Sori
Sehr aktives Mitglied
Ich find, es gibt einige gute Beiträge in diesem Thread. Zum Beispiel hab ich gelernt, dass ich mit meiner Sicht wohl ein Agnostiker bin. Das ist klasse, zuvor hatte ich mir darüber jahrelang keine Gedanken gemacht.
Komisch kommt mir aber immernoch die Diskussion vor, die hier über Wissen und Glauben läuft.
Unabhängig davon, ob man an Gott glaubt oder nicht, bedeutet der Begriff oder die Idee "Gott" doch schon von Vorneherein etwas Höheres, das man eben nicht mit Wissen oder Beweisen erfassen kann. Darum ist es doch ein Widerspruch in sich, wenn man einen Glauben mit rationalem Denken rechtfertigen oder widerlegen wollte.
Die Mondlandung könnte man beweisen oder widerlegen - auch wenns aufwendig wäre. Aber es gibt schon in dem Begriff "Gott" nichts was man beweisen oder widerlegen könnte. Man kann nur glauben oder nicht.
Und davon mal abgesehen ist es eine feine Sache, dass die Entscheidung ob man glaubt oder nicht, jedem persönlich überlassen ist.
Hallo Benjamin,
vermutlich habe ich mich nicht so geschickt ausgedrückt.
Es ging mir um diejenigen, die hier schrieben, sie sind nur von dem überzeugt, was sie sehen und beweisen können. Denen wollte ich deutlich machen, dass sie eben vieles NICHT wissen, sondern anderen glauben.
Dass man theoretisch (mit entsprechenden finanziellen Mitteln) die Mondlandung beweisen könnte, die Existenz Gottes hingegen vermutlich nicht, ist mir dabei schon klar.
Sori
P.S. an Rübe: Für mich sind Bibel, Kirche und Gottesglauben drei verschiedene Dinge. Keinesfalls würde ich die Bibel wörtlich nehmen, bzw. einiges Tun der Kirche gutheißen