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Orthorexie in der Familie

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Da würde doch schon genügen, wenn man das vorher so ausmacht. ""Bitte Schuhe ausziehen" geht ja auch leicht von den Lippen. Bitte keine Diskussionen über Politik... bitte keinen Ton über gesund oder nicht gesund, das nervt... wenn man sich mag, dann hält sich doch gern jeder an solche Gebote, wer nicht?
Die militanten Mitmenschen mit Sendungsbewußtsein nicht.
 
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Re: Orthorexie in der Familie
Dahinter steckt dann ggf. wirklich eine Zwangsneurose, wie das bei Magersucht ja auch so ist.

Es kann nicht anders sein, wenn man so derart verbissen ist und gar so unlocker. Ich glaub auch, da stecken Ängste dahinter, die bereits massive Formen angenommen haben.
Das sehe ich aber auch bei denen, die von früh bis spät Sport machen müssen, oder die immer auf die Waage steigen, oder mühsam kein Staubkörnchen dulden usw.
Arme Seelen... zugleich, wenn es sie beruhigt, warum nicht?
 
Es kann nicht anders sein, wenn man so derart verbissen ist und gar so unlocker. Ich glaub auch, da stecken Ängste dahinter, die bereits massive Formen angenommen haben.
Das sehe ich aber auch bei denen, die von früh bis spät Sport machen müssen, oder die immer auf die Waage steigen, oder mühsam kein Staubkörnchen dulden usw.
Arme Seelen... zugleich, wenn es sie beruhigt, warum nicht?
Ja Sport kommt auch noch dazu um Kalorien abzubauen und die Fitness zu steigern, die Muskeln aufzubauen etc..
Der moderne Jogger überwacht sich per Smartwatch in Echtzeit. Ist im Prinzip auch nicht anderes wie Kalorien zählen. Nur halt digital und nicht mehr manuell.
Im Fitnessstudio wird auch alles gemessen.
Geht doch im Prinzip auch in Richtung Kontrollzwang.
Es wird doch erst dem Menschen indoktriniert und später wird es als Krankheit behandelt.
 
Ich kann nur sagen: Absolut nicht meine Welt.

Wenn ich mit Menschen zu.tun habe, die mein Essverhalten oder Trinkverhalten (antialkohlische Getränke) kritisieren, dann habe ich keine Lust mehr darauf, mit denen zusammen zu sein.

Egal ob das Krankheit ist oder nicht. Sollen die doch alleine ihr Ding durchziehen. Mir tun allerdings die Kinder dabei leid.
 
Lieber TE, vielleicht wäre es wirklich erstmal ratsam, mit der familie zu sprechen. Aber nicht anklagend, sondern mit dem ehrlichen Wunsch und der ehrlichen Botschaft, verstehen zu wollen, was da los ist.
wenn man auf diese Weise die Tür öffnet, stellt man vielleicht eine Verbindung her, auf der man sich gegenseitig besser verstehen kann und wo man ggf auch helfen kann. Oder zumindest findet man einen Kompromiss.
Also mal wirklich interessiert nachfragen- ohne Vorwürfe.
Je nachdem, wie sich so ein gespräch gestaltet, würde ich aber auch irgendwann eine Grenze ziehen und sagen: Bitte lasst uns das thema nicht besprechen. Jeder darf essen was er will. Wir kommentieren euren Gemüsekuchen nicht, und ihr nicht unsere Cola.
Und wenn wir uns treffen, dann bringt ihr halt den Kuchen mit und wir unsere Cola.
 
Hallo,

ich bin neu und habe ja schon einen recht kalorienreichen Nutzernamen. Und da beginnt auch schon das Problem.

Unter "Orthorexie" versteht man ja eine krankhafte Fixierung auf gesunde Ernährung. Und genau das liegt, aus meiner Sicht und der meiner Frau, bei meinem Onkel, seiner Frau sowie meinem Cousin, dessen Frau und deren kleiner Tochter vor. Es ist anstrengend: Ist man dort eingeladen, bekommt man ausschließlich unsüßten Gemüsekuchen, dazu einen ebenfalls ungesüßten Kräutertee. Kaffee? Nein. Ein Leitungswasser gibt es noch, sonst nichts. Lädt man die zu sich ein, beginnen zwei, drei Tage vorher die Whatsapps mit den Wünschen: Was alles nicht geht, fast alles, und was man essen würde, fast nichts.

Noch schlimmer: Letztens waren wir mit der ganzen Familie im Zoo. Meine Frau isst ein Eis: Es hagelt abfällige Kommentare. Ich trinke eine Cola: Es gibt einen minutenlangen Vortrag. Gekrönt übrigens mit der Bitte, vor der Kleinen all das nicht mehr zu uns zu nehmen.

Ist das normal?

Ich sollte noch dazu sagen, dass weder meine Frau noch ich ansatzweise übergewichtig oder so sind. Wir sind auch recht sportlich.

Liege ich falsch, wenn ich das in diesem Ausmaß als fast krankhaft empfinde bei denen? Es wird auch zu 99% über Ernährung gesprochen.
Kontakt reduzieren, Problem gelöst. Glaubt ihr ernsthaft, es liegt eine Störung vor?
 
Liege ich falsch, wenn ich das in diesem Ausmaß als fast krankhaft empfinde bei denen? Es wird auch zu 99% über Ernährung gesprochen.
Ich kenne mich nicht damit aus, ab wann so etwas als"krankhaft" eingestuft wird.

Aber auch dass nur noch über Ernährung gesprochen wird und andere abgewertet werden übersteigt das normale würde ich sagen bzw es wirkt nicht gerade sympathisch.

Ich kenne es so ähnlich bei meiner Oma, die sehr auf Ernährung achtet und extrem mager ist-

Ihr hat es aber nicht geschadet, im Gegenteil sie ist 97 und erfreut sich bester Gesundheit.

Aber ich kenne es und weiß, wie es nervt, wenn sich über Salz oder Zucker usw mokiert wird.
Ich werde es mal ansprechen, ich alleine mit meinem Cousin.
Das finde ich ist eine gute Idee.

Egal ob Krankheit oder nicht, deine Verwandten sollten sich etwas zurückhalten und euch nicht für eure Gewohnheiten kritisieren-

Sie sollten euer Essverhalten akzeptieren oder eben die Besuche einstellen.
 
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