Dein Verlobter soll sich einfach raushalten. Er hat schon genug Schaden angerichtet.
Weil es wie früher war, als ihr beide noch ein Team wart.
Jetzt hast du die Seiten gewechselt und dein permanentes, penetrantes "Wir" meint nur noch den Verlobten und dich.
Das wirst du natürlich vehement bestreiten, aber man erkennt es. Und dein Sohn auch.
Ich empfinde deine Formulierungen als sehr wertend und teilweise spöttisch.
„Du hast die Seiten gewechselt“, „dein permanentes, penetrantes Wir“ und vor allem „das wirst du natürlich vehement bestreiten, aber man erkennt es“ sind für mich keine sachliche Beschreibung, sondern eine Interpretation meiner Person und meiner Beziehung zu meinem Sohn. Bei letzterem wird mir sogar gleich unterstellt, dass ich eine andere Sichtweise ohnehin nur vehement bestreiten würde. Damit lässt du eigentlich gar keinen Raum dafür, dass deine Interpretation vielleicht nicht der Realität entspricht.
Ich möchte darüber mit dir aber nicht weiter diskutieren. Ich kann Kritik annehmen und bin bereit, meine eigenen Fehler zu reflektieren. Auf persönliche Bewertungen, Unterstellungen und eine Diskussion, bei der meine Reaktion bereits vorweggenommen wird, möchte ich mich jedoch nicht weiter einlassen.
Ich wünsche dir alles Gute.
Liebe Blauregen, ich möchte dir einen Spruch auf den Weg geben:
Wenn die Kinder klein sind
gib ihnen Wurzeln.
Wenn die Kinder groß sind
gib ihnen Flügel.
Danke. Der Spruch ist schön und ich verstehe, was damit gemeint ist.
Ich Glaube und Hoffe immer, und finde du hast dich bis hier hin Tapfer geschlagen, Blauregen
Dein Eingangsthread schien da anfänglich noch weit aus Stronger und Verstörter mit deiner Vorstellung von Dankbarkeit und sehe das du nun viel Einsichtiger und teils etwas Weicher bist.
DAS steht dir gut.^^
Die Dankbarkeit wie du meinst, kommst erst wenn er Erwachsen ist, sollte ihr euch nicht gänzlich entzweien.
Im Grunde erzieht man ein Kind bis zum 12 Lebensjahr und danach zeigt sich die Erziehung.
Langsam ab da, unterstützt man nur noch, Lobt viel, Freut sich mit und grenzt verbal Dinge mit ein,
fragt nach und hört gut zu, erinnert an Termine, fragt: wie es besser gehen könnte, ob man etwas wichtiges braucht, wie man Helfen kann oder fragt, wie es einem geht, und das ganze auch mit Pleiten Pech und Pannen . Immer einfach ist es nicht. Geradelinig sowieso nicht.
Ich habe später oft zu meiner Tochter gesagt: Mäuschen,
Du kennst meine Einstellung, wie ist deine ?
Ich habe dir bei gebracht was Falsch und Richtig bedeutet. Entscheide Du.
Oft kam sie danach Stolz wie Oskar angelaufen,weil sie alleine die Arschbacken zusammmen kniff.
So manches mal aber auch bedröppelt und frustriert,weil ihre Anstrengungen zu wenig waren.
Vorrangig natürlich immer die Schule ,für größere Freiheiten und Selbstverantwortung, das wußte Sie und hat alles nach und nach selbst herausgefunden.
Auch zu Bett geh Zeiten. Sie saß etliche mal völlig Übermüdet in der Schule und schon bald hatte sie da kein Bock mehr drauf.
Noten verissen genauso, da hat sie da gegessen und gelernt,wo ich schon fragte,wollte du nicht schon bei deinen Freundinnen sein.
Mal ordentlich gefeiert ( ich hab gebetet^^) und sie sich jaulend die Seele aus den Leib gekotzt,
ihre Freundinne haben sie nach Hause gebracht, danach war sie Vorsichtig.
Ihr Zimmer war nie so Aufgeräumt wie ich es wünschte, heute aber ist ihre eigene Wohnung Tip Top.
Das kommt alles, aber Fehler muss man machen dürfen, auch ohne weiter Konsequezen von den Eltern. Das ist Vertrauen haben in die Fähigkeiten und Entscheidungen eines Kindes.
Spürt dein Kind das, wird er dir auch wieder Vertrauen.
Selbst stabil sein /bei sich bleiben, aber auch weich und offen ..und verschiedene Launen des Kindes auch noch aushalten können.
Lass immer mehr Los , aber behalte ein Auge drauf, lächel etwas mehr, sei Gütiger und alles wird Gut. Du kannst doch Stolz auf dein Sohn sein, oder nicht ? Dann zeige es Ihm.
Toi toi toi und alles Gute für euch auch für deine Geburt.
Danke für deinen ausführlichen und persönlichen Beitrag. Ich finde es schön zu lesen, wie du den Weg mit deiner Tochter beschrieben hast.
Vieles von dem, was du schreibst, nehme ich mit. Gerade der Gedanke, dass man mit zunehmendem Alter mehr begleiten, zuhören und unterstützen sollte, statt immer stärker zu steuern, ist etwas, worüber ich nachdenke.
Ich glaube, die Balance zu finden ist die eigentliche Herausforderung: loszulassen, ohne das Gefühl zu haben, ihn im Stich zu lassen; Vertrauen zu geben, aber trotdem als Mutter da zu sein.
Und ja, ich bin sehr stolz auf meinen Sohn. Ich glaube, das habe ich ihm nicht immer so gezeigt, wie er es gebraucht hätte. Auch das nehme ich für mich mit.
Danke auch für deine guten Wünsche für die Geburt und dafür, dass du nicht nur auf das schaust, was falsch gelaufen ist, sondern auch darauf, was jetzt noch möglich ist.