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Orthorexie in der Familie

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Ich danke euch allen für die Hilfe.

Ich werde mich demnächst mal mit meinem Cousin treffen. Was übrigens auch schon fast schwierig ist, weil man sich ja für so ein Gespräch üblicherweise irgendwo hinsetzt, auf einen Kaffee, auf sonstwas. Und ich werde einfach nur sagen, dass ich finde, dass das Thema einen zu großen Raum einnimmt und es uns stört, wenn unsere Ess- und Trinkgewohnheiten kommentiert werden.

Zur Frage, ob ich das für eine Störung halte. Eindeutig ja. Ich kenn vom Triathlon tatsächlich auch echte Sportfanatiker und auf die Ernährung achten auch alle. Aber niemand dort in diesem Maße.
 
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Re: Orthorexie in der Familie
Ja Sport kommt auch noch dazu um Kalorien abzubauen und die Fitness zu steigern, die Muskeln aufzubauen etc..
Der moderne Jogger überwacht sich per Smartwatch in Echtzeit. Ist im Prinzip auch nicht anderes wie Kalorien zählen. Nur halt digital und nicht mehr manuell.
Im Fitnessstudio wird auch alles gemessen.
Geht doch im Prinzip auch in Richtung Kontrollzwang.
Es wird doch erst dem Menschen indoktriniert und später wird es als Krankheit behandelt.
Das muss doch aber jeder für sich entscheiden dürfen. Schwierig wird es nur dann, wenn - wie in diesem Fall - die sehr unterschiedlichen Lebenswelten aufeinandertreffen. Mit der richtigen Strategie und Kommunikation sollte aber auch das zu schaffen sein und am Ende ist auch das eine Frage von Toleranz und Anpassungswillen.

So manchem stünde es auch ganz gut zu Gesicht bzw. täte es seiner Gesundheit ganz gut, die heutigen Möglichkeit zum Tracken der eigenen Werte stärker zu nutzen. Das sind nämlich Frühindikatoren für Krankheiten und durchaus sinnvoll. Mit Kontrollzwang hat das wenig zu tun, umso mehr aber mit Prävention. Daran kann ich nun wirklich nichts Schlimmes finden.
 
Ich frage nochmal.
Die Verwandten motzen und ihr reagiert wie?

Ich mag mir gar nicht vorstellen wie ich reagieren würde, wenn andere mir vorschreiben, dass ich die Kiste Eistee zu entfernen hätte.

Wehrt ihr euch? Die Verwandten sind sehr übergriffig und ihr tut offenbar nichts dagegen.
 
Ich denke, die Schwierigkeit liegt darin, dass da immer die Kleine dabei ist. Die ist sehr, wirklich sehr sensibel.

Wir haben die Kiste Eistee ja stehenlassen. Und dann wurde daran rumgemeckert. Und als wir dann mal deutlich wurden, dass es unser Haus ist und unser Eistee, hieß es, nicht vor der Kleinen.

Spannende Frage, ob wir Kontakt hätten, wenn es keine Familie wäre. Nein, auf keinen Fall. Es ist aber das letzte bisschen Familie, das wir noch haben.

Leider werden meine Beiträge teilweise stundenlang nicht freigeschaltet, das macht das hier alles sehr mühsam, weil ich kaum reagieren kann und meine Reaktionen dann auch untergehen unter den neuen Beiträgen.
 
Ich denke, die Schwierigkeit liegt darin, dass da immer die Kleine dabei ist. Die ist sehr, wirklich sehr sensibel.

Wir haben die Kiste Eistee ja stehenlassen. Und dann wurde daran rumgemeckert. Und als wir dann mal deutlich wurden, dass es unser Haus ist und unser Eistee, hieß es, nicht vor der Kleinen.
Dann sollen die das Thema auch nicht vor der Kleinen ausgraben.
Das ist ja keine Einbahnstraße.
Diesbezüglich würde ich mich da nicht erpressen oder unter Zugzwang bringen lassen.
Spannende Frage, ob wir Kontakt hätten, wenn es keine Familie wäre. Nein, auf keinen Fall. Es ist aber das letzte bisschen Familie, das wir noch haben.
Dann sprecht Euch aus und legt Eure Regeln fest und kommuniziert diese auch.
Treffen um jeden Preis kann ja auch nicht sein.
Leider werden meine Beiträge teilweise stundenlang nicht freigeschaltet, das macht das hier alles sehr mühsam, weil ich kaum reagieren kann und meine Reaktionen dann auch untergehen unter den neuen Beiträgen.
Das ist nur am Anfang so . Es wird besser mit der Zeit.
 
Ich kenn vom Triathlon tatsächlich auch echte Sportfanatiker und auf die Ernährung achten auch alle. Aber niemand dort in diesem Maße.
Ich persönlich finde, dass es eben zwei unterschiedliche Aspekte sind, ob jemand bei sich selbst auf die Ernährung achtet, oder ob jemand andere mit den eigenen Ansichten belehren und sie deswegen kritisieren will. Letzteres finde ich normalerweise unpassend, es sei denn, man spricht explizit über Ernährungsgewohnheiten und deren Vor- oder Nachteile.
 
Leider werden meine Beiträge teilweise stundenlang nicht freigeschaltet, das macht das hier alles sehr mühsam, weil ich kaum reagieren kann und meine Reaktionen dann auch untergehen unter den neuen Beiträgen.
Ja, das betrifft aber nur die ersten zehn Beiträge. Hab bitte noch ein bisschen Geduld, ich fände es schade um das Thema, wenn du deswegen aufgibst.
 
Wir haben die Kiste Eistee ja stehenlassen. Und dann wurde daran rumgemeckert. Und als wir dann mal deutlich wurden, dass es unser Haus ist und unser Eistee, hieß es, nicht vor der Kleinen.
Also das ist dann schon deutlich übertrieben.
Man kann das Kind doch nicht von allem abschirmen, das wird auch woanders mal essen oder trinken stehen sehen. Glaub ich würde da ausflippen.
Ich würde soweit mitgehen, das du selber vor dem Kind nichts isst oder trinkst, was es nicht darf.
das kann man ja tun, sooft werden ihr euch ja nicht treffen.
Bei mir war das mal so, wo meine enkel noch klein waren, und ich dort zu Besuch, das der Schwiegersohn immer neben mir stand und jedes Wort, was ich sprach, mithörte.
Und mich dann kritisierte, ich würde falsche Wörter benutzen. Ähhja?
Gehts noch. Es waren weder Schimpfworte noch sonstige Ausdrücke.
Ich habe auch nie die Kinder allein zu mir nach Hause bekommen, ich könnte ja schlechten Einfluss ausüben. Man fasst es nicht, was es so gibt.
 
Spannende Frage, ob wir Kontakt hätten, wenn es keine Familie wäre. Nein, auf keinen Fall. Es ist aber das letzte bisschen Familie, das wir noch haben.
Darum lohnt es sich, einen Kompromiss zu finden. An diesen Tagen wo man sich trifft wird halt alles weggeräumt und man isst koscher neben ihnen.
Übrigens, apropos koscher, es gibt religiöse Vorschriften, die extremer sind, zb nicht das gleiche Messer, oder Geschirr zu benutzen, das mit bestimmten Zutaten in Berührung kam, darüber habe ich mal eine Doku gesehen, wie strenggläubige es oft haben. Hier ist es wohl nichts anderes.
 
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