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Ich weiß nicht mehr weiter mit meinem Sohn (15)

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Warum hast du nicht deinen Sohn gefragt?
Ich möchte versuchen, das heute Abend noch anzusprechen, bevor mein Verlobter zurück ist. Danach geht mein Sohn auf eine Party, sodass ich hoffentlich in Ruhe mit meinem Verlobten sprechen kann, vorausgesetzt, er ist dann nicht zu müde. So sieht zumindest der Plan aus.
 
Ich Glaube und Hoffe immer, und finde du hast dich bis hier hin Tapfer geschlagen, Blauregen

Dein Eingangsthread schien da anfänglich noch weit aus Stronger und Verstörter mit deiner Vorstellung von Dankbarkeit und sehe das du nun viel Einsichtiger und teils etwas Weicher bist.
DAS steht dir gut.^^
Die Dankbarkeit wie du meinst, kommst erst wenn er Erwachsen ist, sollte ihr euch nicht gänzlich entzweien.

Im Grunde erzieht man ein Kind bis zum 12 Lebensjahr und danach zeigt sich die Erziehung.

Langsam ab da, unterstützt man nur noch, Lobt viel, Freut sich mit und grenzt verbal Dinge mit ein,
fragt nach und hört gut zu, erinnert an Termine, fragt: wie es besser gehen könnte, ob man etwas wichtiges braucht, wie man Helfen kann oder fragt, wie es einem geht, und das ganze auch mit Pleiten Pech und Pannen . Immer einfach ist es nicht. Geradelinig sowieso nicht.

Ich habe später oft zu meiner Tochter gesagt: Mäuschen,
Du kennst meine Einstellung, wie ist deine ?
Ich habe dir bei gebracht was Falsch und Richtig bedeutet. Entscheide Du.
Oft kam sie danach Stolz wie Oskar angelaufen,weil sie alleine die Arschbacken zusammmen kniff.
So manches mal aber auch bedröppelt und frustriert,weil ihre Anstrengungen zu wenig waren.
Vorrangig natürlich immer die Schule ,für größere Freiheiten und Selbstverantwortung, das wußte Sie und hat alles nach und nach selbst herausgefunden.
Auch zu Bett geh Zeiten. Sie saß etliche mal völlig Übermüdet in der Schule und schon bald hatte sie da kein Bock mehr drauf.
Noten verissen genauso, da hat sie da gegessen und gelernt,wo ich schon fragte,wollte du nicht schon bei deinen Freundinnen sein.
Mal ordentlich gefeiert ( ich hab gebetet^^) und sie sich jaulend die Seele aus den Leib gekotzt,
ihre Freundinne haben sie nach Hause gebracht, danach war sie Vorsichtig.
Ihr Zimmer war nie so Aufgeräumt wie ich es wünschte, heute aber ist ihre eigene Wohnung Tip Top.

Das kommt alles, aber Fehler muss man machen dürfen, auch ohne weiter Konsequezen von den Eltern. Das ist Vertrauen haben in die Fähigkeiten und Entscheidungen eines Kindes.
Spürt dein Kind das, wird er dir auch wieder Vertrauen.
Selbst stabil sein /bei sich bleiben, aber auch weich und offen ..und verschiedene Launen des Kindes auch noch aushalten können.
Lass immer mehr Los , aber behalte ein Auge drauf, lächel etwas mehr, sei Gütiger und alles wird Gut. Du kannst doch Stolz auf dein Sohn sein, oder nicht ? Dann zeige es Ihm.
Toi toi toi und alles Gute für euch auch für deine Geburt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich möchte versuchen, das heute Abend noch anzusprechen, bevor mein Verlobter zurück ist. Danach geht mein Sohn auf eine Party, sodass ich hoffentlich in Ruhe mit meinem Verlobten sprechen kann, vorausgesetzt, er ist dann nicht zu müde. So sieht zumindest der Plan aus.
Vorausgesetzt, der Partner ist nicht zu müde.

