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psychische Gewalt

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 135805
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Trauma wird im Gehirn und Nervensystem abgespeichert. Man kann es dort nicht löschen. Es tritt mal in den Hintergrund und kommt auch wieder an die Oberfläche. Wenn belastende, kräftezehrende Zeiten kommen, erwachen diese Gespenster wieder. Eine Therapie kann einen befähigen, mit diesen Traumata zu leben.
Ja genau, das ist abgespeichert und lässt sich nicht löschen.
Ich frage mich nur gerade, wie lebt es sich denn mit "verarbeiteten" Trauma?
Das Leben ist doch nicht mehr wie vorher, wo man unbelastet war.
Man schleppt etwas mit sich herum und das macht was mit einem.
Wie wenn man einen schweren Rucksack auf dem Rücken hat, der nicht abzunehmen geht.
Ich frage das nur, weil ich selber betroffen bin und so empfinde ich es.
Ich bin überzeugt davon, dass nicht umsonst gebeten wird: verzeiht doch, euch zuliebe, rechnet nicht jede Sünde an, vergebt....das hilft gegen so lange leiden darunter.
Bei dir klingt das immer so....mir fällt jetzt kein Begriff ein.
Nehmen wir mal den Vergleich mit dem Rucksack, der fest an mir hängt.
Demm soll ich jetzt verzeihen und noch danke sagen, das er mich herunterdrückt, weil er so schwer ist? Ach Rucksack, du bist nicht schuld, du bist ja selber Opfer, du kannst nichts dafür. 😒 😒 😒
 
Nehmen wir mal den Vergleich mit dem Rucksack, der fest an mir hängt.
Demm soll ich jetzt verzeihen und noch danke sagen, das er mich herunterdrückt, weil er so schwer ist?
Ich verstehe @Hollunderzweig so, dass sie den Rucksack abgestellt hat, um bei diesem Bild zu bleiben. Oder sie hat ihn so leicht gemacht, dass er im Alltag nicht mehr auffällt.

In einem Buch hatte der Protagonist seine Traumata in geistige Truhen eingesperrt und diese so in seinem Kopf platziert, dass sie ihn nicht mehr störten.
In der Theorie weiß ich, wie es gemeint ist, die Praxis ist noch mal was anderes.
 
Bei dir klingt das immer so....mir fällt jetzt kein Begriff ein.
Nehmen wir mal den Vergleich mit dem Rucksack, der fest an mir hängt.
Demm soll ich jetzt verzeihen und noch danke sagen, das er mich herunterdrückt, weil er so schwer ist? Ach Rucksack, du bist nicht schuld, du bist ja selber Opfer, du kannst nichts dafür. 😒 😒 😒

Hallo liebe Luisa, ich muss selber nach Worten suchen, um zu beschreiben, wie das ist und war bei mir.

Für mich gibt es die Vorstellung von vielen Leben, in jedem Leben gibts Erfahrungen, Einsichten, Bewegungen aller Art.
In diesem Leben gabs Drama hoch drei, wie auch Gipfelerlebnisse der anderen Art, also extrem schöne Momente. Wie bei einem Roman, bei dem nichts ausgelassen wird, dieser Roman ist noch nicht zu Ende.
 
ja so ähnlich habe ich das auch verstanden.
Nur wie geht das? Ist die Frage des Jahrhunderts....
Ich z.b. kann den Rucksack nicht ABSTELLEN, weil der mit mir verwachsen ist.

Du hast ihn auf dem Rücken, wie du schreibst, dort verwachsen.
Du siehst nach vorne.
Nach links, nach rechts.
Er ist hinter dir.

Dann wäre mein Ansatz sich zu kräftigen, damit er leichter zu tragen wird. Vielleicht springst du nicht energetisch in Pfützen, sondern gehst kräftigem Schrittes mittendurch oder daran vorbei. Vielleicht schaffst du mit genug Training aber hin und wieder oder immer öfter auch einen Hüpfer.
 
Ja dann hast du wohl eine Stelle oder Verknüpfung im Gehirn, die ich (und andere auch) nicht habe.

Ich glaub, alles braucht seine Zeit, auch die Fähigkeit, hinzunehmen, dass nicht alles rosa war und ist und vernünftig zu sein. """Nein, es wird nicht über gestern nachgedacht, der Tisch wird abgeräumt und die Blumen versorgt mit Dünger, die Rosen gezupft, die Wäsche eingelegt..., es gibt Wichtigeres, als zu Grübeln im Gestern.

Der Tag heute ist da, an diesem wird all das getan, das mit dazu beiträgt, es schön zu haben. DAS ist dran. Den Kopf auf das richten, was da ist, nicht, was war. Das ist bei mir ein überfüllter Tisch, den geh ich mal als Erstes an und nachher trag ich eine Crememaske auf, meine Haut braucht Pflege. Schritt für Schritt wird drauf geachtet, aus diesem Tag "Heute" so abläuft, dass für Wohlstand gesorgt ist. Dazu gehört sicher nicht über Gestern zu schniefen.
 
cht, der Tisch wird abgeräumt und die Blumen versorgt mit Dünger, die Rosen gezupft, die Wäsche eingelegt..., es gibt Wichtigeres, als zu Grübeln im Gestern.

Ich sehe da das Bild eines sich ans Bein des Erwachsenen klammernden Kindes vor mir:


Das (Kind aus der Vergangenheit) hängt sich dahin und möchte Aufmerksamkeit.
Nur ist irgendwann auch mal gut, das Leben will gelebt werden, die Welt dreht sich weiter, im Kleinen will der Alltag erledigt werden.
Kreisen um alten Kram bringt einen keinen Schritt voran, mit nichts.
Also zurück mit dem Kindheitskram in den Rucksack/die Rückentrage.
Im Hier und Jetzt spielt das Leben.

Techniken/Skills dafür kann man auch mit Unterstützung einüben.
 

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