass das nicht als Schenkung gedacht war. Man muss grundsätzlich einen Zettel unterschreiben, auf welchem steht, welche Summe geliehen wurde und in welcher Form es zurückgezahlt werden muss (ab wann, welche Raten), erst recht bei Bargeld (zumindest wenn es mehr als 50€ sind).
Denn auch wenn ich nur Geld verleihe, das ich auch verschenken würde, so sehe ich das als gute Absicherung. Etwa falls ich mitkriege, dass eine vermeintlich gute Freundin zwar gerne Geld bei mir "borgt", hinter meinem Rücken aber in einer Tour über mich herzieht. Dann werde ich schon ungemütlicher und will das Geld eben nicht vergessen. Und auch, weil sich das Vorhandensein eines solchen Zettels gefühlt etwas auf die Rückzahlmentalität auswirkt. Wenn man weiß, dass Beweise vorliegen, mit welchen man auch einen Titel erwirken kann, zahlen manche eher zurück als wenn sie darauf pokern, das Geld als "das hat sie mir geschenkt" oder "welches Geld?" auszugeben.