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Religionen der Welt

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Und was weiß man, was man später ablegt?
Glaube ist höher als Wissen.....
Was nimmst Du?

Zitat:

Glauben und Wissen sind zwei verschiedene Dinge, die nichts miteinander zu tun haben

Diesem Konstrukt sind wir bereits begegnet. Auch hier wird versucht, eine Sphäre zu schaffen, in der man vor Kritik (aus dem Bereich des Wissens) geschützt ist, d. h. man beansprucht einen Sonderstatus für sich. Auch dies ist eine Variante der Immunisierung gegen Kritik (siehe auch hier). Selbstverständlich nimmt man es gerne für sich in Anspruch, dass die Wissenschaft bestimmte Aspekte des Glaubens bestätigt, aber wehe, die Wissenschaft widerspricht dem - dann verbittet man es sich, dass das Wissen auch um die Dinge herum entwickelt wird, mit denen sich der Glauben beschäftigt.

Aber wir leben in einer Welt, in einem Universum - deswegen ist es schlechterdings unerfindlich, warum es zwei verschiedenartige "Wahrheiten" geben sollte. Und man kann nicht an Dinge glauben, von denen man weiß, dass sie falsch sind. Insofern steckt das Wissen den Rahmen ab, und ein (metaphysischer) Glauben ist nur außerhalb dieses Rahmens möglich. Da sich der Rahmen des Wissens ständig erweitert, können Glauben und Wissen auch jederzeit miteinander kollidieren - außer, man glaubt nur an Dinge, die man nicht wissen kann, und dann stellt sich die Frage, warum man daran glauben sollte, wenn es dafür keinen ersichtlichen Grund gibt? Abgesehen von dem Wunsch, es sei wahr. Aber Dinge werden nicht dadurch wahr oder unwahr, dass wir uns wünschen, es sei so. Auch der Glauben braucht eine Begründung, damit man überhaupt anfängt zu glauben. Nach einer gewissen Zeit, wenn der Glauben zur Gewohnheit geworden ist, meint der Gläubige, jetzt auf diese Begründung verzichten zu können, vergisst aber, dass er nie damit angefangen hätte, wenn er von Anfang an keinerlei Gründe gehabt hätte.

Wer meint, jemand würde damit anfangen zu glauben, wenn man ihm sagt: "Es gibt keine Gründe, zu glauben, deshalb tue es trotzdem" - der glaubt schon zu lange. Übrigens, mit dieser initialen Begründung trifft das Münchhausentrilemma auch den Glauben selbst in vollem Umfang. Gläubige meinen, wenn sie die Wurzeln ihres Glaubens ignorierten, entkämen sie dem Trilemma. Das ist eine Selbsttäuschung.

"Es ist unmöglich, an zwei verschiedene Fakten zu glauben, die sich gegenseitig widersprechen" (Bucaille). Auch hier sehen wir, wie das Wissen um die Dinge Einfluss auf das hat, was wir glauben oder sogar glauben können. Der Versuch, Glauben und Wissen voneinander abzuschirmen, kommt aus der schlechten Erfahrung der katholischen Kirche. Die Kirche hat eine bestimmte Kosmologie vertreten und wurde in die Rückzugsgefechte um diese Kosmologie verwickelt (Galileo Galilei als Stichwort) und hat in diesem Zuge sehr an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Seitdem achtet man sorgfältig darauf, nicht mit dem Wissen in Konflikt zu kommen (deswegen hat die katholische Kirche 1996 auch die →Evolutionstheorie anerkannt - während sich einige Christen heute mit dem "Kreationismus" gegen die Evolutionstheorie ein ähnliches Rückzugsgefecht liefern).
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier sollte es eigentlich um Religionen gehen.

