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Glaubt ihr an Gott ?

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Glaubt ihr an Gott?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    65
Status
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Ich habe ja ein Beispiel genannt, wo ich Glauben nicht nur für gefährlich, sondern auch für sehr bedrohlich halte.



Heil einer Religion, die dem leidenden Menschengeschlecht in den bittern Kelch einige süße, einschläfernde Tropfen goss, geistiges Opium, einige Tropfen Liebe, Hoffnung und Glauben!

( Heinrich Heine )
 
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Re: Glaubt ihr an Gott ?
Der Glaube ist eine sehr, sehr gefährliche Idee.
Er hebelt alles aus, ist universell.

Wer den Glauben an seiner Seite - oder es sich nur einbildet - der kann alles machen.
Für ihn ist alles irrelevant: Unsere Gesetze, Moral, Ethik usw.

Der Glauben hat die einzigartige Eigenschaft, den menschlichen Verstand auszuschalten.


Dr. House, Du weißt selbst genau, dass man nicht nur mit Glaube manipulieren kann ... Es ist gar nicht so lang her, dass hier in userem Land bei einem Massenmord zugeschaut wurde... Ich kann mich da nicht unbedingt an religiösen Argumenten erinnern ....
Wenn das Volk zu dumm ist, manches zu hinterfragen, kann jede Art von Propaganda gefährlich sein!
 
Das stimmt einfach nicht, was hier steht.
Glaube ist nicht gefährlich.

Das Gefährliche ist der Fanatismus. Und der ist Gefährlich, egal ob es um Glaube oder um andere Weltanschauungen geht.

Wenn ich so überzeugt davon bin, meine Ideen (unabhängig davon, wie richtig sie sein mögen) mit Gewalt durchsetzen, dann ist das gefährlich. Nicht der Glaube an sich.

Und kaum eine Religion hat so schräge Ansichten, dass sie Gesetze aus den Angeln hebt. Die meisten Religionen (ich nehme jetzt mal Sekten raus) haben doch dieselben vernünftigen Lebensgrundregeln wie vom Staat her aufgesetzt.

Es wird immer Spinner geben, die ihre Schriften so auslegen, dass es ihnen in den Kram passt. Aber andere legen sich auch andere Tatsachen so aus, dass sie ihnen in den Kram passen (ich sag mal nur 11. September und nachfolgende Kriege) => jetzt kommt sicher das Argument, dass Bush ja auch Christ ist...
 
Ich halte das Wort "gefährlich" auch für nicht ganz richtig. Weil es wirklich was aussagt, was so nicht ganz richtig ist. Fest steht aber schon, das Religion bedrohlich sein kann. Ich habe ja ein Beispiel gebracht, wenn in diesen TV-Berichten Gläubige gezeigt werden, die sich selbst verletzen.
Das finde ich wirklich bedrohlich. Diese Masse Menschen, das viele Blut, die eintönigen Schreie. Da wird es mir schon etwas anders.
Und auch nicht verschweigen kann man, das mancher Priester den Glauben dazu benützt, um sexuelle Befreidigung z.B. mit kleinen Jungen zu haben. So selten scheint das ja auch nicht zu sein.
 
Und auch nicht verschweigen kann man, das mancher Priester den Glauben dazu benützt, um sexuelle Befreidigung z.B. mit kleinen Jungen zu haben. So selten scheint das ja auch nicht zu sein.

Dies trifft aber auch auf Erzieher und Lehrer zu. Man sollte dieses Thema daher nicht mit dem Glauben in Verbindung bringen.
 
Das stimmt einfach nicht, was hier steht.
Glaube ist nicht gefährlich.

Das Gefährliche ist der Fanatismus. Und der ist Gefährlich, egal ob es um Glaube oder um andere Weltanschauungen geht.

Wenn ich so überzeugt davon bin, meine Ideen (unabhängig davon, wie richtig sie sein mögen) mit Gewalt durchsetzen, dann ist das gefährlich. Nicht der Glaube an sich.

Und kaum eine Religion hat so schräge Ansichten, dass sie Gesetze aus den Angeln hebt. Die meisten Religionen (ich nehme jetzt mal Sekten raus) haben doch dieselben vernünftigen Lebensgrundregeln wie vom Staat her aufgesetzt.

Es wird immer Spinner geben, die ihre Schriften so auslegen, dass es ihnen in den Kram passt. Aber andere legen sich auch andere Tatsachen so aus, dass sie ihnen in den Kram passen (ich sag mal nur 11. September und nachfolgende Kriege) => jetzt kommt sicher das Argument, dass Bush ja auch Christ ist...

Es ist sogar umgekehrt.

Die Gesellschaft hat sich ihre Ordnung - sprich Gesetze - aus der nennen wir es mal Religion gegeben, die ihre Ursache in einem Glauben hat. Und ein Glaube, woran auch immer, das ist nichts negatives. Die 10 Gebote waren doch im Prinzip nichts anderes als Regeln für ein gesellschaftliches Miteinander auf die heute im Laufe der geschichtlichen Entwicklung die Gesetze basieren. Ein Staat ist wie eine Religionsgemeinschaft oder auch Kirche nichts anderes wie eine gesellschaftliche Gemeinschaft. Und ohne Regeln funktioniert ein Zusammenleben nicht. Und wenn jemand an Gott glaubt, mag er damit für sich Recht haben. Es schadet niemandem und hilft ihm persönlich möglicherweise weiter. Und wenn jemand das nicht tut, ist das auch seine Entscheidung und hilft ihm auch möglicherweise weiter. Vielleicht ist dies sogar eine Art der Ersatzreligion!

