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"Schlag zurück!!"

Wo steht denn, dass bereits eine Mutter-Kind-Kur statt fand? Hab ich das überlesen?


Ich sehe das Verhalten der Tochter nicht ganz so optimistisch und denke nicht, dass die Achtung der Mitschüler oder Lehrer dadurch steigt. So schnell kommt ein Kind normal nicht aus der Opferrolle raus - zumindest nicht unbeschadet
 
Das mit den Babybildern ist auch irgendwie an mir vorbeigegangen. Das ist schon wirklich übel. Die Hintergründe dazu würden mich interessieren. Ich meine normalerweise will man doch in so einem Fall alles für später festhalten.
 
Auch als ich mit meiner Tochter in der Kur war, stand, das sind die Aussagen der Anwohner, auch die Polizei vor der Tür.


Ich stehe allein da, muß mir und vor Allem meiner Tochter selbst helfen. Ich habe keine medizinische oder psychologische Ausbildung, bin nur ein stinknormaler Mensch, frage nach Hilfe und Keiner weiß die Antwort.
Schade ...


Es wird in diesem Thread sogar 2 X erwähnt.😉
 
ich wurde sehr früh mit 5 Jahren eingeschult und erinnere mich in der ersten Schulwoche zweimal nach Hause gelaufen zu sein, weil ich mich gefürchtet hatte...ich durfte an diesen Tagen dann zu Hause bleiben, musste am nächsten Tag aber wieder hin und nach 2 Wochen ging es dann, ich hatte auch eine sehr liebe und verständnisvolle Klassenlehrerin, die mich persönlich ein wenig unter ihre Fittiche nahm und mir sogar ein Haustier geschenkt hatte. In der dritten oder vierten Klasse gab es einen frechen Jungen, der den Mädels die Gummitwists geklaut hat und manchmal auch körperlich übergriffig wurde...auch bei mir hatte er es versucht....ich habe laut Theater gemacht und geschrien (wirklich laut, war bestimmt noch 3 Orte weiter zu hören), die Lehrer sind eingeschritten und meine Eltern haben bei den Eltern des Jungen angerufen und mit denen geredet, danach war Ruhe.
Einer der Lehrer, der Schulrektor hatte die Angewohnheit bei fehlender Hausarbeit Kopfnüsse zu verteilen....das passierte mir nur einmal, meine Eltern sind sofort eingeschritten, offenbar auch andere Eltern und von da an bekamen an sich nur noch zwei Schüler aus bekanntermaßen sozial schwachen Mileu (Vater Trinker; Mutter devote Frauen mit so gut wie keiner Präsenz etc.) Kopfnüsse verpasst...deren Eltern wohl nix dagegen unternahmen...wohl auch selber geschlagen haben und es normal und gut fanden, dass ein Lehrer körperliche Gewalt ausübt. Mein Vater hat zwar auch geschlagen, aber dieses Vorrecht wollte er dann sich selbst vorbehalten...? Keine Ahnung auf jeden FAll haben meine Eltern in diesem Fall direkt gehandelt und mir Rückhalt gegeben.

Ich stimme Soris Bedenken zu : so leicht kommt ein Kind nicht aus der Opferrolle raus insbesondere nicht wenn die Mutter eine ähnliche Rolle an den Tag legt...und ein Kind keine klaren Vorbilder hat, die mit Rat und Tat vorleben wie man sich schützt. Ich stimme auch zu und denke auch, dass etwas mit der Kommunikation zwischen Mutter und Tochter nicht stimmt und da nur fachkundige psychologische Hilfe (gemeinsame Therapie od.ä.) helfen könnte um das zu ändern. Bleibt nur zu hoffen, dass die Mutter vernünftig genug ist diese Hilfe zu suchen und anzunehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
jo Tyra, Du hast ja auch immer alles in den Griff gekriegt.

Hier liegt aber doch ein ganz anderer Fall vor.
Mit offensichtlichen gesundheitlichen Problemen bei Mutter und Tocher - und da muss meiner Meinung nach professionell und vor allem strukturiert dran gegangen werden.
 
jeder kann mit etwas good will sich selbst ggü und einigermaßen Durchsetzungsvermögen + nem Quentchen Glück auch so ziemlich alles hinkriegen...an sich stimme ich dir zu, mit dem professionell und organisiert vorgehen (was die Mutter offenbar ohne fachkundige Hilfe derzeit nicht alleine hinbekommt) weiss aber nicht was diese komischen Seitenhiebe jetzt sollen?? [...]

Und wer sagt, dass ich immer alles hinkriege..ich kriege an sich nur 99,9 % hin 😀😀..nee aber im Ernst..die wichtigen Dinge im Leben kriege ich mittlerweile schon ganz gut hin...aber das hat mich halt auch jahrelange, jahrzehntelange harte Arbeit an mir selber gekostet..denn von nix kommt nix und umsonst ist nur der Tod, gelle?😉 Die verdammte Entropie (höhere Wahrscheinlichkeit von Unordnung und Chaos als einem Zustand niedrigen Energielevels...wie Tod z.B.) zwingt einen halt dazu ständig zu rackern um Ordnung zu schaffen....
 
Zuletzt bearbeitet:
war kein Seitenhieb, nur ne Feststellung.

Eben das Quentchen Glück scheint Kuhstall und ihrer Tochter aber grad zu fehlen.
Und manchmal laufen Dinge eben auch so schief, dass eine überforderte Mutter und eine 11-Jährige da nicht ausreichend tough sind, um das hinzukriegen, selbst wenn sie den äußerst guten Willen haben.

