Ich persönlich denke, dass wir charakterlich zum Zeitpunkt unserer Geburt sozusagen "neutral" sind, die sogenannte Geschlechterindetifikation findet über die Gesellschaft statt. Nicht nur allein was Kleidung, schminken oder Gestik angeht, sondern auch das Verhalten.
Beispiel: Wenn ein mann mit der Zunge über die Lippen leckt oder kichert wirkt er "schwul", dh nicht "richtig männlich". Bei einer Frau fällt das nicht auf. Wenn eine Frau die Beine breit auseinander hält beim Sitzen wirkt sie "nuttig". Männer dürfen das. Das sind dann unsere Dogmen, die sicherlich nicht aufgrund von anatomischen Gründen herrühren.
Ab der Pubertät denke ich, sind wir durch körperliche Empfindungen aufgrund von Anatomie und Hormonen im Verhalten unterschiedlich WAS DIE SEXUALITÄT angeht. Frauen, denen man gerne in der Menstruation Zickigkeit nachsagt, können trotzdem in dieser Zeit ihren Job genauso machen wie sonst auch.
Was ich sagen will ist, das "typisch Weibliche / Männliche" gibt es einfach nicht, basta. Das ist eingeredetes oder früher auch eindoktriniertes Verhalten der Gesellschaft, früher der Kirche. Es gibt einen typisch weiblichen/männlichen Körper aber kein typisch weiblich/männliches Verhalten siehe obige Beispiele.
Deshalb sage ich, ich fühle mich wohl in einem weiblichen Körper, (der gesellschaftliche Druck mit Schminken und hübschen Klamotten und allzeit immer und überall sexy sein ist für mich Geschlechtermarketing und kein Verhalten.) und mit einem menschlichen Verhalten