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Zu viel Leid für die Liebe?

Wir sehen uns auch nicht als Therapeuten.
Meine Freundin hatte auch eine Therapie, die gut war. Dann gab es eine Unterbrechung und leider eine Wechsel von den Therapeuten. Das war gar nicht gut und es gab eine große Problematik mit diese Therapeuten, darum hat sie im Moment keine Therapie. Ich würde es auch gut finden, da sie sehr geprägt ist von ihre Kindheit.

Wenn ich ganz ehrlich sein soll sehe ich das nicht als Problem des Paares ..
Weil das einmal der eine betrübt ist dann der andere hängt glaube ich weniger vom Partner ab sondern mit innerlichen Probleme des jeweiligen Partners..
Es ist schwierig was da z u raten ,.
Weil man schlechte Laune oder depressive Phasen nicht Timed - weder du noch sie.

Den Vorschlag mit der Selbsthilfegruppe für dich finde ich sehr gut.
Und für sie nochmal ein Anlauf mit Therapie vielleicht bei einer Frau?

Ich sehe bei euch irgendwie keine Paartherapie aber vielleicht wird dort was aufgedeckt was ihr intern gar nicht bemerkt. Von dem was du erzählst würde ich sagen es ist ein Individual Problem das mit anderen Partnern genauso wäre. Hmm

Mein Beileid für euer Kind 🪻🌷
 
WasWir hatten die erste Jahr eine Trauerbegleitung für die Familie. Eine sehr gute Frau, die auch eine Kindergruppe für Trauer hat, wo unsere Tochter hingeht.
Sie hat uns die erste Zeit zu Hause besucht und wir haben zusammen Dinge gemacht und gesprochen. Wir konnten auch nur die Erwachsene mit ihr sprechen. Es war sehr gut.
Ich mache eine Therapie und gehe zu eine Gruppe für Eltern, die ihr Kind gestorben ist. Die Gruppe ist einmal in die Monat. Jedes Mal gehe ich nicht, aber so wie es funktioniert.
Alles ist hilfreich.
Das freut mich zu lesen, dass ihr euch Hilfe geholt habt und weiterhin holt.
Mit anderen über die Trauer zu sprechen, kann sehr hilfreich sein.
Wie geht es denn deiner Tochter mit ihrer Trauer?
Kinder gehen ja nochmal ganz anders mit ihrer Trauer um.
Und sowieso jeder Mensch.
Als ich in meiner schwersten Trauerzeit war ( ich habe meinen Mann ganz plötzlich verloren) habe ich leider keine Unterstützung gefunden.
Es war Coronazeit und ich wohne auch nicht in Deutschland.
Habe leider nicht zusammen mit meinen Kindern ( junge Erwachsene) trauern können, irgendwie war jeder für sich.
Ich will keine Trennung, aber wenn es mehr schlecht wie gut ist obwohl die Liebe da ist, frage ich mich manchmal schon ob das so gesund ist für alle? Im Moment ist eine Phase wo ich sehr oft unglücklich und verzweifelt bin, weil eine Krise nach die nächsten folgt und ich vermisse es schöne Zeiten zusammen haben.
Was würdest du spontan antworten, wenn jemand fragen würde, was für eine schöne Zeit du dir im Moment wünschen würdest?
Was bräuchtest du im Moment, was deine Partnerin?
Was deine Kinder?
Manchmal kann auch eine Pause zu neuen Kräften führen.
Vielleicht gibt es eine Parallele zwischen den unterschiedlichen Sachen, die ihr gerade braucht.
Vielleicht auch nicht, und es benötugt gute Planung, damit jeder mal von euch das bekommt, was er gerade braucht.
Manchmal ist das Schwerste schon zu erkennen, was man gerade braucht.
 
Mir tut es auch sehr Leid für euch / für Dich und auch deinen Sohn.
Das ist natürlich ein emotionaler tiefsitzender Schock.
Danke für dein Verständnis.
Ich denke wie die Vorredner hier, das du / ihr tatsächlich ärztliche Hilfe braucht,
weil dich eben auch mehreres Überschattet, im Unterbewussten abgelegt, vor sich hin liegend,
weil wie du beschreibst, zuviel passiert.
Das frisst exrtrem viel Lebensenergie und wird nicht leichter.
Das ist correct so. Ich habe gute Hilfe, für meine Freundin ist wichtig eine passende Hilfe zu bekommen sehr bald.
Wie gestern geschrieben: sie hatte Therapie, durch die Umstände im Moment aber nicht mehr.
Die bipolare Störung deiner Freundin ist natürlich auch nicht einfach, auch Sie sollte einen besseren Umgang damit lernen, so schnell wie es emotional Hoch geht, so schnell und Tief geht es auch wieder runter. Puh.
Die Mischung ist tatsächlich nicht einfach zwischen euch, schon ohne weiter Probleme.
Das ist wirklich sehr schwer. Die Trauma Störung und die bipolare Störung.
Meine Freundin macht es sehr gut und oft ist es in guter Balance. Aber wenn nicht, ist es in die Extreme.
Erstmal du 6-8 Wochen eine Klinik für die Trauer und dann vllt deine Freundin, o.s.ä.,
weil ihr ja auch noch euer Kleinkind habt.
Oder erstmal Vater Kind Kur - Mutter Kind Kur, wenigstens um erstmal Luft zu holen für einen
neuen Weg mit Therapie.
Die Auszeit ist nicht so einfach mit die Kinder, die Arbeit. Ich weiß nicht, wie das klappen kann.
 