Naja, ich frage mich, wie das werden soll, wenn das Baby da ist.

Das Baby wird Tag und Nacht Zuwendung brauchen, es wird wahrscheinlich nicht sofort durchschlafen, es wird nachts schreien usw. Wahrscheinlich.

Dann den armen Mann bei allem rauszuhalten, wird schwierig werden. Er wird müde sein, wenn er von der Arbeit kommt. Du wirst müde sein, weil du das Baby versorgen musst und dann noch einen pubertierenden Sohn Zuhause hast , der sicherlich mit einem neuen Baby noch mehr Zuwendung braucht.

Stelle ich mir ganz schön schwierig vor.
 
Ich sehe inzwischen auch, dass ich mit meinem Verlobten über unsere Rollen und den Umgang mit meinem Sohn sprechen muss.

Dein Verlobter soll sich einfach raushalten. Er hat schon genug Schaden angerichtet.

In den Tagen, in denen mein Verlobter auf Geschäftsreise war, wirkte mein Sohn deutlich entspannter. Er hat mehr gelacht, wir hatten weniger Diskussionen und die Stimmung zwischen uns war insgesamt lockerer. Das ist etwas, das ich nicht einfach ignorieren möchte.

Weil es wie früher war, als ihr beide noch ein Team wart.

Jetzt hast du die Seiten gewechselt und dein permanentes, penetrantes "Wir" meint nur noch den Verlobten und dich.

Das wirst du natürlich vehement bestreiten, aber man erkennt es. Und dein Sohn auch.
 
Mich hat lediglich die pauschale Beurteilung gestört, als hätte es damals keine guten Eltern gegeben und er wüsste das alle damals gleich aufgewachsen sind, die hier schreiben.
Macht ja nichts, alles, was man liest, bzw registriert ist eigentlich jedermanns persönliche Wahrnehmung. Getriggert wird bei so einem Thema generell.

Um beim Sohn zu bleiben, bei Blauregen, der ist inzwischen vier Tage älter und nicht mehr gleich wie gestern und als Blauregen hier eingeloggt ist, da bin ich sicher, war sie in einem Ausnahmezustand. Der sich garantiert heute anders anfühlt. Der Roman geht weiter- Ausgang ungewiss.

Mein Nachbarmädchen, das mich derzeit öfter besucht, das ist Neun Jahre alt- welche Worte sie benutzt, welche Gedanken sie hat, wie sie überlegt und kommentiert, wie sie generell ist, ich bin nur am Staunen. Diese kleinen Rohdiamanten werden uns mal zeigen, wie es geht.
 
Dein Verlobter soll sich einfach raushalten. Er hat schon genug Schaden angerichtet.



Weil es wie früher war, als ihr beide noch ein Team wart.

Jetzt hast du die Seiten gewechselt und dein permanentes, penetrantes "Wir" meint nur noch den Verlobten und dich.

Das wirst du natürlich vehement bestreiten, aber man erkennt es. Und dein Sohn auch.
Ich empfinde deine Formulierungen als sehr wertend und teilweise spöttisch.
„Du hast die Seiten gewechselt“, „dein permanentes, penetrantes Wir“ und vor allem „das wirst du natürlich vehement bestreiten, aber man erkennt es“ sind für mich keine sachliche Beschreibung, sondern eine Interpretation meiner Person und meiner Beziehung zu meinem Sohn. Bei letzterem wird mir sogar gleich unterstellt, dass ich eine andere Sichtweise ohnehin nur vehement bestreiten würde. Damit lässt du eigentlich gar keinen Raum dafür, dass deine Interpretation vielleicht nicht der Realität entspricht.
Ich möchte darüber mit dir aber nicht weiter diskutieren. Ich kann Kritik annehmen und bin bereit, meine eigenen Fehler zu reflektieren. Auf persönliche Bewertungen, Unterstellungen und eine Diskussion, bei der meine Reaktion bereits vorweggenommen wird, möchte ich mich jedoch nicht weiter einlassen.
Ich wünsche dir alles Gute.

