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Ich will aufwachen

Vielleicht kannst du die Betreuungszeit in der KITA und im Schulhort verlängern (falls es den gibt)? Dann kannst du die paar Wochen allein überbrücken.

Klar kannst du die AZ auch im Trennungsjahr reduzieren, die tatsächlichen Verhältnisse ändern sich ja. Das muss du dich aber beraten lassen, um nicht in eine Falle zu laufen.
Die Zeiten (OGS an der Schule sowie Kita) sind jeweils schon am Maximum, ich denke nicht dass die Erzieher neben Personalknappheit und Notgruppen dann noch freilwillig länger bleiben.

Nein, ich darf nicht weniger arbeiten - unsere Anwältin hat das ganz deutlich beleuchtet.
Ich bin rechtlich dazu verpflichtet >>im Trennungsjahr + Wechselmodell<< meine Arbeitskraft und Einkommen aufrecht zu erhalten - ist nicht fair, aber ist so.
Was manche Ex-Paare evtl anders regeln, kann vielleicht klappten, aber da sie von Beginn an auf alles bestand, habe ich es eben so hinnehmen müssen.
Spätestens jetzt, wo sie Arbeitslosengeld, ggf. Kinderzuschlag und Wohngeld beantragt, würde das Amt halt genau hinsehen, wo welche Ansprüche bestünden und welcher Unterhalt fließt - die würden sich das sonst bei mir holen, wenn ich jetzt einfach weniger arbeite und entsprechend weniger Unterhalt bezahle.

Das würde sich wie oben beschrieben nur ändern, wenn das Wechselmodell hinfällig werden und ich komplett die Kinder zu mir holen würde. Dann bin ich aber der, der zum Amt rennen muss für Unterhaltsvorschuss, wenn sie "kaputt geschrieben" wäre. Und Stunden reduzieren heißt nicht nur weniger Geld im Monat, sondern auch weniger Altersvorsorge - ein Punkt, der gern vergessen wird. Absolut nicht meine Wunsch-Vorstellung, wie es laufen soll, das wäre halt der Extremfall.
 
Irgendwas muss es ja geben - wie soll sonst jemand, der nicht nur 50% sondern 100% alleinerziehend und ohne Familie drum herum mit Kindern da steht sowas machen? Würde mich wundern, wenn es überhaupt nichts gibt.
Das ist der Grund, aus dem Alleinerziehende häufig in die Armutsfalle rutschen.

Dein Dilemma kann ich verstehen und nur zu gut auch die Wut, jetzt den Retter spielen zu sollen.
Dazu kommt ja ohnehin auch, dass man - selbst wenn es bzgl. des Trennungsjahres möglich wäre - nicht zwingend vom Arbeitgeber verlangen kann, dass der mitspielt. Und wenn der eh schon angefressen ist wegen Einschränkungen, während du die Kinder im Rahmen des Wechselmodells hast, könnte der sich einfach aus betrieblichen Gründen querstellen.

Ich finde, dass du die Tagesklinik auf jeden Fall als Option anbringen solltest. Eine Mutter-Kind-Kur ist sicherlich nur eine semi-gute Lösung, da die Kinder dort zwar betreut würden, die Behandlung deiner Ex-Frau aber nicht in der gebotenen Qualität erfolgen könnte. Es ist eben nur eine Kur, keine Therapie.

Du sagst, die Familie wohnt 60 km weit weg. Sind das ihre Eltern? Die könnten ja durchaus auch für die Dauer der Behandlung ihrer Tochter zu euch in den Ort kommen. Maximal das Kindergartenkind könnte ja zu ihnen und für die Zeit aus der Kita genommen werden. Aufgrund der Schulpflicht scheidet die Option für den Großen aus.
 
Die Zeiten (OGS an der Schule sowie Kita) sind jeweils schon am Maximum, ich denke nicht dass die Erzieher neben Personalknappheit und Notgruppen dann noch freilwillig länger bleiben.
Dazu noch die Frage, was "das Maximum" bedeutet? Als mein Mann im Ausland tätig und ich trotz Vollzeitjob "quasi-alleinerziehend" war, hatten Kita und später auch die Grundschule die Betreuung bis 16.30 Uhr gesichert. So ließ sich das eigentlich gut wuppen.
Reicht das nicht oder reizt ihr die Zeit nicht aus?
 
Habt ihr Verwandte, Freunde oder Großeltern, welche euch mit den Kindern helfen würden..?

Deine Frau hat den Halt, die Sicherheit und die Geborgenheit in der festen Beziehung und Ehe mit dir verloren.
Das wird ein Grund sein weshalb es ihr so schlecht geht.
Sie hat selber dafür gesorgt, dass eure Beziehung kaputt geht.
 
Die Zeiten (OGS an der Schule sowie Kita) sind jeweils schon am Maximum, ich denke nicht dass die Erzieher neben Personalknappheit und Notgruppen dann noch freilwillig länger bleiben
War nur eine Idee. In KITA und Hort meiner Kinder war eine Betreuung bis 17 Uhr möglich, und das konnte ich immer gut mit meiner VZ-Stelle und Wechselmodell vereinbaren. Jetzt endet für ein Kind die Betreuung aber schon 15 Uhr, und da komme ich nicht mehr hin.
die würden sich das sonst bei mir holen, wenn ich jetzt einfach weniger arbeite und entsprechend weniger Unterhalt bezahle.
Ne, deine Ex bekommt die beantragten Leistungen dann nicht bzw. mindert die Behörde die Leistung um die entgangenen Bezüge.

