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Umgang mit alkohol- oder drogenabhängigen Menschen

Das Wetter ist schon mal ein Anfang und ansonsten würde ich mich einer Interessensgruppe anschließen, dann ist schon mal ein Gesprächsthema da.
Ja ich kenne das schon alles und aller Anfang ist wiedereinmal schwer.

Durch die ganzen Themen der letzten Jahre, eigentlich seit ich denken kann, bin ich glaub schon etwas speziell geworden. Ich komme mit dem meisten Leuten gut aus, aber warm werde ich nur mit wenigen.

Na mal schauen. Ich habe vorhin etwas versucht. Aus dem Schneckenhaus raus muss ich halt schon allein.
 
Kann noch nicht von lassen, stelle mir vor wie es ohne Drogen wäre.

Das habe ich bei einigen Personen mir auch ausgemalt ..
das ist so ähnlich wie sich in Potenzial zu verlieben.. unterm Strich hat jeder Mensch das Potenzial ein guter Mensch zu sein .. auch das Potenzial sucht nicht auszuleben oder eben nein zu sagen.

Das Problem ist nur meist bleibt es bei dem Potenzial… so meine Erfahrungen ..

Aufgehört wurde nie .. versprochen wurde allerdings viel. Verstehe mich nicht falsch ich bin diesen Leuten nicht böse .. Es ist nicht ohne Grund Sucht“krank“


Nunja diese Geschichte mit dem Kumpel ist momentan nicht das Schlimmste.
Mein Schlafmangel, Antriebslosigkeit und unzufriedene Teenager Tochter belasten momentan mehr.

Ganz salopp formuliert ohne dir zu nahe treten zu wollen .. nur so ein Gedanke ..

Du benutzt den Kumpel auch als Fluchttür .. oder Flucht vor deinen Problemen. Soziale Kontakte sind schon wichtig . Allerdings sehe ich hier bei dir einen Kumpel der kein Freund ist .. und dann auch noch gut und gerne im Rausch respektlos wird.,. Mit ihm Dinge zu klären (wie könnte es auch anders sein) geht nicht weil er so und so nicht checkt wen er wie wo wann verletzt… da wirst du sehr lange warten .,.

Ich kann dir nur aus meiner Erfahrung sagen .. mir hat es geholfen zu beleuchten warum ich so Problemfälle so besonders spannend fand.. oder warum man Vice versa andockt. Seitdem ich auf Kurs bin .. Ich will nicht das Wort anekeln benutzen das wäre zu hart - sagen wir so ich spüre das was nicht passt und meide .. nicht aus Boshaftigkeit sondern weil ich selbst meinen Kurs bestimme ohne Anker.

Jetzt schreibst du noch hier er gibt dir Energie oder neue Gedanken .. mag temporär sogar zutreffen - in the Long run - ziehen dir diese Menschen aber Energie (GLAUBE MIR - das tun sie ) … normale Kommunikation geht nicht entweder sie sind die Opfer oder aber sie verstehen bei zwischenmenschlichem so und so nur Bahnhof …. Suchtkrank ist gut und gerne auch verbandelt mit antisozialem Verhalten. Das ist ne traurige Wahrheit aber es ist eine.

Die Macht liegt bei dir ob du dich beleidigen lassen willst oder eben nicht.
Ob das gut für deinen Selbstwert ist , wage ich zu bezweifeln würde ich eher verneinen.

Versuch mal umzudenken und deine Zeit mehr als wertvoll zu betrachten nicht arrogant oder überheblich. Sondern aktiv .. welche Menschen würden mir gut tun - und warum
Was zieht dich mehr runter und belastet und warum. ..

Schlafmangel wäre schon mal ein erstes Alarmzeichen wo du lieber mal für dich schauen solltest wie du das wieder hinbekommst.
Antriebslosigkeit könntest du dir auch ansehen woher kommt es .. was kann man dagegen tun.. steckt was medizinisches dahinter .. oder Depression oder .. alles lösbar.

Deswegen sei dir selbst am nächsten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Über welche anderen Dinge soll man denn reden, außer was machst du so, was interessiert dich usw.

