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Tibet

  • Starter*in Starter*in Catherine
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    tibet
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Es geht hier aber "lediglich" um die Unterdrückung mit nackter Waffengewalt - nicht darum wer von wem irgendwann mal "erzogen" wurde.
 

Hallo mikenull,

schau mal hier: Tibet. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Darum geht es gar nicht, etwas aus dem WW2 aufzufrischen, sondern darum, dass von Catherine vehement die Aussage von Germ bestritten wurde. Nur aus diesem Grund habe ich die Links eingesetzt.

Catherine, wenn du dich ein wenig in die Thematik einlesen würdest, würdest du auch die Zusammenhänge der Nazigrößen mit dem Lalai Lama erkennen, anstatt von Geschichtchen zu erzählen, die Bekannte von dir von irgendjemandem im privaten Kreis erzählt bekommen haben..... Das hat bestenfalls etwas mit Geschichtsklitterei und Geschichten zu tun als mit ernsthafter Geschichte.

Wie heisst es ? Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten - auch bei einem Dalai Lama mit seinen Machtansprüchen.....aber was nicht sein darf, kann auch nicht sein?


Ich denke hier ging es auch um den Zusammenhang, in dem die Dinge über den Dalai Lama gepostet wurden, dass er mit Nationalsozialisten zu tun hatte.

Keiner bestreitet, dass es so war und jeder der die Geschichte von Heinrich Harrer gelesen hat weiß es auch und auch die Verbindungen zu Bruno Berger sind ja Fakt.
Hier geht es vielmehr darum, dass versucht wurde, das Verhalten Chinas reinzuwaschen und den Dalai Lama als Bösewicht darzustellen.
 
Die chinesische Polizeiarmee marschiert dort nicht ein, weil der Dalai Lama von einer angeblichen Nazi-Größe erzogen worden ist.
Nach alledem was man bisher weiß - und man weiß nur wenig - handelt es sich um jugendliche "Randalierer" sie sich mit dem System nicht abfinden können. Das ist nichts ungewöhnliches. Es kommt nur drauf an, wie eine Staatsmacht auf sowas reagiert. Und ganz offensichtlich ist dies - die Ausweisung von Journalisten ist ein Hinweis darauf - doch ernsterer Natur.
Wer den Spiegel der letzten Woche gelesen hat, wird auch wissen das sich diese "Machtproben" mit diesem Staat häufen werden. ( Stichwort Taiwan ) Und irgendwann wird auch das Riesenreich zerfallen, das ist doch keine Frage.
 
SS-Offizier Bruno Beger
Dr. Bruno Beger war als Anthropologe für die "Rassenforschung" zuständig und höherer SS-Offizier. Auf den Tibet wurde er durch den "Rassenforscher" H.F.K Günther aufmerksam, an dessen Buch "Die nordische Rasse bei den Indogermanen Asiens" er mitgearbeitet hatte. 1937 entwarf Beger ein "anthropologisches Forschungsprogramm für Ost-Tibet". Darin forderte er u.a. die "Suche nach fossilen Menschenresten und Skelettresten früherer nordischer Einwanderer und die Erfassung der gegenwärtigen rassekundlichen Verhältnisse".

Und in dieser Zeit war der jetzige Dalai Lama ganze zwei Jahre alt und herrschte über das Volk. Ob er da schon sprechen, lesen und schreiben konnte, darüber streiten sich noch die Gelehrten.
 
Und in dieser Zeit war der jetzige Dalai Lama ganze zwei Jahre alt und herrschte über das Volk. Ob er da schon sprechen, lesen und schreiben konnte, darüber streiten sich noch die Gelehrten.

Ja, das stimmt schon, dass er zu diesem Zeitpunkt erst 2 Jahre war.

Aber den Kritikern geht es wohl eher darum, dass er Berger empfangen hat als erwachsener Mann.