Beim Wohngeld z.B. wird weiterhin bei der Bedarf für 3 Personen angesetzt, solange die Kinder mindestens 1/3 der Zeit bei ihr sind. Beim Einkommen würden sie aber den vereinbarten Unterhalt ansetzen, auch wenn du praktisch weniger zahlst, was ggf. weniger Wohngeld zur Folge hat.
 
Ich finde, dass du die Tagesklinik auf jeden Fall als Option anbringen solltest. Eine Mutter-Kind-Kur ist sicherlich nur eine semi-gute Lösung, da die Kinder dort zwar betreut würden, die Behandlung deiner Ex-Frau aber nicht in der gebotenen Qualität erfolgen könnte. Es ist eben nur eine Kur, keine Therapie.
Das wäre eine Option - sie meinte nur, das was hier an Tagesklinik am präsentesten wäre, ließe sich dennoch nicht mit Kindern holen/bringen vereinbaren. Weiß nicht, ob es wirklich stimmt; habe aber schon gelesen, dass zB Krankenkasse oder Jugendamt Hilfen stellen können, und wenn es nur um das Bringen/Holen ginge..
Du sagst, die Familie wohnt 60 km weit weg. Sind das ihre Eltern? Die könnten ja durchaus auch für die Dauer der Behandlung ihrer Tochter zu euch in den Ort kommen.
Klar, dann müsste sie eben mal Ihre Mutter fragen, ob sie da ne Woche bei ihr einzieht, zB..
Ich denke nicht, dass ich der einzige Ausweg bin; zumal ich faktisch einfach keiner bin..

Dazu noch die Frage, was "das Maximum" bedeutet? Als mein Mann im Ausland tätig und ich trotz Vollzeitjob "quasi-alleinerziehend" war, hatten Kita und später auch die Grundschule die Betreuung bis 16.30 Uhr gesichert. So ließ sich das eigentlich gut wuppen.
Reicht das nicht oder reizt ihr die Zeit nicht aus?
Wir reizen wortwörtlich das Maximum der Zeiten aus und es würde für mich in Vollzeit + Alleinerziehend nicht reichen.
Ich bin ja wenigstens mobil dank Auto: Kita öffnet um 07:30 Uhr die Tore, dann zur Schule weiter, dann ins Büro (08:30Uhr) oder Heimarbeitsplatz (08: 15Uhr). OGS (Schule) geht bis 16 Uhr, Fr nur bis 15; Kita bis 16:30Uhr. Zum abholen, zuerst an der Schule, muss ich auch 15min vorher los von zuhause, bzw 30 vom Büro aus.
Im "besten" Fall also arbeite ich von 08: 15-15:45 = 7,5h, Pause wird nach 6h automatisch abgezogen, also 7h.
Im Idealfall (Homeoffice).
An den Büro Tagen (2x pro Woche) fehlt eine weitere Stunde, genau so freitags. Ich käme also maximal abgehetzt auf höchstens 32h/Woche und auch nur vorausgesetzt, dass gerade keine Brauchtumstage (Karneval), Streiks oder Krankheitswelle eine der Betreuungsoptionen einschränkt, während ich Arbeiten muss.
32h sind kein Vollzeitjob - allein mit zwei Kindern ist das nicht möglich.
Im Wechselmodell kann ich die fehlende Zeit zumindest in der Folgewoche nacharbeiten - entspannt ist anders, aber es ist zumindest möglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke, ihr müsst aufpassen, dass jetzt kein "Krieg" ausbricht. Ihr habt gemeinsame Kinder und wenn einer von euch beiden eine gesundheitliche Krise hat, finde ich wichtig, trotz allem berechtigten Frust zusammenzuarbeiten und nach Lösungen zu schauen. Alles andere baden ansonsten eure Kinder aus, die euch beide lieben und brauchen. Ich verstehe deinen Frust, aber von außen betrachtet finde ich viele Aussagen und Schlussfolgerungen schwierig.
 
Dafür gibt es eine Familienhilfe/Haushaltshilfe.
Bezahlt durch die Krankenkasse.
Da kommt jemand morgens und versorgt die Kinder, bringt sie zur Schule/Kita, kocht, putzt und kauft ein.
Während du in der Arbeit bist.
Sie geht dann, wenn du wieder zu Hause bist.

Das ist eine super Sache, du hast die volle Unterstützung, dein Haushalt ist gemacht, es wurde gekocht und gewaschen, mit den Kindern gespielt.

Du bist dann natürlich für die Kinder zuständig, wenn du nach Hause kommst.
Aber der Haushalt ist zum größten Teil erledigt und für dich ist das sogar entspannter als während deiner regulären Kinderwoche.

Weil du dich dann nur noch um die Belange der Kinder kümmern musst.

Erkundige dich mal danach.

Manchmal gibt es echt gute Lösungen, man muss sie nur kennen.
 

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