Wenn man derart früh aus dem Elternhaus flüchtet,
Mit sechzehn?
Meine Kindheit war auch alles andere als Geborgenheit, sogar sexuellen Missbrauch gabs, mit vierzehn war ich schon raus und mit sechzehn in der Großstadt alleine wohnend. Das kann ich nachvollziehen, dass diese Frau ihre Macken hat, was Liebe und Co anbelangt. Beziehungen? Nein danke und falls und wenn, dann steht man mit einem Bein immer bei sich und lässt sich nie wirklich einlullen- das hat Vorteile, wie auch Nachteile.
Der Vorteil ist, Trennungen sind kein echtes Drama, weil eben Beziehungen nicht echt getraut wird, hat man auch immer einen Plan B in der Tasche. Fürsorge gut und schön, aber man kann auch ohne, hat das so gelernt ( bzw, es nie anders kennengelernt) und ist daher für mich gesehen wenig erpressbar und irgendwie auch souveräner.
Hier in diesem Faden gibt es einen Mann, der beim Wort Trennen zusammenklappt. Vielleicht übertreibt sie deshalb, um endlich auszulösen, dass auch er beim Wort "Trennen" souverän bleibt.
Mag sein, dass dann auch zugleich dieser Druck wegfällt, den sie auf ihn ausübt. ""Wie schlimm brauchst du es noch, um endlich aufzustehen und wie ein Mann zu reagieren, wie ein eigenständiger, souveräner, unerpressbarer Mann???""
Das wäre nun mal irgendwie mit Humor zu reagieren, statt den Buckel zu machen zb.
Auf gleicher Augenhöhe- ich bin unabhängig, du auch, wir bilden eine Gemeinschaft, wenn diese gut geht, dann gern weiter, wenn nicht, dann lebe ich auch noch und sterbe nicht- auch du musst das schaffen. Das ist doch viel sicherer, als so ein sich fürchtender, feiger Klammerer.