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Glaubt ihr an Gott ?

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    gott

Glaubt ihr an Gott?


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    65
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Ich versteh auch nicht, warum es so schrecklich wichtig ist, zu wissen wie dieses Universum enststanden ist. Man weiß wohl einiges darüber, aber ob sich die Enstehung noch während der Laufzeit der Erde nachweisen läßt, erscheint mir doch - bei aller Wissenschafts-Liebe zweifelhaft.
 
Wobei das erstzitierte von Dir aus bestehenden lebenden Zellen gemacht wird.

Das ist kein wissenschaftlicher Beweis für die Entstehung von Leben im Reagenzglas.

Die Wissenschaft, wie wir sie kennen, kann viel. Aber nicht alles. Wo ist der Ursprung des Lebens? Wir können es aus toter Materie nicht schaffen. Das steht bisher fest.

Das sollte es auch nicht sein. Und um auf deine gestrige Frage zu antworten, mir ist nicht bekannt, dass es die Wissenschaft bis jetzt geschafft hat, künstliche Organismen zu schaffen.

vielleicht die Vorstellung, wie dieses XY ist?

Die meisten Gläubigen hier stellen sich Gott ja schon als "Person", die sich kümmert vor. Als jemanden, dem die Menschen am Herzen liegen. Das Leben des Menschen ist trotz des eigenen Willens irgendwie planvoll.

Bei Dr.House habe ich rausgehört, dass es so ein neutrales, gefühlsloses Wesen ist, dass nur experimentiert. Und dass der Mensch ihm relativ unwichtig ist. Und die Ergänzung, dass der Mensch von sich aus sich ja ganz weit entwickelt hat.
So meine ich es. Übrigens hab ich die Möglichkeit schon oft hier im Forum erwähnt. Das ist nicht neu.

Allerdings muss ich noch mal unterstreichen, dass es nur eine Möglichkeit ist. So wie es Millionen andere Möglichkeiten gibt. Persönlich glaube ich nicht daran.
 
Die Möglichkeit das die Teekanne den entscheidenen Fußtritt für die Ausdehnung des Universums gegeben hat ist genau so groß. Richtig. Warum werden dann aber keine Teekannen angebetet?
 
Man, diese Sache mit der Seele erinnert mich leicht an den G-Punkt bei Frauen. Angeblich ist er da doch gefunden hat ihn noch keiner 😛
( wer weiß, wo er sich befindet, möge mir die Info zukommen lassen )

Den Begriff Seele benutzten auch die Germanen. Er hieß dort "die dem Wasser Zugehörigen" oder so ähnlich, und bezog sich auf die Toten, die der gängigen Meinung der Germanen nach im Wasser weiter existierten.

Wir benutzen den Begriff heute für alles mögliche. zahllose Sprüche bedienen sich dieses Begriffs.

"Er ist eine Seele von Mensch"
"Das tut mir in der Seele weh"
"Ich bin seelisch am Ende"

Das ist einfach ein Wort, was sich eingebürgert hat. Es ist ähnlich wie bei Hartz 4. Viele Leistungsbezieher sagen "Ich bekomm Harzt4", das stimmt auch nicht, denn man bekommt ALG2, Hartz4 ist nur das Gesetzt, nicht die Leistung an sich. Dennoch weiß jeder, was gemeint ist.

Ich mag zu dieser Diskussion um die Begrifflichkeit des Wortes Seele nix mehr sagen...
Ich denke, es ist auch nicht so wichtig

Und warum unser Gehirn Gefühle erzeugt ist für mich klar:
Hätte der Mensch nicht das Gefühl "Angst", würde er vermutlich sehr schnell ins Gras gebissen haben in der Vorzeit.
Ebenso "Schmerz": Ein einfaches Warnsystem vom Körper, dass etwas nicht ok ist.
Liebe: würden wir nicht lieben, so würden wir unseren Nachwuchs verhungern lassen, ihn nicht ausreichend versorgen
ich will jetzt nicht jedes Gefühl auseinander dröseln, doch ich finde, das meine Argumente nicht die Schlechtesten sind 😛

auf keinen Fall. Gefühle sind ziemlich wichtig, um in der Natur zu überleben.


