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Freundschaftssuche raubt mir Energie

Mich strengt diese Planerei auch extrem an. Sowohl, wenn ich die bin, die unbedingt etwas machen will und der anderen alles aus der Nase ziehen muss. Als auch, wenn die andere etwas plant, während ich mit den Gedanken und Sorgen gerade wo anders bin.

Deswegen bevorzuge ich Freund- und Bekanntschaften, bei denen man sich "automatisch" trifft, also z.B.: Stammtisch, Sportclub, Chor oder früher eben Schule und Uni. Da kann man dann ganz spontan entscheiden, ob man nach dem Sport noch was trinken geht oder auch, ob man den Chor ausfallen lässt, weil man so erschöpft ist. Aber dieses nervtötende hin und her bis ein einziges Treffen organisiert ist entfällt halt total. Dafür kann es natürlich auch sein, dass die andere überraschend heute nicht im Chor war, aber dann vermutlich nächste Woche wieder...
 
Ich persönlich habe gemerkt- was man jagt, rennt energetisch vor einem weg.

Ich habe über Spontacts etc. neue Kontakte gesucht, vieles hat sich wieder verlaufen. Nur 2 Freundinnen sind hängen geblieben, aber die passen und für die bin ich sehr dankbar!

Ansonsten habe ich losgelassen und mich auf mich fokussiert und siehe da- ganz unverhofft habe ich zwei neue, super passende Freundinnen über Insta kennengelernt. Eine Influencerin fragte, woher ihre Community kommt und daraufhin schrieben mich die beiden an.

Sie sind super lieb, planen treffen, melden sich, fragen nach- ein absoluter Traum.

Man ist immer ein Spiegel für andere und wenn man sich auf sich fokussiert, tun dies andere Menschen auch. Das stimmt absolut. Von daher lehne ich mich nun eher zurück und lasse mal die anderen "machen".

Ich habe aber auch kein Problem, alleine etwas zu unternehmen bzw. brauche ich das sogar. Lesen, Sport, bummeln gehen z.B.
 
Ehrlich gesagt, mir würde keine Freundschaft gelingen, wo nicht auf beiden Seiten feststeht- ich bin okay, du bist okay. Ich will dich gern um mich, du mich gern um dich.

Da kenne ich mehrere, wo es so ist. Manche dieser Verbindungen gibts seit ewig, manche noch nicht so lange, aber im Grunde ist es dieses "sich echt mögen, auf Gegenseitigkeit", das für mich so eine Wohltat ist und umgekehrt.
Diese Leute kamen wie zufällig daher, unterwegs im normalen Alltag gabs diese Begegnungen.
 
Bekanntschaften dürfen gerne Freude bringen sonst .. wird’s leider nix

Wann ist diese Freude da?

Bei unserem Mädchentreff gestern, da konnte ich wieder spüren und merken, wir genießen unsere Zeit miteinander, nlcht nur ich, sie ebenso. Von Morgens an bis zum Abend hat jeder dazu beigetragen, durch was?
Wir wertschätzen uns sehr, das ergibt zugleich ein Verhalten und ein Benehmen, das gut tut.
 
Wann ist diese Freude da?

Bei unserem Mädchentreff gestern, da konnte ich wieder spüren und merken, wir genießen unsere Zeit miteinander, nlcht nur ich, sie ebenso. Von Morgens an bis zum Abend hat jeder dazu beigetragen, durch was?
Wir wertschätzen uns sehr, das ergibt zugleich ein Verhalten und ein Benehmen, das gut tut.
Wann ist diese Freude da?

Bei unserem Mädchentreff gestern, da konnte ich wieder spüren und merken, wir genießen unsere Zeit miteinander, nlcht nur ich, sie ebenso. Von Morgens an bis zum Abend hat jeder dazu beigetragen, durch was?
Wir wertschätzen uns sehr, das ergibt zugleich ein Verhalten und ein Benehmen, das gut tut.
Wann ist diese Freude da?

