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Nur Probleme

Du siehst dich als Opfer. Du solltest das als CHance sehen, dich umzusehen, was dir tatsächlich liegt.
Doch Motivation ist sehr vorhanden.
Aber wenn du im öD an Auswahlverfahren teilnimmst wirst du wissen, dass die Personalakte sehr wichtig ist.
Da kann man leider noch so motiviert sein. Der öD ist riesig und es gibt jede Menge interessante Jobs auch in der Verwaltung. Nur bekommt man eben nach Akteneinsicht die Absage.
 

Hallo kittyka,

schau mal hier: Nur Probleme. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder du gibst deinen Traum auf oder du kämpfst dafür.

Du kannst nicht rückgängig machen was damals passiert ist und welchen Eindruck du situationsbedingt hinterlassen hast. Fakt ist, dass du dies nicht vertuschen kannst. Es ist ganz normal, dass potentielle Arbeitgeber sich berichten lassen, was über dich bekannt ist, wenn es einen Akte gibt, die ihnen zugänglich ist. Oder man kennt vielleicht jemanden am alten Standort und ruft an und fragt nach. Alles legal und legitim. Wir sprechen ja von einer Stelle mit Beamtenlaufbahn und da gehört es zur Sorgfaltspflicht, sich zu erkundigen über Bewerber, die bereits im System bekannt sind.

Wenn du also deinen Traum nicht aufgeben willst, musst du proaktiv und glaubhaft das Thema ansprechen und einer unangenehmen Überraschung bei der Überprüfung zuvorkommen. Alles andere würde dich sofort in die Schublade "nicht vertrauenswürdig" stecken, da du versucht hast ihnen etwas zu verkaufen, was nachweislich falsch ist.

Daher z.B. "Ich war damals so glücklich, die Ausbildungsstelle bekommen zu haben, da dies immer mein Traum war. In den darauffolgenden Wochen sind massive gesundheitliche Probleme aufgetreten. Ich war ständig müde, erschöpft, unkonzentriert und wusste gar nicht was los war. Auch die Ärzte waren zuerst ratlos und es dauerte lange, bis eine Diagnose gestellt werden konnte und mit einer hilfreichen Therapie gestartet werden konnte. Ich habe mich damals sehr geschämt und habe deshalb auch beim Arbeitgeber nicht offen gesagt, was bei mir los ist. Trotz aller Probleme habe ich es geschafft die Ausbildung abzuschließen, wenn auch nicht mit einem guten Ergebnis, welches ich unter anderen Umständen bestimmt hätte erreichen können. So bekam ich dann auch kein Angebot zur Übernahme nach der Ausbildung. Inzwischen habe ich mich zurück ins Leben gekämpft und bin wieder ganz gesund. Trotz eines interessanten Jobs in der freien Wirtschaft, lässt mich der Wunsch nicht los, doch noch in meinem Traumjob Fuss fassen zu können. In bin einfach nicht bereit, diesen Traum kampflos aufzugeben. So sitze ich heute hier und hoffe auf eine zweite Chance."
Das ist eine sehr gute Idee. Und ich kann das ja auch belegen. Ich bin auch am Überlegen, ob ich evtl einfach eine Gegendarstellung zu dem Vermerk in meine Akte gebe, dass auch die andere Seite gehört wird und nicht nur eine Seite da steht.
 
Doch Motivation ist sehr vorhanden.
Aber wenn du im öD an Auswahlverfahren teilnimmst wirst du wissen, dass die Personalakte sehr wichtig ist.
Da kann man leider noch so motiviert sein. Der öD ist riesig und es gibt jede Menge interessante Jobs auch in der Verwaltung. Nur bekommt man eben nach Akteneinsicht die Absage.

Das nehme ich dir nicht ab. Du hast ein Zeugnis mit Abschlussnote und Praktikumszeugnis erhalten. Du stellst dich hier hin und schreibst, es war eigentlich nicht deins, aber jetzt sind die Arbeitgeber schuld, dass es da ja Akteneinsicht gibt, wo eindeutig steht, dass du nicht geeignet bist.