Und was das Thema Embryos und Seele angeht:

nach der Auffassung der Gläubigen wird ja dem Menschen direkt nach seiner Zeugung von Gott eine Seele eingehaucht und deshalb ist Abtreibung Mord. Richtig?
Wenn dem so ist, dann müsste es im Paradies aber nur so von Embyo-Seelen wimmeln. Oder gehen die vielleicht gleich ab ins Fegefeuer, weil sie noch nicht getauft sind?

Achtung, wieder mein persönlicher Glaube:
ja, natürlich existieren auch Embryo-Seelen weiter. Und ja, auch für mich ist Abtreibung zunächst einmal Mord (wobei es auch hier nicht nur schwarz und weiß gibt).
Es wimmelt doch sowieso von Seelen im Himmel. Das ist aber in meinem Glauben kein Problem, da man die Verhältnisse von Raum und Zeit dieser Welt hier nicht auf das Paradies anwenden kann. Das sind einfach andere Dimensionen.
Ich denke nicht, dass sie ins Fegefeuer gehen, weil sie ja gar keine Chance hatten, getauft zu werden. Sie sind unschuldig. (I know, es widerspricht dem kirchlichen Aspekt der Erbsünde)

Ich versteh auch nicht, warum es so schrecklich wichtig ist, zu wissen wie dieses Universum enststanden ist. Man weiß wohl einiges darüber, aber ob sich die Enstehung noch während der Laufzeit der Erde nachweisen läßt, erscheint mir doch - bei aller Wissenschafts-Liebe zweifelhaft.

Es ist nicht schrecklich wichtig, das erscheint nur so, weil es eben ein großes Thema in diesem Thread ist. Üblicherweise beschäftige ich mich nicht andauernd mit Theorien über die Entstehung des Universum.
Aber ab und an verschwende ich einen Gedanken daran, woher ich komme und wie das alles zusammenhängt, auch wenn ich diese Fragen nur unzureichend beantworten kann. Solche Fragen habe ich mir aber auch schon als Kind gestellt und bin da auch etwas geprägt durch Bücher, die ich zu diesen Themen gelesen hab.

Die Möglichkeit das die Teekanne den entscheidenen Fußtritt für die Ausdehnung des Universums gegeben hat ist genau so groß. Richtig. Warum werden dann aber keine Teekannen angebetet?

Nun, zum einen existiert der Glaube an einen Gott wohl länger als die Teekanne.
Zum anderen ist eine Teekanne ja etwas ohnehin schon künstlich hergestelltes und zudem "totes" Material.
Es wäre also irgendwie unlogisch, einem künstlichem, totem Gegenstand irgendwelche Kräfte zuzuschreiben.

Man orientiert sich ja immer an dem, was man kennt.
Man kennt Menschen und weiß, dass die was herstellen können (von Teekannen erlebt man das nicht soo oft).
Also ist so eine Art Gott in der Vorstellung dem Menschen ähnlich.

Ein Katze würde sich vermutlich eher etwas auf 4 Beinen vorstellen.

Das ist der Grund, warum ich mich so gegen diese strenge Vorstellung wehre. Weil vieles eben nur Phantasie und ein Abbild der realen Welt ist.
Sieht man hier ja auch oft, wenn Seelen mit dem Mund sprechen, mit den Ohren hören sollen.
Es ist sehr schwer, sich etwas vorstellen, was sich komplett von unserer realen Welt unterscheidet.

anderes Beispiel: Wenn vor 500 Jahren jemand ein Gerät beschreiben sollte, mit dem man schreiben und rechnen kann und das praktisch alles mehr oder weniger alleine macht, dann hätte dieser wahrscheinlich kaum das Aussehen eines Computers beschrieben. Sondern vielleicht eine Mischung aus Stift, Rechenschieber und Kopf oder so ähnliches. Weil es eben außerhalb seiner Vorstellungskraft liegt...
 
Wobei ich die Vorstellung sehr lustig finde, dass im Himmel alle Embryo-Seelen sind. Wie kann man sich das vorstellen?

Wir sprachen ja gestern von Erinnerungen, Erfahrungen, die Fähigkeit zu denken, zu fühlen usw. als etwas, was die Seele zumindest ausmacht.
Aber ein z.B. sehr früh abgetriebener Embryo hatte doch keine Chance wirklich Erinnerungen, Erfahrungen usw. zu sammeln. Unsere Persönlichkeit wird doch erst im Laufe es Lebens geformt. Und diese Embryonen hatte keine Chance dazu.

