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Lebensmittelpreise

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Also mal ganz ehrlich: wer sich Brombeeren und Blaubeeren nicht aus dem Wald holt ist doch selbst Schuld. Die Blaubeeren, die man heutzutage im Laden kaufen kann sehen mit ihrem weißen Fruchtfleisch genauso aus, wie sie schmecken: fad und ohne Geschmack. Da nutzt es auch nichts, wenn sie doppelt und dreifach so groß wie eine Waldblaubeere sind. Vorvoriges Jahre haben wir im Fichtegebirge im Urlaub an einem Nachittag 3kg Beeren gesammelt. Da gibts noch richtig große Blaubeer-Wiesen und kaum gekämmt, weil man erst mal eine halbe Stunde den Berg rauflaufen muss 😀

@Germ:
Ich habe es dir schon mal gesagt, ich fühle mich nicht verantwortlich für die ganze Welt. Es wird immer irgendwo Leute geben, denen es schlechter geht. Das ist sehr bedauerlich aber das entzieht mir garantiert nicht das Recht, mich darüber aufzuregen, dass sich ein paar gierige Pfeffersäcke schamlos an meinem sauer verdienten Geld bedienen. Vor allem dann, wenn dieses Bedienen völlig sinnfrei und unnötig ist.
Ausserdem verstehe ich nicht, dass du dich darüber aufregst, dass die Erntehelfer der Plantagen wenig Geld bekommen. Erstens ist der Lebensunterhalt in diesen Ländern nicht so teuer, wie bei uns, d.h. ein Arbeiter schätzt sich mit dem Gehalt, dass er bekommt glücklich, weil es ihn knapp aber doch wenigstens existentiell ernähren kann. Und zweitens solltest du dir aus dem Grunde lieber Gedanken über diejenigen machen, die keinerlei Chancen haben, einen Beruf zu erlangen und den Lebensunterhalt dadurch zu bestreiten!
 
Leider hab ich kein Stückchen Garten, sonst würde ich jede Menge anbaun. Naja, immerhin hab ich aufm Balkon Bohnen, Erdbeeren, Erbsen und Tomaten, aber leider nur Miniportionen.

Ich wäre gerne ganz unabhängig. Ein Stück Land für Kartoffeln, Äpfel, Birnen, Kürbisse, Erdbeeren, Bohnen, Zucchini, Himbeeren und und und......Dann noch ein paar Hühner, Ziegen und ne Kuh 😀
Ein Schaf, ne mehrere für Pullis, Jacken und Socken.

Was brauchts noch?
 
Gibt es hier alles noch. Als ich im Herbst letzten Jahres mal bei einem wohlhabenden Nachbarn hier zu Besuch war, sind wir zufällig im Keller seines großen Einfamilienhauses gewesen. Grob überschlagen bestimmt tausend volle Einmachgläser. Und Brennholz für 10 Jahre. Früher hieß sowas mal "Aktion Eichhörnchen", als man noch Angst vor´m Atomkrieg hatte.
Aber vernünftig ist es heutzutage schon, was anzubauen - wenn man ein Grundstück hat. Ich habe ja allein im letzten Jahr 11 Obstbäume gesetzt und in diesem Jahr mache ich weiter. So ein eigener Apfel schmeckt nunmal ganz anders.
 
@Catherine: Sowas ähnliches hab ich mir auch schon gedacht. Meine Eltern hatten, als ich klein war, einen Kleingarten. Da gabs einen Apfelbaum, Gemüse wie Erbsen und Obst wie Himbeeren, oder auch Kräuter wie Salbei usw. Hier bei uns gäbe es sicherlich einen Haufen Kleingärten zu mieten, aber die kosten bestimmt auch dementsprechend und solche Zusatzausgaben sind im Augenblick bei uns nicht mehr drin, mal von der fehlenden Zeit ganz abgesehen - leider.
 
Wir hatten in meiner Kindheit hier vor ca. 50 Jahren die Situation, dass es Orangen nur zu besonderen Anlässen gab. Aber das - hier aufm Land - eine 4köpfige Familie 20 Zentner = 1 Tonne Kartoffeln eingekellert hat. Bratkartoffeln gabs dann auch zum Frühstück.
Gross geworden sind wir auch, ohne den Welthandel. Heute lassen die Menschen hier meist die Äpfel auf den noch vorhandenen Bäumen hängen, aus Faulheit. Sammeln keine Waldbeeren, Himbeeren oder Brombeeren mehr (was ja alles wild wächst), und legen selbst wenn die Möglichkeit besteht, auch keinen Obst- und Gemüsegarten mehr an. Kommt vielleicht mal wieder, wer weiss. Meine Mutter hatte rund 200 Einkochgläser. Und die waren im Herbst gefüllt.

