Der Sohn ist erwachsen.
Erwachsene Menschen erklären wenigstens, warum sie zu anderen Menschen den Kontakt abbrechen. Sie sollten in der Lage sein, sich auseinanderzusetzen, zumindest Gründe zu nennen, warum sie keinen Kontakt mehr wollen.
Es ist unfair, sich zu entfernen, ohne dass der andere weiß, warum.
Es ist nicht verantwortungsvoll, den anderen im. Regen stehen zu lassen.
Das heißt nicht, dass ich dem Sohn den schwarzen Peter zuschieben möchte, aber ich sehe zumindest seine Verantwortung in dieser Geschichte.
Ich kenne viele junge Menschen. Die haben auch manchmal Probleme mit ihren Eltern, aber die setzen sich mit den Eltern auseinander.
Dafür müssen Eltern allerdings auch bereit sein. D. h. sie dürfen auch nicht erwarten, dass immer die totale Harmonie herrscht.
Sie dürfen auch ihren eigenen Standpunkt vertreten, sie müssen auch in der Lage sein, sich auseinanderzusetzen.
Zuhören, versuchen zu verstehen, aber auch den eigenen Standpunkt vertreten.
Also jahrelang bis ins Erwachsenenleben immer nur immer ein total gutes harmonisches Verhältnis zum Kind zu haben ohne Auseinandersetzungen ist ja auch nicht wirklich normal.
Das sind so meine Gedanken dazu.