Bei unserem Mädchentreff gestern, da konnte ich wieder spüren und merken, wir genießen unsere Zeit miteinander, nlcht nur ich, sie ebenso. Von Morgens an bis zum Abend hat jeder dazu beigetragen, durch was?
Wir wertschätzen uns sehr, das ergibt zugleich ein Verhalten und ein Benehmen, das gut tut.

Ich trenne Freundschaften und Bekanntschaften mittlerweile sehr strikt wer nicht für andere da ist - für die bin ich auch nicht da.. das kann man und sollte man vorher abklopfen.

Daher was du beschreibst ist ja schon eine Freundschaft
 
Und das laugt auf Dauer aus, wenn immer eine Person das machen muss, weil die andere schlichtweg zu faul ist 10 Sekunden ihrer Aufmerksamkeit herzuschenken um ihren Kalender zu checken oder zu entscheiden will ich das machen oder nicht.

habe jetzt nicht den ganzen Thread gelesen, sorry.
Aber bei der Stelle bin ich hängen geblieben.
Das hat mit Faulheit, meiner Meinung nach, rein gar nichts zu tun.
Wo ein Wille ist, ist immer auch ein Weg.
Und sie will halt nicht (zumindest nicht im gleichen Maße wie du), daran kann keiner von euch beiden etwas ändern.
Wenn dir das auf dauer zu doof ist (was ich übrigens 100% nachvollziehen kann) dann brich den Kontakt zu diesem Menschen ab (was aber wahrscheinlich mangels Alternativen auch nicht so easy ist) oder versuch dich damit abzufinden wie es ist.
Wovon ich in solchen Konstellationen dringend abrate ist der Versuch, den Gegenüber zu ändern. Das wird nicht klappen.
In den meisten Freundschaften (gerade im Erwachsenenalter) muss man oft sehr viele Kröten schlucken, wenn man sie aufrecht erhalten will.
Ach wie herrlich einfach war das im Teeniealter, oder?
Alles unkompliziert, meist spontan möglich.
Keine unrealistischen gegenseitigen Erwartungen oder gar Druck.
Als Erwachsener ist das alles oft leider nicht mehr so ohne weiteres möglich.
Die Gründe dafür sind vielfältig und sprengen hier den Rahmen.
 
Wenn der andere zurückhaltend und mässig begeistert reagiert, dann heisst das: "Ich will das eigentlich nicht." Dadurch, dass du die Organisation halt "notgedrungen" alleine übernimmst (für etwas, was der andere gar nicht will), bringst du ihn in einen Konflikt weil er da irgendwie wieder raus kommen will. Also "vergisst" er gefliessentlich dir den versprochenen Link zu schicken, oder dir ein Lokal zu nennen, "vergisst" die vereinbarte Zeit oder gar den Termin. Das sind alles subtile Hinweise an dich, die da bedeuten: "Wann begreifst du endlich, dass ich nicht will? Muss ich dir wirklich brutal ein Nein ins Gesicht schleudern?"

Mehr Wahrheit habe ich selten hier im Forum gelesen!
Sehr gut auf den Punkt gebracht.
 
Mehr Wahrheit habe ich selten hier im Forum gelesen!
Sehr gut auf den Punkt gebracht.

Einfach Nein sagen finde ich trotzdem leichter - ist auch nicht so schwer 🤷‍♀️

Kann man lernen - tat ich selbst in den letzten Jahren … nach etlichen nervenaufreibenden Erfahrungen -
Nein war im Jahr 2023 eines meiner Lieblingswörter und wird sich bis zu meinem Lebensende auch so weiterziehen. Nein geht nicht - nein möchte ich nicht . Dann ist Gegenüber nicht Unguter-Weise im Unklaren.
Ghosten ist halt die letzte Instanz wenn normale Kommunikation wirklich nichts bringt .
 

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