Struwwelpeter
Mitglied
Die Frage hat meine Nachbarin bereits gestellt, als sie nach dem Tod der Oma in ein Heim kam.Allerdings hätte ich an ihrer Stelle zumindest gefragt, warum ihre Mutter sie weggegeben hat.
Die Mutter hat sich für "die Missgeburt" geschämt. Beim Anblick der Tochter seien ihr die Männer davongelaufen.Solch eine Tochter" nicht haben zu wollen erscheint mir auf den ersten Blick einfach zu wenig, als dass ich da nicht noch Klärungsbedarf hätte.
So ähnlich hat es mir meine Nachbarin vor Jahren jedenfalls erzählt.
Ich kann auch nur vermuten, wie meine Nachbarin das gemeint haben könnte.Dass sie als weggegebene Tochter da jetzt ein schlechtes Gewissen hat, finde ich aber auch ein bisschen eigenartig. Das ist aus derselben Schublade wie sich vor dem Sohn in den Staub werfen zu wollen, damit er bitte wieder mit ihr spricht, ohne den Grund zu kennen.
Sie hat ihre Mutter damals nach außen hin eiskalt abgewiesen, aber innerlich war da wohl so etwas wie ein ungutes Gefühl.
Ich kann`s nur schwer beswchreiben, weil es auch nur meine Vermutung ist.
So nach dem Motto" Wenn dir jemand was schlimmes antut, ist es nicht richtig, es ihm gleichzutun"