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alleine, krank und schwanger... HILFE

Sicher geht es um ein Leben, aber es geht auch um eine Entscheidung im Alleingang. Wenn man sich für etwas entscheidet, muss man die Verantwortung tragen. Da finde ich es nunmal nicht richtig, dass wie in diesem Fall der Vater gleich mit einkalkuliert wird, der dann auch für diese Entscheidung gerade stehen muss.

Wenn es andersherum wäre, also dass die Mutter abtreiben wollte und der Vater das Kind behalten wollte, wie wäre es wohl dann? Genau, die Entscheidung würde auch bei der Mutter liegen und der Vater hätte das Nachsehen.

Wie schon geschrieben, es ist das gute Recht der Mutter selbst zu entscheiden, aber dann bitte auch selber die Konsequenzen tragen.
 
Sicher geht es um ein Leben, aber es geht auch um eine Entscheidung im Alleingang. Wenn man sich für etwas entscheidet, muss man die Verantwortung tragen. Da finde ich es nunmal nicht richtig, dass wie in diesem Fall der Vater gleich mit einkalkuliert wird, der dann auch für diese Entscheidung gerade stehen muss.

Wenn es andersherum wäre, also dass die Mutter abtreiben wollte und der Vater das Kind behalten wollte, wie wäre es wohl dann? Genau, die Entscheidung würde auch bei der Mutter liegen und der Vater hätte das Nachsehen.

Wie schon geschrieben, es ist das gute Recht der Mutter selbst zu entscheiden, aber dann bitte auch selber die Konsequenzen tragen.



Wenn ich so zurückdenke wie es bei mir war, hatte der Vater auch seinen Spaß.
Und sollte genauso dafür geradestehen. Wenn er nichts hat, kann er auch nichts geben, aber er kann wenigstens wenns garnicht anders geht ab und zu für das Kind da sein.
Finanziell gesehen wirds wohl eng, aber in Deutschland ist schon länger keiner mehr verhungert.
Und die Mutter wird schließlich auch älter und reifer.
Vielleicht hat sie ja Verwandtschaft die ihr helfen kann.
 
erstmal danke für die ganzen antworten...

ich weiss selbst, das es naiv klingt. aber ich weiss das ichs schaffen kann und nebenbei bemerkt steht auch meine familie hinter mir.

auch das mit der unterstützung ist mir bewusst, ich hab bereits donnerstag einen termin um alles zu klären auf dem amt...

und was den vater betrifft... (ich hab grad echt keine ahnung wie ich es ausdrücken soll, ohne angegriffen zu werden -.-) mir geht es natürlich nicht rein um das finanzielle, mir wäre es schon lieber, wenn er sich mit um den zwerg kümmern würde. hab nochmal mit ihm gesprochen und solangsam scheint er sich damit an zu freunden. er sagte mir daraufhin ja auch was hilfe betrifft zu..

mir is klar, das es alles nicht einfach wird. aber ich werde dennoch auf gar keinen fall abtreiben!!!
was die panik-geschichte betrifft, in den letzten 1-2 jahren wirkt es sich ja nur noch auf die schule aus und nicht auf mein ganzes leben. naja okay, das hängt unweigerlich zusammen. ach ich weiss doch auch nicht 🙁
 
Wenn der Vater dem Ganzen tatsächlich zustimmt, sieht es natürlich schon um einiges besser aus. Ist halt die Frage, ob es dann auch wirklich funktioniert.
Trotzdem wird es für dich nicht einfach werden. Aber du musst selber entscheiden, was du willst. Wenn du dir über die Probleme wirklich bewusst bist, dann steh zu deiner Entscheidung.
 
erstmal danke für die ganzen antworten...

ich weiss selbst, das es naiv klingt. aber ich weiss das ichs schaffen kann und nebenbei bemerkt steht auch meine familie hinter mir.

auch das mit der unterstützung ist mir bewusst, ich hab bereits donnerstag einen termin um alles zu klären auf dem amt...

und was den vater betrifft... (ich hab grad echt keine ahnung wie ich es ausdrücken soll, ohne angegriffen zu werden -.-) mir geht es natürlich nicht rein um das finanzielle, mir wäre es schon lieber, wenn er sich mit um den zwerg kümmern würde. hab nochmal mit ihm gesprochen und solangsam scheint er sich damit an zu freunden. er sagte mir daraufhin ja auch was hilfe betrifft zu..

mir is klar, das es alles nicht einfach wird. aber ich werde dennoch auf gar keinen fall abtreiben!!!
was die panik-geschichte betrifft, in den letzten 1-2 jahren wirkt es sich ja nur noch auf die schule aus und nicht auf mein ganzes leben. naja okay, das hängt unweigerlich zusammen. ach ich weiss doch auch nicht 🙁


Hallo,

Hilfe ist wirklich sehr wichtig, es alleine zu schaffen, erfordert sehr, sehr viel Kraft.

