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Tibet

  • Starter*in Starter*in Catherine
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    tibet
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
China hat Tibet erobert und die Tibeter haben ihren
Wohlstand durch China. Offensichtlich kriegen da einige
den Hals nicht voll. Vor der Eroberung war Tibet ein
Feudalstaat und die Menschen wurden wie Sklaven gehalten.

Ich glaube, da ist einiges an dir vorbei gegangen. In Tibet gibt es keinen Wohlstand. Die Einzigen, die in Tibet gut leben sind die angesiedelten Chinesen. Dass Tibet ein Feudalstaat war ist mir auch neu, meines wissens nach sind die Tibeter ein Völkchen mit Hang zur Harmonie und zum Frieden... da passen Sklaven nicht so ganz hin, klingt meines Erachtens abwegig und nach Propaganda. Auch hast du es bisher vorgezogen deine These von versklavten Kindermönchen nicht zu erläutern. Was möchtest du denn nun eigentlich sagen? Dass du die chinesische Propaganda toll findest?
 

Hallo Child of Storm,

schau mal hier: Tibet. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Aber das dieses Riesenreich China auch in tausend Jahren noch bestehen wird, glaube ich nicht. Das wird - vermutlich blutig - genauso zerfallen wie die ehemalige Sowjetunion.

zumindest deutet momentan nichts darauf hin, dass ein 'chinesischer gorbatschow' china auf einen anderen kurs bringen will....

natürlich wäre es im interesse chinas und der ganzen welt, dass eine änderung in china unblutig geschieht - aber angesichts der tatsache, dass man in peking sehr einseitige prioritäten setzt (wirtschaftswachstum über alles - vgl. problematik des drei-schluchten-dammes), wage ich daran stark zu zweifeln....
 
Child of Sturm postete:

In Tibet gibt es keinen Wohlstand

Erst informieren, dann diskutieren !

In Tibet gibt es de facto eine hohe Steigerungsrate
des Wirtschaftsaufkommen mit steil ansteigendem Wohlstand.
Der steigende Wohlstand beruht auf den Zuzug von
hunderttausenden Chinesen und durch die neue Bahn, sowie
die enorm expandiere Bauwirtschaft und den hohen
Tourismusanteil der Chinesen aus anderen Provinzen
kommend.
Der Wirtschaftsboom ist dort ungebrochen und hält
auch wahrscheinlich zukünftig an.

Selbstverständlich war Tibet ein Feudalstaat und
die Gottkönige ( lol ) beuteten ihre Untertanen schamlos
und hochkriminell aus. Widersachern wurde der Kopf
abgeschlagen. Einem Gottkönig nicht zu gehorchen war
eine Todsünde. Liest du keine anständige Zeitung ???
Der Dalai Lama will wieder einen religiösen Feudalstaat
aufbauen, in der er als Gottkönig uneingeschränkt wieder
herrschen will. Das aber stößt auf wenig Gegenliebe bei
den Chinesen und sollte auch auf wenig Gegenliebe bei
vernünftig denkenden Menschen stoßen.

Der Unsinn vom "friedlichen Tibet" und vom "friedlichen
Buddhismus" ist eine Mär, den schon die SS-Gruppen die
dort waren, erkannt hatten und ihn als eine Art Ersatz
fürs Christentum ins Reichsdeutschland haben wollte.
Die Kontakte des Dalai-Lama zu Altnazis sind reichlich
dokumentiert worden. Der Dalai Lama wurde von dem
ehem. SS-Offizier Harrer erzogen, der jetzt vor kurzem
gestorben ist.

Schmink dir die Mär vom friedlichen tibetanischen Buddhismus
der Vorgeschichte ab und beschäftige dich lieber mit der
Realität und das bedeutet zu erkennen:

Tibet gehört zu China. Basta.

