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Glaubt ihr an Gott ?

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    gott

Glaubt ihr an Gott?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    65
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
@ Sori: Ich bin über deine "Wahrnehmung" ein bisschen verwundert.
Keine Ahnung wie oft ich es hier schon gesagt habe, aber für dich tue ich es gerne noch mal: Ich kenne eben nicht "die Wahrheit" und ziehe es vor, die Beantwortung aufzuschieben.
Und das ich jedem seinen persönlichen Glauben lasse.

Vielleicht interpretierst du ja zu viel in meine Zeilen hinein?
 
Kein Kommentar. 🙄

Hm, also soll ich jetzt deinem Glauben Respekt entgegenbringen, weil du daran glaubst?
Und was macht deinen Glauben so besonders?

Wenn ich dir sagen würde, dass ich an meine Spülbürste glaube und überzeugt davon bin, dass sie Gott ist. Würdest du das respektieren?
Was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Glauben?

Hast du dich mal über Scientology informiert?
Weißt du, was für einen grandiosen Quatsch sie ihren "Gläubigen" eintrichtern?
Respektierst du Scientology, als eine komplett gleichwertige Religion, neben den Weltreligionen?

Und wenn nein, warum nicht? Millionen Menschen auf der ganzen Welt "glauben" daran.
Für sie ist ihr Glaube ein Bestandteil ihrer Lebens.

Entweder man respektiert jeden Glauben und damit meine ich wirklich jeden Glauben oder man respektiert keinen.
Eine Sonderbehandlung gibt es nicht.

und schon wieder wird alles durcheinander geschmissen.

Ja, wenn Du mir glaubhaft versichern würdest, dass Deine Spülbürste Gott ist, dann würde ich diesen Glauben respektieren. Das heißt ja noch lange nicht, dass ich das glaube und für sinnvoll halte. Vermutlich würde ich versuchen, dich vom Gegenteil zu überzeugen. Akzeptableres Beispiel: Mein sechsjähriger Cousin erzählt mir, dass in seinem Schrank ein Monster lebt. Ich weiß, dass das nicht stimmt, aber ich respektiere und akzeptiere, dass der Kleine das wirklich glaubt.

Wie geh ich jetzt damit um? Vermutlich würde ich sachlich argumentieren und versuchen, ihm klarzumachen, dass dort kein Monster ist. Vielleicht würde ich sogar auf sein Niveau runtergehen und eine "Monsteraustreibung" machen. 😉

Ich respektiere Scientolgy nicht in dem, was sie mit den Gläubigen macht (ich akzeptiere auch nicht, dass die Kirche Kondome verbietet). Aber ich respektiere, wenn mir jemand sagt, dass er an die scientologischen Lehren glaubt. Ebenso wenn mir jemand sagt, dass er Zeuge Jehovas ist. Das respektiere ich. Ich kann dann vielleicht einige Entscheidungen nicht akzeptieren, wenn man zum Beispiel dem Kind eine lebenswichtige Behandlung untersagt oder es zu Sachen zwingt, die es nicht will. Aber den Glauben an sich kann ich respektieren.

Nochmals deutlich: Ich respektiere vor allem den Menschen und dessen Glauben, nicht die Religion.
Mit der Einschränkung, dass das Glauben und Handeln eines Einzelnen nur solange respektieren kann, wie Grenzen anderer eingehalten werden.

Also dann, wenn Kinder durch den Glauben zu etwas gezwungen werden, was sie nicht wollen (das wäre durchaus auch ein Kirchgang oder das tägliche Gebet - so lang das Kind das möchte, okay, wenn nicht, sollte das respektiert werden), respektiere ich die Grenze des Kindes vor dem Glauben des Einzelnen.
Bedeutet im Prinzip, dass niemand seine Weltanschauung dem anderen über das natürliche Maß (in der Erziehung, unter Freunden, in der Schule gibst du automatisch einen Teil der Anschauung weiter) aufzwingen soll. Was dann auch wieder den Bogen zu Kreuzzügen und Terrorismus schlägt...

Um Deine ersten Fragen zu beantworten:
- mein Glaube ist nichts besonderes
- ich erwarte nicht, dass man meinen Glauben annimmt
- aber ich erwarte, dass man meinen Glauben akzeptiert und respektiert, weil ich erwarte, dass man mich als Person akzeptiert und respektiert.

Das ist das, was ich meinen Mitmenschen gegenüber einzuhalten versuche. Dass das nicht jeder kann oder möchte, kann ich nicht ändern...
 
Ja, wenn Du mir glaubhaft versichern würdest, dass Deine Spülbürste Gott ist, dann würde ich diesen Glauben respektieren. Das heißt ja noch lange nicht, dass ich das glaube und für sinnvoll halte. Vermutlich würde ich versuchen, dich vom Gegenteil zu überzeugen.
Den Satz finde ich ja interessant. 😉
Und warum würdest du das versuchen?

Vielleicht weil du glaubst, dass es Unsinn ist?
Nun, ich glaube, dass der Glaube Unsinn ist.