Peter
Früher sagt auch keiner was wen man sich mal einen Apfel beim Nachbarn im vorbeigehen pflückte.Heute aber zählt das zu Diebstahl .Ich nutze immer den Wochenmarkt,den kurz vor Feirerabend sinken die Preise extrem und die Bauern da mit denen kann man sogar reden Thermin sagen und dann selber zum Pflücken gehen.Fallobst kann ich mir kostenlos mitnehmen.Gibt lecker Marmelade und Kompott. Ich gehe auch gerne Brennesseln pflücken gibt super leckeren Spinat und Löwenzahn den es auch überall gibt aus dem mach ich lecker Salat. Nicht nur um zu sparen ,nein weil ich das mag.
 
Zuletzt bearbeitet:
Leider hab ich kein Stückchen Garten, sonst würde ich jede Menge anbaun. Naja, immerhin hab ich aufm Balkon Bohnen, Erdbeeren, Erbsen und Tomaten, aber leider nur Miniportionen.

Ich wäre gerne ganz unabhängig. Ein Stück Land für Kartoffeln, Äpfel, Birnen, Kürbisse, Erdbeeren, Bohnen, Zucchini, Himbeeren und und und......Dann noch ein paar Hühner, Ziegen und ne Kuh 😀
Ein Schaf, ne mehrere für Pullis, Jacken und Socken.

Was brauchts noch?

Ja, das haben wir.

Mit einem kleinen Treibhaus auch noch für Paprika, Tomaten und Gurken. Und der Garten offenbart auch noch viele andere Dinge, wie Salat, Gemüse und Blumen und Wein und in 5 Minuten Entfernung einen schönen großen See.

IMAG0095.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Bis vor sechs Jahren habe ich fast allein,mein Mann musste arbeiten,noch einen riesigen Gemüsegarten mit einer Menge Obstbäumen und ein großes Gewächshaus bewirtschaftet.
Dazu hatten wir Kaninchen,Hühner und einige Schafe,zwischendurch auch immer mal wieder zwei Schweine.Man kann diese Tiere nicht einzeln halten.Wenn man es richtig macht , mit Liebe zum Tier,ist es oftmals ein Job rund um die Uhr,und kostet auch eine Menge Geld.
Stellt euch das nicht so romantisch vor.🙂

Man ist total angebunden,kann nicht mal eben einen ganzen Tag oder über das Wochenende wegfahren .Die Tiere müssen pünktlich zwei Mal zu gewohnten Uhrzeiten gefüttert werden,selbst eine kleine Verspätung wird mit Hochalarm angemeldet.🙄😀
Also muß man sich immer wenn man weg möchte eine "gewissenhafte" Vertretung besorgen, die das auch nicht umsonst macht.
In Urlaub zu fahren kostet so schon im Vorfeld eine Menge Geld.
Das Futter muß gleich zentnerweise parat stehen.
Dabei passierten hier sehr viele Fehler,weil die Leute sich nicht an die Anordnung zum Füttern gehalten haben.
Die jungen Kaninchen starben,weil unreife Apfel gefüttert wurden.Die Schafe wurden krank,weil ihnen als Leckerli Hühnerfutter gegeben wurde...
"Sie mochten es doch so gern"🙄:mad:
Die Hühner legten nicht mehr,sie waren total überfüttert.

Zur Erntezeit hatte ich mit Unmengen an Gemüse zu kämpfen,alles zu
verarbeiten und auch zu essen war unmöglich.
Es wurde eingemacht,Saft und Marmelade gekocht.
Allerdings waren sie den Kindern der damit Beschenkten nicht süß
genug, "die aus dem Supermarkt schmeckt viel süsser,..besser ".
So kommen schnell "einige Jahrgänge" Marmelade und Eingemachtes zusammen.
Ich nehme mal an ,dass es sich um die von mikenull hier erwähnten,
ca.tausend Gläser Eingemachten ,auch um "Jahrgänge" gehandelt hat,
die unansehnlich und ungenießbar werden können.

Was bringt es,wenn man einen extra "für Blöde"
zusammengestellten Gemüsekorb mit Kartoffeln,Gemüse und Kräutern,verschenkt und es landet im Müll,weil die "Beschenkten" zu faul
sind es zu verarbeiten,..."die Paprika haben wir aber roh gegessen."

Es kam auch vor,dass man mir erzählte,man habe den Kopfsalat wegschmeißen müssen,denn da wäre eine kleine Schnecke dran gewesen..,
da hätte man sich so geekelt..das wäre bei der Ware im Supermarkt noch
nie vorgekommen.

