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Glaubt ihr an Gott ?

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    gott

Glaubt ihr an Gott?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    65
Status
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Eine Frage an alle:

Denkt ihr, dass die Menschen grundsätzlich einen Glauben an
eine höhere Macht - Gott - haben und dieser bei manchen erst im Laufe des Lebens verschwindet?

oder:

Die Menschen haben grundsätzlich keinen Glauben an eine
höhere Macht - Gott - und dieser Glauben wird ihnen erst im Laufe des Lebens anerzogen?

puh.. schwierige Frage..

das Problem ist ja, dass du einem Säugling diese Frage nicht stellen kannst. Und auch ein Kleinkind kann nur schwer über solche Dinge sprechen... Ich bezweifele aber, dass sich ein Säugling überhaupt die Frage nach einem Schöpfer stellt. Von den ist die nahe Umwelt spannend und erstaunlich genug.
Ich glaube halt, dass ein Kind später viele Fragen hat und nach Erklärungen sucht und dass es dann erstmal die Erklärungen annimmt, die ihm einleuchtend erscheinen. So ein Kind kann ja auch schwer zwischen Geschichten und Realität unterscheiden. Für ein Kind sind Hänsel und Gretel, der Weihnachtsmann und das Kind von nebenan genauso real.
Diese Unterscheidungen Wissen - Glaube - Nichtglaube, die kommen ja erst viel später...

Von daher denke, dass ein Kind zunächst mal an Gott glaubt, wenn ihm jemand davon erzählt.
Und erst später, wenn es rationaler denkt und das in Frage stellt, zu seinem Glauben oder Nichtglauben kommt.
Es gibt ja auch viele (ich zum Beispiel), die lange Zeit nicht glauben und erst in oder nach der Pubertät einen Zugang dazu finden...
 
Ich denke, dass das eines der grundsätzlichen Probleme bei Debatten über Gott ist.

Das religiöse Menschen nämlich vom ersten ausgehen und von den Atheisten einen Beweis verlangen, dass Gott nicht existiert.

Während Atheisten vom zweiten ausgehen und von den Religiösen Beweise für ihren Glauben verlangen.
 
Da es keine Gottes-oder Glaubensgene gibt, die weitervererbt werden könnten, kann es ja nur eine Sache sein, die man sich aneignet - entwerde freiwillig oder auf Druck - oder durch Ereignisse wie Tod von Angehörigen, Krankheit etc. Insofern glaube ich an den zweiten Punkt bei Dr. Housens Frage. Dabei ist "anerzogen" vielleicht das falsche Wort - aber das diese Sache von außen kommt, erscheint mir sicher.

Ich denke auch, das die "Götter" austauschbar sind. Man könnte einem Kind bei Fragen auch erzählen, daß diese Erde von Allah, Buddah, Frau Merkel oder einer Klobürste erschaffen worden ist. Wenn man das oft genug wiederholt - und alles sagen es - dann werden das ganz sicher auch ein paar Kinder glauben. Ein paar halt nicht, und dazu gehöre ich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es kommt auch viel fdrauf an, wie einem "Gott" rübergebracht wird. Ich ahtet es ja schon mal erwähnt: Zu meiner Schulzeit waren die Kapläne oft ein wenig schlagwütig, wenn man nicht so spurte wie sie es gerne gehabt hätten. Dazu dieser lächerliche Gott, der angefangen von xxxxxx bis hin zu xxxxxxx nichts erlaubte, Keuschheit verlangte etc. Dann diese seltsame Geschichte mit diesem dunklen Winzigraum in der Kirche, in dem man dem anwesenden Pfarrer die "Sünden" beichten sollte. Was für ein Unsinn.
Erbsünde etc. etc.
 
Ich denke, dass das eines der grundsätzlichen Probleme bei Debatten über Gott ist.

Das religiöse Menschen nämlich vom ersten ausgehen und von den Atheisten einen Beweis verlangen, dass Gott nicht existiert.

Während Atheisten vom zweiten ausgehen und von den Religiösen Beweise für ihren Glauben verlangen.

Wenn Du meine Antwort gelesen hättest, dann wüsstest Du das diese Aussage Blödsinn ist. Ich glaube nicht, dass ein Kind mit einem Glauben an Gott auf die Welt kommt. Es stellt irgendwann (mit 3,4 frühestens) Fragen und sucht nach Erklärungen.

