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Glaubt ihr an Gott ?

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    gott

Glaubt ihr an Gott?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    65
Status
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Hallo Sori,

Man kann sie nicht sehen, sondern nur fühlen. (GEFÜHLE, nicht VERSTAND!).
Truthiness ? 😉

Mein Beispiel sollte nur folgendes verdeutlichen. Der Normalbürger weiß nur sehr weniges aus direktem Erlebnis, er versteht noch weniger, als er sieht. Wer von Euch kann denn schon erklären, wie ein PC WIRKLICH funktioniert? Wer von Euch hat die Pole schmelzen sehen oder die letzte Eiszeit erlebt? Wer war auf dem Mond oder tief unten im Ozean und hat gesehen, was dort los ist? Es gibt zig Dinge, von denen wir nur denken, wir WÜSSTEN sie, tatsächlich GLAUBEN wir sie nur. Weil jemand anders uns das plausibel erklärt hat, weil wir das logisch nachvollziehen können, weil wir vll. Bilder gesehen haben, weils jeder glaubt?
Ich sage NICHT, dass die Mondlandung nicht stattgefunden hat (ich bin kein Fan dieser Verschwörungstheorien). Aber ich kann von mir aus behaupten, dass ich so dumm bin, um es nicht beurteilen zu können. Ich war nicht dort, ich kenn keinen, der dabei war, also VERTRAUE ich den Bildern und Erzählungen.
Das ist wahr. Viele von uns - mich eingeschlossen - wissen relativ wenig davon, wie die Dinge funktionieren, die uns umgeben.
Die Frage dabei ist, bezweifelst du das, nur weil du es nicht weißt?
Denn so hat es sich angehört. Falls nicht, will ich in meinem ersten Post nichts gesagt haben.

Zum Thema Beweis: Weder der eine noch der andere MUSS irgendjemanden was beweisen. Solange es keinen Beweis für oder gegen die Existenz Gottes gibt, hat man ja die Wahl. Und NIEMAND kann beurteilen, wer Recht hat. Wenn Du, Dr. House, meinst, Du WEIßT das alles, dann kannst Du doch sicher spielend leicht einen Beweis gegen die Existenz Gottes bringen. Ich kann das nicht, genauso wenig, wie ich einen Beweis dafür bringen kann (wir hatten zwar mal Gottesbeweise in der Schule, aber das ist lang her). Es ist GLAUBE!!!
Ich kann nicht sagen, ob es Gott gibt, oder nicht.
Aber nur weil es ihn geben könnte, werde ich nicht an ihn glauben.

Ich halte es mit Richard Dawkins: Vielleicht sollten wir theoretische Agnostiker sein, aber praktische Atheisten.
 
Was ist der Unterschied zwischen einem Atheisten und einem Agnostiker? Ein Agnostiker ist ein Atheist, der Angst davor hat, dass Gott stinksauer sein wird, wenn er unrecht hat.
Schaue unter Die Wikipedia kann das viel besser erklären als ich: http://de.wikipedia.org/wiki/Agnostiker
 
Zuletzt bearbeitet:
Wiki:

Der Agnostizismus (latinisierte Form des altgriechischen ἀγνωστικισμός agnōstikismós, von ἀγνoεῖν a-gnoein „nicht wissen“; vergleiche Gnostizismus) bezeichnet die philosophische Ansicht, dass bestimmte Annahmen – insbesondere theologischer Art, welche die Existenz oder Nichtexistenz eines höheren Wesens wie beispielsweise eines Gottes betreffen – entweder ungeklärt, grundsätzlich nicht zu klären oder für das Leben irrelevant sind (letztere Haltung wird auch als Ignostizismus bezeichnet).
 
Hallo derAlex!


Ich glaube, dass viele von uns nicht wissen, was ein Agnostiker ist. Kannst Du uns vielleicht ein wenig aufklären?
Was ist der Unterschied zwischen einem Atheisten und einem Agnostiker? Ein Agnostiker ist ein Atheist, der Angst davor hat, dass Gott stinksauer sein wird, wenn er unrecht hat.
Schaue unter Die Wikipedia kann das viel besser erklären als ich: http://de.wikipedia.org/wiki/Agnostiker

Siehst du EuFrank hier werden unpersönlich Betitelungen/persönliche Meinungen die natürlich wie nicht anders zu erwarten ins lächerlich oder gar negative gezogen werden aufgesagt was was ist....
Ich sehe mich teilweise auch als atheistisch veranlagten Menschen ...
Aber woher soll Ich wissen ob es Gott/etwas göttliches gibt ...(darum wieder eher...Agnostiker)

Und wenn demnächst schon jemand auf Wiki verweist und seine persönliche Rezension über den Begriff ablässt sollte er selber vielleicht ersteinmal lesen was er verlinkt *Wink mit dem Zaunpfahl an skowi*

Die Frage „Gibt es einen Gott?“ wird von einem Agnostiker dementsprechend nicht mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet, sondern mit „Ich weiß es nicht“, „Es ist nicht geklärt“, „Es ist nicht beantwortbar“, oder „Es spielt keinerlei Rolle“. Der Sophist Protagoras erklärte seinen agnostischen Standpunkt im 5. Jahrhundert v. Chr. mit den Worten „Von den Göttern weiß ich nichts, weder dass es solche gibt, noch dass es keine gibt.“

...
keinesfalls bin Ich jedoch sogenannter "starker" Atheist.