Die Krönung passierte bei den Schweinen.
Ein Arbeitskollege meines Mannes hatte mich überredet wieder zwei Schweine anzuschaffen,er würde so gern mal Fleisch von einem natürlich aufgezogenem Schwein essen.
Natürlich aufziehen,das bedeutet Freigang,ein total zerwühltes Grundstück, jeden Tag Gras zu schneiden und einen riesigen Topf voll Futter zu schneiden und zu kochen.Eine Unmenge Arbeit.
Als die Tiere ihr Gewicht hatten und der Schlachttag näher rückte,lag der Arbeitskollege mit seiner Frau in Scheidung und konnte mit dem Schwein nichts mehr anfangen,hat aber vorher nicht Bescheid gesagt.

Nun hatten wir das Problem einen Interessenten für das Schwein zu finden.
Es hat ja nicht jeder die Möglichkeit soviel Schwein einzufrieren.
So vergingen über drei Wochen bis zum nächsten Schlachttermin in denen die Schweine nur noch Fett ansetzten.
Wer will heute noch ein fettes Schwein ?
Bin es dann in Hälften zu einem Spottpreis losgeworden,hatte aber die Schnauze gestrichen voll.

Als wir im Urlaub waren bekamen die Kaninchen Mexamethose ,
gab es hier vorher nie,alle waren krank,mußten getötet werden.
Da wollte ich auch keine Kaninchen mehr.

Dann kam die Geflügelgrippe, die Hühner ,hatte 30 Stück,mußten plötzlich von einen Tag auf den anderen über lange Zeit eingesperrt werden.
Dazu braucht man Platz,sonst werden die Hühner, die immer ,bei Wind und Wetter unbegrenzten Freigang hatten, agressiv und gehen aufeinander los, zerhacken sich.
Was tun ?
Mein Mann hat das sehr grosse Gewächshaus von innen auf halber Höhe mit Holz verkleidet,..war auch nicht billig,..dort kamen die Schafe hinein,während der an den Hühnerstall grenzende Schafstall als Auslauf für die Hühner genutzt wurde.
30 Hühner hatte ich auch nur,weil meine ehemaligen Arbeitskolleginnen immer Eier haben wollten,denn sie schmecken einfach besser,haben durch das viele Grünfutter fast orangefarbene Dotter.
Auch da gab es Probleme.
Während der Urlaubszeit saß ich manchmal mit Hunderten von Eiern da.
Die gingen dann in die Schweine oder wurden auf den Kompost geschmissen,wenn ich niemanden mehr wusste,dem ich Eier schenken
konnte.Das wurde mir zu teuer.
Hühner bis auf 5 Stück ,für den Eigenbedarf ,abgeschafft.

Nun tauchte im letzten Jahr in Deutschland bei den Schafen und Rindern
die Blauzungenkrankheit auf.
Wir sind davon bis jetzt verschont geblieben, hatten aber Probleme die Lämmer zu verkaufen.Viele Menschen wollten aus diesem Grund plötzlich kein Lamm mehr essen.🙄
Wir haben im letzten Herbst unsere kleine Herde bis auf drei tragende Muttertiere verkleinert und dafür den Rasenmäher wieder in Betrieb genommen.
Nun gibt es nur noch Lamm für uns und die Verwandtschaft.

Selbst Bekannte bekommen nichts mehr,nachdem uns gesagt wurde
von dem zum Freundschaftspreis,ohne Verdienst,verkauften Lamm
wäre nur eine Keule zart gewesen,die zweite Keule war zu trocken und zäh.🙄😀
Die Wolle der Schafe haben wir bisher immer "entsorgt",will kein Mensch mehr haben.Gibt nicht genug private "Spinner".
Ich habe mir einige schöne Felle gerben lassen,kostete hier pro Fell über
6o DM,für den Preis konnte man die Felle auch bei ausländischen Händlern auf dem Markt kaufen.

Gruß Karin
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich das aus deinem Umfeld so lese, Karin, gehts uns in der Tat viel zu gut. Jaja, eine Schnecke im Salat - lieber frisst man Pestizide. Wenn, dann macht man besser Selbstversorgung und lässt es mit den Nachbarn. Ich bin nicht so nostalgisch, um von der "guten alten Zeit" zu schwärmen - aber die Entwicklung im Lebensmittelsektor in den letzten Jahrzehnten ist daneben.

Peter
 
Wenn ich das aus deinem Umfeld so lese, Karin, gehts uns in der Tat viel zu gut. Jaja, eine Schnecke im Salat - lieber frisst man Pestizide. Wenn, dann macht man besser Selbstversorgung und lässt es mit den Nachbarn. Ich bin nicht so nostalgisch, um von der "guten alten Zeit" zu schwärmen - aber die Entwicklung im Lebensmittelsektor in den letzten Jahrzehnten ist daneben.

Peter
größere und schönere äpfel für weniger geld wo ist dein problem?
 
ich hab keins. wenn handelsklasse 1 sich auf grössere und schönere äpfel bezieht - ich mag auch heimisches obst, was klein und weniger süss ist. dafür aber nicht von einer obstplantage mit viel dünger stammt und ungespritzt ist.
 
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