Warum orientierst du dich nicht um? Noch mal: wofür brennst du?

Solange du nicht aus dieser Opfer-Schleife, das wird ja sowieso nichts, nicht rauskommst, wird es auch nichts.

Ich hatte mit zu entscheiden, wer von 60 Bewerbern zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Auch ÖD. Mehrmals. Ich kann dir versichern, da gibt es große Unterschiede und man liest sehr schnell raus, wer den Job tatsächlich will. In den Gesprächen hat sich dann meine Favoritin durchgesetzt, die ich auch empfohlen habe.

Wenn du dabei bleiben willst, dann übe Vorstellungsgespräche und versuche da überzeugender zu argumentieren als hier.
 
aber jetzt sind die Arbeitgeber schuld, dass es da ja Akteneinsicht gibt, wo eindeutig steht, dass du nicht geeignet bist.
so wollte ich das nicht rüber kommen lassen.
Ich denke, es gab für den AG bzw Dienstherren damals Gründe, die ihn zu dieser Beurteilung veranlassten.
Das kann man nicht ändern. Was ich nur kritisiere, dass man irgendwie darauf reduziert wird, was damals geschrieben wurde und sich leider nicht mehr ändern lässt.
Darum finde ich den Vorschlag gut, sehr offensiv damit umzugehen, so dass es keine böse Überraschung für einen möglichen neuen Dienstherren gibt, sofern die Akte angefordert wird.
Bei der letzten hab ich das zwar ein wenig so anklingen lassen, aber vermutlich nicht deutlich genug.

Das Risiko ist eben, dass man natürlich Personaler damit abschrecken könnte schon im Vorfeld.
 
so wollte ich das nicht rüber kommen lassen.
Ich denke, es gab für den AG bzw Dienstherren damals Gründe, die ihn zu dieser Beurteilung veranlassten.
Das kann man nicht ändern. Was ich nur kritisiere, dass man irgendwie darauf reduziert wird, was damals geschrieben wurde und sich leider nicht mehr ändern lässt.
Darum finde ich den Vorschlag gut, sehr offensiv damit umzugehen, so dass es keine böse Überraschung für einen möglichen neuen Dienstherren gibt, sofern die Akte angefordert wird.
Bei der letzten hab ich das zwar ein wenig so anklingen lassen, aber vermutlich nicht deutlich genug.

Das Risiko ist eben, dass man natürlich Personaler damit abschrecken könnte schon im Vorfeld.
so wollte ich das nicht rüber kommen lassen.
Ich denke, es gab für den AG bzw Dienstherren damals Gründe, die ihn zu dieser Beurteilung veranlassten.
Das kann man nicht ändern. Was ich nur kritisiere, dass man irgendwie darauf reduziert wird, was damals geschrieben wurde und sich leider nicht mehr ändern lässt.
Darum finde ich den Vorschlag gut, sehr offensiv damit umzugehen, so dass es keine böse Überraschung für einen möglichen neuen Dienstherren gibt, sofern die Akte angefordert wird.
Bei der letzten hab ich das zwar ein wenig so anklingen lassen, aber vermutlich nicht deutlich genug.

Das Risiko ist eben, dass man natürlich Personaler damit abschrecken könnte schon im Vorfeld.
Ja, was steht denn für eine Note im Zeugnis und wie sind deine Praktikumsbeurteilungen? Du solltest das schon mal realistisch sehen.

Ich würde an deiner Stelle ernsthaft schauen, dass du im Vorstellungsgespräch überzeugend wirkst. Du kannst an der Personalakte nichts ändern, auch eine Gegendarstellung finde ich nicht überzeugend, ehrlich gesagt. Mach Fortbildungen, bilde dich auch so weiter. Und drücke bei Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen das Negative mit der Personalakte mal weg.

Beweisen, dass das der Grund für Ablehnungen ist, kannst du ja nicht, oder habe ich da was überlesen?
 

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