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Wie umgehen mit Essstörung im Alltag?

Eloo

Mitglied
Hallo!

Ich ziehe zum 01.05. mit meinem besten Freund zusammen, (WG). Er leidet unter der Essstörung ARFID,. Das ist mir natürlich bekannt, und bisher im Alltag kam ich damit auch so ganz gut klar. Wenn ich mal für ihn koche, dann die Sachen, die er mag, ohne es zu hinterfragen. Wenn wir zusammen essen, dann verzichte ich in seiner Gegenwart auf gewisse Gerichte. Das war bisher nie ein Problem. Ich weiß aber auch, dass er es nicht erträgt, wenn bestimmte Lebensmittel in der Wohnung gekocht,/gebraten werden oder überhaupt vorhanden sind.

Ich möchte mich eigentlich nicht permanent einschränken, weil ich ja weiterhin meine üblichen Lebensmittel/Gerichte essen möchte. Er hat aber nun mal diese Krankheit und kann nichts dafür. Er macht das nicht mit Absicht und arbeitet daran.

Er rede nicht besonders gerne darüber und wenn, dann nur von sich aus. Wenn ich das Thema anspreche, dann macht er zu. Ich weiß daher nicht so ganz, wie ich die Situation lösen soll. Er ist der einzige, den ich kenne mit ARFID, und daher kann ich mir auch nirgendwo Tipps holen für den Alltag.
 
Ich möchte mich eigentlich nicht permanent einschränken, weil ich ja weiterhin meine üblichen Lebensmittel/Gerichte essen möchte. Er hat aber nun mal diese Krankheit und kann nichts dafür. Er macht das nicht mit Absicht und arbeitet daran.
ARFID musste ich erst mal googeln. Natürlich kann er nichts für eine Krankheit. Aber warum ziehst du mit deinem besten Freund zusammen, wenn er eine Krankheit hat, die auch dich einschränkt? Ihr seid noch nicht mal ein Paar. Ihr könnt doch in getrennten Wohnungen leben und euch wie zuvor treffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe das irgendwie nicht.
Wenn er einige Sachen nicht essen darf, aufgrund seiner Erkrankung ( gegoogelt habe ich sie nicht, vllt kannst du kurz erklären was das ist), heißt das doch nicht , dass du sie nicht essen darfst....
Ich weiß aber auch, dass er es nicht erträgt, wenn bestimmte Lebensmittel in der Wohnung gekocht,/gebraten werden oder überhaupt vorhanden sind.
Das hat dann doch nicht mit seiner Erkrankung zu tun, oder?
Sondern eher mit seiner ( ich nenne es mal ) Eigenart?

Ich selber esse kein Fleisch, habe trotzdem nie meiner Familie verboten Fleisch zu essen oder zu kochen.


Ich möchte mich eigentlich nicht permanent einschränken, weil ich ja weiterhin meine üblichen Lebensmittel/Gerichte essen möchte. Er hat aber nun mal diese Krankheit und kann nichts dafür. Er macht das nicht mit Absicht und arbeitet daran.
Das finde ich verständlich.
Er rede nicht besonders gerne darüber und wenn, dann nur von sich aus. Wenn ich das Thema anspreche, dann macht er zu
Unverständlich ist für mich, dass ihr nicht darüber reden könnt.
 
Ich ziehe zum 01.05. mit meinem besten Freund zusammen, (WG). Er leidet unter der Essstörung ARFID,.

Kannte ich auch nicht und habs erstmal gegooglet.

Ich weiß aber auch, dass er es nicht erträgt, wenn bestimmte Lebensmittel in der Wohnung gekocht,/gebraten werden oder überhaupt vorhanden sind.

Ich möchte mich eigentlich nicht permanent einschränken, weil ich ja weiterhin meine üblichen Lebensmittel/Gerichte essen möchte.

Du wirst dich aber erheblich einschränken müssen, wenn er bestimmte Lebensmittel gar nicht erträgt. Oder du musst permanent Konflikte austragen, wenn du Pizza oder was auch immer essen möchtest.

Ich glaube, dir ist nicht klar, dass zusammen wohnen sehr viel mehr Konfliktpotential zu Tage bringt als einfach nur befreundet zu sein. Da geht man halt essen und jeder bestellt, was er mag.