Und ich erwarte von Atheisten keinen Beweise, dass Gott nicht existiert. Es sei denn, es stellt sich jemand hin und sagt, dass Christen Idioten sind und es ja gar nicht sein kann, dass er existiert. Für so eine Aussage möchte ich dann einen Beleg.

Atheisten können ja gerne Gottesbeweise fordern, sie werden sie aber nicht bekommen, genauso wie sie keine Beweise gegen Gott liefern können, können wir nicht beweisen, dass es ihn gibt. Es ist Glaube, kein auf Fakten begründetes Wissen, warum verstehst du das nicht???

Da es keine Gottes-oder Glaubensgene gibt, die weitervererbt werden könnten, kann es ja nur eine Sache sein, die man sich aneignet - entwerde freiwillig oder auf Druck - oder durch Ereignisse wie Tod von Angehörigen, Krankheit etc. Insofern glaube ich an den zweiten Punkt bei Dr. Housens Frage. Dabei ist "anerzogen" vielleicht das falsche Wort - aber das diese Sache von außen kommt, erscheint mir sicher.

sag ich doch... angeboren ist meiner Meinung nur der Wunsch nach Erklärungen für das, was in der Welt passiert. Der eine fragt mehr, der andere weniger, aber kaum einer gibt sich mit allem einfach so zufrieden. Da wird gefragt, warum Butter in der Sonne schmilzt und warum es regnet und warum Papa schnarcht und was mit Oma passiert, wenn sie tot ist. Und wenn bei einigen dieser Sache die Erklärung "Gott" gebracht wird, dann akzeptiert das Kind das erstmal...
Und erst später hinterfragt das Kind, was davon Geschichten sind und was nicht... Und bei den Dingen, die nicht so eindeutig sind, entscheidet es sich irgendwann, zu glauben oder nicht zu glauben...

Ich denke auch, das die "Götter" austauschbar sind. Man könnte einem Kind bei Fragen auch erzählen, daß diese Erde von Allah, Buddah, Frau Merkel oder einer Klobürste erschaffen worden ist. Wenn man das oft genug wiederholt - und alles sagen es - dann werden das ganz sicher auch ein paar Kinder glauben. Ein paar halt nicht, und dazu gehöre ich.
ja sicher... Die Sache ist ja, dass sich der Glaube an Gott oder Buddah auf wesentlich mehr "Grundlagen" stützt als der Glaube an die Klobürste. Du sagst ja selber, dass es Jesus gegeben hat. Und hat es eben viele Menschen gegeben, die nicht nur an diese historische Person, sondern an die Wunder drumherum glauben. Das wird es dem Kind erleichtern, daran zu glauben, wenn es möchte. Bei der Klobürste stände es ziemlich alleine da, ähnlich wie bei der Sache mit dem Weihnachtsmann, wenn es ein bestimmtes Alter erreicht hat...
 
Zuletzt bearbeitet:
Na gut, aber bei den Beweisen dafür bist Du ja spätestens nach dem ersten Satz schon, in großer Not. Du kannst dem Kind maximal den Standardsatz sagen: Am ersten Tag hat Gott blablabla erschaffen.
Aber dann? Dann kommt die Frage: Und wie hat er das gemacht?
( mit zehntausenden von Arbeitern..... ) Wer ehrlich ist, muß an diesem Punkt nämlich schon passen: Ich weiß es nicht.
( Ja ja, das ist es was mich so ärgert: An diesem Punkt verfallen Christen allesamt in eine Art Verquasung. Viel gesagt, aber halt auch nichts. )

Selbstverständlich: Jesus hat es als historische Person gegeben. Aber das er Wasser zu Wein gemacht hat und mit zwei Fischen ein Fußballstadion versorgt haben soll - ist natürlich Unsinn. Das war insgesamt maximal ein Penner oder "Gammler", der zur damaligen Zeit ein ungewöhnliches Leben geführt hat. Und dem wahrscheinlich sowas wie Besitz völlig egal war. Ein glänzender Unterhalter, ein guter Kumpel. Heute sowas wie ein aufgewecktzer Hartz 4 Empfänger. Trotzdem: Ein Vorbild. Und eine Religion zu gründen, wäre ihm nie in den Sinn gekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na gut, aber bei den Beweisen dafür bist Du ja spätestens nach dem ersten Satz schon, in großer Not. Du kannst dem Kind maximal den Standardsatz sagen: Am ersten Tag hat Gott blablabla erschaffen.
Aber dann? Dann kommt die Frage: Und wie hat er das gemacht?
( mit zehntausenden von Arbeitern..... ) Wer ehrlich ist, muß an diesem Punkt nämlich schon passen: Ich weiß es nicht.
( Ja ja, das ist es was mich so ärgert: An diesem Punkt verfallen Christen allesamt in eine Art Verquasung. Viel gesagt, aber halt auch nichts. )
Es war Zauberei. 😉

