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Als Raucher haben es die Menschen nicht leicht ....

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Muss nicht sein. Beispiel Japan.



Stimmt auch wieder.



Bei dem Wort besteht ziemlicher Auslegungsspielraum; du denkst da völlig anders als ich.

Ich denke eher im diese Richtung:

In vielen asiatischen Ländern ist Rücksichtnahme (oft eng verbunden mit Konzepten wie Harmonie, Gesichtswahrung und Kollektivismus) der absolute Grundpfeiler des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Das Wohl der Gemeinschaft steht fast immer über den Bedürfnissen des Einzelnen.
Hier ist eine Übersicht über die wichtigsten Konzepte und Verhaltensregeln in verschiedenen Regionen:
Zentrale kulturelle Konzepte


    • Wa (Japan): Bedeutet "Harmonie". Es beschreibt das Bestreben, jegliche Konfrontation oder Störung des sozialen Gefüges im Alltag zu vermeiden.
    • Mianzi (China): Bedeutet "Gesicht". Jemanden in der Öffentlichkeit zu kritisieren oder bloßzustellen, führt zu einem extremen Gesichtsverlust für beide Seiten.
    • Nunchi (Südkorea): Die Kunst, die Stimmung und Gefühle anderer Menschen zu spüren und zu erahnen, ohne dass sie ausgesprochen werden müssen.

Rücksichtnahme im Alltag und in der Öffentlichkeit
🚫 Verhalten im öffentlichen Raum

    • Ruhe in Zügen und Bussen: Telefonieren in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt in Japan, Südkorea und Singapur als extrem unhöflich. Musik hört man ausschließlich über Kopfhörer.
    • Kein Essen im Gehen: In Japan gilt es als rücksichtslos, im Gehen zu essen oder zu trinken, da man andere anrempeln oder bekleckern könnte.
    • Mülltrennung und Sauberkeit: In Tokio gibt es kaum öffentliche Mülleimer. Aus Rücksicht auf die Sauberkeit der Stadt nimmt jeder seinen Müll mit nach Hause.
👥 Körpersprache und Distanz

    • Zurückhaltung bei Körperkontakt: Umarmungen oder Schulterklopfen zur Begrüßung sind unüblich. Man wahrt physische Distanz.
    • Dezente Gestik: Lautes Lachen in der Öffentlichkeit, wildes Gestikulieren oder das Zeigen mit dem Finger auf Personen wird als aggressiv oder störend empfunden.
    • Blickkontakt: Dauerhafter, intensiver Blickkontakt kann als Konfrontation oder Respektlosigkeit missverstanden werden.
🥢 Tischmanieren und Einladungen

    • Teilen von Speisen: Gerichte werden oft geteilt. Es gilt als rücksichtsvoll, sich nicht die besten Stücke herauszupicken, sondern anderen den Vortritt zu lassen.
    • Essstäbchen-Knigge: Die Stäbchen niemals senkrecht in den Reis stecken (erinnert an Räucherstäbchen bei Beerdigungen) und nicht damit auf andere Personen zeigen.

Regionale Unterschiede im Überblick

[th]Region / Land[/th][th]Fokus der Rücksichtnahme[/th][th]Typisches Beispiel im Alltag[/th] [td]Japan[/td][td]Vermeidung von Störung (Meiwaku)[/td][td]Niemand putzt sich in der Öffentlichkeit hörbar die Nase.[/td] [td]Südkorea[/td][td]Respekt vor dem Alter & Hierarchie[/td][td]Im Bus macht man automatisch Platz für ältere Menschen.[/td] [td]Singapur[/td][td]Sauberkeit & Ordnung[/td][td]Strenges Verbot von Kaugummi und Essen in der MRT (U-Bahn).[/td] [td]Thailand[/td][td]Konfliktvermeidung (Jai Yen)[/td][td]Kritik wird extrem sanft verpackt, man lächelt Konflikte weg.[/td]


Dafür gibt es dann andere Probleme.
Ich mag das Beispiel Japan. Gewiss hat Japan auch andere Probleme aber es zeigt wie rücksichtsvoll eine Gesellschaft sein kann, wenn sie will.

In Japan wird der Schutz vor Passivrauchen seit dem Gesetz zur Gesundheitsförderung (Health Promotion Act) streng reguliert. Der Ansatz trennt Nichtraucher und Raucher strikt voneinander.

In Japan haben es Raucher viel schwerer als hier.
In fast allen Großstädten (z. B. Tokio, Kyoto, Osaka) ist das Rauchen im Gehen auf öffentlichen Straßen sowie außerhalb markierter Zonen verboten.

Japan ist in vielen Bereichen ein Vorbild für eine Kultur, die auch Rücksicht und Respekt setzt. Aber ja, perfekt ist dort natürlich auch nicht alles.
 
Da würde ich sagen, dass ich die fast alle teile. Bis vielleicht auf das Thema mit den öffentlichen Mülleimern. Einfach deswegen, weil ich oft den ganzen Tag unterwegs bin und dann den ggf. anfallenden Abfall stundenlang mit mir herumtragen müsste. Kann man machen, aber meinen Rucksack mit Müll zu füllen, finde ich auch nicht so toll.

Ich denke, das ist Gewöhnungssache.
Mülleimer verführen zu Umgebungsverschmutzung, da landet gerne einiges, das da nicht hingehört.
 