Und was passiert dann mit den Seelen im Himmel?
Haben sie dann die Chance zu wachsen und dort Erfahrungen zu sammeln?

Tut mir Leid, dass kommt mir alles zusammengeschustert und ohne eine Logik vor.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wobei ich die Vorstellung sehr lustig finde, dass im Himmel alle Embryo-Seelen sind. Wie kann man sich das vorstellen?

eben in dem man zulässt, dass man nicht die Erfahrungen dieser Welt einfach so in die Welt Gottes, den Himmel übertragen kann.


Wir sprachen ja gestern von Erinnerungen, Erfahrungen, die Fähigkeit zu denken, zu fühlen usw. als etwas, was die Seele zumindest ausmacht.
Aber ein z.B. sehr früh abgeriebener Embryo hatte doch keine Chance wirklich Erinnerungen, Erfahrungen usw. zu sammeln. Unsere Persönlichkeit wird doch erst im Laufe es Lebens geformt. Und diese Embryonen hatte keine Chance dazu.

Natürlich kann man auch im Mutterleib Erfahrungen machen, fühlen und denken (in anderen Dimensionen natürlich)
Ich denke die Wissenschaft hat auch bewiesen, das Persönlichkeit nicht nur eine Frage der Erziehung/Sozialisation ist . Also hat für mich auch ein Embryo, ein Säugling eine Persönlichkeit. An der sicher noch geformt wird, aber die Grundlage steht. Wir sind keine "tabula rasa"

Und was passiert dann mit den Seelen im Himmel?
Haben sie dann die Chance zu wachsen und dort Erfahrungen zu sammeln?

eine Seele ist immer vollständig. Sie ist das reinste, was es gibt. sie muss nicht wachsen... (mein Glaube)

Tut mir Leid, dass kommt mir alles zusammengeschustert und ohne eine Logik vor.

Macht ja nix. Ich sehe ein, dass es sehr schwer ist, sich auf diese Gedanken einzulassen.
 
Es ist auch zusammengeschustert - es ist immer eine spätere Reaktion auf die Wissenschaft. Natürlich mit der sprichwörtlichen Langsamkeit. Ich denke, das dieser christliche Gott vielleicht in ein paar hundert Jahren längst abgelöst ist, durch neue Vorstellungen. Das war ja wohl in der Vergangenheit auch so, denn natürlich haben Menschen immer an etwas geglaubt, was über ihnen war. Also wird sich der Glaube, wie weiland bei Zeus oder Donnar, mit der Zeit totlaufen. ( Es gibt ja inzwischen eine breite Atheisten-Bewegung ) Aber so eine Entwicklung bewegt sich über mehrere Menschenleben hinweg.

Wobei mir hier ja sowieso Zeit und Raum viel zu kurz kommen. Ich bin mir sicher, daß sich gerade darüber die wenigsten Leute Gedanken machen. Das Universum ist ( für unsere Sicht ) unendlich groß. Wir überblicken inzwischen wohl hunderte von Lichtjahren und eine Anzahl von hundertausenden Planeten und Sonnen. Und darunter vermutlich hunderet bis tausende Planeten die zumindest ebenfalls die Bedingúngen für Leben bieten.
Und im Angesicht dieser unvorstellbaren Ausdehnung soll ausgerechnet der "liebe Gott" mit der Erde zu tun haben und - von einzelnen Staubkörnern angebetet werden. Was für ein Schwachsinn.
Aber ich denke auch nicht, das der Mensch jemals erfahren wird, woher ( woher er kommt, wissen wir ja - letzten Endes aus dem Wasser wo jedes Leben herkommt ) das Leben kommt udn was der Anstoß war. Denn selbst wenn es gelingen sollte unsere Sonennsxstem zu verlassen, wäre nichts gewonnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist richtig und kann man immer wieder beobachten.
Auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse, bauen die Gläubigen ihr ohnehin schon wackliges Glaubensgerüst noch mal um.

Was nicht passt, wird passend gemacht.
 
