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Ich weiß nicht mehr weiter mit meinem Sohn (15)

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Bei Themen wie Umzug, Schule oder der Situation mit dem Kater lagen die endgültigen Entscheidungen bei uns Erwachsenen.

@Blauregen

"Bei uns Erwachsenen" - das bedeutet, ein Typ, den dein Sohn seit zwei Jahren kennt und um den er nicht gebeten hat, bestimmt über sein Leben, über tiefgreifende Veränderungen mit und er selbst hat nichts zu sagen.

Das macht ohnmächtig und in der Folge stumm und verzweifelt - bitte suche deinem Sohn jemandem, der ihm zuhört.
 
Das gab es ja vor dem Verlobten. Mit viel Arbeit und Kompromissen von den Erwachsenen wäre es grundsätzlich wieder möglich. Aber (!) solange Dankbarkeit vom 15jährigen gefordert wird, ist das sehr schwierig.
Es gibt so viel zum Thema Pubertät im Internet.
Das hat es vermutlich gegeben, solange der Junge funktioniert und abgeliefert hat. Er ist nun aber in der Pubertät und möglicherweise entwickelt er Eigenarten, die zwar völlig legitim sind, aber nicht den Vorstellungen der Mutter entsprechen. Und hier habe ich eben schon eine größere Skepsis, ob Blauregen ihn trotzdem unterstützt und begleitet. Solange es bei meiner Mutter so lief wie sie wollte, war ich die beste Tochter der Welt. Allerdings entwickelte ich dann Eigenständigkeit und Vorstellungen, die eher nicht zu denen meiner Mutter passten. Und das ging für sie gar nicht. Ähnliches sehe ich hier bei der TE - womöglich ohne dass sie das selber überhaupt so gravierend wahrnimmt. Meine Mutter versuchte dann, mich zu manipulieren. Nachdem das nicht klappte kamen die Verbote und Sanktionen. Nach zig Seiten Blauregen hier ja Kompromissbereitschaft - für mich klingt die aber sehr halbherzig. Das mit am wichtigsten Thema Kater scheint abgehakt - den wieder zurückzuholen wäre m. E. das deutlichste Signal, eigene Fehler erkannt zu haben und es jetzt besser machen zu wollen.
Was mich auch anficht ist die Verharmlosung der körperlichen Attacke des Partners. Natürlich war das eine unangenehme Situation für alle und ich könnte mir sogar vorstellen, dass zwischen TE und ihrem Partner gesprochen wurde, dass "so etwas" nicht nochmal vorkommen soll. Dass es sich hier aber um einen Straftatbestand handelt wurde mit ziemlicher Sicherheit nicht thematisiert; stattdessen gibt es hier viel Verständnis für das Austicken des Verlobten, da der Junge ja schließlich angefangen hat.

Meine Schwester hat ihren 4 Jungs übrigens auch gerne mal körperlich eins drüber gegeben. Auch die habe ich darauf hingewiesen, dass das heutzutage gesetzlich verboten ist und unter Strafe steht. O-Ton meiner Mutter: Ein paar auf den Hintern haben noch niemandem geschadet. 🤮
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, also beim Thema Umzug hat ein Minderjähriger ganz sicher keine Entscheidungsbefugnis. Ich würde meine Kiddies noch nicht mal nach ihrer Meinung fragen oder wenn, dann ihre Meinung gerade mal zur Kenntnis nehmen, mehr nicht.

Schule: Du meinst die Privatschule? Auch da würde ich die endgültige Entscheidung nicht dem Sohn überlassen, aber ein Mitspracherecht sollte er schon haben. Teenies denken noch gar nicht vernetzt und zukunftsorientiert. Die sehen nur das Jetzt, würden also z.B diejenige Schule wählen, wo es die hübschesten Mädels gibt. Ich würde als Ellternteil aber auch nicht nur deshalb eine bestimmte Schule wählen, weil es da fast nur Kinder der Oberschicht gibt, oder weil sich der Name der Schule gut auf dem Lebenslauf macht.

Kater: Das ist halt ein leidiges Thema hier. Es war schon vernünftig ihn wegzugeben, wenn ein Familienmitglied nun mal allergisch ist. Was soll man machen? Für den Sohn sieht es halt so aus: Da kommt ein neuer Mann ins Haus, drängt sich zwischen mich und Mama und alle haben sich gefälligst von Anfang an nach ihm zu richten. Meine Katze muss weg, aber sein Hund darf bleiben. Er will nach Feierabend seine Ruhe haben und ich muss meine Musik leise drehen. Er will mein Papa-Freund sein und schleimt sich bei mir ein. Ich will weder einen Papa noch einen neuen Freund. Ich will meine Katze behalten.