Als ich damals schwanger geworden bin, war mein ganzes Umfeld entsetzt. Zu dieser Zeit hatte ich grad als ehemaliges Partygirl meiner Stadt den kompletten Absturz halbwegs überwunden (Alkoholprobleme, trinke jetzt schon seit fast 19 Jahren nichts mehr). Jeder hat mir zur Abtreibung geraten, und aus heutiger Sicht würde ich mir das selber vermutlich auch raten. Aber ich wollte das Kind haben. Ich kann mich noch gut an viele Szenen erinnern in meiner Schwangerschaft, diese Ungläubigkeit, *was will die mit einem Kind*...

Wir sassen dann nach der Entbindung in einem 1 Zimmer-Appartment, ich ohne anständigen Job, mit wenig Perspektiven, ebenfalls mit Panikattacken (die ich heute noch habe, denen ich aber mittlerweile sehr gelassen entgegensehe 😛). Aber was viele nicht für möglich hielten, ist eingetroffen: Ich bin erwachsen geworden. Was aber nicht heißen soll, dass ein Kind dazu da ist, Dich erwachsen zu machen🙂. Die ganze Party-Feier-Szene ist mir so unwichtig geworden, da gabs was, das meine ganze Kraft und Liebe gebraucht hat, und alles andere war egal.

Von damals zu heute war es ein langer Weg. Wichtig ist, dass Du auch mal Hilfe annimmst, auch wenn es manchmal nicht einfach ist, bitte oder danke zu sagen. (geht mir zumindest so).

Ich glaube, dass manch einer mit einer Abtreibung auf lange Sicht mehr psychische Probleme bekommt, als mit den Kind selbst.

Heute morgen habe ich mir, als ich Dein Posting gelesen habe, gedacht *och neeee, was wird das*. Habe dann noch ab und an darüber nachgedacht, und dann schoß mir durch den Kopf *he, bei Dir wars nicht anders*.

Es ist anstrengend, mach Dir da keine Illusionen. Aber wenn Du Hilfe hast, dass Du was in Angriff nehmen kannst, wenn Dein Kind im Kindergarten ist (Ausbildung, ect) ist es zu schaffen. Aber nur mit eisernem Willen.

Alles Gute
Gipsy
 
Also erstmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zu Deiner Schwangerschaft.
Nun erstmal zu mir-ich habe seit über 15 jahren zwangsneurose und soziale Ängste, mit panik verbunden und mein kind wird im Februar 1 Jahr ;-)))))))))))
Ich bin auch nicht geplant schwanger geworden-gut ich bin mit dem Kindsvater verheiratet aber da gibt es auch genug unstimmigkeiten.
Aber ich habe auch niemals im Leben daran gedacht das Kind abzutreiben. Es ist oft nicht einfach aber glaube mir dein Kind wird dir soviel liebe geben wie kein anderer. In der Schwangerschaft habe ich keine Therapie gemacht-fange jetzt wieder an, da mein kind die angst nicht so spüren sollte-welche ja durch eine Therapie noch größer ist (zumindestens die 1. Zeit) und nach der Geburt hatte ich keine Zeit.
Aber ich weiß ja nicht wie das bei dir ist-vielleicht hast du ja durch die therapie von anfang an weniger Angst-ich würde das alles mal mit einem psychologen (am Besten mit einer mutter) besprechen und dann entscheide was dir und dem Kind besser tut. Auf medikamente würde ich ganz verzichten-wenn es dein gesundheitszustand zulässt. Das Kind hat nichts davon jeden tag deine Panikattaken mitzuerleben aber auch nichts wenn es dann eine körperliche behinderung durch die Medikamente hat. Traue dich deinem Frauenarzt an!
Wenn es nicht anders geht, dann laß dich krankschreiben-die kraft brauchst du jetzt erstmal für dein Baby.
Und was die Vererbung angeht-ich habe damals eine Beratung gehabt, da meinte man zu mir das das Kind eher eine sache anerzogen als vererbt bekommt. Ich solle es mir in der Schwangerschaft gut gehen lassen-dann wäre der Beste Baustein für ein gesundes glückliches kind ohne psychische probleme gelegt.
Also
1. Sprich mit deinem Frauenarzt und wenn er dich nicht versteht-wechseln!
2. Sprich mit einem Therapeuten!
3. Das Kind zu behalten ist die richtige Entscheidung!
4. Sprich mit dem Jugendamt-erkundige dich nach Hilfen-gerade auch für die 1. zeit nach der Geburt
5. Die Landratsämter und Gesundheitsämter haben extra Stellen für Fragen zur Schwangerschaft (Schwangerschaftsberatungsstellen)

