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Wie eine Klette...

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 135364
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G

Gelöscht 135364

Gast
Keine Ahnung, ob es hier üblich ist, sich vorzustellen. Ich tu es mal. Ich bin männlich, 40 Jahre alt, verheiratet, keine Kinder.

Und ich bin hier bei uns am Ort im Sportverein recht aktiv, in einem zeitintensiven, für mich sehr zentralen Sport.

Nun ist in unserer Abteilung seit einiger Zeit ein Neuzugang, der sich extrem an mich hängt. Bei jedem Training, selbst unter der Dusche, werde ich quasi belagert. Vollgequatscht. Und er sucht offenkundig auch Kontakt außerhalb des Vereins zu mir.

Anfangs war ich freundlich, dann neutraler. Mittlerweile habe ich mehrfach gesagt, dass ich nicht der einzige im Verein bin, mit dem er reden kann. Er ändert aber nichts.

Auch außerhalb des Sports treffe ich ihn oft, und öfter, als es der Zufall in einem kleineren Ort herbeiführen würde. Meine Frau meinte schon mal, der passt uns bewusst ab.

Längst gehe ich mit ungutem Gefühl zum Training, ich weiß auch nicht, wie ich das alles noch klarer sagen soll.

Ich glaube, er ist einsam. Aber das kann ich unmöglich alleine ändern.
 
A

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Re: Wie eine Klette...
Hallo Gelöscht 135364,

schau mal hier:
Wie eine Klette.... Hier findest du vielleicht was du suchst.
Geht ihr denn nach dem Training öfter mal noch weg als Gruppe?
Das wäre eine gute Gelegenheit, dass er auch die anderen besser kennenlernt.

Vielleicht hat er auch soziale Ängste und du warst der erste, mit dem er zu tun hatte.

Ihm sehr deutlich zu sagen, dass er dich in Ruhe lassen soll, willst du wahrscheinlich nicht, dann wäre er vielleicht weg und du hättest ein schlechtes Gewissen.

Ich könnte mir aber vorstellen, dass es mit der Zeit besser wird, wenn er mehr Kontakte hat.
 
Wie verhälst du dich den anderen im Verein gegenüber?
Bist du der lockere Typ, mit dem man gut ins Gespräch kommt?
Warst du anfangs dem Neuen gegenüber zugewandt?
Vielleicht findet er dich als Mann attraktiv.
Kleiner Ort: kanntest du ihn schon vorher?

Sollte er wirklich bewusst Begegnungen mit dir/euch herbei führen, ginge das für mich zu weit und ich würde mit ihm freundlich, aber bestimmt, reden.
 
Es gab aber gestern so etwas wie eine klare Ansage. Ich habe gesagt, dass ich zu ihm einfach freundlich war, das aber für mich nichts mit Freundschaft zu tun hat. Dass ich zu jedem so bin.

Er war danach dann sichtlich geknickt. Es ist wohl in den Verein zu kommen, um Freunde zu finden. Das wäre ja auch denkbar, aber Bedürftigkeit schreckt halt eben auch im Bereich Freundschaft ab und er wäre auch nie der Typ, den ich gerne als Freund hätte.
 
Nur in einen Verein zu gehen, um Freunde zu finden, ist meiner Erfahrung nach sowieso ungesund und ein Zeichen von Bedürftigkeit.

Wenn man in einen Verein geht, sollte man in erster Linie Interesse an der Sache haben.

Man kann die Augen nach Kontakten offenhalten, darf sich aber nicht emotional ausgehungert auf die Leute stürzen, das geht immer schief. Das würde ich jemandem, der da klammert, so ganz neutral sagen.
 
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