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Rauchverbot verfassungswidrig

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Ich denke, die Gesundheit der Kinder ist ebenfalls durch die Verfassung geschützt. Hat es nicht sogar schon Fälle gegeben, in denen das Jugendamt aktiv wurde, weil Kinder zu übergewichtig waren und die Eltern sich nicht darum kümmerten ?

Ich denke nicht, dass so eine Regelung vor dem BVerfG kippen würde, da das Kindeswohl in unserer Rechtssprechung ein hohes Gut ist.
 
Keine Strafe ohne Gesetz!
Wie soll ermittelt werden, wenn die Polizei nicht in die Wohnung darf? Da sind die Hürden - völlig zu recht - hoch gelegt.
 
Ob nun die GSG 9 die Wohnung stürmen würde, oder die Sache bei Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt zur Sprache käme, müsste man überlegen.🙂

Unabhängig davon macht es aber Sinn, dass Kinder nicht passiv rauchen. Und das ist ein Aspekt, den die Gegner des Rauchverbotes berücksichtigen sollten.
 
Doch, das geht schon. Es ist sogar recht leicht messbar, ob Eltern rauchen oder nicht - also, im Urin der Kinder messbar.

Wenn ich mich recht erinnere, war es so, dass nach Einführung des bleifreien Benzins die Blei- und Quecksilbergehalte in Kindern innerhalb von 15 Jahren um die Hälfte gesunken ist. Bei der Untersuchung hat man aber auch bemerkt, dass die sich Konzentration der Rückstände von Tabakrauch in den Kindern verdoppelt hatte, da es mehr rauchende Mütter gab.
 
Doch, das geht schon. Es ist sogar recht leicht messbar, ob Eltern rauchen oder nicht - also, im Urin der Kinder messbar.

Dann präzisiere ich: Es ist schlicht nicht kontrollierbar, mit einem verhältnismäßigen Aufwand. Wie soll das gehen? Kinder ca. alle 6 Monate bei einer neu geschaffenen Behörde vorpinkeln lassen? 😀

Und natürlich ist im Urin nicht nachweisbar, woher der Wert kommt?
Objektiv ist nur nachweisbar, dass das Kind sich dort aufgehalten hat, wo geraucht wurde.
 
Dann präzisiere ich: Es ist schlicht nicht kontrollierbar, mit einem verhältnismäßigen Aufwand. Wie soll das gehen? Kinder ca. alle 6 Monate bei einer neu geschaffenen Behörde vorpinkeln lassen? 😀
Hört sich nach Big-Brother an. Aber auch ohne das, könnte man Eltern Vorsorgeuntersuchungen nahe legen, die zeigen ob das Kind durch Umweltgifte belastet ist. In den meisten Fällen würde sich dann zeigen, dass das Kind durch Passivrauchen geschädigt ist. Wenn ich mich recht erinnere, ist das bei der Hälfte der Deutschen Kinder der Fall.


Objektiv ist nur nachweisbar, dass das Kind sich dort aufgehalten hat, wo geraucht wurde.
Du unterschätzt die Möglichkeiten unserer modernen Technologie.🙂😉
Man kann recht einfach nachweisen, ob in einem Rauch geraucht wird, oder nicht. Tabakrauch verschwindet ja nicht, sondern zieht in Möbel, Teppiche, Tabeten, Mauerwerk, etc. Das ist auch ohne grossen Aufwand messbar - unangenehm ist daran, dass die teerhaltigen Schadstoffe im Rauch fettlöslich sind und über die Haut aufgenommen werden. Drum ist es für kleine Kinder auch nicht gesund in Räumen zu spielen, in denen stark geraucht wurde.



...hört sich fast so an, als ob ich ein militanter Nichtraucher wäre. Tatsächlich hab ich aber mit Rauchern oder Nichtrauchern nicht viel am Hut. Ich hab nur immer wieder Studien über Umweltschadstoffe auf dem Schreibtisch und da fällt Rauchen so stark ins Gewicht, dass die Aufregeung über andere Schadstoffquellen schwer verständlich wird. Es ist eigentlich ziemlich schräg, wenn sich Raucher oder Passivraucher um Ozon, Autoabgase oder Blei in Wasserleitungen Gedanken machen.


PS
Von wegen Schutz der Privatspäre:
Ich hatte mal mit einer Bürgerinitiative zu tun, die wegen Schwermetallen in ihren Hausgärten auf die Barrikanden gegangen ist. Die Sache war harmlos und in keinster Weise ungesund - aber wenns erstmal so eine Initiative gibt, dann wird auch protestiert. Die Initiatorin hat mich dann bei einer stundenlangen Podiumsdiskussion gefragt, ob mir "die Gesundheit meiner eigenen Kinder auch so egal wäre". Ich hab mich zu der Gegenfrage hinreissen lassen, wie sie denn die Folgen ihres Kettenrauchens auf ihre Kinder einschätzen würde. Es gab einen Tumult in den Reihen der Bürgerinitiative: Wie ich mir denn anmaßen könnte, das Privatleben einer unbescholtenen Bürgerin zu bewerten....
Klar hatten sie Recht - das ging mich nix an. Aber in der Öffentlichkeit eine Bürgerinitiative gegen Umweltgifte anzuführen und im Privatleben die eigenen Kinder einzuqualmen, ist nun mal nicht gerade clever.
 
Vermutlich wäre es dann aber doch einfach die Herstellung von Tabakwaren zu verbieten und auch keine mehr ins Land zu lassen.
Denn bei Deinem Modell dürften nur noch Singels die keine Kinder wollen, Eunuchen und Sterilisierte rauchen. Aber auch nur irgendwo off-shore wo die Windräder den Rauch gut verteilen.
 
Eigentlich würdes schon reichen, zum Rauchen auf den Bakon zu gehen. Dann bräuchte man kein Verbot - und es könnte auch mit der Nachbarin klappen. 🙂
 
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