Man kann einem Teenager schon verständlich machen, dass es wegen der Allergie nun mal nicht anders geht, aber ich hätte ihm halt eine Entschädigung als Wiedergutmachung angeboten. ZB ein eigener kleiner Welpe, den er sich aussuchen darf, oder ein Mofa.
Danke für deine Gedanken.
Der Rollerführerschein ist bei uns tatsächlich schon länger ein Thema. Wir haben ihm auch in Aussicht gestellt, ihn zu ermöglichen, allerdings an ein paar Bedingungen geknüpft,
Über einen Welpen als mögliche Geste habe ich ehrlich gesagt bisher noch nicht nachgedacht. Ich weiß nicht, ob das für meinen Sohn überhaupt ein Ersatz oder eher eine zusätzliche Belastung wäre. Ich werde es mit meinem Verlobten besprechen.
Danke für diese Beschreibung. Wenn ich deinen Beitrag lese, frage ich mich schon, ob mein Sohn es so empfunden hat.
 
Hm, ich habe hier viel von erwarteter Dankbarkeit und ein wenig von Erwartung, dass der Sohn doch selbst sehen sollte, wie er im Haushalt helfen sollte oder so. Oder dass man alles nicht immer wieder sagen muss.

Hatte mal ne Freudin, die es auch von ihrem Sohn erwartet .

Plötzlich sollte er von selbst drauf kommen. In seiner Kindheit hat er jahrelang nicht erlebt, dass sowas mal von ihm gefordert wurde.

Natürlich muss man Teeniies das immer wieder sagen, dass sie was tun sollen, wenn sie das vorher gar nicht gelernt hatten.

Teenies sehen das nicht von selbst. Die sehen auch selten, dass die Mutter überlastet ist, die sind in diesem Alter ganz viel mit sich selbst beschäftigt.

Die müssen auch nicht dankbar dafür sein, dass die Mutter jahrelang alleinerziehend war.

Dafür können sie selbst nämlich überhaupt nichts. Sie können nichts dafür, dass die Eltern sich nicht verstanden haben, dass die sich gegenseitig so ausgesucht haben, dass es als Eltern nicht passt.

Und sie müssen auch damit leben, dass Muttern einen Neuen hat. Ein Jahr vor dem Zusammenziehen ist da nicht viel.

Dann kommt der auch noch mit Hund, die Katze muss gehen.

Dann soll er noch dankbar dafür sein, dass er auf eine Privatschule gehen darf, obwohl das nicht seine Entscheidung war. Die andere Schule, wo er seine Kontakte hatte, ist nach dem Umzug zu weit weg.

Dann ist es nichtmal gut genug, dass er gute Noten hat, weil, die könnten ja noch besser sein.

Und zu guter Letzt kommt noch ein neues Baby, von Mutter und dem neuen Freund.

Und dann knallt er mal Türen, ist beim gemeinsamen Sommerurlaub nicht besonders interessiert auf gemeinsame Unternehmungen, verschließt sich.

Dann gehst du zur Erziehungsberstung, damit ihm da mal klar gemacht wird, dass es nicht nur um ihn geht.

Meine Güte, verstehe schon, dass die Mutter jetzt gerade mal die neue Liebe spüren will, dass sie möchte, dass es mal um.sie geht.

Aber sie selbst hat mit einem nicht zuverlässigen Mann dieses Kind gemacht. Und dafür ist sie einfach verantwortlich.

Der Junge kann für alles, was passiert ist, nichts.

Er möchte gesehen werden, er ist in einem Alter, in dem.die Hormone durcheinander wirbeln, in dem ganz viel eigene Probleme hochploppen, Unsicherheiten, er braucht Halt. Halt um.erwachsen zu werden. Sicherheit, auch wenn er pubertär sich frech, aggressiv und manchmal dumm verhält.

Und die Mutter erwartet Dankbarkeit und Unterstützung. Sie hat ja sooo viel für ihn getan.

Naja. Vielleicht sollte man sich gut überlegen, Kinder in die Welt zu setzen.
Das war bei meinem Sohn tatsächlich etwas anders. Er hatte von klein auf feste Aufgaben im Haushalt und es war für ihn selbstverständlich, sich einzubringen. Die hat er über viele Jahre auch meistens ohne großes Murren erledigt.
Deshalb war meine Erwartung nicht, dass er plötzlich etwas völlig Neues von selbst erkennt, sondern dass er an etwas anknüpft, das er schon lange kannte.
 