Mit Harrer pflegte er ja eine Freundschaft und empfing ihn deshalb auch noch des öfteren.
 
Was darf man noch glauben und wem darf man noch glauben?

Glaube ich den Chinesen?
Oder glaube ich Menschen die ich persönlich kenne?

Anscheinend glaubt jeder was ihm/ihr gerade in den Kram passt.

Es ist kein böser Dalai Lama, es sind auch nicht die bösen Chinesen. Genauso wenig wie ALLE Deutsche Nazis waren oder sind.

Wir leben jetzt, hier und heute und können nur sehr begrenzt die Dinge beurteilen - selbst wenn sie in der Nachbarwohnung stattfinden.

Beurteilen können wir lediglich das, was wir sehr persönlich durchleben, erfahren, erfassen, begreifen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich wie sich Unterdrückung und Machtlosigkeit anfühlt. Wie es sich anfühlt fälschlicherweise verdächtigt zu werden ohne die Chance das Gegenteil beweisen zu können.

Das sind u.A. Gründe warum ich immer versuche auf Seiten der Schwächeren, der Unterdrückten zu stehen.

Um Großkotze braucht man sich nicht zu kümmern, weil man sie sowieso nicht erreichen kann. Dort kann man nur zustimmen und sich unterordnen. Mehr wird nicht gebraucht.

Normalerweise sag ich das nicht so direkt, aber wer glaubt, dass der Dalai Lama ein bösartiger Nazi-Verschnitt ist, der im Hinterkopf zusammen mit seinen 10 nächsten Reinkarnationen, das nächste 1000jährige Reich plant - wer solche "irren" Gedankengänge nach-denken (nach-fühlen?) und gar noch zuende denken kann......ich sags lieber nicht, aber so was macht mir Angst.
 
Ja, das stimmt schon, dass er zu diesem Zeitpunkt erst 2 Jahre war.

Aber den Kritikern geht es wohl eher darum, dass er Berger empfangen hat als erwachsener Mann.
.

Der Dalai Lama ist auch nach China zu Mao gereist in der Hoffnung den Konflikt friedlich zu lösen. Damals war er noch sehr jung und Mao hat einen auch positiven Eindruck auf den Dalai Lama gemacht. Ein Bemerkung ließ ich jedoch zurückschrecken, als Mao sagte: Religon ist Gift.
 
aber wer glaubt, dass der Dalai Lama ein bösartiger Nazi-Verschnitt ist, der im Hinterkopf zusammen mit seinen 10 nächsten Reinkarnationen, das nächste 1000jährige Reich plant -


na jaaa, wenn es nach den Chinesen geht, dann ist schon der nächste Dalai Lama ein von den Chinesen "gefundener" 🙄


Übrigens,wenn man die Spiele boykottieren würde, was glaubt ihr, was dann da los ist? Ohne Journalisten oder Weltöffentlichkeit... Ich mag nicht dran denken.

Es ist ja sogar jetzt schon nicht mehr möglich, das sowieso schon stark zensierte Internet, noch halbwegs zu nutzen. Email etc. sind verboten worden, Familien im Ausland erfahren nicht, wie es ihren Angehörigen geht usw. Warum, wenn alles so in Ordnung ist bei den Chinesen?

Unhaltbare Zustände!!
 
Und in dieser Zeit war der jetzige Dalai Lama ganze zwei Jahre alt und herrschte über das Volk. Ob er da schon sprechen, lesen und schreiben konnte, darüber streiten sich noch die Gelehrten.

Nun, es geht um gemeinsame Treffen in den 90-er Jahren, da war der jetzige Dalai Lama wohl ein wenig älter als 2 und wußte hoffentlich schon, was er tat. Hin und wieder sollte man einen eingesetzten Link auch mal anklicken und nachlesen, was dort geschrieben steht.

