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Extrem übergewichtig, aber abnehmen klappt nicht

Mein Ex hat derzeit etwa vierzig Kilo mit einem Meter achzig-wenn ihr mich fragt, ich finde, das Wichtigste ist, nicht krank und leidend zu sein. Er ist gerade ziemlich krank. Übergewicht muss nicht zugleich ein Leiden sein, ganz im Gegenteil, das kann durchaus auf beste Gesundheit hindeuten. ""Rund und Xund""- Liebe(r) Suppenkaspar, entspanne dich, alleine schon wenn du gern lebst, gut lebst, lebst du gesünder, als wenn du bei jedem Bissen schlechtes Gewissen hast.
Je unnormaler du überlegst beim Essen, umso unnormaler gehst du mit Essen um.
Also wäre bei dir sicher schon mal viel genutzt und geholfen, wenn du aufhörst, immer Stress wegen Essen zu haben und wegen dem Thema Gewicht.
Ich war diese Woche wegen einer OP im Krankenhaus, neben mir war eine sehr füllige Frau aus Thailand. Die war wunderhübsch, selbstbewusst und sehr sexy, so mollig wie sie war, so weiblich war sie. Das passte zu ihr.
Steck mal diese Hauptsorge weg und schau, was sich alleine schon wegen dem tut. Garantiert wirst du zufriedener sein und alleine wegen dem mit Frustfressen weniger Probleme haben. Fühl dich gut, so, wie du bist.
 
Nein, Adipositas ist nun mal wirklich nichts, womit man zufrieden sein sollte, denn sie birgt ein enormes Gesundheitsrisiko.

Die Frage, die hier nur immer noch im Raum steht ist, ob es sich wirklich um Fettleibigkeit handelt. Lediglich ein paar Kilos zuviel sind da tatsächlich besser als zu dürr, vor allem, wenn man dann wirklich krank wird.

Jemandem mit Adipoditas aber zu sagen, er solle sich doch bloß mit seinem Fettsein arrangieren, ist alles andere als ein guter Tipp.

Ich finde gut, dass du etwas ändern willst. Hol dir aber ruhig Hilfe, das macht es zwar immer noch nicht leicht, aber es wird einfacher. Genauso wie jemand mit Diabetes zum Diabetologen geht, kannst du das mit Adipositas tun.

Man hört immer wieder, dass es 66 Tage dauern soll, bis man eine neue Gewohnheit angenommen hat. Leider stimmt das so pauschal nicht und man muss schon genauer hinschauen:

Man sollte zwischen drei Dingen unterscheiden:
Verhalten ändern (ich mache etwas anders), Gewohnheit aufbauen (es wird zunehmend automatisch)
Verlangen und alte Muster verlieren (es fühlt sich normal an). Diese Phasen dauern unterschiedlich lang und sie durchzuhalten, ist die echte Herausforderung. Statt 66 Tsgen sind das doch eher viele Monate bis zu einem Jahr. Ein guter Gedanke könnte sein, dass du mit jedem weiteren durchgehaltenen Tag einen Tag näher am Ziel bist - und dieser Weg ist tatsächlich endlich.

Häufig ist es übrigens leichter, eine alte Gewohnheit zu ersetzen als sie zu verbieten. Statt „keine Süßigkeiten mehr“ funktioniert oft besser „nachmittags Obst und einen Kaffee“ oder statt „nicht auf dem Sofa liegen“ ein kurzer Spaziergang nach dem Abendessen. Das Gehirn mag Routinen. Wenn man eine Lücke hinterlässt, versucht es oft, die alte Gewohnheit wieder einzusetzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich stolpere immer wieder über dieses "extrem übergewichtig". Für mich wären 10 kg eine Summe aber nicht extrem übergewichtig, Was ist nun Fakt: 10 kg oder mehr?????
Klar liegt das an Größe und Gesamtgewicht - aber genau deshalb habe ich hier NULL Vorstellungskraft. Ich würde für mich bei 10 kg eine ganz andere Basis sehen (1,70 Größe) als bei 20 kg oder womöglich mehr.
 
"Ich schaffe es nicht, weniger zu essen. Mir wird schlecht vor Hunger."