Der Rollerführerschein ist bei uns tatsächlich schon länger ein Thema. Wir haben ihm auch in Aussicht gestellt, ihn zu ermöglichen, allerdings an ein paar Bedingungen geknüpft,
Okay, jetzt bin ich auch raus. Dieses Ausmaß an
Beratungsresistenz ist selbst für mich zu viel.

@Blauregen , ich wünsche deinem Sohn viel Glück auf seinem Weg in ein selbstbestimmtes Leben!
 
Natürlich ist es das gute Recht von geschiedenen Eltern, sich neu zu verlieben und einen Partner zu haben.
Genauso wie mit neuen Geschwistern, niemand hat das Recht, als Einzelkind aufzuwachsen.

Aber gerade 15jährige Jugendliche sollte man in solche schwerwiegenden Neuerungen wie Umzug, Schulwechsel, Einziehen des neuen Partners und vor allem Haustiere zumindest mit einbeziehen, und auch ein paar Wünsche berücksichtigen, wenn es irgendwie geht.
Alle Wünsche des Kindes ignorieren und dafür noch Dankbarkeit einzufordern, das kann einfach nicht gutgehen...

Und daß der Junge vom leiblichen Vater ignoriert wird und in dessen Leben anscheinend nicht erwünscht ist, macht die Sache natürlich auch nicht besser, auch wenn die TE da nichts für kann.
Aber gerade deshalb sollte sie wirklich mehr Rücksicht auf den Jungen nehmen, und seine Bedürfnisse ernster nehmen...
Mir ist durch die Diskussion hier bewusst geworden, dass es einen Unterschied gibt zwischen „einbeziehen“ und „mitentscheiden“. Die Verantwortung für manche Entscheidungen lag letztlich bei mir als Mutter. Das bedeutet aber nicht, dass ich unterschätzen sollte, wie wichtig es für meinen Sohn gewesen wäre, sich wirklich gehört zu fühlen.
 
Er musste weg. Es gab schlicht keine andere Möglichkeit. Mein Verlobter ist hochgradig allergisch, und zusätzlich hätte sich der Kater vermutlich nie mit seinem Hund verstanden. Mein Verlobter war sogar bereit, eine Desensibilisierung zu beginnen, obwohl diese mehrere Jahre gedauert hätte. Natürlich verstehe ich, dass der Verlust für meinen Sohn schmerzhaft war. Aber irgendwann muss man auch akzeptieren, dass im Leben Entscheidungen getroffen werden müssen, die nicht jedem gefallen. Ich habe ihm die Gründe mehrfach erklärt. Dass er mir deshalb bis heute Vorwürfe macht, kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.
Hätten mir meine Eltern ein Tier genommen, welches sie zuvor aufgenommen haben, dann wären sie für mich erledigt gewesen (und das für immer!) Für mich persönlich bedeutet ein Tier "ins Haus zu nehmen" für dieses Tier Verantwortung zu übernehmen bis zum letzten Lebenstag. Eine Beziehung hätte dann eben für mich in getrennten Wohnungen (falls überhaupt) erfolgen müssen.

So ganz nebenbei: teure Schulen und die besten Zukunftschancen könnten genau das Gegenteil sein von dem, was Deinem Sohn vorschwebt. Er ist kein Kleinkind mehr und kann sich schon seine eigene Meinung bilden - ob die dann richtig oder falsch ist zeigt sich später .... und muss dann von ihm "ausgebadet" werden.
 
Du bist nicht bereit, deinem verlobten klar zu machen, dass er sich nicht in die Erziehung einzumischen hat.

Alles andere nehme ich dir auch nicht ab.

Dein Sohn hat weiter bei den wichtigen Dingen, die ihn betreffen, nichts zu melden. Dass er mal mitentscheiden darf, was ihr esst, dass er blei Kleidung und Möbeln seines Zimmers mitreden darf,
ist im Zusammenhang dieses Threads einfach nur lächerlich.

Du hast einfach den Ernst der Sache und deine Versäumnisse bis jetzt nicht begriffen.

Respekt ist keine Einbahnstraße.

Du machst null Zugeständnisse, dann wird sich das Verhältnis noch verschlechtern. Dein verlobter ist das schlechteste männliche Vorbild, welches dein Sohn haben kann.

Das willst du ja nicht begreifen. Ja, er würde provoziert. Schrecklich, deine Beratungsresistenz.