Du würdest genauso handeln, wie ich das gerade tue.
 
@ Sori: Ich bin über deine "Wahrnehmung" ein bisschen verwundert.
Keine Ahnung wie oft ich es hier schon gesagt habe, aber für dich tue ich es gerne noch mal: Ich kenne eben nicht "die Wahrheit" und ziehe es vor, die Beantwortung aufzuschieben.
Und das ich jedem seinen persönlichen Glauben lasse.

Vielleicht interpretierst du ja zu viel in meine Zeilen hinein?

das du die Wahrheit nicht kennst und die Frage aufschiebst, also ein Agnostiker bist, hab ich schon verstanden.

Dass Du jedem seinen persönlichen Glauben lässt, also ihn akzeptierst, lese ich nirgends.
... indem du nämlich sarkistisch und beleidigend denen gegenüber bist, die an Gott glauben. Du wertest den Glauben ab, obwohl Du es nicht besser weißt. Wenn Du mir sagen könntest, es kann keinen Gott geben, weil... - dann wären viele deiner Aussagen ja okay. Aber du sagst ja selbst, dass du es nicht weißt...

Die religiösen Menschen haben immer wieder eine neue Ausrede, um ihren Glauben - der so ziemlich gegen jede Vernunft geht - zu rechtfertigen.

Was ist wohl arroganter: Die Theorie vom Urknall, oder das ein allmächtiges Wesen uns erschaffen hat und wir damit auserwählt sind?

Wenn ihr ständig alles hinterfragen würdet, dann wärt mündige Menschen.

Euer Glaube ist wie ein Haus, dass zusammenfällt und ihr versucht, es notdürftig mit Stützbalken zusammen zuhalten.

Ganz nach dem Motto des "neuen Atheismus": Keine Toleranz gegenüber Glauben.

ch nehme mir das Recht heraus, dass ich Christen für Idioten halte,

Was ich ja interessant finde, ist das der Glaube in den wirklich aller meisten Fällen, der pure Egoismus ist.

Das sind alles Wertungen. Du wertest gläubige Menschen ab. Du sagst nicht: "Ich teile Deine Ansicht nicht", sondern du sagst "du bist arrogant, unmündig,...."
Du sollst ja gar nicht an Gott glauben und du brauchst das auch nicht gut zu finden, wenn andere es tun. Und natürlich kannst Du Dich kritisch damit auseinandersetzen (das tue ich auch), aber du pauschalisiert, wirfst alles durcheinander und wertest ab - nicht nur die Religion oder den Glauben an sich, sondern gleich den Menschen (alle Christen sind Idioten).

Und damit lässt du den Leuten auch nicht ihren Glauben, sondern bringst sie in eine Rechtfertigungslage. Du stellst Dich über die Gläubigen, auch wenn Du jetzt das Gegenteil behauptest.


Also akzeptiere ich den Glauben der Menschen als eine Idee, die für sie wichtig ist. Aber ich bringe dem Glauben keinen Respekt entgegen und wie jede andere Idee auch, werde ich mich mit ihr kritisch auseinander setzen - und zwar ohne Samthandschuhe.

Akzeptanz und Respekt haben viel mit einander zu tun... Und Du akzeptierst eben nicht, sondern du wertest.
 
Den Satz finde ich ja interessant. 😉
Und warum würdest du das versuchen?

Vielleicht weil du glaubst, dass es Unsinn ist?
Nun, ich glaube, dass der Glaube Unsinn ist.

Du würdest genauso handeln, wie ich das gerade tue.

Nein, Du handelst anders. Du sagst, dass unser Glaube gefährlich ist und dumm.
Wenn ich weiß, dass Deine Spülbürste kein Gott ist und da bin ich mir relativ sicher, dass in einer Fabrik hergestelltes Plastik eher kein Gott ist, dann würde ich natürlich versuchen, dir das klar zu machen (alleine schon aus dem Grund, dass du dich vermutlich damit lächerlich machen würdest 😉).

Aber eben mit Respekt. Ich würde Dich hinterfragen, nachhaken, warum Du das glaubst, wie Du auf diese Idee gekommen bist, warum Dir das hilft, an Deine Spülbürste zu glauben. Und zwar ernsthaft ohne Ironie.
Denn es kann ja verschiedene Gründe geben für diesen Glauben:
- Du oder ein anderer hat ein Wunder mit der Bürste erlebt und sie ist tatsächlich göttlich. Vielleicht könntest Du mich überzeugen, oder ich kann entdecken, dass ein Trick dahinter steckt
- Du hast Drogen genommen oder bist psychisch total verwirrt -> dann wäre eine ärztliche Behandlung sinnvoll
- Du fühlst Dich einsam und suchst einen Sinn, ein Ziel, einen Halt in Deiner Spülbürste zu finden => vielleicht kann man Dir dabei helfen...