Schluss jetzt....auf die Frage ob Ich an Gott glaube...
Ich weiss es nicht ob Ich an soetwas glauben soll oder ob es Ihn gibt.
Und solange er mich in Frieden lässt falls es Ihn gibt ...dann ist er mir auch schnurz ob existent oder nicht existent...
mir kommts zu den Ohren raus😀
MfG Alex
 

😕


Das ist wahr. Viele von uns - mich eingeschlossen - wissen relativ wenig davon, wie die Dinge funktionieren, die uns umgeben.
Die Frage dabei ist, bezweifelst du das, nur weil du es nicht weißt?
Denn so hat es sich angehört. Falls nicht, will ich in meinem ersten Post nichts gesagt haben.

Nein, ich bezweifele das nicht. Bin wie gesagt, kein Typ für diese Verschwörungstheorien. Ich wollte damit nur klarmachen, dass man vieles nicht WEIß. Und das man eben auch durchaus etwas GLAUBEN kann, auch wenn man es nicht selbst gesehen, auseinander genommen, angefasst, etc. hat.


Ich kann nicht sagen, ob es Gott gibt, oder nicht.
Aber nur weil es ihn geben könnte, werde ich nicht an ihn glauben.

Das war es in etwas, was ich meinte. Ich kann nicht sagen, ob es die Mondlandung gegeben hat oder nicht (weil ich nicht dabei war, etc.). Aber weil es sie geben könnte (und es plausible Gründe dafür gibt, dass sie stattgefunden hat), glaube ich an sie.

Analog: Ich kann nicht sagen, ob es Gott gibt oder nicht (weil ich ihn auch nicht gesehen habe). Aber weil es ihn geben könnte (und es in meinen Augen auch plausible Gründe für seine Existenz gibt), glaube ich an ihn

Ich halte es mit Richard Dawkins: Vielleicht sollten wir theoretische Agnostiker sein, aber praktische Atheisten.

Das ist Dein gutes Recht 🙂
Was mich einfach nur so stört, ist, wenn man versucht, den anderen lächerlich zu machen oder ihm seine Ansicht aufzuzwängen. Jeder kann doch an das glauben, was er will. Solange es für eine Sache keinen Beweis gibt. Du glaubst nicht dran, ich schon. Okay, was solls. Solang jeder von uns damit glücklich ist, ist das doch in Ordnung? Warum soll ich das glauben, was du glaubst und dir irgendwas beweisen oder anders rum?
Das versteh ich nicht. Mein Glaube tut niemandem weh....
 
Ich find, es gibt einige gute Beiträge in diesem Thread. Zum Beispiel hab ich gelernt, dass ich mit meiner Sicht wohl ein Agnostiker bin. Das ist klasse, zuvor hatte ich mir darüber jahrelang keine Gedanken gemacht.

Komisch kommt mir aber immernoch die Diskussion vor, die hier über Wissen und Glauben läuft.
Unabhängig davon, ob man an Gott glaubt oder nicht, bedeutet der Begriff oder die Idee "Gott" doch schon von Vorneherein etwas Höheres, das man eben nicht mit Wissen oder Beweisen erfassen kann. Darum ist es doch ein Widerspruch in sich, wenn man einen Glauben mit rationalem Denken rechtfertigen oder widerlegen wollte.

Die Mondlandung könnte man beweisen oder widerlegen - auch wenns aufwendig wäre. Aber es gibt schon in dem Begriff "Gott" nichts was man beweisen oder widerlegen könnte. Man kann nur glauben oder nicht.

Und davon mal abgesehen ist es eine feine Sache, dass die Entscheidung ob man glaubt oder nicht, jedem persönlich überlassen ist.
 