Es gibt leider Dinge im Leben, die sich nicht mit einmal hingehen oder aufmucken und "gut ist" regeln lassen. Und hier laufen ja existentielle Dinge aus dem Ruder, die momentan weder Tochter noch Mutter richtig überblicken können.


edit: da du deinen Beitrag grad nachbearbeitet hast:
genau das meinte ich: die beiden brauchen profi-Hilfe. Tough sein und harte Arbeit allein hilft da grad nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
wie kannste sowas feststellen wenn du mich gar nicht persönlich kennst??

Stimmt ein wenig Glück braucht es schon, aber zu weiten Teilen kann man durch eigenes Zutun sein Schicksal stets mitbestimmen.

In Situationen in denen was aus dem Ruder läuft und man merkt, dass man nicht alleine klarkommt ist es halt wichtig sich Hilfe zu suchen....ich finde es wichtig für Notzeiten auf einen Pool an Freunden oder Verwandten oder Bekannten zurückgreifen zu können, die einem dabei helfen durch gemeinsame Gespräche die Übersicht zu behalten..Austausch ist halt sehr wichtig...Ich vermute, dieses "soziale Kapital" also Freunde oder Menschen die der TE mal helfen fehlen ihr völlig und klar, dass sie allein überfordert ist...wer wäre das nicht in einer solchen Lage? Was ich jedoch dann nicht verstehe, ist dass sie ärztliche Kontrolle verweigert und sich keine Hilfe sucht oder annimmt und wartet bis die Probleme sich derart häufen bis gar nix mehr geht und dann ggf. zusammenbricht und wieder krank wird...Z.B wie die TE schrieb 7 Wochen nach dem Nervenzusammenbruch zu warten bis man sich Hilfe holt finde ich nicht in Ordnung....

Ich hab auch nirgendwo geschrieben, dass die Dinge mit einmal irgendwo hingehen erledigt und geregelt sind...in Sachen Schule wird man zigmal hingehen müssen, einige Male im Guten, dann ggf. per Beschwerden oder Anwalt etc. oder in Sachen Gesundheit für einige Jahre harte Therapiearbeit leisten müssen....

Komisch, dass du mich da immer wieder unzutreffend interpretierst und den falschen Eindruck erhältst alles wäre so easy in meinen Augen...ich weiss nur zu gut wie schwierig manchmal das Leben ist.

An sich habe ich von Anfang dieses threads an exakt das Gleiche geschrieben und geraten wie du: das die beiden Profihilfe brauchen und auch noch ein funktionierendes soziales Netzwerk (sprich Freunde, Verwandte etc, die mal untestützen können) dass sie auch später, wenn die Profihilfe wegfällt noch ein wenig hält.
Mit tough meine ich so tough zu sein einzusehen, dass man nicht immer alles alleine schafft..auch ich schaffe nie alles alleine und schaffe auch alles nur deshalb so gut, weil ich meine Grenzen kenne und delegiere..wenn ich Streit mit meinem Vermieter hatte einen Bekannten, der Anwalt für Mietrecht ist einschalte und den mal machen lasse oder in Sachen Problem mit meiner damals psychisch erkrankten Schwester die Fachärzte mit einschalte und Freunde meiner Schwester etc. und nicht denke ich sei Gott und könne immer alles alleine schaffen...bin ich nicht und daher lasse ich halt andere machen, hole mir IMMER auch fachkundige Hilfe....und auch noch wichtig: ich die Dinge direkt angehed und SOFORT erledigen....was wichtig ist, damit sich nicht zu viel Ballast anhäuft den man später nicht mehr überblicken kann. Das Schlüsseldings ist glaube ich Kommunikation und Austausch...ganz falsch ist Isolation...oft eine Sache, die Depressive machen und sich damit noch tiefer in die Depression reiten...
 
Zuletzt bearbeitet:
Tyra, es geht hier nicht um Dich 🙂

ich spreche von der Threaderstellerin. Und denke, dass hier eben der gute Wille der Mutter nicht ausreicht. Ebensowenig wie kurze, isolierte Impulse (hier mal ein Gespräch, hier ein Rat an die Tochter, etc.) oder einzelne Erfolge (wie an dem einen Schultag).
Natürlich ist das schon mal gut und richtig, aber es es reicht nicht. Hier müssen Profis ans Werk - mehr habe ich nicht gesagt.

Und einige Dinge, wie Arbeitslosigkeit, körperliche Erkrankungen oder Mobbing lassen sich nur schwer beeinflussen


das zögerliche Zugehen auf Ärzte scheint ein Symptom der TE auf Grund ihrer eigenen Erkrankung zu sein, so hab ich das zumindest verstanden. Eben der typische Teufelskreis, aus dem man so schwer rauskommt.
Man weiß eigentlich, was der richtige Weg ist, aber schafft es nicht den Schritt zu gehen.
 
Das Schlüsseldings ist glaube ich Kommunikation und Austausch...ganz falsch ist Isolation...oft eine Sache, die Depressive machen und sich damit noch tiefer in die Depression reiten...

ähm ja...

es ist ja auch ein Symptom von Depression, sich zurückziehen.

Das ist so als würdest Du sagen: Es ist an sich ungünstig, wenn man hustet, während man eine Erkältung hat, weil es den Körper zusätzlich belastet 😀

Das ist ja das Problem an der Sache, was ja auch Kuhstall deutlich gesagt hat. Sie versteht, wo die Probleme liegen und sieht den Weg, den sie gehen müsste (wieder zum Arzt z.B.), aber sie schafft es nicht, dass umzusetzen.

Deswegen ist es schade, dass sie da scheinbar niemanden an der Seite hat.

Kuhstall, Du schreibst von erwachsenen Kindern. Wie alt sind die denn und inwieweut könnten die Dich unterstützen?
 

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