Das ist ja keine echte Übelkeit. Hast du mal versucht, den "Hunger" einfach auszuhalten? Es ist unangenehm, aber dir passiert ja nichts. Genauso bei der Bewegung. Was schaffst du daran nicht? Was passiert, wenn du die Turnschuhe schnürst und ne Stunde walken gehst? Du scheinst mir sehr komfortbetont zu leben. Das ist nachvollziehbar, aber ohne gewisse Unbequemlichkeit nimmt man nicht ab.
 
Wahrscheinlich sind es inzwischen wieder deutlich mehr als 10kg Übergewicht, bestimmt 15 oder 20

Was für Mängel? Gesundheitsmangel habe ich, wenn man es so nimmt, da ich Adipositas hab
So, nun habe ich durch nochmaliges durchlesen mir meine Frage selber beantworten können und ich würde mal sagen, bei dem was Du schreibst, wäre Hilfe notwendig; nicht in Form von Spritzen sondern einer Ernährungsberatung, die die Bezeichnung auch verdient. Auch beim Arzt GEZIELT nachfragen kann helfen - ebenfalls die Ernährungsdocs, da dort die eine oder andere Info mitgenommen und umgesetzt werden kann.
 
Was mir gestern noch eingefallen ist …

Nimmst du Medikamente?
Und wenn ja welche? .. Du musst das hier nicht unbedingt beantworten.

Aber was Leute oftmals gar nicht am Schirm haben .. etliche Medikamente.. fördern auch Übergewicht bzw verlangsamen den Stoffwechsel oder greifen ungut ein… ja das ist leider so.
Beispielsweise SSRI Antidepressiva… mit denen nimmt man oftmals zu.

Das wäre noch etwas dass du mit einem Arzt besprechen könntest indem du eine Aufstellung an Medikamenten machst und mitbringst .

Bitte nicht hier - wir sind keine Ärzte 👍
Aber es ist schon mal gut zu wissen was blockiert eigentlich… meine abnehmversuche..
 
Trotzdem handelt es sich um ein Ungleichgewicht aus Kalorienzufuhr und Kalorienverbrauch. Egal, welche Ursachen zu Grunde liegen. Und am Ende ist es nur ein Bruchteil der Betroffenen, deren Übergewicht wirklich krankhaft bedingt und nahezu unabänderlich ist.

Dem stimme ich zu .. bin untergewichtig .. bzw. Habe jetzt endlich wieder normal Gewicht ..

Trotz Schilddrüsenunterfunktion
 
Durch den Zuckerentzug muss man wahrscheinlich erstmal durch, wenn man daran gewöhnt ist.

Ja, stimmt. Die ersten tage ist es etwas hart, aber man kann z.B. selbst Kekse ohne Zucker machen, dafür z.B. mit Erythrit oder man isst Obst. Die Lust auf Süßes nimmt aber nach ein paar Tagen völlig ab. Man kann auch dunkle Schokolade ab ca. 80% aufwärts essen, die ist in Maßen genossen (genießen ist relativ, sie ist recht bitter) gesund.
 
Habe massive Probleme mit meiner Internetverbindung. Deswegen dauert meine Antwort so lange.

Nochmal zu dieser Ernährungsberatung-gebracht hat die überhaupt nichts. Die Frau fing irgendwann an, mysteriöses Zeug über Schlacken zu erzählen. Und ab dem zweiten Mal war sie hauptsächlich daran interessiert, mir Pülverchen aufzuschwatzen, und außerdem noch irgendwelche Pulversuppen udn Riegel. Wir hatten ein paar der Suppen der Frau abgekauft und die waren abgelaufen! Und von den Nährwerten wie eine Fertigsuppe von Knorr, dafür deutlich teurer.

Ich für mich muss leider gestehen, dass bei mir die ungesunde Ernährung durch verarbeitete Speisen die Grundlage für mein Übergewicht ist, ich wollte das so nicht wahr haben.

Nachdem die Geschichte mit dem Wal war und ich leider weiß, wie Tiertransporte laufen habe ich so gut wie komplett Abstand genommen von Fleisch, Wurst, Fisch und Geflügel weil ich nicht schuld an deren Leid sein möchte. Mich interessiert nicht was andere machen, ich habe früher ja auch kg-weise-Wurst und Fleisch vertilgt.