Im täglichen Miteinander funktioniert das aber nicht mehr.
 
ARFID musste ich erst mal googeln. Natürlich kann er nichts für eine Krankheit. Aber warum ziehst du mit deinem besten Freund zusammen, wenn er eine Krankheit hat, die auch dich einschränkt? Ihr seid noch nicht mal ein Paar. Ihr könnt doch in getrennten Wohnungen leben und euch wie zuvor treffen.

Wir möchten gerne zusammen wohnen und es hat auch Vorteile für uns.

Ich verstehe das irgendwie nicht.
Wenn er einige Sachen nicht essen darf, aufgrund seiner Erkrankung ( gegoogelt habe ich sie nicht, vllt kannst du kurz erklären was das ist), heißt das doch nicht , dass du sie nicht essen darfst....

Das hat dann doch nicht mit seiner Erkrankung zu tun, oder?
Sondern eher mit seiner ( ich nenne es mal ) Eigenart?

Ich selber esse kein Fleisch, habe trotzdem nie meiner Familie verboten Fleisch zu essen oder zu kochen.



Das finde ich verständlich.

Unverständlich ist für mich, dass ihr nicht darüber reden könnt.

ARFID ist eine vermeidende-restriktive Essstörung. Es geht nicht darum, dass er manches nicht essen darf, sondern er kann es nicht. Das kann man objektiv nicht erklären. Er kann vieles aufgrund der Farbe, der Konsistenz usw. nicht essen.

Die einzigen Sachen, die er aktuell isst sind: Nudeln (bestimmte Sorte) mit Butter oder Öl, Toastbrot ohne was drauf und nicht getoastet, eine bestimmte Sorte Chips, Reis mit Hähnchen, Paprika aber nur roh, Cornflakes ohne Milch und seit kurzem mag er Erdbeeren. Er trinkt nur stilles Wasser, aber kein Leitungswasser. Es muss auch alles immer von einer bestimmten Marke sein und wenn die Rezeptur geändert wird, dann ist das auch nicht so einfach.

Er kann nicht sehen, wenn jemand z.B. Burger isst (ich könnte noch mehr aufzählen). Und wenn in der Wohnung stark riechende Lebensmittel gekocht/gebraten werden, dann erträgt er das auch nicht. Er würgt dann bis zum erbrechen.

Auf welche Lebensmittel/Gerichte bezieht sich eigentlich das Problem?
Kommt vielleicht auch drauf an wie lang die Liste ist.

Die Liste ist leider sehr sehr lang. Es bezieht sich nicht nur auf 1 oder 2 Lebensmittel.
 
Wir möchten gerne zusammen wohnen und es hat auch Vorteile für uns.



ARFID ist eine vermeidende-restriktive Essstörung. Es geht nicht darum, dass er manches nicht essen darf, sondern er kann es nicht. Das kann man objektiv nicht erklären. Er kann vieles aufgrund der Farbe, der Konsistenz usw. nicht essen.

Die einzigen Sachen, die er aktuell isst sind: Nudeln (bestimmte Sorte) mit Butter oder Öl, Toastbrot ohne was drauf und nicht getoastet, eine bestimmte Sorte Chips, Reis mit Hähnchen, Paprika aber nur roh, Cornflakes ohne Milch und seit kurzem mag er Erdbeeren. Er trinkt nur stilles Wasser, aber kein Leitungswasser. Es muss auch alles immer von einer bestimmten Marke sein und wenn die Rezeptur geändert wird, dann ist das auch nicht so einfach.

Er kann nicht sehen, wenn jemand z.B. Burger isst (ich könnte noch mehr aufzählen). Und wenn in der Wohnung stark riechende Lebensmittel gekocht/gebraten werden, dann erträgt er das auch nicht. Er würgt dann bis zum erbrechen.



Die Liste ist leider sehr sehr lang. Es bezieht sich nicht nur auf 1 oder 2 Lebensmittel.
Oh, das hört sich wirklich schwierig an....
 
Klar gibt es Vorteile, wenn man zusammenzieht, v.a. finanzielle. Er will ja auch etwas gegen die Essstöung unternehmen. Das ist aber sicher ein längerer Prozess.
 

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