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Als Raucher haben es die Menschen nicht leicht ....

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Mal ein paar Statistiken des Passivrauchens für Alle, die meinen der Nachbar darf so viel Rauchen wie er will und man müsse es ertragen:

Globale Todeszahlen (WHO)​

  • Jährliche Todesfälle: Weltweit sterben laut der WHO jährlich ca. 1,3 Millionen Menschen an den Folgen von Passivrauchen.
  • Verteilung:
    • Frauen machen rund 47 % der Opfer aus.
    • Kinder unter 15 Jahren machen etwa 28 % der Todesfälle aus.
    • Männer machen rund 25 % aus.
  • Krankheitsursachen: Die meisten Todesfälle durch Passivrauch entstehen nicht durch Lungenkrebs, sondern durch Herzkreislauferkrankungen.
    • Ischämische Herzkrankheiten (z. B. Herzinfarkt)
    • Schlaganfälle
    • Chronische Atremswegserkrankungen & Atemwegsinfektionen
    • Lungenkrebs

Zahlen für Deutschland ​

Für Deutschland gibt das DKFZ sowie Studien deutscher Universitäten folgende Richtwerte an:
  • Todesfälle: Jährlich sterben ca. 3.300 Nichtraucherinnen und Nichtraucher an den Folgen von Passivrauch.
  • Ursachenaufteilung in Deutschland (Auszug):
    • ca. 2.140 Todesfälle durch koronare Herzkrankheiten
    • ca. 770 Todesfälle durch Schlaganfälle
    • ca. 260 Todesfälle durch Lungenkrebs

Betroffenheit (Exposition)​

Passivrauchen betrifft ein Vielfaches mehr Menschen, als daran sterben:
EbeneStatistische Zahl / Belastung
EU-EbeneEtwa 31 % der Bevölkerung in der Europäischen Union sind regelmäßig an öffentlichen Orten, am Arbeitsplatz oder zu Hause Passivrauch ausgesetzt.
KinderKinder sind besonders gefährdet, da sie eine höhere Atemfrequenz haben. Sie erleiden gehäuft Erkrankungen wie Bronchitis, Asthma, Mittelohrentzündungen und in schweren Fällen den plötzlichen Kindstod (SIDS).
RisikoerhöhungRegelmäßiges Passivrauchen erhöht das Risiko für Lungenkrebs um bis zu 40 % und das Risiko für Herzerkrankungen um 25–30 %.
Passivrauchen ist selbst heute immer noch ein Problem. Es ist nicht nur ein bisschen schlecht riechender Qualm, ist ist eine Gesundheitsschädigung bis hin zu Todesfolgen.
 
Das ist die schöne Theorie. Egal, worum es geht, Konflikte wird es immer geben; die Menschheit eben.
Deshalb ja dies:



Wir funktionieren nunmal leider auf eine Weise, dass es Regeln von oben braucht.
Leider ja. Man sieht es ja hier.

Dieses sinngemäße "Flipp doch nicht aus wenn ich auf meinem Balkon rauche", "Manche Raucher werden über 90" oder der Whataboutism "Andere trinken halt Alkohol" macht klar, wie angegriffen sie sich fühlen und wie wenig sie auf Andere eingehen.

Ich habe anfangs gesagt dass ich beide Seiten verstehe und dazu stehe ich. Ein Raucher sollen Gelegenheit haben zu rauchen und 100% kann man eine Belästigung nicht verhindern, aber man kann sie minieren. Dazu beginnt aber erstmal mit dem Gedanken, Nichtraucher ernst zu nehmen anstatt sich immer angegriffen und beleidigt zu fühlen wenn ein Nichtraucher seine Probleme schildert.
 
Meine Mutter hat im Leben von keiner Zigarette gezogen.
Sie war Passivraucherin
Wo ist der Unterschied? Auch passiv macht süchtig und ggf. krank wenn man kein sehr gutes Immunsystem hat (der Unterschied der die Überlebensdauer bestimmt!).
Als ich als Kind endlich aus dem Raucherhaushalt raus kam, machte ich eine Phase durch die ich heute als Kalten Entzug identifizieren kann, damals allerdings hatte ich keine Ahnung was mit mir los war und die Umgebung hat das Problem nicht mal erkannt, den Begriff Kalten Entzug kannte man damals bei uns gar nicht weil andere Drogen außer Alk und Tabak nicht üblich waren und keiner auf die Idee kam daß sowas auch beim Rauchen passieren kann, und meine Erziehung war sowieso total verkorkst, also sch***egal.
 
Schade eigentlich, dass Rauchen (und das war es schon immer!!!) genauso ein Streitthema ist wie Corona oder die Politik mit rechts- oder linksradikalen. Es gibt nur noch das weiß und schwarz und nicht mehr die grauen Untertöne.
Wäre eine Diskussion vor 30 Jahren auch so "hart" gewesen?
Mir ist diese Härte auch im Bereich Tierschutz in den sozialen Medien aufgefallen. Themen, die eigentlich Diskussionsthemen sein könnten (mit Toleranz und Akzeptanz) gehen schon in Richtung "Totschlagargumente".
 
Schade eigentlich, dass Rauchen (und das war es schon immer!!!) genauso ein Streitthema ist wie Corona oder die Politik mit rechts- oder linksradikalen. Es gibt nur noch das weiß und schwarz und nicht mehr die grauen Untertöne.
Wäre eine Diskussion vor 30 Jahren auch so "hart" gewesen?
Mir ist diese Härte auch im Bereich Tierschutz in den sozialen Medien aufgefallen. Themen, die eigentlich Diskussionsthemen sein könnten (mit Toleranz und Akzeptanz) gehen schon in Richtung "Totschlagargumente".

Ja, sehr schade.
 
Leider ja. Man sieht es ja hier.

Dieses sinngemäße "Flipp doch nicht aus wenn ich auf meinem Balkon rauche", "Manche Raucher werden über 90" oder der Whataboutism "Andere trinken halt Alkohol" macht klar, wie angegriffen sie sich fühlen und wie wenig sie auf Andere eingehen.

Ich habe anfangs gesagt dass ich beide Seiten verstehe und dazu stehe ich. Ein Raucher sollen Gelegenheit haben zu rauchen und 100% kann man eine Belästigung nicht verhindern, aber man kann sie minieren. Dazu beginnt aber erstmal mit dem Gedanken, Nichtraucher ernst zu nehmen anstatt sich immer angegriffen und beleidigt zu fühlen wenn ein Nichtraucher seine Probleme schildert.
So ist es halt immer wenn Extreme aufeinandertreffen.
 
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