Liebe Blauregen, ich möchte dir einen Spruch auf den Weg geben:

Wenn die Kinder klein sind
gib ihnen Wurzeln.
Wenn die Kinder groß sind
gib ihnen Flügel.
Danke. Der Spruch ist schön und ich verstehe, was damit gemeint ist.
Ich Glaube und Hoffe immer, und finde du hast dich bis hier hin Tapfer geschlagen, Blauregen

Dein Eingangsthread schien da anfänglich noch weit aus Stronger und Verstörter mit deiner Vorstellung von Dankbarkeit und sehe das du nun viel Einsichtiger und teils etwas Weicher bist.
DAS steht dir gut.^^
Die Dankbarkeit wie du meinst, kommst erst wenn er Erwachsen ist, sollte ihr euch nicht gänzlich entzweien.

Im Grunde erzieht man ein Kind bis zum 12 Lebensjahr und danach zeigt sich die Erziehung.

Langsam ab da, unterstützt man nur noch, Lobt viel, Freut sich mit und grenzt verbal Dinge mit ein,
fragt nach und hört gut zu, erinnert an Termine, fragt: wie es besser gehen könnte, ob man etwas wichtiges braucht, wie man Helfen kann oder fragt, wie es einem geht, und das ganze auch mit Pleiten Pech und Pannen . Immer einfach ist es nicht. Geradelinig sowieso nicht.

Ich habe später oft zu meiner Tochter gesagt: Mäuschen,
Du kennst meine Einstellung, wie ist deine ?
Ich habe dir bei gebracht was Falsch und Richtig bedeutet. Entscheide Du.
Oft kam sie danach Stolz wie Oskar angelaufen,weil sie alleine die Arschbacken zusammmen kniff.
So manches mal aber auch bedröppelt und frustriert,weil ihre Anstrengungen zu wenig waren.
Vorrangig natürlich immer die Schule ,für größere Freiheiten und Selbstverantwortung, das wußte Sie und hat alles nach und nach selbst herausgefunden.
Auch zu Bett geh Zeiten. Sie saß etliche mal völlig Übermüdet in der Schule und schon bald hatte sie da kein Bock mehr drauf.
Noten verissen genauso, da hat sie da gegessen und gelernt,wo ich schon fragte,wollte du nicht schon bei deinen Freundinnen sein.
Mal ordentlich gefeiert ( ich hab gebetet^^) und sie sich jaulend die Seele aus den Leib gekotzt,
ihre Freundinne haben sie nach Hause gebracht, danach war sie Vorsichtig.
Ihr Zimmer war nie so Aufgeräumt wie ich es wünschte, heute aber ist ihre eigene Wohnung Tip Top.

Das kommt alles, aber Fehler muss man machen dürfen, auch ohne weiter Konsequezen von den Eltern. Das ist Vertrauen haben in die Fähigkeiten und Entscheidungen eines Kindes.
Spürt dein Kind das, wird er dir auch wieder Vertrauen.
Selbst stabil sein /bei sich bleiben, aber auch weich und offen ..und verschiedene Launen des Kindes auch noch aushalten können.
Lass immer mehr Los , aber behalte ein Auge drauf, lächel etwas mehr, sei Gütiger und alles wird Gut. Du kannst doch Stolz auf dein Sohn sein, oder nicht ? Dann zeige es Ihm.
Toi toi toi und alles Gute für euch auch für deine Geburt.
Danke für deinen ausführlichen und persönlichen Beitrag. Ich finde es schön zu lesen, wie du den Weg mit deiner Tochter beschrieben hast.
Vieles von dem, was du schreibst, nehme ich mit. Gerade der Gedanke, dass man mit zunehmendem Alter mehr begleiten, zuhören und unterstützen sollte, statt immer stärker zu steuern, ist etwas, worüber ich nachdenke.
Ich glaube, die Balance zu finden ist die eigentliche Herausforderung: loszulassen, ohne das Gefühl zu haben, ihn im Stich zu lassen; Vertrauen zu geben, aber trotdem als Mutter da zu sein.
Und ja, ich bin sehr stolz auf meinen Sohn. Ich glaube, das habe ich ihm nicht immer so gezeigt, wie er es gebraucht hätte. Auch das nehme ich für mich mit.
Danke auch für deine guten Wünsche für die Geburt und dafür, dass du nicht nur auf das schaust, was falsch gelaufen ist, sondern auch darauf, was jetzt noch möglich ist.
 