Herzlichst

Germ

Nachtrag

Hier mal ein Zitat:

Historiker bringen auch hier nichts

Tibet ist Teil von China, dass ist eine Tatsache, somit sind die Aufstände
ein inner-chinesisches Problem. Was historisch gesehen passiert ist, mag
interessant sein, ist aber heute nicht von Relevanz. Es ist auch
unbestritten, dass China den Wohlstand in der Provinz Tibet stark
verbessert hat. The Guardian zeigt dies ganz schön auf:
http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2008/mar/16/tibet.china .

Selbst auf der website des Dalai Lama sagt dieser klar, dass die Tibeter
keine Unabhängigkeit suchen, sondern mehr Autonomie.
The Guardian bringts auf den Punkt: "It is the resentment Tibetans feel at
the inequality they face in their day-to-day lives. Life might have got
better for some Tibetans, but they see Han Chinese migrants doing a
whole lot better and at their expense."
So komplex das Problem scheint, so einfach könnte die Lösung sein:
Gleiche Rechte für Tibeter und Han Chinesen.

Zitat Ende

Kann ich unterschreiben, mit der Einschränkung das die
gleichen Rechte für die Tibetaner gelten können, wenn
der Unsinn mit dem Feudalstaat cum Gottkönig aus der
Welt gebracht wurde. Der Dalai Lama soll sich woanders
seine Glaubens-Gemeinde suchen, vielleicht im Internet


Quelle:


“Es herrscht das totale Chaos” | ZEIT online Leserkommentare

Ich bitte auch weiterhin die Zentralregierung in China
Sorge dafür zu tragen, dass die vielen Kindermönche endlich
wieder nach Hause gebracht werden.
 
Nunja, Germ, meine Quellen und Informationen sind im offensichtlichen Gegensatz zu deinen größtenteils frei von chinesischer Propaganda. Dein Vorwurf vom feudalistischen Dalai Lama ist sowas von lächerlich, dass man ihn eigentlich ignorieren sollte. Soweit ich gelesen habe, spielt er mit dem Gedanken abzudanken, sobald die Tibeter von sich aus gewaltätigen Widerstand leisten sollten. China ist der Agressor... ich möchte dich mal sehen, wie du reagieren würdest, wenn jemand deine Wohnung stürmen würde und dich kurzerhand rauswerfen würde mit der Begründung, deine Nachbarin hätte behauptet du schlägst deinen Kanarienvogel. Klar, du würdest sicher dehmütig das Haupt neigen und deiner Wege gehen...

Krawalle in Tibet: Chinas Polizei gibt Schüsse auf Demonstranten zu - Politik - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
China in der Kritik: Massiver Militäraufmarsch in Tibet - Pelosi besucht demonstrativ den Dalai Lama - Politik - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Tibet-Krise: Chinesische Staatszeitung ruft zu "Vernichtung der Dalai-Clique" auf - Politik - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Tibet: Georg Blume berichtet aus Lhasa | ZEIT online
Tibet - Politik - FAZ.NET

Wie sagst du so gern: man belese und informiere sich!
 
Dalai Lama, der von einem SS-Offizier erzogen wurde
( noch unglaublicher aber wahr )

Ich denke du wirst in diesem Falle wohl Harrer meinen, der 4 Jahre (1946 -1950/51) in Tibet mit dem Dalai Lama zubrachte.
Nun, er hat ihn nicht erzogen, das haben die Möche getan, aber er hat dem Dalei Lama weltliche Dinge gezeigt und beigebracht.

Da du dich so empörst, dass er von einem SS Offizier erzogen wurde, dann solltest du dich auch mal darüber informieren, dass es genug SS Einheiten gab, die nichts anderes als eine kämpfende Truppe waren und das eben nicht alle SS Offiziere Juden ermordet haben.
Was meinst du wie viele SS Soldaten in ihre alten Berufe zurückgekehrt sind und wie viele SS Soldaten auch als Lehrer unterrichtet haben???