Der Streit um "Glauben" ist müßig. Die meisten Menschen auf diesen Planeten
sind gläubige Menschen. Das ist Fakt. In Deutschland ist die deutsche Kultur
durch eine bestimmte Religion nachweislich bis in die Gesetzgebung stark
beeinflussst:
Das von Ursprung jüdische Christentum als eine der drei abrahamitischen
Religionen.
Der Zuwachs des Islams hier in Deutschland beruht einmal auf eine
Einwanderung von Muslimen aus aller Welt, sowie auf Überzeugung, wie
beispielsweise bei den Konvertiten, zu denen ich auch gehöre. Jährlich
konvertieren über 4000- 5000 deutschstämmige Menschen zum Islam.
Verrechnet man den demographischen Faktor mit den Geburten und den
Sterbefällen von deutschstämmigen und zugewanderten Muslimen, sowie
deuschstämmigen Konvertiten auf 40-50 Jahre hoch, so haben wir es in
absehbarer Zeit hier in Deutschland mit mehr Muslimen als mit Christen zu
tun. Das wird ebenso wie damals bei der Einführung des Christentum auch
jetzt bei uns enormen Einfluss auf die Politik hatte, ebenso auch dieses Mal
nachhaltig wirtschaftliche und politische Konsequenzen haben.

So hat beispielsweise die Deutsche Bank auf das Zinsgebahren
der Muslime bereits jetzt schon reagiert:

Man belese und behöre sich

Herzlichst

Germ

@ Germ:
Deine Rechnung kann nur aufgehen, wenn alles so bleiben würde wie es jetzt ist. Du übersiehst das evolutionäre Veränderungen zu jeder Zeit statt finden. Jede Glaubensgemeinschaft hat in der Vergangenheit versucht ihren Religion allseits durchzusetzen. Sowohl in Politik als auch in der Wirtschaft wird unterwandert um eigene Ziele zu erreichen. Glaubenskriege gab es doch genug und wird es immer geben. Das allein ist doch Zeichen dafür, dass etwas an dem Glauben nicht stimmen kann.

Das was uns überrollen wird, ist der technische Fortschritt. Du wirst also in 50-100 Jahren einen Beruf erlernen, den es dann nach 5 Jahren nicht mehr gibt. Ebenso wird sich der Verstand eines jeden von uns weiter entwickeln. Am Ende wird auch die Türkei der EU beitreten müssen. Dann, wenn deren Religion den eigenen Gläubigen mehr Freiheiten zur eigenen Entfaltung gibt. Das verspricht Reichtum und Macht. Das will auch der Islam....


Man lese und behöre sich. Dieser Aufruf kommt aus Deiner Religion. Wissen bedeutet in vielerlei Hinsicht Macht. Siehe Hexenverbrennungen. So hat jeder Glaube etwas, womit der Ball der persönlichen Freiheit der Gläubigen flachgehalten wird.

Du selbst sagst: Nehmen ist seliger denn geben. Wenn das in Deiner Glaubensgemeinschaft Standard ist, na dann - gute Nacht Marie


LG
°°°abendtau°°°
 
ja... um die essenz geht es ja auch und ich denk mal es reichen die hauptreligionen und ihre abwandlungen und mit hauptreligionen meine ich nicht nur die 3.. sondern auch naturreligionen.

ja.. das bild kann man tatsächlich schon erkennen bevor alle teile da sind...
und es geht mir nicht darum dass man unbedingt sich mit religionen befassen muss und schriften.... denn es geht mehr darum diese essenz im eigenen leben zu finden.

Ich verstehe schon worauf Du hinaus willst.

Nur ich habe keine Glauben an irgendeine Religion oder sonstwas. Ich glaube an mich selber, damit bin ich bestens bedient. 😉

LG
°°°abendtau°°°
 
Übrigens glaube ich sowieso nicht, was germ da schreibt. Sicherlich wird eine "islamische" Mehrheit ( wenn denn die Einwanderung weiter so stattfindet ) irgendwann in der BRD real sein. Aber: Warum sollen ausgrechnet diejenigen, die den "islamischen" Ländern entflohen sind, nun ihr neues Heimatland "islamisieren"? ( Im Sinne von Religionsstaat etc. )
Sie komemn doch hierher, weil sie vermutlich Freiheit, freie Meinungsäußerung, freie Religionsausübung suchen.
Warum gibt es denn z.B. bei diesem Moslemanteil in der BRD keine moslemisch geprägte Partei, sondern die Leute sind hauptsächlich in der CDÙ?

Man beschlaue sich.
 
