Ja aber etwas recht, hast du schon....ich bin ein bisschen in der Opferschleife.
Ich hab Therapie, nehme Medikamente für meine Konzentrationsprobleme und bin aktuell auch in einer Selbsthilfegruppe, um genau das zu üben. Frei zu sprechen.
Darf ich fragen, wieso du es nicht gut findest, frühere Probleme aktiv anzusprechen, bevor ein möglicher neuer Dienstherr sich ggf die Akte anfordert?
Du musst mir nicht zustimmen, aber du hast die Ausbildung nicht gut abgeschlossen und wurdest nicht übernommen. Das ist die Realität. Und alles, was von dir bisher kam, war nur, ja, du wirst abgelehnt, weil eben in der Personalakte diese Bewertung steht und deine Leistung in der Ausbildung war nicht gut.
Und ehrlich gesagt. Ich glaube nicht, dass eine stark verspätete Gegendarstellung viel bringt. Dein Focus sollte darauf liegen, dich zu verbessern, fortzubilden in dem Bereich, wenn möglich. Du machst ja auch schon einiges, mit Selbsthilfegruppe usw.
Aber du bist so fixiert auf das Problem, an dem du aus meiner Sicht nichts ändern kannst, denn das steht da Schwarz auf Weiß, anstatt deinen Focus auf die bösen Arbeitgeber, die evtl. in die Personalakte schauen, was du nicht beweisen kannst.
Wo willst du frühere Probleme proaktiv anzusprechen? Ich würde in einem Vorstellungsgespräch nie (!) von mir aus sagen, ja, ich war lange krank, in Therapie usw. Sondern ich würde meine Stärken rausstellen.
Und wie gesagt, von einer von dir geschriebenen Gegendarstellung für die Personalakte halte ich wenig, weil ich persönlich nicht glaube, dass das viel bringt.
Und. Es interessiert weder mich noch die Personalleitung, ob deine Bewertung, der du ja grundsätzlich zustimmen musst, von einer verbitterten Frau geschrieben wurde.
Komm aus der Opferrolle raus.