wie kannste sowas feststellen wenn du mich gar nicht persönlich kennst??
Stimmt ein wenig Glück braucht es schon, aber zu weiten Teilen kann man durch eigenes Zutun sein Schicksal stets mitbestimmen.
In Situationen in denen was aus dem Ruder läuft und man merkt, dass man nicht alleine klarkommt ist es halt wichtig sich Hilfe zu suchen....ich finde es wichtig für Notzeiten auf einen Pool an Freunden oder Verwandten oder Bekannten zurückgreifen zu können, die einem dabei helfen durch gemeinsame Gespräche die Übersicht zu behalten..Austausch ist halt sehr wichtig...Ich vermute, dieses "soziale Kapital" also Freunde oder Menschen die der TE mal helfen fehlen ihr völlig und klar, dass sie allein überfordert ist...wer wäre das nicht in einer solchen Lage? Was ich jedoch dann nicht verstehe, ist dass sie ärztliche Kontrolle verweigert und sich keine Hilfe sucht oder annimmt und wartet bis die Probleme sich derart häufen bis gar nix mehr geht und dann ggf. zusammenbricht und wieder krank wird...Z.B wie die TE schrieb 7 Wochen nach dem Nervenzusammenbruch zu warten bis man sich Hilfe holt finde ich nicht in Ordnung....
Ich hab auch nirgendwo geschrieben, dass die Dinge mit einmal irgendwo hingehen erledigt und geregelt sind...in Sachen Schule wird man zigmal hingehen müssen, einige Male im Guten, dann ggf. per Beschwerden oder Anwalt etc. oder in Sachen Gesundheit für einige Jahre harte Therapiearbeit leisten müssen....
Komisch, dass du mich da immer wieder unzutreffend interpretierst und den falschen Eindruck erhältst alles wäre so easy in meinen Augen...ich weiss nur zu gut wie schwierig manchmal das Leben ist.
An sich habe ich von Anfang dieses threads an exakt das Gleiche geschrieben und geraten wie du: das die beiden Profihilfe brauchen und auch noch ein funktionierendes soziales Netzwerk (sprich Freunde, Verwandte etc, die mal untestützen können) dass sie auch später, wenn die Profihilfe wegfällt noch ein wenig hält.
Mit tough meine ich so tough zu sein einzusehen, dass man nicht immer alles alleine schafft..auch ich schaffe nie alles alleine und schaffe auch alles nur deshalb so gut, weil ich meine Grenzen kenne und delegiere..wenn ich Streit mit meinem Vermieter hatte einen Bekannten, der Anwalt für Mietrecht ist einschalte und den mal machen lasse oder in Sachen Problem mit meiner damals psychisch erkrankten Schwester die Fachärzte mit einschalte und Freunde meiner Schwester etc. und nicht denke ich sei Gott und könne immer alles alleine schaffen...bin ich nicht und daher lasse ich halt andere machen, hole mir IMMER auch fachkundige Hilfe....und auch noch wichtig: ich die Dinge direkt angehed und SOFORT erledigen....was wichtig ist, damit sich nicht zu viel Ballast anhäuft den man später nicht mehr überblicken kann. Das Schlüsseldings ist glaube ich Kommunikation und Austausch...ganz falsch ist Isolation...oft eine Sache, die Depressive machen und sich damit noch tiefer in die Depression reiten...