Regst du dich eigentlich genau so über Zwangsehen und Ehrenmorde die im Islam ja nichts ungewöhnliches sind auf wie du dich über die Kindermönche aufregst?
 
Zuletzt bearbeitet:
Child of Sturm postete:

Dein Vorwurf vom feudalistischen Dalai Lama ist sowas von
lächerlich, dass man ihn eigentlich ignorieren sollte.

Wieso ? Anscheinend hast du dich immer noch nicht mit der Geschichte
des Tibet beschäftigt. Die Tibeter wurden als eine Art Leibeigene
behandelt und die Strafen bei Ungehorsam waren brutalst, bis zum
Abschlagen von Gliedern.
Wenn du mehr über den Tibet lesen möchtest, kaufe dir z.B.
die Frankfurter Allgemeine oder Die Zeit etc. Außerdem gibt es
reichlich Literatur. Bildung beginnt bei der Suche nach seriösen
Informationen.
Diese Gottkönig-Ideologie verbunden mit einem feudalistischen
Gesellschaftssystem halte ich übrigens für absurd und auch asozial
und gehört gesellschaftlich überwunden.
Außerdem erwarte ich immer noch von dem chinesischen Staat, dass
er die Kindermönche aus den Klöstern holt. Die haben da nix zu suchen
in diesen Männerklöstern.

Aber worüber unterhalten wir uns eigentlich ?

Tibet gehört fast 60 Jahre zu China und auch
völkerrechtlich gibt es kaum Bedenken. Dem Dalai Lama gehts eigentlich
deswegen nur darum, dass Tibet mehr Freiheiten bekommt, etwas mehr
Autonomie als es bisher schon hatte. Das aber wurde jetzt offensichtlich
kaputt gemacht durch die gewaltsamen Aggressionen der angeblich
doch so friedlichen Tibeter, worüber sich das Lama jetzt kräftig
ärgert, weil doch der Lamaismus eigentlich Friedlichkeit demonstrieren
sollte. Die Vergangenheit der Gelbmützen aber zeigte eher das Gegenteil.
Die angeblich "besondere Friedfertigkeit" der Tibeter ist ein Mythos, ein
Märchen, das der Realitätsprüfung nicht standhält. Die feudalistische
Vergangenheit war geprägt von Ausbeutung, Mord und Totschlag.

Tibet wird weiterhin zum Reich der Mitte gehören und damit wäre
das Thema bald vom Tisch.

Herzlichst

Germ
 
Diese Gottkönig-Ideologie verbunden mit einem feudalistischen
Gesellschaftssystem halte ich übrigens für absurd und auch asozial
und gehört gesellschaftlich überwunden.

Ahja und ein System welches jegliche freie Meinungsbildung zu verhindern versucht, wo das Internet nur Seiten erlaubt die konform mit der Regierung gehen ist nicht asozial?
Ein System wo Menschen die eine andere politsche Meinung haben und auch für diese kämpfen, eingekerkert und gefoltert werden ist nicht asozial?
Darf ich dich an das Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens erinnern? Wo Panzer die Menschen die friedlich demonstrierten überrollt haben ? Das ist korrekt?
Ja ja die ach so friedlichen und sozialen Chinesen.
 
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Man kann durchaus über den Dalai Lama und seinen politisch-religiösen Habitus als Ersatz-Weltgewissen diskutieren.

Nicht wegdeuteln (und das tut Germ) kann man den Einmarsch der Chinesen in Tibet und die systematische Vertreibung der Tibeter. Das geben die Chinesen übrigens selbst zu.