Es ist auch zusammengeschustert - es ist immer eine spätere Reaktion auf die Wissenschaft. Natürlich mit der sprichwörtlichen Langsamkeit. Ich denke, das dieser christliche Gott vielleicht in ein paar hundert Jahren längst abgelöst ist, durch neue Vorstellungen. Das war ja wohl in der Vergangenheit auch so, denn natürlich haben Menschen immer an etwas geglaubt, was über ihnen war. Also wird sich der Glaube, wie weiland bei Zeus oder Donnar, mit der Zeit totlaufen. ( Es gibt ja inzwischen eine breite Atheisten-Bewegung ) Aber so eine Entwicklung bewegt sich über mehrere Menschenleben hinweg.
Also deine paar hundert Jahre sind schon ein bisschen mehr inzwischen.
Ich denke auch nicht, dass die Wissenschaft den Glauben an Gott ablösen wird, weil sich beides nicht widerspricht. Aber das ist nur meine Vermutung...
Ich persönlich denke, die Wissenschaft in allen Ehren, aber sie wird nicht ALLE Fragen klären können (ich denk eh, dass wir uns in ein paar Jahrzehnten alle ins Jenseits befördert haben 😉 ). Und somit wird es immer verschiedene Glaubensrichtungen geben, ohne das jemand seine Überzeugung je beweisen können wird.

breite Atheistenbewegung?? Also Deine Zahlen, die Du da letztens eingestellt hast, haben eher was anderes gesagt.
Wäre aber mal spannend, ob es Statistiken gibt, die das so über einen längeren Zeitraum darstellen (also so mit Zu- und Abnahme der verschiedenen Religionen)
Aber ich denke, die Statistiken reichen nicht so weit zurück, dass sie aussagekräftig sind

Wobei mir hier ja sowieso Zeit und Raum viel zu kurz kommen. Ich bin mir sicher, daß sich gerade darüber die wenigsten Leute Gedanken machen. Das Universum ist ( für unsere Sicht ) unendlich groß. Wir überblicken inzwischen wohl hunderte von Lichtjahren und eine Anzahl von hundertausenden Planeten und Sonnen. Und darunter vermutlich hunderet bis tausende Planeten die zumindest ebenfalls die Bedingúngen für Leben bieten.
Und im Angesicht dieser unvorstellbaren Ausdehnung soll ausgerechnet der "liebe Gott" mit der Erde zu tun haben und - von einzelnen Staubkörnern angebetet werden. Was für ein Schwachsinn.
Warum musst Du eigentlich gleich so herablassend sprechen (was für ein Schwachsinn)?
Insgesamt hast Du vollkommen Recht. Ich denke auch nicht, dass wir der einzige Planet mit Leben sind, auch mit intelligentem Leben. Könnte mir auch vorstellen, dass es da durchaus noch intelligentere Wesen gibt, die nicht so mit ihrem Lebensplatz umgehen.
Schließt aber einen Gott ja nicht aus. Gott ist universell, warum sollte er sich nur um uns kümmern?
Aber ich denke auch nicht, das der Mensch jemals erfahren wird, woher ( woher er kommt, wissen wir ja - letzten Endes aus dem Wasser wo jedes Leben herkommt ) das Leben kommt und was der Anstoß war.
Denn selbst wenn es gelingen sollte unsere Sonennsxstem zu verlassen, wäre nichts gewonnen.
ja, ähnliche Behauptung habe ich ja oben auch aufgestellt. Und ich denke, solange diese Frage nicht beantwortet ist, wird es auch göttliche Erklärungsmodelle geben.

Wie gesagt, auf dieser einen mal von mir zitierten Seite schien das mit dem Wasser ja auch nicht sooo eindeutig zu sein - ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen. Could be - could not be... Gibts hier nicht ein paar studierte Evolutionswissenschaftler??
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist richtig und kann man immer wieder beobachten.
Auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse, bauen die Gläubigen ihr ohnehin schon wackliges Glaubensgerüst noch mal um.

Was nicht passt, wird passend gemacht.

Jo, aber des ist doch normal. Was macht denn die Wissenschaft? Nix anderes.
Die Erde ist eine Scheibe?
Nö, gut, dann ist sie eben eine Kugel.

Ich möchte keine Prognosen abgeben, wie viele der Theorien der Wissenschaft sich nicht später doch als falsch rausstellen, weil ein kleiner Aspekt nicht beachtet wurde...
Das geht manchmal soo schnell. Eine Bedingung nicht beachtet und zwack - bricht eine Theorie zusammen.

Unser Glauben ist nicht wackelig. Aber natürlich haben Gläubige genauso wie andere das Recht, ihre Theorien zu überdenken und weiter zu wachsen... Die Menschheit entwickelt sich und damit eben auch Sichtweisen...

Thats life...
 
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