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Altersvorsorgedepot (AVD)

Siehe meine Berechnung.
Du sparst im AVD effektiv die Abgeltungssteuer ein und hast den Vorteil dass sich durch die nachgelagerte Besteuerung auch deine Lohnsteuer nach hinten verschiebt (und bei den meisten Menschen geringer ausfällt, weil sie im Alter geringere Steuern haben).

Ich habe ne Weile gebraucht um das zu verstehen, aber rein steuerlich ist das AVD für 95% der Menschen vorteilhaft.
Aber in der Regel nur für die Leute die sonst nichts für die Rente sparen .
Sparst du parallel an, und lebst im Alter von Zinsen, Dividende usw. zahlst du mehr Steuern.
Das was ich im Alter als Ertrag plane wäre fast das doppelte was ich jetzt monatlich verdiene.
Die Erhöhung des Kapitals erfolgt bei mir nicht durch meinen Lohn ( davon lebe ich ) sondern vom vermehren des Erbes, das ich nur in Notfällen antasten möchten. Und wenn sich die nur 5% jährlich vermehrt , wird meine Steuer im Rentenalter wesentlich höher als jetzt .
Und vor allem das was ich auf meinem privaten Konto habe , ist schon Versteuert . Das kann ich jederzeit nehmen und aus Deutschland weggehen, wenn es mir zu blöd wird .
Das AVD ist nach wie vor genau wie meine Zwangsrentenzahlungen jeden Monat in der Hand vom deutschen Staat . Und ich kann nur hoffen, dass er es mir irgendwann auszahlt .
Mein Vertrauen in den deutschen Staat ist bei der momentanen Regierung gleich null.

Ich weiß nicht wie alt du bist , aber vielleicht existiert das Forum ja in 40 Jahren noch , dann vergleichen wir mal wer besser kalkuliert hat .
 
Auch hier verweise ich auf meine Berechnung.
Für den Betrag, den man in das AVD einzahlt, bekommt man seine Lohnsteuer zurück.
Sprich: Anstatt auf 100 € z.B. 30 € Lohnsteuer zu zahlen, können die vollen 100 € in deinem AVD Depot Geld erwirtschaften (siehe meine Tabelle).
Das betrifft aber dann die Einkommensteuer und nicht die Lohnsteuer und das auch nur in Grenzen.
Wenn die Obergrenze der Vorsorgeaufwendungen, beispielsweise durch die bezahlten Sozialversicherungen, bereits erreicht sind, so bekommt man dafür dann sozusagen gar nichts mehr zurück.
 
Aber in der Regel nur für die Leute die sonst nichts für die Rente sparen .
Sparst du parallel an, und lebst im Alter von Zinsen, Dividende usw. zahlst du mehr Steuern.
Das was ich im Alter als Ertrag plane wäre fast das doppelte was ich jetzt monatlich verdiene.
Die Erhöhung des Kapitals erfolgt bei mir nicht durch meinen Lohn ( davon lebe ich ) sondern vom vermehren des Erbes, das ich nur in Notfällen antasten möchten. Und wenn sich die nur 5% jährlich vermehrt , wird meine Steuer im Rentenalter wesentlich höher als jetzt .
Und vor allem das was ich auf meinem privaten Konto habe , ist schon Versteuert . Das kann ich jederzeit nehmen und aus Deutschland weggehen, wenn es mir zu blöd wird .
Das AVD ist nach wie vor genau wie meine Zwangsrentenzahlungen jeden Monat in der Hand vom deutschen Staat . Und ich kann nur hoffen, dass er es mir irgendwann auszahlt .
Mein Vertrauen in den deutschen Staat ist bei der momentanen Regierung gleich null.

Ich weiß nicht wie alt du bist , aber vielleicht existiert das Forum ja in 40 Jahren noch , dann vergleichen wir mal wer besser kalkuliert hat .
Deal! 😎 In 40 Jahren werde ich dann auch nahe der 85 sein und kann das Fazit aus dem AVD Depot, welches ja bis 85 reichen soll ziehen.

Aber im ernst: Ich habe mich immer noch nicht für oder gegen das AVD entschieden.
Mein Vertrauen in den Staat ist vermutlich etwas höher als deines aber auch ich gehe eher vom Negativen aus, also dass Steuern und Abgaben steigen - und generell es schwieriger wird. Das ist ja auch der aktuelle Weg, spätestens mit dem Wegfall der Spekulationsfrist 2008 dürfte jedem Sparer klar geworden sein: Es wird nicht besser!