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
 
Zuletzt bearbeitet:
"tibet gehört zu china".

wer gehört wem??

die vorstellung ein land gehöre jemandem ist genauso mittelalterlich und von gewalt geprägt.

nicht mal china gehört china. nichts gehört niemandem!

konkurrierende ideologien. eigentum, besitz.

es mag sein, dass in tibet in irgendeiner form feudalherrschaft herrscht. ich weiss es nicht! wir müssten uns alle hier in der diskussion um weitere informationen bemühen. in diesem forum geschieht das selten. vielleicht macht das der eine oder andere.

aber hier ist es manchmal so, als ob die götter im pantheon über die welt und die wahrheit diskutieren würden, als ob sie die wahrheit gefressen haben. niemand hält es für nötig, sich mal ein stück kleiner zu machen und zuzugeben, dass der teil des unwissens grösser ist als des wissens und auch dementsprechend zu handeln. statt dessen kommen aussagen wie "tibet gehört zu china".

wieso in fremde feudalherrschaft übergehen???

kein land ist frei. jeder der das behauptet betreibt propaganda. und alle, die halt still sind und nicht aufmucksen, sind kein beweis für eine echte freie menschenwürdige demokratie. tibet gehört zu china. und wem gehört china? wem gehört die erde? gehören tut es niemandem!
es geht höchstens um die frage, wie organisieren wir uns? die antworten darauf fallen unterschiedlich aus. sich deshalb in die haare zu kriegen? wie gehen wir mit der welt um? manche sagen: wir werden alle christen. nein, wir wollen unter der scharia leben. nein, wir werden chinesen.
dass niemand ne reine weste halt, ist wohl klar.. oder? wir werden zentralistisch.. oder doch föderalistisch?

dass es eine urfrage ist und kein antwort uns von bedrohungen jeglicher art befreit ist wohl klar. auch wenn manche "endlösungen" kommen. egal mit welcher.

ägypten hatte sklaven! jede nation hat ihre herrscher und sklaven. manche sklaven haben mehr manche weniger freiheiten. es ist und war gang und gäbe.

westlicher und chinesischer kapitalismus.. ist auch ziemlich asozial.
aber das sei mal hingestellt.

eigentlich kein wunder, dass man china machen lässt. weil man viele so machen lässt. die nation wird überbewertet. die nationalität tritt in den vordergrund, statt der gemeinsame wille gemeinsam lösungen zu finden. da kommt einer, ist stärker, schwingt mit der keule, und dessen "lösung" wird dann eingeführt.

was ist mit der modernen feudalherrschaft? mit den modernen abhängigkeiten? in einem betrieb muss ich mich auch unterwerfen. dessen regeln. krieg der herrscher und ideologien?

vielleicht... ich denke, oft sind viele dermassen kaputt gemacht worden, dass sie - wie aus rache und selbstgenugtuung und befriedigung - die gewalt anderen menschen gegenüber verantworten können. schliesslich ist man ja selber auch unter die räder gekommen.

mensch.. wach auf. immer wieder.
 
Wenn du mehr über den Tibet lesen möchtest, kaufe dir z.B.
die Frankfurter Allgemeine oder Die Zeit etc. Außerdem gibt es
reichlich Literatur. Bildung beginnt bei der Suche nach seriösen
Informationen.

Also bei aller Nettiquette, ich kann dich beim besten Willen nicht mehr ernst nehmen. Ich habe dir aus der Der Zeit und der FAZ Quellen in meinem Posting genannt, die genau das belegen, was ich und andere User hier auch über das Bestreben der Chinesen nach ethnischer Säuberung in Tibet gesagt haben und du behauptest ich hätte ebendiese Medien nicht gelesen...

Ausserdem beschränkst du dich auf selektives Zitieren, bringst nur Schlagworte zu unhaltbaren Thesen und verbreitest dabei ganz nebenbei volksverhetzende Propaganda. Die Frage ist, was du damit bezweckst... eine sachliche Diskussion über das Thema: Chinesen gehen gewaltsam in Tibet vor, kann es mit Sicherheit nicht sein, denn die Quellenbelege dafür weigerst du dich kategorisch zu lesen. Was also möchtest du wirklich? Testen, wann unsere Geduld zu Ende ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
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