Wünsche Dir eine gute Schwangerschaft und alles Liebe
 
Achja falls du fragen hast-antwort mir einfach, schaue ab und zu in dieses Forum.
Auch wenn die anderen hier anscheinend eher abraten-ich finde deine entscheidung richtig.
Es gibt Hilfen für Dich und Dein Kind und es hat das Recht zu leben.
 
du hast auch die möglichkeit in ein mutter kind heim zu gehen und dort deine ausbildnung zu ende zu machen.so bist du mit deinen kind zusammen und hast die möglichkeit in ruhe deine ausbildnung zu ende zu bringen,in oldenburg/holstein.wird zb vom jav angeboten junge mütter bringen ihre kinder mit die dort betreut werden und sie machen eine ausbildnung.möglichkeiten gibt es immer
 
Hallo,

ein Kind bedeutet eine große Verantwortung und an sich solltest du gesundheitlich stabiler drauf sein um dich dieser Verantwortung stellen zu können. Ich weiss nicht ob dir so recht klar ist was da auf dich zukommt? ggf. für einige Jahre kein vernünftiger Nachtschlaf, körperlich und psychisch häufige Extrembelastungen etc...
Du solltest wenn du das kind behältst auf jeden Fall eine Familienhelferin dazunehmen und auch weiter in Therapie hart an dir arbeiten...damit du deine Phobien und Ängste genügend in den Griff bekommst. Und dich in Sachen Säuglings- und Kleinkindkram schulen....Kurse machen, viel unter die Leute....An sich wäre es gut, wenn du Freundinnen hättest oder Bekannte die auch Kinder haben....man kann sich da ggs. viele Tipps geben und auch mal entlasten. Für Kinder ist es eh gut und wichtig, wenn die Eltern, insbesondere Mütter kontaktfreudig sind und dem Kind was zu bieten haben.....
Isolation ist eine Mitursache für psychische Erkrankungen, daher ist für dich Sozialtraining total wichtig...

Missbrauche dein Kind auf keinen Fall als Therapie für dich...sehr viele psychisch kranke Menschen tun das und das geht IMMER schief...zu Lasten des Kindes.
Also überlege genau, ob du dieses Kind bekommst oder ggf. noch für einige Jahre verzichtest bis du psychisch stabil genug bist und ggf. in einer besseren Partnerschaft in der du dir die Verantwortung und Arbeit mit einem vernünftigen und engagierteren Partner teilen kannst.

Es ist dein Leben, deine Verantwortung und deine Entscheidung...entscheide dich klug!

Tyra

Was GEne angeht: viele psychische Erkrankungen sind vererbbar..grundsätzlich beeinflussen die Stimmungen der Mutter das unbeborene Kind bereits stark mit....ich würde auf jeden Fall Fachärzte befragen....Frauenarzt und auch Psychiater und Psychologen ob sie zu einer Schwangerschaft raten und wie du das dann deixeln kannst.
Alle Hilfe die du kriegen kannst: ANNEHMEN...von Therapeuten, Familienhilfe, Lebensberatung etc...
 
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@ Angela

Ich finde es gut, dass du nicht abtreiben willst, weil ich das für den schlechtesten aller Auswege halte.

Und ich finde es auch gut, dass du um Deine Probleme weißt und Dich schon frühzeitig drum kümmerst und nicht erst, wenn das Kind auf der Welt und die Probleme da sind.

Ich kann Dir nur den Rat geben, such Dir so viel Unterstützung wie möglich.
Lass Dich beraten von Jugendamt, pro Familia, Ärzten, Freunden, Bekannten, etc.
Dass Du jede Menge Anlaufstellen und Absicherungen hast.

Zum Beispiel finde ich die Idee eines Mutter-Kind-Heimes gar nicht schlecht.

Halt Dir alle Möglichkeiten offen!
Und notfalls geht das Wohl Deines Kindes vor - z.B. durch eine Pflegefamilie. Das solltest Du vielleicht im Auge behalten..


Du wirst das bestimmt schaffen!!


Sori
 

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