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psychische Gewalt

Ich denke deshalb oft darüber nach, weil ich den Verlauf erkennen will- wieso trigger ich nicht so leicht, andere aber sehr. Woran liegt es?
Man hat mir hier vorgeworfen, zu wenig empathisch zu sein, wenn ich immer wieder darauf hinweise, du kannst, aber du musst nicht zwingend ewig heulen wegen einer vergangenen Sache.
Das ist wie eine Entscheidung- ich will auch heute noch böse sein deshalb, ich habe nicht vor, das endlich zu begraben und abzuhaken, ich hole es immer wieder hervor und dann schmolle ich- drei, vier, zehnmal am Tag, so will ich es...ich bau dieses Leiden aus, Lebenslang, indem ich es immer andenke, stets darüber rede ( fünfzehn Jahre Therapie zb, weil man einer Stunde "Lieblosigkeit"ausgeliefert war).
Ich bin überzeugt davon, dass nicht umsonst gebeten wird: verzeiht doch, euch zuliebe, rechnet nicht jede Sünde an, vergebt....das hilft gegen so lange leiden darunter.
Meine Schuld war das nicht, dass manche so krank gehandelt haben. Eigentlich waren sie selber auch nicht schuld, waren selbst Opfer von anderen und entwickelten dann solche Züge.
Das muss aufhören- indem man von Generation zu Generation immer weniger Fehler begeht.
Viele, die geschädigt wurden haben den Beruf eines Therapeuten eingeschlagen, oder sind besonders engagiert, dass so etwas unterbunden wird.
Vielleicht gehörst du da dazu.
 
Trauma wird im Gehirn und Nervensystem abgespeichert. Man kann es dort nicht löschen. Es tritt mal in den Hintergrund und kommt auch wieder an die Oberfläche. Wenn belastende, kräftezehrende Zeiten kommen, erwachen diese Gespenster wieder. Eine Therapie kann einen befähigen, mit diesen Traumata zu leben.
 
Trauma wird im Gehirn und Nervensystem abgespeichert. Man kann es dort nicht löschen. Es tritt mal in den Hintergrund und kommt auch wieder an die Oberfläche. Wenn belastende, kräftezehrende Zeiten kommen, erwachen diese Gespenster wieder. Eine Therapie kann einen befähigen, mit diesen Traumata zu leben.
Ja genau, das ist abgespeichert und lässt sich nicht löschen.
Ich frage mich nur gerade, wie lebt es sich denn mit "verarbeiteten" Trauma?
Das Leben ist doch nicht mehr wie vorher, wo man unbelastet war.
Man schleppt etwas mit sich herum und das macht was mit einem.
Wie wenn man einen schweren Rucksack auf dem Rücken hat, der nicht abzunehmen geht.
Ich frage das nur, weil ich selber betroffen bin und so empfinde ich es.
Ich bin überzeugt davon, dass nicht umsonst gebeten wird: verzeiht doch, euch zuliebe, rechnet nicht jede Sünde an, vergebt....das hilft gegen so lange leiden darunter.
Bei dir klingt das immer so....mir fällt jetzt kein Begriff ein.
Nehmen wir mal den Vergleich mit dem Rucksack, der fest an mir hängt.
Demm soll ich jetzt verzeihen und noch danke sagen, das er mich herunterdrückt, weil er so schwer ist? Ach Rucksack, du bist nicht schuld, du bist ja selber Opfer, du kannst nichts dafür. 😒 😒 😒
 
Nehmen wir mal den Vergleich mit dem Rucksack, der fest an mir hängt.
Demm soll ich jetzt verzeihen und noch danke sagen, das er mich herunterdrückt, weil er so schwer ist?
Ich verstehe @Hollunderzweig so, dass sie den Rucksack abgestellt hat, um bei diesem Bild zu bleiben. Oder sie hat ihn so leicht gemacht, dass er im Alltag nicht mehr auffällt.

In einem Buch hatte der Protagonist seine Traumata in geistige Truhen eingesperrt und diese so in seinem Kopf platziert, dass sie ihn nicht mehr störten.
In der Theorie weiß ich, wie es gemeint ist, die Praxis ist noch mal was anderes.
 
Ich persönlich glaube nicht, dass man Traumata verarbeitet und dann passt es und dass man dafür Therapie braucht. Es sei denn, man will darüber reden und hat niemanden, der gut zuhört. Ich denke, das Gehirn will verhindern, dass man vergisst und es einem wieder passiert. Und wenn es einem schlecht geht, wärmt es alte, schlechte Dinge wieder auf. Akzeptanz hat mir geholfen.
 
Bei dir klingt das immer so....mir fällt jetzt kein Begriff ein.
Nehmen wir mal den Vergleich mit dem Rucksack, der fest an mir hängt.
Demm soll ich jetzt verzeihen und noch danke sagen, das er mich herunterdrückt, weil er so schwer ist? Ach Rucksack, du bist nicht schuld, du bist ja selber Opfer, du kannst nichts dafür. 😒 😒 😒

Hallo liebe Luisa, ich muss selber nach Worten suchen, um zu beschreiben, wie das ist und war bei mir.

Für mich gibt es die Vorstellung von vielen Leben, in jedem Leben gibts Erfahrungen, Einsichten, Bewegungen aller Art.
In diesem Leben gabs Drama hoch drei, wie auch Gipfelerlebnisse der anderen Art, also extrem schöne Momente. Wie bei einem Roman, bei dem nichts ausgelassen wird, dieser Roman ist noch nicht zu Ende.
 

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S Erfahrungen nach emotionaler Gewalt und Umgang mit Rückfällen und innerer Unruhe Liebe 16

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