Tausend Dinge umtreiben einen am Tag.
Man liest man Bildet sich weiter aufeinmal ist man bei anderen Leuten mit anderen Wertvorstellungen.
Mit anderen Ideen / Themen die einen interessieren .. mit denen kann man über andere Dinge reden .. interessantes / komplexeres. Auch tiefsinniger.

Bei mir hat es jetzt auch eine Zeit lang gedauert aber ich habe jetzt gute Verbindungen. Die sinnvoll sind. Die Nerven nicht die ziehen nicht Energie .. die respektieren Grenzen. Eigentlich Basics die jeder können sollte .. Betonung liegt auf „sollte“
Dem Rest habe ich die Türe gezeigt aus Selbstschutz.
Und bereue es keine Sekunde. Nur das es so lange gedauert hat.
 
Ich habe schon sämtliche Kontakte abgebrochen. Bin seit Jahren alleine. Ich möchte nicht mehr von Menschen aufgrund ihrer Störung abgewertet oder sonst wie beeinträchtigt werden.
Vielleicht täten sie das auch ohne Drogen-und Alkoholprobleme.
Meiner Erfahrung nach äußern sich gerade Trinker sehr ehrlich.
Sei froh, dass du so klar erfährst, welche Bedeutung du für diese Leute hast.
 
Das finde ich jetzt aber sowohl extrem als auch extrem ungesund. In was für einem sozialen Umfeld lebst Du, dass Du meinst Dich so isolieren zu müssen?
Nunja es war halt immer irgendwo Alkohol im Spiel.
Nicht so dass ich mit betrunkenen Leuten zu tun hatte, aber eben mit der Wesensveränderung durch Alkohol. Freunde kamen auch aus einer Alkoholiker Familie.
Ich hatte auch schon einen Chef der morgens um 10 Uhr zum Frühstück Bier trank. Ein anderer Chef war zwar trocken, aber ich merke es am Verhalten das er mal getrunken hatte.
 
Nunja es war halt immer irgendwo Alkohol im Spiel.
Nicht so dass ich mit betrunkenen Leuten zu tun hatte, aber eben mit der Wesensveränderung durch Alkohol. Freunde kamen auch aus einer Alkoholiker Familie.
Ich hatte auch schon einen Chef der morgens um 10 Uhr zum Frühstück Bier trank. Ein anderer Chef war zwar trocken, aber ich merke es am Verhalten das er mal getrunken hatte.

Andere Süchte sind leider wirklich nicht viel besser. Sport sucht ist auch krank
Ebenso kiffen und Koks es tut mir leid aber das sollte man nicht verharmlosen.

Ich selbst habe bei einigen kiffern verharmlost .. Empathie sowie emotionale Intelligenz ist dort beim größten Teil Fehlanzeige. Es gibt Ausnahmen !! Die sind rar.

Die meisten die ständig breit sein müssen .. darfst du selbst überlegen warum das so ist..
 
Allerdings sehe ich hier bei dir einen Kumpel der kein Freund ist .. und dann auch noch gut und gerne im Rausch respektlos wird.,. Mit ihm Dinge zu klären (wie könnte es auch anders sein) geht nicht weil er so und so nicht checkt wen er wie wo wann verletzt… da wirst du sehr lange warten .,.
Ich kann es noch nicht richtig einsortieren.
Meine Antennen hinsichtlich Alkoholiker Verhalten sind sowieso ständig ausgefahren.

Es war nur einmal, dass er auf einmal alles in Frage stellte was ich sagte. So rechthaberisch. Was er ansonsten mit seinem Leben macht, ist in meinen Augen seine Sache.
Gestern hatte ich mal wieder mit meinem Ex telefoniert, da ist es in etwa das gleiche.
Man könnte auch sagen, das ist narzisstisches Verhalten. Um mich klein zu halten und mir zu verstehen zu geben, ich sei dumm und verkehrt o.ä. Cholerische Ausbrüche kommen noch dazu, da fühlte ich mich schnell ganz klein und gab keinen Mucks mehr von mir.

Also ich check das mittlerweile schon fast alles und nehme es nicht mehr persönlich. Kann beobachten was es in mir auslöst und anders handeln.