Bei aller Traurigkeit solltet ihr trotz alledem am Humor festhalten im Leben. Wie sagt man? Wo(bei) man lachen kann, da lebt es sich mitunter leichter? Oder so? Und euer Sohn hätte das bestimmt so gewollt, dass ihr auch mal etwas fröhlich seid.
Wir bemühen uns für die Kinder das Leben schön zu machen, auch Spaß und lustige Tage, viel lachen und fröhlich sein. Es ist uns sehr wichtig.
Aber mir ist es oft schwer, da muss ich ehrlich sein. Ich bin sehr oft traurig und vermisse meinen Sohn.
 
Trennen ist für mich richtig angedacht, aber nur für einige Wochen, für einige "Minuten" Pause.
Wäre machbar, dass du eine Kur in Anspruch nimmst, oder vorübergehend wo anders wohnst?
Das ist schwer mit die Kinder, Arbeit und alles.
Oder könnt ihr eine Vereinbahrung treffen, schweigen, für Tage nicht angesprochen werden- regelmässig, ihr macht das irgendwie eh schon- immer wieder fällt einer aus, dieses Ausfallen kann wie Regeneration sein. Das darf nicht aufregen, zermürben, sondern wäre eigentlich Therapie, die hilft.
""Heute trauere ich, morgen du...""
In die Theorie nicht schlecht, in Realität ist es anders.
Für mich wäre es öfter gut, so ein Rückzug zu haben und manchmal ist es auch possible.
Meine Freundin in diese Extreme Phasen, sie geht in die Confrontation und Debatten.
Meine Zwillingsschwester ist fast Zeitgleich ( Mitte 2024) an Krebs verstorben. Ich kann noch immer nicht Bilder von ihr anschauen. Ich lasse mir alle Zeit der Welt, einmal einzutauchen in diese Trauer, nachher wieder schnell zumachen. In Etappen verarbeite ich diese Zeit, die so bitter war.
Mein Gott, das ist sehr schlimm! Mein Beileid zu deine verlorene Schwester!

Wie geht es für dich, es so kontrollieren? Jetzt gehst du in die Trauer und dann wieder raus? Für mich ist es ohne Kontrolle, oft ein Moment und ich bin drin, ob ich es will oder nicht. Rausgehen ist schwer.
Bei euch scheint es auch so zu sein- es gibt einen Auslöser und dann wird man konfrontiert mit aller angestauter Traurigkeit, die nach hinten geschoben wurde, gedeckelt wurde.
Genau so ist es. Auslöser und Trigger sind das, die viel machen in uns und wir beide haben auch sehr verschiedene davon.
Daher will ich meinen, das ist gut so, immer wieder Zeit zu haben für diese angeschlagene Seele, um sie zu umarmen und zu bedauern, was diese alles mitmachen musste. Dieser Trauer muss man zuhören. Meiner Ansicht nach ist das wie "regnen", genau so sinnvoll und wichtig, wie Sonne.
Das ist sehr schön und mit Verständnis geschrieben. Dankeschön.
 
Als ich 10 Jahre war, starb mein 8 Jähriger Bruder in einem Verkehrsunfall und ich kam im Anschluss in eine Pflegefamilie.
Das ist sehr schlimm, mein Gott. Das tut mir leid. Es erinnert mich sehr an meine Kinder, meine Tochter die auch ihr Bruder verloren hat. Nur ist die die Kleine und hat den großen Bruder verloren.
So gesehen kann ich deine Fluchttendenzen verstehen-

Ich glaube bloß, sie bringen dir nichts.
Ich möchte nicht auf die Flucht gehen.
Meine Familie ist das Wichtigste für mich und ich möchte keine Trennung von meine Freundin.
Aber in manchen Situations bin ich nicht sicher ob wir uns noch gut tun und manchmal nicht mehr schaden als helfen.
Da kommen solche Gedanken.
Aber ich will es nicht.

Alles Gute für deine Tochter und dich!
 
Ich gebe dir recht. Auf der Basis alles misszuverstehen was nicht in deinem Sinne ist, kann man wirklich nicht diskutieren. Du bist viel zu verbohrt, weshalb du in deiner Trauer feststeckst. Da ist guter Rat teuer.
Schade wie du zu jemanden schreibst, von dem du ein paar Zeilen gelesen hast und meinst du kannst ihn verbohrt nennen.
Verbohrt? Feststecken in Trauer?