In Japan ist Suizid die häufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen. Das Land verzeichnet historisch eine der höchsten Raten weltweit.
So viel zu "Wa", aber Hauptsache nicht rauchen......
In Südkorea ist Suizid die häufigste Todesursache für Menschen zwischen 10 und 39 Jahren. Die Zahlen bei Teenagern sind in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen.
So viel zu "Nunchi", aber Hauptsache nicht rauchen......
 
In Japan ist Suizid die häufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen. Das Land verzeichnet historisch eine der höchsten Raten weltweit.
So viel zu "Wa", aber Hauptsache nicht rauchen......
In Südkorea ist Suizid die häufigste Todesursache für Menschen zwischen 10 und 39 Jahren. Die Zahlen bei Teenagern sind in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen.
So viel zu "Nunchi", aber Hauptsache nicht rauchen......

Ja, u.a. deshalb schrieb ich, dass es dort andere Probleme gibt.
 
Schade eigentlich, dass Rauchen (und das war es schon immer!!!) genauso ein Streitthema ist wie Corona oder die Politik mit rechts- oder linksradikalen. Es gibt nur noch das weiß und schwarz und nicht mehr die grauen Untertöne.
Wäre eine Diskussion vor 30 Jahren auch so "hart" gewesen?
Mir ist diese Härte auch im Bereich Tierschutz in den sozialen Medien aufgefallen. Themen, die eigentlich Diskussionsthemen sein könnten (mit Toleranz und Akzeptanz) gehen schon in Richtung "Totschlagargumente".
So nehme ich das auch wahr.
Ausser beim Rauchen, geht es z.B auch bei Vegan vs Fleisch so hart und persönlich zur Sache. Da wird sich oft richtig reingesteigert, so das man manchmal meint, die Menschen haben vor Lauter Feindbild vergessen, das es nur um Ernährung ging. 🙈
 
Wobei ich das jetzt nicht mit den Konzepten gegen das Rauchen in Zusammenhang bringen würde. Dass die Selbstmordraten in diesen Ländern hoch sind, haben aber wahrscheinlich mit den recht restriktiven gesellschaftlichen Regeln zu tun.
Genau deswegen wundere mich, wenn Leute sich noch mehr Verbote und Kontrolle durch den Staat wünschen. Wir wissen doch alle wo solche Extreme hinführen.
 
Muss nicht sein. Beispiel Japan.
Ich denke eher im diese Richtung:
In vielen asiatischen Ländern ist Rücksichtnahme (oft eng verbunden mit Konzepten wie Harmonie, Gesichtswahrung und Kollektivismus) der absolute Grundpfeiler des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Das Wohl der Gemeinschaft steht fast immer über den Bedürfnissen des Einzelnen
Dann versuch das mal erstens den Deutschen und zweitens auch allen Migranten, die nicht aus Fernost stammen, nahezubringen. Die werden Dir was husten.

Zumal das japanische System noch aus einer Zeit extremer gesellschaftlicher Repression stammt, wo selbst geringe Verstöße drakonisch geahndet wurden, in der Zeit der Samurai (die man bis Ende des 2. Weltkrieges rechnen kann, denn die Offiziere dieses Terrorregimes verstanden sich als Samurai) war da ganz schnell der Kopf ab, aber selbst heute herrscht überall wo sozialisiert wird, nämlich in den Schulen, ein rauher Ton wo es des öfteren mal Kopfnüsse hagelt und jeder schnell lernt, wer der Unter und wer der Ober ist. (Weiß jeder der häufig Anime und Manga konsumiert, das ist nicht übertrieben.)

Unter Erwachsenen gibt es subtilere Arten des gesellschaftlichen Abstrafens, aber genauso effektiv. Die einzigen "legalen" Erben der Samurai heute sind die Polizisten, die das Schwert mit dem Schlagstock vertauscht haben und exzellent damit umgehen können. Und das auch beweisen sobald man ihnen einen Grund liefert, mit Tunichtguten die etwa auf Demos für Unruhe sorgen oder Besoffenen die Leute belästigen würden die kurzen Prozeß machen. Sie sind aber auch mutig genug sich mit Amokläufern anzulegen, die man in Deutschland aus Sicherheitsgründen aus sicherer Distanz niederschießen würde, denn auch in Japan kennt man das Phänomen der Amokläufer, die mangels Schußwaffen in der Bevölkerung meistens mit Messer oder japanischer Handsäge (als Waffe echt teuflisch!) auf ihre Mitmenschen losgehen.
 
In Japan ist Suizid die häufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen. Das Land verzeichnet historisch eine der höchsten Raten weltweit.
So viel zu "Wa", aber Hauptsache nicht rauchen......
In Südkorea ist Suizid die häufigste Todesursache für Menschen zwischen 10 und 39 Jahren. Die Zahlen bei Teenagern sind in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen.
So viel zu "Nunchi", aber Hauptsache nicht rauchen......
Wegen des immensen Drucks im Schulsystem. Kinder sind rar, diese Länder haben extrem niedrige Geburtenraten (wegen der traditionellen Frauendiskriminierung die mit Eheschließung und Kinderkriegen verbunden ist), also muß jedes einzelne maximale Leistung bringen damit es sich überhaupt "lohnt". Ohne Bestnoten in der Schule später kein gut bezahlter Job, denkt man sich dort. Obwohl die heutigen Kinder sich die Jobs mangels Konkurrenz eines Tages aussuchen können, wenn die jetzigen Berufstätigen in Rente sind, aber so weit denkt man nicht.
 
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