@Lena
du selber hast dich als Wiedergeborene Christin bezeichnet und lt. Recherche ist deren Konzept fundamentalistisch...ich hatte dazu ja auch Links und so hier reingesetzt und an sich hast du dich bis dto nicht widersprechend dazu geäußert.
Ich sehe es so wie Pete es ausdrückt:
Denn - man könnte sich - wenn man meinetwegen dogmatisch/fundamentalistisch ist, oder gar in anders gestrickten Menschen ein Feindbild sieht, selbst einmal anschauen - Voraussetzung ist allerdings Ehrlichkeit zu sich selbst (und - leider - neigen wir Menschen ja auch dazu, uns selbst was vorzumachen) - man wir
da auf Ängste vor "Veränderung" stossen.
Zur Angstfreiheit ist und bleibt es ein langer Weg, leider *seufz* 🙂
also ich scheue nicht auf mich selbst zu gucken aber du und annalu3 blockt davor immer ab..
Was ich nicht so recht verstehe warum du und annalu3 nicht ganzheitlich zu euch steht...auch zur Krankheit z.B...und immer wieder versucht diese Aspekte auszublenden. Ich würde euch auf gar keinen Fall einseitig nur über diesen einen Aspekt eurer Persönlichkeit sehen oder begreifen...hast du Angst das andere das anders sehen könnten, also deinen Gottglauben allzusehr mit deiner Krankheit verknüpfen oder so? Scheint bei dir und auch annalu irgendwo ein schwieriger Punkt zu sein...ich denke es mangelt euch da ein wenig an Selbstbewusstsein?
Immer wieder seidt ihr beiden es die mit übergroßer Empfindlichkeit aufwarten (vgl. annalus wiederholten Reaktionen und die chronische Vorwurfshaltung dass sie beleidigt ist wenn es mal nicht so läuft wie sie denkt dass es laufen sollte..also zu viel Ichzentriertheit...auch ein Kennzeichen von Depressionserkrankung nebenbei bemerkt oder aber von Aberglaube es gäbe nur eine einzige richtige Richtung, Glauben, Diskussionsart etc.) ...und euch sogar persönlich angegriffen fühlt wenn auch mal witzig oder leicht spöttisch diskutiert wird....was an sich ganz normal und nicht verwerflich ist. Ich sehe darin zu viel Identifikation, zu wenig Distanz zu sich selber und auch zum Glauben...und finde das bedenklich...denn so wird der Glaube zur Idolatrie...zum Dogmatismus/Fundamentalismus und geht über ein vernünftiges Maß hinaus. In exakt solchen Reaktionen erkennt man Einzementierung in den Glauben also Fundamentalismus...
Und betr. Vernunft: es gibt keine einzige große Vernunft, sondern jeder sieht unter Vernunft allgemein oder vernünftiger Diskussion was anderes.
Ich halte es z.b für unvernünftig krampfhaft zu versuchen rein über den Glauben zu diskutieren und darüberhin den jeweiligen hinter dem Glauben steckenden Menschen einfach zu vergessen und gewisse Dispositionen dieses Menschen unter den Tisch zu kehren.
Ich sehe den Glauben nicht vom Menschen getrennt, sondern mit dem kompletten Menschen verbunden mit all seinen geistigen und körperlichen Dispositionen und Meinungen und Ansichten immer zusammen...Trennung macht mich misstrauisch wenn ich ehrlich bin...und eine Diskussion ohne den Menschen der hinter gewissen Meinungen steckt halte ich für blutleer.
Es geht hier schlicht um Reflexion des Glaubens, dass man sich als Subjekt selber aus gewisser Distanz schaut/sieht und seine Ansichten zur Welt und auch zum eigenen Glauben kritisch hinterfragt...nicht nur oberflächlich auf Bibeltexte oder so guckt und oberflächlich über deren Interpretationen unterhält, sondern sich selber in Relation zu diesen Texten sehen..also mehr in die Tiefe gehen...warum fürchtest du die Tiefe? Hast du Angst dabei den Boden unter den Füßen zu verlieren? Das die Frage nach dem wirklichen Fundament deines Glaubens unbequeme Wahrheiten enthüllen könnte?....waren jetzt rhetorische Fragen..also Antwort nicht erforderlich....solche Fragen sollte jedoch jeder Mensch für sich im stillen Kämmerlein für sich klären....habe ich bereits ausführlich getan..was man glaube ich meinen Texten auch anmerkt...
Falls du das mit der Ganzheitlichkeit od.ä. anders siehst begründe es vernünftig anstatt immer so überheblich zu kommen und zu sagen: nee das halte ich für unvernünftig dazu sage ich denn gar nix...naserümpf..schmoll. Sowas ist unreife Haltung.
Ich werde das Wort fundamentalistisch also ganz gewiss nicht aus meinem Wortschatz verbannen nur weil dir dieser Aspekt deiner Glaubensausrichtung nicht in den Kram passt und du ihn gerne ausblenden würdest..sondern im Gegenteil immer wieder darauf aufmerksam machen, denn dieser Punkt ist sehr wichtig...ein Kernpunkt über das rechte Maß des Glaubens....
Erklär also bitte genau was du und annalu3 so meinen..bzw. an sich kannst du ja nur erklären was du meinst...es sei denn ihr wäret ein und dieselbe Person. Wenn das was ich geschrieben habe nicht trifft was du oder annalu gemeint haben erklär genau was es besser treffen würde...bislang war einfach zu wenig Information da und in Hinsicht auf meine Recherchen betr. der Wiedergeborenen Christen, Erklärungen zum Fundamentalismus kam auch außer wiederholtem beleidigten Schmollen auch noch keine vernünftige Stellungnahme von eurer Seite...was die Vermutung nahe legt, dass ihr beide sehr wenig über euren Glauben reflektiert zu haben scheint...oder? Finde ich in Ordnung solange man nicht in einer öffentlichen Diskussion über den Glauben erwartet, dass auch alle übrigen ihre Reflexion zurückschrauben...
gleichfalls in friedfertiger Absicht
😀
Tyra