Ich will nicht das Wort anekeln benutzen das wäre zu hart - sagen wir so ich spüre das was nicht passt und meide .. nicht aus Boshaftigkeit sondern weil ich selbst meinen Kurs bestimme ohne Anker.
Ja verstehe was du meinst.
Geht mir oft jetzt auch so.
Mir ist bewusst, ich habe immer die Wahl.
Nur wenn dieses Gefühl der Einsamkeit aufkommt, übersehe ich gerne alles was nicht passt.

Ich sehe in Problemen immer gerne Chancen.
Der Kontakt zu diesem Kumpel kann mich weiter bringen, indem ich erkenne ich bin einfach ausgehungert nach sozialen Kontakten, aber ich muss deswegen nicht jeden Scheixx fressen^^

Mit meiner Mutter war es früher so,- wenn ich sie besuchen wollte kam der Gedanke, was ist wenn sie betrunken ist?
Ich rief sie deswegen oft vorher an um abzuchecken ob sie nüchtern ist. Ich wollte selbst ein Glas Wein raus hören.

Bei diesem Kumpel kommt jetzt dieser Gedanke auch auf, was wenn er dann bekifft ist beim Treffen? Trifft man sich besser vormittags? Spontane Antreffen werden nicht klappen wenn er mir zu liebe nüchtern sein will.
Auf diese Gedankengänge habe ich eigentlich gar kein Bock mehr.

Vielleicht sehen ich es auch zu dramatisch.

Es soll ja letztendlich so sein, dass mich das nicht mehr beeinflusst ob jemand nüchtern oder berauscht ist. So weit würde ich gerne kommen.
Aber natürlich stellt sich die Frage was ich von so einem Treffen dann habe.
Und was ich mir allgemein wünsche.
 
Für mich bleiben da zwei Optionen vielleicht sogar drei

1 Option. ) Du kaufst ihn mit seinen Fehlern
2 option) Du entscheidest dich solchen Leuten den Rücken zu kehren
3) Du nimmst sein Verhalten als Suchtkranker hin und kannst dich dementsprechend abgrenzen .. und nimmst ihn nicht mehr ernst

Persönlich rate ich dir zu Option 2 .. der Rattenschwanz an Problemen die diese Leute haben werden irgendwann auf dich projiziert nicht das muss nicht bald passieren .. irgendwann wird es allerdings passieren.

Die Frage ist möchtest du das ?

Das es dir gut geht ist deine eigene Verantwortung- das es ihm gut geht ohne Drogen ist seine.
Wer nicht von sich aus aufhören will - wird es nicht tun.

Wie du es handhaben möchtest obliegt dir ..

Allerdings wenn du hier schreibst umtreibt es dich anscheinend.
Ich bin da mittlerweile sehr hart geworden. Ich brauche auch keinen Kumpel der im drogensumpf sich dekonstruktiver Weise gerne selbst zerstört und rumsult.

Es gibt genügend Leute die auf sich Acht geben und kein antisoziales Verhalten an den Tag legen.

Räume mal deine Muster auf warum solche Leute bei dir andocken. Lerne härter Grenzen zu ziehen. !
Ja das ist schwer wenn man dass davor nicht konnte..
Es werden dann schon einige von selber gehen .. das ist auch gut so.
 
Die meisten die ständig breit sein müssen .. darfst du selbst überlegen warum das so ist..
Ja. Ich habe da vermutlich eine gewisse Toleranz weil ich ja auch Suchtverhalten zeige.

Ich habe einfach etwas bedenken, ob ich zu normalen bzw halbwegs stabilen Leuten, Kontakt herstellen kann.
Dennoch ist mir klar, dass ich diesen dringend brauche als Gegenpol.

Mal schauen wo ich solche finde.
Bzw sollte es ja meinem derzeitigen Stand in etwa entsprechen. Nicht schlechter, eher in manchen Bereichen etwas besser.

Hört sich evtl etwas bekloppt an.
Aber ich würde mich realistisch mit jemandem der sein Leben voll im Griff hat, wahrscheinlich nicht gut verstehen.
Derjenige würde sich abgebremst fühlen und ich mich mich unter Druck gesetzt bzw wie ein Looser vorkommen. 🤔
 

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