Ich weiß nicht ob es nur darum geht. Es fällt ja immer wieder von verschiedenen Seiten der "Gläubigen" die These: Gött läßt sich nicht beweisen, aber das Gegenteil ( nämlich das es keinen gibt ) auch nicht.
Und da frage ich mich: Warum soll jemand beweisen, daß es KEINEN Gott gibt? Das ist doch nun völlig daneben. Leute wie ich, die eben nicht an diesen "Allmächtigen" glauben - aber sehr wohl wissen, das z.B. Jesus gelebt hat - sehen den Realismus des Sterbens, Vergrabens, Verbrennens, Vermoderns. Das sind Tatsachen die ich nicht beweisen muß, sonden die jeder sehen kann.
Weil sich nun vermutlich einige Menschen mit diesen Gedanken nicht anfreunden können - verständlich wenn man denkt das die kinderliebe Omi auch nichts weiter als Dung sein soll - wird alles mögliche als "Gott" bezeichnet. Denn das ist hier, wie anderswo, ganz deutlich zu sehen, das halt "Gott" für jeden was anderes ist - und das sich dieser "Gott" auch im Laufe der Geschichte verändert.
Zitat: Solange die Menschen sterben müssen, wird es Gott geben. Er existiert als Ausflucht vor der existenziellen Furcht zu akzeptieren, das wir und die Menschen die wir lieben, verschwinden werden.Das ist die Qual, die Menschen dazu bringt sich eine Hinterwelt zu erschaffen, wie Nietzsche es nannte.
( Michael Onfray )
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ihr an Gott glaubt, glaubt ihr dann auch an die Kirche? Und an die Bibel?

Was ist im Namen der Kirche ( besonders der katholischen ) nicht alles furchtbares geschehen? Und ist nicht der Papst der Stellvertreter Gottes auf Erden? Der sich hinstellt und Menschen, die es wagen zu verhüten, verurteilt? Der es als Sünde sieht, wenn Männer Männer lieben oder Frauen Frauen? Der sogar letztens behauptet hat, das Menschen evangelischen Glaubens keine Christen sind? Was für ein arroganter Mensch!
Wie oft wurde im Namen der Kirche getötet?
Und was ist mit der Heiligen Schrift? Was ist mit den ganzen Widersprüchen darin?
Kleines Beispiel? Bitte sehr:

Adam und Eva hatten 2 Kinder. Kain und Abel. Ok, und die vermehrten sich wie?

oder:

"Jakob zeugte Josef, den Mann der Maria, von der geboren ist Jesus, der da heißt Christus."

(Matthäus 1,16) dazu der Widerspruch:

Und Jesus war, als er auftrat, etwa dreißig Jahre alt und wurde gehalten für einen Sohn Josefs, der war ein Sohn Elis, ..."

(Lukas 3,23) Was denn nun?


usw usw.


besonders schön finde ich aber immer noch die jungfräuliche Geburt und unbefleckte Empfängnis...


Meine Tochter, 6 Jahre alt, ist im Moment fasziniert vom lieben Gott. Soll sie auch gerne sein, ich geh auch mit ihr zur Kirche, denn sie soll sich, frei von meiner eigenen Meinung, gerne eine eigene bilden. So fragte sie mich dann also:
"Wer ist der Papa vom lieben Gott" ??? "Der hat keinen Papa" "Und woher kommt der dann? Hat der sich selbst gemacht?" Gute Frage...würd mich brennend interessieren.

Dann hab ich mir eine Kinderbibel für meine Tochter ausgeliehen, weil sie so viele Fragen hatte. Ich fing an, sie ihr vorzulesen, wohlgemerkt: eine KINDERBIBEL. Es wimmelte von Mord und Totschlag und ich finde, dieses Buch gehört auf den Index. FSK 18. Ich hab es weggelegt, als die Stelle kam, wo Gott alle Erstgeborenen tötete.

Übrigens, meine Tochter ist nicht getauft. Kommt sie jetzt nicht in den Himmel, obwohl sie an Gott glaubt?
 
Übrigens finde ich Dr. Houses' Anmerkung über das Fliegende Spaghettimonster nachdenkenswert. Ich hab früher schon von dieser These gehört und ich finde, sie argumentiert genauso wie die großen Religionen.
 
für alles unklärbare musste es jemand geben, der dafür verantwortlich ist - das war das einfache Denken, der Menschen der damaligen Zeit - ist doch auch verständlich - denn ihr Wissen um die Naturgesetze, um kosmische Vorgänge war sehr begrenzt - und wie die Menschen halt so sind, alles was sich mit dem Verstand nicht erklären lässt - ist Gott - eine fiktive Figur erschaffen, um das zu Versinnbildlichen, was man selbst nicht weiss - und jede Zeit brauch so eine starke Führungskraft an die man glauben kann und die das weiss, was man selbst nicht erklären oder nachvollziehen kann.
Je weiter die Wissenschaft vorgedrungen ist um so mehr ist das Gottesbild ins Schwanken geraten, dann man hat erkannt - das was man Gott in die Schuhe geschoben hat - fand oft eine simple wissenschaftliche Erklärung.

Aber so lange noch nicht alle Rätsel der Welt enträtselt sind - werden Menschen an Gott glauben und man sollte ihnen diesen Glauben auch lassen, denn jeder bezieht seine Kraft aus einer anderen Quelle.
 
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