Übrigens glaube ich sowieso nicht, was germ da schreibt. Sicherlich wird eine "islamische" Mehrheit ( wenn denn die Einwanderung weiter so stattfindet ) irgendwann in der BRD real sein. Aber: Warum sollen ausgrechnet diejenigen, die den "islamischen" Ländern entflohen sind, nun ihr neues Heimatland "islamisieren"? ( Im Sinne von Religionsstaat etc. )
Sie komemn doch hierher, weil sie vermutlich Freiheit, freie Meinungsäußerung, freie Religionsausübung suchen.
Warum gibt es denn z.B. bei diesem Moslemanteil in der BRD keine moslemisch geprägte Partei, sondern die Leute sind hauptsächlich in der CDÙ?

Man beschlaue sich.
Wirtschaft, es geht nur um Wirtschaft.

Die wirtschaftliche Lage ist in westlichen Ländern besser und daher kommt der Großteil der Einwanderung.

Das Ziel: Eine Parallelwelt. Islamische "Werte" und "Traditionen" behalten, gleichzeitig aber die entwickelte Wirtschaft genießen.
 
Das mag schon so sein, ich behaupte nur, das der weitaus größte Teil der einreisenden moslemisch Gläubigen nur wenig Intresse am Glauben hat. ( meine Erfahrung ) Und Gottesstaat und hohe Wirtschaftsentwicklung schließen sich aus. Das wissen dieselbigen auch.
 
Da liegt dem Ali die Leberwurscht näher......
Nach meiner Erfahrung eindeutig ja. Alle die ich kennengelernt habe - Türken - waren froh, in einem freien Land gutes Geld zu verdienen.
Da hat sich nie einer irgendwie politisch geäußert.
Natürlich gibt es die anderen auch. Aber ich sehe da bisher keinen Einfluß. Außer das es halt Döner-Buden gibt...........Für mich ist es sowieso fast ohne Belang. Kein Moslem hat bisher bei mir irgendwas für´s Motorrad geordert. Ich glaube, das man Ali zuerst mal diesen Freizeitspaß schmackhaft machen muß. Und dazu muß er ja ( Straßenverkehrsordung! ) zuerst mal sein Kopftuch gegen einen Helm tauschen. Und mit dem flattrigen Zeug geht´s ja auch nicht.....
( das war jetzt Spaß! )
 
Ich unterscheide da immer zwischen Christen, die nur so genannt werden, weil sie Mitglieder der Kirche sind -also nur Namenschristen, oder wirklichen Christen.
Leider wissen nämlich die wenigsten Menschen hier in Deutschland überhaupt noch etwas vom eigendlichen Christentum - das heißt, sie kennen ihren eigenen glauben nicht.
Ich würde fast meinen, das es jetzt schon möglich ist, dass es in Deutschland mittlerweile mehr überzeugte Muslime als echte Christen gibt.






Hier sollte es eigentlich um Religionen gehen.

Der Streit um "Glauben" ist müßig. Die meisten Menschen auf diesen Planeten
sind gläubige Menschen. Das ist Fakt. In Deutschland ist die deutsche Kultur
durch eine bestimmte Religion nachweislich bis in die Gesetzgebung stark
beeinflussst:
Das von Ursprung jüdische Christentum als eine der drei abrahamitischen
Religionen.
Der Zuwachs des Islams hier in Deutschland beruht einmal auf eine
Einwanderung von Muslimen aus aller Welt, sowie auf Überzeugung, wie
beispielsweise bei den Konvertiten, zu denen ich auch gehöre. Jährlich
konvertieren über 4000- 5000 deutschstämmige Menschen zum Islam.
Verrechnet man den demographischen Faktor mit den Geburten und den
Sterbefällen von deutschstämmigen und zugewanderten Muslimen, sowie
deuschstämmigen Konvertiten auf 40-50 Jahre hoch, so haben wir es in
absehbarer Zeit hier in Deutschland mit mehr Muslimen als mit Christen zu
tun. Das wird ebenso wie damals bei der Einführung des Christentum auch
jetzt bei uns enormen Einfluss auf die Politik hatte, ebenso auch dieses Mal
nachhaltig wirtschaftliche und politische Konsequenzen haben.

So hat beispielsweise die Deutsche Bank auf das Zinsgebahren
der Muslime bereits jetzt schon reagiert:

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Herzlichst

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