@Blauregen, immerhin ziehst du deine Überzeugungen durch, auch wenn ich das absolut nicht gut heissen kann. Nicht wegen dir; für dich stimmt es ja so. Aber deinem Sohn tust du damit keinen Gefallen und auch die neue Tochter wird nicht verschont bleiben. Um diese beiden tut es mir leid, denn du verbaust ihnen ganz viel. Wenn du Pech hast werden sie dir deine Erziehung ewig vorwerfen und die Dankbarkeit kannst du vergessen.

Sagst du mir wie das damals abgelaufen ist, als er nach seiner Balkon/Seil Aktion angetüddelt nach Hause gekommen ist? Wann habt ihr ihm die Gardinenpredigt gehalten und was habt ihr (oder du) zu ihm gesagt? Ich sag dir dann auch wie ich reagiert hätte.
Ich verstehe, dass du meine Entscheidungen sehr kritisch siehst. Dass du daraus aber ableitest, ich würde meinem Sohn und meiner Tochter „ganz viel verbauen“ und sie würden mir meine Erziehung irgendwann vorwerfen, ist für mich eine sehr weitgehende Prognose. Das kann heute niemand wissen.
Ich habe hier inzwischen sehr viel gelesen und durchaus Dinge erkannt, über die ich nachdenken und die ich verändern werde. Das bedeutet aber nicht, dass ich meine gesamte bisherige Erziehung für falsch halte.
Die Situation nach der Balkon-/Seil-Aktion war für uns natürlich ein sehr ernster Moment, über den wir mit ihm gesprochen haben. Die genauen Gespräche und was dabei zwischen meinem Sohn und mir gesagt wurde, möchte ich allerdings nicht im Detail schildern. Du hättest möglicherweise anders reagiert. Das respektiere ich. Ich glaube aber nicht, dass es mir oder meinem Sohn hilft, diese Situation jetzt im Nachhinein mit deiner Reaktion zu vergleichen.
 
dass ich eine andere Sichtweise ohnehin nur vehement bestreiten würde.

Tust du doch.

loszulassen, ohne das Gefühl zu haben, ihn im Stich zu lassen; Vertrauen zu geben, aber trotdem als Mutter da zu sein.

Das Vertrauen hast du vermutlich schon verloren. Im Stich gelassen fühlt er sich mit Sicherheit jetzt schon. Du hast ihm einen Mann vor die Nase gesetzt, der jetzt das Wichtigste ist.

über den wir mit ihm gesprochen haben.

Wieder das penetrante Wir. Dein Sohn ist deine Sache. Der Mann hat da nicht mitzureden.

Ich wünsche dir alles Gute.

Ich dir auch.
 
Du hast ihm einen Mann vor die Nase gesetzt, der jetzt das Wichtigste ist.
Wieder das penetrante Wir. Dein Sohn ist deine Sache. Der Mann hat da nicht mitzureden.
Ja und selbst wenn der Mann nicht mitreden würde, seine Präsenz ist immer im Hintergrund.
@Blauregen
Ich sehe ja, das du dich sehr bemühst, etwas besser zu machen.
Aber ich befürchte, das wird nicht viel helfen.
Dein Sohn fühlt sich gestört/zurückgesetzt/ er mag deinen neuen Partner nicht.
Doch, vielleicht ihn als Mensch, aber nicht als Vaterfigur und Erziehungsberechtigten.
An der Situation wirst du nicht viel ändern können, der Junge ist 15.
Er möchte sich lieber abnabeln, als auf heile Familie machen.
 
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