Und wenn Du dann immer noch an Deine Spülbürste glauben möchtest und damit niemanden gefährdest, dann lass ich Dich. Und lach Dich nicht aus. (ich gehe jetzt von der Situation aus, dass Du das ernsthaft glaubst und nicht nur jokst). Ich kann Dir ja nicht das Gegenteil beweisen (okay, ich könnte die Bürste zertrümmern, etc, um damit zu beweisen, dass nix passiert), aber das könnte ernsthafte Folgen für Dein Seelenheil haben, das wär mir der Beweis nicht wert...
 
Man sollte aber nicht einzelne Aussagen von mir aus dem Zusammenhang greifen und sie als Beleg anführen, dass ich Gläubige beleidige oder sie nicht ernst nehme.

Wenn ich weiß, dass Deine Spülbürste kein Gott ist und da bin ich mir relativ sicher, dass in einer Fabrik hergestelltes Plastik eher kein Gott ist, dann würde ich natürlich versuchen, dir das klar zu machen
Aber vielleicht ist der Geist, der in der Spülbürste steckt, Gott?
Oder die Spülbürste ist eine Idee die versucht, Einheit und Sinn ins Chaos zu bringen.
Eine Art Vollendung der Natur, die universelle Kraft, die das Universum zusammenhält.
Der Geist der Spülbürste ist eine Idee, ein Ideal der Vernunft. Er ist ein regulativer Begriff des Denkens und der Vernunft, mit dem Einheit in die Erfahrung gebracht werden kann. Dies geschieht, indem man von einem notwendigen Prinzip ausgeht, das alle Dinge der Welt miteinander verbindet.

Wenn Du mir sagen könntest, es kann keinen Gott geben, weil... - dann wären viele deiner Aussagen ja okay.
Drehen wir den Spieß doch um.
Meine Aussagen sind arrogant, weil Gott existiert und das kann ich daran belegen....

- Du hast Drogen genommen oder bist psychisch total verwirrt -> dann wäre eine ärztliche Behandlung sinnvoll
Sicher, dass dein Glaube nicht auf die gleiche Art entstanden ist?

Egal! Ich hab keine Lust mehr. Glaubt was ihr wollt, ich werde es akzeptieren. Aber nicht respektieren.
 
Und zur Richtigstellung: Ich habe geschrieben, daß man gegenüber Religionen nicht soviel Nachsicht haben muß und habe als Unterlage dazu den Namen Mohammed Atta angeführt. Weder habe ich damit Christen beleidigt noch irgendeinen Moderator gar in einen Topf mit Terroristen geworfen.
 
Da gibts ne ganz interessante These in ner BBC-Doku zusammengefasst "power of nightmares" teil 1. Die würde zum Beispiel erklären, warum Religion zu kriegen führt. Man kann die These auch nachlesen : Leo Strauss und Sayyid Qutb.

Die These sagt letztendlich, dass wir ein Gemeinschaftsgefühl brauchen - weil der reine Individualismus führt bei gewöhnlichen Menschen zur Depression oder anderen Psychoticks. Weil man sich heute irgendwie definieren muss und das am besten durch ein Weltbild, dass viele andere auch haben um sich normal zu fühlen.
Das heutige Weltbild lautet ja der gloreiche Westen und die bösen Dschihadisten - durch die Medien geprägt. Aber völlig gleich ob man diese Medienanschauung annimmt oder nicht, definiert man sich zu einer "Gruppe". Ich würde sagen, dass jeder dieses Weltbild kennt und das sich jeder mit dieser Problematik schon mal befasst hat und zum schluss sagt "eigentlich isses mir völlig WURSCHT"

WORAUF ich hinaus will :
Ich glaube, dass Religion damals genau das gleich getan hat und zwar, dass man Menschen eine Definition geben wollte ein zugehörigkeitsgefühl. Das ist zum Beispiel im Mittelalter ganz gut gelungen - siehe Inquisiton im 1100 Jh. oder heute Dschihadisten oder Israelis, die "ihr" Land verteidigen. Religion hat immer zu Krieg geführt

Nur ist heute das thema Religion irgendwo in der Regionalliga genauso wie die Frage "Glaubt ihr an Gott" - zumindest gehts mir so (ich hasse Fußball!)

Meine Meinung letztendlich ist, dass man sich mit befassen sollte und jeder kann sich definieren wie er will, ob mit Gott/religion oder nicht. Aber wenn man sich dann in die Haare kriegt wegen Religion oder Fußball oder sonst irgendetwas, dann 😕 ...

Prost
AChja der Link für diejenigen, die noch nichts lustiges heute abend vorhaben oder sich einfach dafür interessieren (ich hoffe der wird nich gelösscht ?)

http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=881321004838285177

und wer total auf quatsch steht :

Zeitgeistmovie.com

ist auf English ! really weired
Grüßle
Horschtel
 
Joo, das mit dem Fußball scheint mir ein guter Vergleich zu sein. Da hat´s ja tatsächlich auch schon mal einen Krieg gegeben.
Auf der anderen Seite muß man ja auch festhalten, das die Religionen bei uns - wenn es sich nicht grad um ein Treffen mit dem Obersten handelt - doch am abnehmen ist. Eine hochtechnisierte Welt hat Schwierigkeiten mit sowas.
 
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