In deiner Situation, dass du später einen Ertrag planst, der größer als dein jetziges Einkommen ist, gebe ich dir vollkommen Recht. Das AVD ist dafür nicht geeignet. Du würdest heute wenig sparen und später mit höheren Steuern hart getroffen.

Meine Idee beim AVD ist schlicht: Wenn es hier eine steuerliche Begünstigung gibt ohne dass ich von meiner Grundidee in Aktien ETFs zu sparen abweichen muss, nehme ich sie mit!
 
Das betrifft aber dann die Einkommensteuer und nicht die Lohnsteuer und das auch nur in Grenzen.
Wenn die Obergrenze der Vorsorgeaufwendungen, beispielsweise durch die bezahlten Sozialversicherungen, bereits erreicht sind, so bekommt man dafür dann sozusagen gar nichts mehr zurück.
Richtig, sorry, Lohnsteuer und Einkommenssteuer habe ich fälschlicherweise gleich gesetzt.

Einen Vorteil hast du aber bis 1800 € Einzahlung in jedem Fall.

ENTWEDER
die Steuerersparnis über die Steuererklärung: Beispiel: (1800 € + 540 € Zulage) * dein persönlicher Steuersatz z.B. 30%=702 €
ODER
Falls wie du sagst die Obergrenze erreicht ist bzw. jemand keine Steuererklärung macht, eben nur den Grundförderbetrag von 540 €

Deswegen ist die Einzahlung bis zu 1800 € (=Fördergrenze) relativ safe, darüber hinaus sollte man genau rechnen.
 
Ob sich das rechnet kann man pauschal überhaupt nicht sagen.
Das ist sehr individuell.
Und dazu kommt eben, dass man nicht weiß, wie die Auszahlungsbedingungen mal sein werden.
 
Ob sich das rechnet kann man pauschal überhaupt nicht sagen.
Das ist sehr individuell.
Und dazu kommt eben, dass man nicht weiß, wie die Auszahlungsbedingungen mal sein werden.
Die Frage ist doch nie ob etwas sich rechnet, die Frage ist immer: Rechnet es sich mehr als die Alternative.

Die m.E. beste Art der Altersvorsorge ist ein Aktien ETF (jeder darf hier gerne anderer Meinung sein).
Das AVD ist ein Depot, welches im Kern mit ETFs gefüllt werden kann, aber darüber hinaus zumindest bis 1800 € Einzahlung steuerlich gefördert wird. Damit ist es ein "Aktiendepot PLUS"

Falls sich wie du andeutest dazu etwas ändert, hat man zwei Auswege:
A) Die Einzahlung ruhend stellen oder
B) das Depot auflösen - mit der Konsequenz die steuerlich Förderung zurück zahlen zu müssen und das gleiche Ergebnis zu haben als hätte man "nur" ein Aktien ETFs Depot bespart.

So oder so ist es dann aber nie schlechter als ein privates Aktien Depot.
 
Auch die Antwort darauf wird sehr individuell sein.
Und die Frage ist ja , ob man das Geld dann am Ende auch auf Rentenbasis haben möchte oder es lieber so anspart und jederzeit zur Verfügung hat, wie man es will.
Auch im AVD hast du es jederzeit verfügbar, genau wie in einem normale Aktien ETF Depot. Du musst nur die Förderung zurück zahlen. Die Förderung hast du im normalen Depot aber eh nicht.

Wie gesagt, ich sehe keinen Nachteil des AVD für den normalen Arbeitnehmer, der maximal bis 1800 € einzahlt. Aber ich bin ja dir und Allen dankbar wenn ihr ganz kritisch meine Gedanken auf Fehler prüft.
 
Auch im AVD hast du es jederzeit verfügbar, genau wie in einem normale Aktien ETF Depot. Du musst nur die Förderung zurück zahlen. Die Förderung hast du im normalen Depot aber eh nicht.

Wie gesagt, ich sehe keinen Nachteil des AVD für den normalen Arbeitnehmer, der maximal bis 1800 € einzahlt. Aber ich bin ja dir und Allen dankbar wenn ihr ganz kritisch meine Gedanken auf Fehler prüft.
Wenn man aber halt die 1800 Euro einfach so anspart und am Ende die Zinsen dafür kassiert für die angesparte Summe so kommen auch rund 100 Euro im Monat zusätzlich raus, ohne dass das Vermögen durch Auszahlungen abschmilzt und man kann die Summe verwenden , wie man will.
 

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