Was dir nicht passt, wertest du als persönlichen Angriff. Auch nicht gerade erwachsen.
Das stimmt so nicht. Kritik, auch deutliche Kritik, habe ich hier angenommen und mich mit vielen Denkanstößen ernsthaft auseinandergesetzt.
Was ich als nicht zielführend empfinde, sind Beleidigungen, Unterstellungen, sarkastische Antworten oder wenn meine Aussagen bewusst ins Lächerliche gezogen werden. Das hat für mich nichts mit einer sachlichen Diskussion zu tun.
Es gibt für mich keinen Grund, hier etwas schönzureden oder mich besser darzustellen, als es ist. Niemand hier kennt mich persönlich und ich muss niemanden von mir überzeugen. Ich antworte so ehrlich, wie ich die Situation erlebt habe, und versuche gleichzeitig zu reflektieren, wo ich Fehler gemacht habe und was ich in Zukunft anders machen kann.

Und damit spreche ich dich auch direkt an: Ich habe den Eindruck, dass du mir vieles grundsätzlich nicht glaubst, Fragen stellst, um anschließend mit Sarkasmus darauf zu reagieren, und mir Motive unterstellst, die ich so nie geäußert habe.
Deshalb werde ich auf weitere Kommentare von dir nicht mehr eingehen.
 
Meine Tochter wollte in diesem Alter ihr Zimmer in quitschegrün haben. Wäre mir zuviel gewesen, aber es war ihr Zimmer.
Ja, schwarz ist erstmal heftig. Kann man jedoch mit vielen Bildern aufpeppen und dein Sohn muss sich in seinem wohl fühlen. Zur Not kann man Wände wieder überstreichen.
Was darf er ganz alleine entscheiden?
Die jetzige Wandfarbe hat er selbst ausgesucht und entschieden. Die einzige Einschränkung war, dass sie nicht komplett schwarz sein sollte.
Er entscheidet zum Beispiel selbst über seine Kleidung, seinen Haarschnitt, was er gerne essen möchte.
Beitrag 311 hätte von mir sein können.
Hey ich bin auch erst 19 und dass ich 15 war ist quasi gestern gewesen. Dass dein Sohn in Rekordzeit und ohne eigene Entscheidungsmöglichkeit ein neues Leben übergestülpt bekommen hat - eine neue Familie, neue Schule, Kater weg (DAS SCHLIMMSTE!!!) und stattdessen neuer "Vater-Ersatz" mit Hund, bald eine kleine Schwester - dann auch noch Beratung/Therapie um ihm zu sagen, dass ER sich ändern muss... das alles wurde hier ja schon ausreichend kommentiert und ich stimme allen zu, die das auch nicht gut finden, wie du mit deinem Sohn umspringst.
Sorry aber ich wäre in dieser Situation durchgedreht!!

Was ich noch sagen wollte: Dein Sohn ist 15 und nicht 5!
Und bisher wart ihr 3 eine Familie: Du, er und der Kater.
Du behandelst ihn aber so als wäre er immer noch 5. Du entscheidest für ihn, du bestimmst sein ganzes Leben. Und er soll das alles mitmachen und gut finden, nur weil du es gut findest. Er ist aber nicht du! Und er ist alt genug, mitzureden, wenn es um SEINE Familie geht - die du auseinander gerissen hast, umgetauscht hast gegen ein Happy Family Bilderbuchleben, das aber wohl auch nicht so riesig toll ist. Also bitte, welcher "Neue" wird dem Stiefkind gegenüber mehrmals handgreiflich, gehts noch???
Und dann schreibst du, er könnte seinen weggegebenen Kater ja jederzeit besuchen - also irgendwie bist du echt schräg drauf. So ein Besuch würde mir persönlich jedesmal das Herz zerreißen!!!

Ach und dass er seine Möbel mit aussuchen darf, und über das Essen und über gemeinsame Wochenendaktivitäten mitbestimmen darf (was er ja sicher so richtig bombig findet, schön mit Mami und dem neuen Kerl in den Zoo oder was??), wow, wie großzügig... 🙄
Lass ihn doch einfach sein Ding machen, er hat Hobbys und Freunde! Er muss nicht mit deinen Freunden eure Hobbys ausleben!