Wie traurig so was zu schreiben zu dem Tod von einem kleinen Kind nach langer Krankheit.
 
Wenn ich ganz ehrlich sein soll sehe ich das nicht als Problem des Paares ..
Weil das einmal der eine betrübt ist dann der andere hängt glaube ich weniger vom Partner ab sondern mit innerlichen Probleme des jeweiligen Partners..
Es ist schwierig was da z u raten ,.
Weil man schlechte Laune oder depressive Phasen nicht Timed - weder du noch sie.

Den Vorschlag mit der Selbsthilfegruppe für dich finde ich sehr gut.
Und für sie nochmal ein Anlauf mit Therapie vielleicht bei einer Frau?

Ich sehe bei euch irgendwie keine Paartherapie aber vielleicht wird dort was aufgedeckt was ihr intern gar nicht bemerkt. Von dem was du erzählst würde ich sagen es ist ein Individual Problem das mit anderen Partnern genauso wäre. Hmm

Mein Beileid für euer Kind 🪻🌷
Danke für deine Idee.
Ich werde es bedenken und mit meine Freundin besprechen ob Paar Therapie gut sein kann.

Ich denke Therapie für sie ist sehr wichtig und definitiv mit eine Frau. Es ist schwer eine zu finden.
 
Wie geht es denn deiner Tochter mit ihrer Trauer?
Kinder gehen ja nochmal ganz anders mit ihrer Trauer um.
In die erste Zeit sehr schlecht.
Jetzt ist es mal so, mal so.
Zum Glück ist sie oft fröhlich und gut, aber oft auch traurig und weint viel. Es ist immer anders. Schwer ist dass auch die Mutter und meine Frau von erste Ehe, keine Kontakt hat.
Für meine Tochter ist es in generell oft sehr schwer, aber wir bemühen uns für sie zu sorgen. Sie geht in die Kindergruppe für Trauer, wo sie gerne ist und sich wohl fühlt.
Aber wir bemühen uns auch für sie eine Normalität zu haben. Es ist auch wichtig, dass sie Kind sein darf und es fröhliche Momente gibt.
Wir hatten durch die Trauer Begleitung auch eine gute Beratung, wie wir meine Tochter helfen können.
Als ich in meiner schwersten Trauerzeit war ( ich habe meinen Mann ganz plötzlich verloren) habe ich leider keine Unterstützung gefunden.
Es war Coronazeit und ich wohne auch nicht in Deutschland.
Habe leider nicht zusammen mit meinen Kindern ( junge Erwachsene) trauern können, irgendwie war jeder für sich.
Mein Beileid, das muss sehr hart gewesen sein. Das ist es immer durch einen Todesfall, aber in Coronazeit und Isolation, das muss noch mehr schwer sein.

Ich habe gelernt, dass Trauer sehr individuell ist für jede Mensch und gemeinsam Trauer oft sehr schwer ist. Leider.
Was würdest du spontan antworten, wenn jemand fragen würde, was für eine schöne Zeit du dir im Moment wünschen würdest?
Was bräuchtest du im Moment, was deine Partnerin?
Was deine Kinder?
Gute Frage und ich kann sicher für meine Freundin und Kinder nur antworten, was ich glaube.
Für mich hätte ich gerne Ruhe von diese Extreme Phasen mit viel Confrontation, Debatte und viele Extreme Situations. Ich verliere davon die Nerven und ich denke oft dass ich es einfach nicht schaffe.
Ich wünsche nicht viel für mein Leben, keine große Träume mehr nur ein kleine Leben mit Ruhe für die Familie ohne Catastrophes wie Krebs Krankheit und Tod. Normalität für alle und kleine schöne Momente, Tage ohne dieser Schmerz so dass man leben kann.

Für meine Freundin denke ich, sie braucht eine Therapie mit Stabilität. Da ihre gute Therapie eine Unterbrechung hatte als sie gerade sehr gute Hilfe war. Dann war ein Therapeut sehr schlecht für sie und jetzt hat sie große Zweifel und die Suche nach eine neue Therapie ist schwer. Es muss jemand sein der stabile die Therapie machen kann für die Zeit, die sie braucht.

Für die Kinder Normalität Stabilität Gesundheit, fröhliche Zeiten mit Eltern, die es können mit ihnen eine schöne Zeit zu machen.

Viele Wünsche.
 
Manchmal ist das Schwerste schon zu erkennen, was man gerade braucht.
Hier gibt es ein ganz kleines Kind, 1 1/2 Jahre alt. Nichts kann besser ablenken, trösten, auf andere Gedanken bringen, als liebevollste Hingabe an etwas, jemand, das man schrecklich mag.
Man kann nicht grübeln und zugleich liebevoll sein. Das sind zwei unterschiedliche Hirnareale, die aktiviert werden.
Man braucht eigentlich Anker, Werte, an denen man sich festhalten kann und zusätzlich eine Portion Vernunft.
 

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