Da ich mich auch intensiv mit der artgerechten Haltung von Sträuchern beschäftige (ja, es hat was mit dem Thema zu tun ...grins), kommt mir immer wieder der Vergleich in den Sinn: So wie man hausmeistertechnisch Sträucher und Hecken schneidet, nämlich quadratisch, praktisch, tot, so wird auch oft mit den Menschen umgegangen, die überdurchschnittliche Fähigkeiten haben: Es wird immer wieder versucht, sie/uns zu normalen, angepassten, leiseren Mitgliedern einer Gesellschaft zu erziehen, was uns immer wieder zurücksetzt, klein macht, sich falsch anfühlt, ohne dass wir es schaffen, uns den nötigen Respekt und die Anerkennung zu verschaffen, die wir verdient haben.
Ich sage jetzt bewusst WIR, weil ich genau in diesem Online-Seminar gemerkt habe, dass ich auf dem richtigen Weg bin, dafür keine weitere Ausbildung brauche, aber jeden Mutmacher dafür sehr wohl;
Von meiner Sorte wird es hier und damit in der ganzen Welt viele geben. die sich noch nicht trauen, die sich noch falsch behandelt fühlen usw.
Es wird auch im Coaching-Sektor gute und schlechte Ausbildungen geben. Ich hoffe, dass der ein oder die andere Ausgebildete/r hinterher die Erfahrung machen kann, dass das Geld gut angelegt war. Ich kenne zum Glück vielversprechende (Nachwuchs)coaches, die eine gute Arbeit machen, indem sie den zu betreuenden Menschen gut tun. Und ich kenne Menschen, die anderen gut tun könnten, aber nicht gelassen werden, weil sie eben keine Qualifikation nachweisen können. Und was nix kostet, ist nix wert... jedenfalls macht das oft den Unterschied, oder?