Zitat Rübe:
...... Familien im Ausland erfahren nicht, wie es ihren Angehörigen geht usw.
Das stimmt nicht. Es ist zwar schwierig, Kontakt zur Freunden aufrecht zu erhalten, aber bei weitem nicht unmöglich. Bitte bedenke mal, dass die Kommunikation in Tibet in keinster Weise mit unserer zu vergleichen ist - schon allein wegen Stromausfällen.

Zitat Catherine:
Normalerweise sag ich das nicht so direkt, aber wer glaubt, dass der Dalai Lama ein bösartiger Nazi-Verschnitt ist, der im Hinterkopf zusammen mit seinen 10 nächsten Reinkarnationen, das nächste 1000jährige Reich plant - wer solche "irren" Gedankengänge nach-denken (nach-fühlen?) ...
Du übertreibst und dramatisierst (bewußt?) aber ganz schön. Es hat niemand behauptet, dass der Dalai Lama ein Naziverschnitt oder sogar ein bösartiger Naziverschnitt ist, aber dir standen angeblich die Haare zu Berge, als du germs absolut richtiges Posting gelesen hast. Dass er aber intensiven Kontakt nicht nur zu einer Ex-Nazigröße pflegt(e), passt einigen Dalai Lama Romantikern vielleicht nicht ins ungetrübte Bild, entspricht aber dennoch den Tatsachen. Nun, was den Tatsachen entspricht dürfen wir immer noch ungestraft aussprechen und schreiben!

Aber anstatt den Dalai Lama nur romantisch verklärt zu sehen, sollte man vielleicht auch ein wenig der Realität Raum lassen. Tibet war nie ein demokratisches Land, dank der Mönchskaste, die nun zielstrebig wieder an die Macht will. Es gibt nach wie vor starke archaische Strukturen und Verhaltensweisen in dem Land. Amnesty International würde auch nach einer Unabhängigkeit seine "reine Freude" an dem Staat haben.

Für die große Masse der Bevölkerung war das "alte Tibet" tatsächlich eben jene "Hölle auf Erden", von der in der chinesischen Propaganda immer die Rede ist, und aus der das tibetische Volk zu befreien als Legitimation und revolutionäre Verpflichtung angesehen wurde für den Einmarsch von 1950. Die herrschende Mönchselite beutete Land und Menschen mit Hilfe eines weitverzweigten Netzes an Klostereinrichtungen und monastischen Zwingburgen gnadenlos aus. Der relativ kleinen Ausbeuterschicht - ein bis eineinhalb Prozent - stand die große Masse der Bevölkerung als "Leibeigene" beziehungsweise "unfreie Bauern" gegenüber. Die Steuer- und Abgabenlasten, die diesen Menschen aufgebürdet wurden, drückten sie unter die Möglichkeit menschenwürdiger Existenz. Bitterste Armut und Hunger durchherrschten den Alltag in Tibet; es gab keinerlei Bildungs-, Gesundheits- oder Hygieneeinrichtungen (außerhalb der Klöster). .......
Das tibetische Strafrecht zeichnete sich durch extreme Grausamkeit aus. Zu den bis weit in das 20. Jahrhundert hinein üblichen Strafmaßnahmen zählten öffentliche Auspeitschung, das Abschneiden von Gliedmaßen, Herausreißen der Zungen, das Abziehen der Haut bei lebendigem Leibe und dergleichen. Der theokratische Feudalismus Tibets bestand in seiner bis 1950 herrschenden Form seit Mitte des 17. Jahrhunderts, als es der militanten buddhististischen Sekte der Gelupa (=Gelbmützen) mit Hilfe der Mongolen gelang, sämtliche innenpolitischen Gegner auszuschalten..........
Quelle:

Ahnungslose Schwärmerei | hpd
 
Vielleicht sollte man einfach auch mal einen Gedanken daran verschwenden, das die Leute die da unten "randalieren" gar nicht in die Zeit des "Gliederabschneidens" zurückwollen - sondern in die heutige Zeit?
 
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