Irgendwie lebst du an der Realität deines Sohnes absolut vorbei, aber du willst es offenbar nicht merken. Was ich richtig schlimm finde, ist dass du IHM dafür auch noch die Schuld gibst und sogar noch Dankbarkeit von ihm erwartest!
Was kommt als nächstes? Suchst du ihm eine Lehrstelle, suchst du seine künftige Ehefrau aus? 😵‍💫
Ich glaube, da ist etwas missverstanden worden. Mit den Freizeitaktivitäten meinte ich nicht irgendwelche Familienunternehmungen, sondern Dinge, die mein Sohn und ich früher gemeinsam gemacht haben und die uns verbunden haben. Vor der Schwangerschaft haben wir diese sportlichen Aktivitäten regelmäßig zusammen gemacht. Durch meine Schwangerschaft und die damit verbundenen gesundheitlichen Einschränkungen geht das aktuell leider nicht wie vorher. Mein Verlobter hat sich deshalb angeboten, diese Dinge mit ihm zu machen, nicht um meinen Platz zu ersetzen, sondern weil er weiterhin jemanden haben sollte, mit dem er diese Interessen teilen kann.
In einer Familie sollen Vater und Mutter gemeinsam entscheiden. Er ist aber nicht Vater und will auch erst nachdenken, ob er die Vaterrolle übernehmen will.
Bis dahin ist es tabu, dass er bei der Erziehung mitmacht. Ich kann dich ja verstehen, dass du Unterstützung brauchst. Aber, das Tempo eurer Beziehung inkl. gemeinsames Kind ist zu schnell. Dein Sohn hat ja nicht mal Zeit Luft zu holen.
Ihr schmeißt ihm Brocken hin, die er nehmen muss, ansonsten ist er undankbar.
Ihr hättet erstmal zu 3 euch finden müssen, aber nein, ein Baby musste ja auch noch schnell dazu kommen.
Warum nur diese Eile?
Das Baby war so nicht geplant, aber wir haben uns sehr darüber gefreut. Diese Schwangerschaft ist für uns etwas Schönes.
Naja, ich persönlich habe auch noch nie erlebt, dass jemand gesagt hat, ich schäme mich jetzt sehr und ändere meine Einstellungen grundlegend, weil Fremde im Internet mich hartnäckig angepöbelt haben.

Ich glaube, diese Schreiberei mit dem Baseballschläger hilft letztlich niemandem, vor allem auch nicht dem Sohn, dem es möglichst helfen soll.

@Blauregen :
Du musst viel liegen und hast offensichtlich Zeit zum Lesen.
Hier im Forum schreibt ein junger Mann mit, der mit 15 versehentlich Vater wurde bzw. als das Baby kam, war er eben gerade 16.
Das ist genau das Alter deines Sohnes.
Dieser junge Mann geht so unfassbar erwachsen und reflektiert mit einer Problematik um, die weit jenseits einer Vier nach zuviel Zockerei ist.

Der ist auch Sohn einer alleinerziehenden Mutter. Alles, was er über seine Mutter erzählt, ist so auf liebevoller Augenhöhe, ich würde dir empfehlen, diesen Strang zu lesen.

Vielleicht bekommst du bei einem Fremden mehr einen Eindruck davon, dass 15jährige "richtige Menschen" sind und keine zu formenden Kleinkinder. (Wobei ich an die Formbarkeit von Kindern sowieso nicht glaube, davon abgesehen...aber du scheinst es zu glauben.)

Wenn du nach @colin suchst, findest du den Strang.
Danke.
Einige Rückmeldungen waren für mich sehr hilfreich, auch wenn sie kritisch waren. Was mir weniger hilft, sind persönliche Angriffe oder das Gefühl, mich nur verteidigen zu müssen. Am Ende geht es mir nicht darum, in einer Diskussion „zu gewinnen“, sondern darum, die Beziehung zu meinem Sohn zu verbessern.

Danke.
 
Über einen Welpen als mögliche Geste habe ich ehrlich gesagt bisher noch nicht nachgedacht. Ich weiß nicht, ob das für meinen Sohn überhaupt ein Ersatz oder eher eine zusätzliche Belastung wäre. Ich werde es mit meinem Verlobten besprechen.

Nein das musst du mit deinem Sohn besprechen nicht mit dem Verlobten. Falls dein Sohn gerne einen Welpen hätte, hat der Verlobte da nix mit zu entscheiden.
Du machst immer wieder dasselbe, Dinge die den Sohn betreffen musst du mit ihm besprechen, ob dem Verlobten das passt oder nicht. Der Verlobte muss sich zurücknehmen, der hat genug Unheil angerichtet, Stichwort Katze, körperliche Übergriffe. Du traust dich scheinbar nicht den Verlobten in seine Schranken zu weisen, bezüglich des Sohnes. Das ist aber nötig.
Der Verlobte hat bei deinem Sohn längst verschissen, er will ihn nicht als Vater noch Unternehmungen mit ihm machen. Das musst du respektieren.
 
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