Ein glänzender Unterhalter, ein guter Kumpel. Heute sowas wie ein aufgewecktzer Hartz 4 Empfänger. Trotzdem: Ein Vorbild. Und eine Religion zu gründen, wäre ihm nie in den Sinn gekommen.
*rofl* 😀
 
wer spricht den von Beweisen, Mike?

Ich wiederhole es gerne nochmal: Man kann bisher weder die Existenz noch die Nichtexistenz von Gott beweisen.

Und was die Erschaffung der Erde angeht, kommst du mit und ohne Gott auf dünnes Eis.

Ich denke für ein Kind ist die Vorstellung, dass ein Gott die Welt erschaffen hat (immerhin kann das Kind im Sandkasten oder mit seinen Legosteinen oder seine Knete auch "Welten" erschaffen) nicht soo kompliziert.
Da hat es die Urknalltheorie gewiss schwerer.

Wenn mich mein Kind das fragen würde, würde ich ihm das folgendermaßen erklären:
"Gott ist unsagbar groß und kräftig. Und er hatte die Vorstellung von einer Welt. Er hat sehr viel Zeit gehabt und zunächst einmal die Kugel geformt - dafür hat er sehr viel Kraft gebraucht (passt zum Urknall). Am Anfang war die Erde ganz langweilig, aber mit der Zeit hat Gott einfache Pflanzen und Tiere schaffen. Und es hat ihm Spaß gemacht, dass zu beobachten und die Tiere und Pflanzen, die er sich ausgedacht, wurden immer komplizierter. Und zum Schluß hat er den Menschen geformt." (das beinhaltet durchaus auch evolutionäre Gedanken)

Das ist mein Glaube. Den würde ich meinen Kindern weitergeben. Wenn sie größer sind, würde ich ihnen erklären, was Glaube und was Wissenschaft bedeutet und sie können selbst entscheiden, was sie denken..
Ich kann weder mit meinem Glauben noch mit meinem Wissen alle Fragen beantworten, du etwa?
Aber es ist doch keine Schande, zu sagen, dass man etwas nicht weiß.

Außerdem komm ich so oder so bald zu der Frage: "Und was war vorher" und diese Frage blieb bisher unbeantwortet, es gibt höchstens Theorien oder Glauben...
 
Selbstverständlich: Jesus hat es als historische Person gegeben. Aber das er Wasser zu Wein gemacht hat und mit zwei Fischen ein Fußballstadion versorgt haben soll - ist natürlich Unsinn. Das war insgesamt maximal ein Penner oder "Gammler", der zur damaligen Zeit ein ungewöhnliches Leben geführt hat. Und dem wahrscheinlich sowas wie Besitz völlig egal war. Ein glänzender Unterhalter, ein guter Kumpel. Heute sowas wie ein aufgewecktzer Hartz 4 Empfänger. Trotzdem: Ein Vorbild. Und eine Religion zu gründen, wäre ihm nie in den Sinn gekommen.

Du nimmst die Bibel eben wörtlich. Ich nicht. Ich glaube auch nicht, dass es das ist, was Gott ausmacht.

Jesus wollte keine Wunder vollbringen, um uns zu verzaubern. Er wollte uns eine Botschaft bringen. Nämlich die, dass der Glaube Berge versetzen kann und das man gemeinsam unheimlich viel erreichen kann. Das es Gott gibt und wir auf ihn vertrauen können
Jesus ist nicht so großartig, weil er Wunder vollbracht hat, sondern weil er eine Nachricht, die wundervoller nicht sein könnte und dabei doch so einfach ist. Er hat das Wunder vollbracht, eine Gemeinschaft über 2000 Jahre an sich zu binden...


Ihr verlangt hier die ganze Antworten, Erklärungen und Beweise. Aber keiner von Euch hört zu, wenn man was erklärt. Ihr lacht nur aus und zieht ins Lächerliche und bringt das nächste Argument. Keiner von Euch hat bisher auch nur das klitzekleinste Argument gebracht, was FÜR Eure Überzeugung spricht (außer, dass ihr keinen über Euch stehen haben wollt).
 
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