erstmal danke für die ganzen antworten...
ich weiss selbst, das es naiv klingt. aber ich weiss das ichs schaffen kann und nebenbei bemerkt steht auch meine familie hinter mir.
auch das mit der unterstützung ist mir bewusst, ich hab bereits donnerstag einen termin um alles zu klären auf dem amt...
und was den vater betrifft... (ich hab grad echt keine ahnung wie ich es ausdrücken soll, ohne angegriffen zu werden -.-) mir geht es natürlich nicht rein um das finanzielle, mir wäre es schon lieber, wenn er sich mit um den zwerg kümmern würde. hab nochmal mit ihm gesprochen und solangsam scheint er sich damit an zu freunden. er sagte mir daraufhin ja auch was hilfe betrifft zu..
mir is klar, das es alles nicht einfach wird. aber ich werde dennoch auf gar keinen fall abtreiben!!!
was die panik-geschichte betrifft, in den letzten 1-2 jahren wirkt es sich ja nur noch auf die schule aus und nicht auf mein ganzes leben. naja okay, das hängt unweigerlich zusammen. ach ich weiss doch auch nicht 🙁
Hallo,
Hilfe ist wirklich sehr wichtig, es alleine zu schaffen, erfordert sehr, sehr viel Kraft.
Als ich damals schwanger geworden bin, war mein ganzes Umfeld entsetzt. Zu dieser Zeit hatte ich grad als ehemaliges Partygirl meiner Stadt den kompletten Absturz halbwegs überwunden (Alkoholprobleme, trinke jetzt schon seit fast 19 Jahren nichts mehr). Jeder hat mir zur Abtreibung geraten, und aus heutiger Sicht würde ich mir das selber vermutlich auch raten. Aber ich wollte das Kind haben. Ich kann mich noch gut an viele Szenen erinnern in meiner Schwangerschaft, diese Ungläubigkeit, *was will die mit einem Kind*...
Wir sassen dann nach der Entbindung in einem 1 Zimmer-Appartment, ich ohne anständigen Job, mit wenig Perspektiven, ebenfalls mit Panikattacken (die ich heute noch habe, denen ich aber mittlerweile sehr gelassen entgegensehe
😛). Aber was viele nicht für möglich hielten, ist eingetroffen: Ich bin erwachsen geworden. Was aber nicht heißen soll, dass ein Kind dazu da ist, Dich erwachsen zu machen
🙂. Die ganze Party-Feier-Szene ist mir so unwichtig geworden, da gabs was, das meine ganze Kraft und Liebe gebraucht hat, und alles andere war egal.
Von damals zu heute war es ein langer Weg. Wichtig ist, dass Du auch mal Hilfe annimmst, auch wenn es manchmal nicht einfach ist, bitte oder danke zu sagen. (geht mir zumindest so).
Ich glaube, dass manch einer mit einer Abtreibung auf lange Sicht mehr psychische Probleme bekommt, als mit den Kind selbst.
Heute morgen habe ich mir, als ich Dein Posting gelesen habe, gedacht *och neeee, was wird das*. Habe dann noch ab und an darüber nachgedacht, und dann schoß mir durch den Kopf *he, bei Dir wars nicht anders*.
Es ist anstrengend, mach Dir da keine Illusionen. Aber wenn Du Hilfe hast, dass Du was in Angriff nehmen kannst, wenn Dein Kind im Kindergarten ist (Ausbildung, ect) ist es zu schaffen. Aber nur mit eisernem Willen.
Alles Gute
Gipsy