Und ob sich da jetzt jemand wie Bush Christ oder ein anderer seiner Streitgesellen von anderen Ufern sonstwie nennt, das ist doch für mich ein Etikettenschwindel, der unter dem Vorwand der Religion betrieben wird. Die Religion wird von solchen Leuten doch nur für politische Zwecke missbraucht.
 
Zitat Senox:
Dies trifft aber auch auf Erzieher und Lehrer zu. Man sollte dieses Thema daher nicht mit dem Glauben in Verbindung bringen.

Nur weil es in anderen Bereichen auch vorkommt ist das erst recht kein Grund es zu verschweigen. Hier wird der Glaube - das Zutrauen von Kindern für einen Glauben - mißbraucht. Und deswegen ist es sehr wohl mit dem Glauben in Verbindung zu bringen. Ich denke, die Gläubigen sollten mal die Augen aufmachen und auch die Nachteile von Religion sehen, denn diese gibt es.

Zur Erinnerung: die jüngsten Fakten
Nicht nur in den Vereinigten Staaten von Amerika haben sich in den letzten Jahren nicht Hunderte, sondern Tausende Priester an Kindern und Jugendlichen sexuell vergangen. Trotz der "apokalyptisch wirkenden Dimension des Skandals" (Süddeutsche Zeitung) brauchen wir nur ein paar Beispiele zu nennen, sie wirken abschreckend genug. Der Priester Gilbert Gauthe aus Louisiana wurde bereits 1985 zu 20 Jahren Haft verurteilt, weil er nachweislich 37 Jungen missbraucht hat; John Geoghan zu 10 Jahren Haft; die Diözese Boston zahlt an seine 90 Opfer 30 Millionen Dollar Bußgeld; seit Anfang 2002 wurden 55 amerikanische Priester amtsenthoben. In Irland rechnet man zwischen 200 und 500 Euro Bußgeld, das an die Opfer aus kirchlichen Heimen zu zahlen sein wird; geringe 5,2 Millionen Dollar mussten die Bistümer Los Angeles und Orange County schon 2001 zahlen; in Dutzende von nachgewiesenen Fällen sind die Bischöfe von Palm Beach (USA), Ferns (Irland), Poznan (Polen), ein Pariser Weihbischof, der Kardinal von Philadelphia und der von Wien verwickelt. Gewiss sind das nicht alle.



Zitat Sori

Und kaum eine Religion hat so schräge Ansichten, dass sie Gesetze aus den Angeln hebt. Die meisten Religionen (ich nehme jetzt mal Sekten raus) haben doch dieselben vernünftigen Lebensgrundregeln wie vom Staat her aufgesetzt.

Ich hatte hier ja eine Zeitlang Kontakt mit Zeugen Jehovas. Das ist keine Sekte. Aber was an deren Lebensgrundregeln ( gerade wenn man an Kindererziehung denkt ) vernünftig sein soll, erschließt sich mir nun aber gar nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbstverständlich ist Glaube gefährlich.

Wie hier ja schon oft gesagt wurde, kann aus jeder Idee Fanatismus entstehen.
Aber der Glaube ist besonders prädestiniert, diesen Fanatismus zu erzeugen und das liegt an der ureigenen Definition vom Glauben:

1. Er ist nicht beweisbar.
Alle schreien ja die ganze Zeit "Glaube kann und muss man nicht beweisen".
Nun, dass mag ja stimmen. Aber dann kann man im Umkehrschluss auch nicht beweisen, dass die Ideen und Handlungen der Fanatiker falsch sind.

2. Der Anspruch des Glaubens.
Er beansprucht für sich die absolute Wahrheit. Aber wenn meine Glaube die ultimative Wahrheit ist, heißt das wieder im Umkehrschluss, dass alle anderen falsch liegen.

Diese beiden Gründe machen den Glauben so brandgefählich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbstverständlich ist Glaube gefährlich.

Wie hier ja schon oft gesagt wurde, kann aus jeder Idee Fanatismus entstehen,
Aber der Glaube ist besonders prädestiniert, diesen Fanatismus zu erzeugen und das liegt an der ureigenen Definition vom Glauben:

1. Er ist nicht beweisbar.
Alle schreien ja die ganze Zeit "Glaube kann und muss man nicht beweisen".
Nun, dass mag ja stimmen. Aber dann kann man im Umkehrschluss auch nicht beweisen, dass die Ideen und Handlungen der Fanatiker falsch sind.

2. Der Anspruch des Glaubens.
Er beansprucht für sich die absolute Wahrheit. Aber wenn meine Glaube die ultimative Wahrheit ist, heißt das wieder im Umkehrschluss, dass alle anderen falsch liegen.

Diese beiden Gründe machen den Glauben so brandgefählich.

Meine Definition von Glaube ist eine andere. Und nun?? Wer hat recht??
Naja, ich werde auf meine Definition nicht näher eingehen, da Du mich scheinbar ignoriest. 😛
 
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