Seit ich kaum mehr verarbeitetes zu mir nehme. Morgens Müsli mit Haferflocken, Obst, Nüssen, Zimt (selber angemacht) und mittags (Ofengemüse aller Art evtl. mit Mozarella obenauf) reduziert sich das Gewicht. Am Besten wäre noch Abends Naturjoghurt mit Haferflocken. Fällt mir sehr, sehr schwer, aber ich sehe was Nahrung aus der Industrie in meinem Körper anstellt.
Halt: Ich stelle das mit meinem Körper an.......
Das mit den verarbeiteten Speisen kann ich mir auch gut vorstellen. Wie hast du das gemacht, mit dem "Kaum mehr verarbeitetes" zu essen? Also das zu reduzieren? Ich habe wirklich Heißhunger auf Verarbeitetes und mit Willenskraft alleine komme ich nicht dagegen an.

Mein Mann hat nur mit dem Weglassen des Zuckers wirklich schnell (und relativ einfach) 10 kg abgenommen.
Wie hat er das gemacht? Hatte er Entzugserscheinungen? Wenn ja wie hat er die gelindert?

Ich glaube eine wichtige Info wäre noch wie alt du ca bist. Bekanntermaßen je älter man wird desto langsamer wird der Stoffwechsel…
Und ob du Sport machst in irgendeiner Form reicht auch ja / nein

Aber würde dir wirklich einen guten Endokrinologen empfehlen.
Ich bin Anfang 40. Ich gehe täglich spazieren. Ich war früher joggen, das würde ich gerne wieder machen, aber wegen Fußproblemen (und Übergewicht) derzeit nicht möglich. Beim Fahrradfahren bekomme ich Rückenschmerzen, also fällt das auch weg. Ich mache immer mal Übungen von der Physiotherapie.
Du könntest es auch mal mit einem zertifizierten Angebot zum Thema Ernährung versuchen. Das sind qualitätsgeprüfte Maßnahmen z. B. durch Diplom- Ökotrophologen, über die die deine Problematik beleuchten und eine für dich passende Strategie zur Gewichtsreduktion entwickeln kannst. Weiterer Vorteil: Sofern du dein Präventionsbudget der Krankenkasse (ca. 200 Euro jährlich) noch nicht genutzt hast, werden solche Kurse mindestens bezuschusst, möglicherweise sogar vollfinanziert. Nur heraussuchen musst du dir den Kurs selber. Es gibt sogar Online-Angebote, falls man es besonders bequem wünscht. Allerdings bleibt dabei oft der Austausch mit anderen Teilnehmern auf der Strecke. Die Datenbank dafür gibt es eigentlich auf jeder Krankenkassen Website. Hier mal ein Beispiel der AOK: https://portal.zentrale-pruefstelle...lio/aoksan/suche?onlineKurse=false&umkreis=10
Danke das werde ich mich anschauen
Sorry, aber 10 kg Übergewicht sind sicherlich 10 kg zuviel, aber von "extrem" kann man da kaum sprechen. Stell deine Ernährung etwas um und versuche, dich mehr zu bewegen - und gut wird sein.
Was heißt "umstellen"? Es klappt nicht, ich habe Hunger,Heißhunger, richtige Essanfälle. Und auch an gesunder Nahrung kann man sich dick essen. Ich mache mir manchmal Linsensuppe und nehme dann (damit ihr die Mengen euch vorstellen könnt) eine 800g-Dose braune Linsen, eine Packung Suppengrün, mehrere Kartoffeln, Fleischwurst oder Würstchen dazu und esse das dann in einem Rutsch auf. Das sind also riesige Mengen, die ich essen muss, bevor ich auch nur annähernd satt werde. Was ich da noch weiter umstellen kann, weiß ich ehrlich gesagt nicht.
Siehe #15.

@suppenkasper , magst du nochmal was dazu schreiben?

Wie sieht deine Ernährung aus? Hast du Bewegung? Warst du beim Arzt und was sagt der?
Meine Ernährung ist Vollkost. Und viel davon. Mein Arzt sagt, dass ich zu fett bin und abnehmen muss. Wie, das verschweigt er mir.

Auf den Rest antworte ich später.
 

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