Ich finde, dass du die Tagesklinik auf jeden Fall als Option anbringen solltest. Eine Mutter-Kind-Kur ist sicherlich nur eine semi-gute Lösung, da die Kinder dort zwar betreut würden, die Behandlung deiner Ex-Frau aber nicht in der gebotenen Qualität erfolgen könnte. Es ist eben nur eine Kur, keine Therapie.
Das wäre eine Option - sie meinte nur, das was hier an Tagesklinik am präsentesten wäre, ließe sich dennoch nicht mit Kindern holen/bringen vereinbaren. Weiß nicht, ob es wirklich stimmt; habe aber schon gelesen, dass zB Krankenkasse oder Jugendamt Hilfen stellen können, und wenn es nur um das Bringen/Holen ginge..
Du sagst, die Familie wohnt 60 km weit weg. Sind das ihre Eltern? Die könnten ja durchaus auch für die Dauer der Behandlung ihrer Tochter zu euch in den Ort kommen.
Klar, dann müsste sie eben mal Ihre Mutter fragen, ob sie da ne Woche bei ihr einzieht, zB..
Ich denke nicht, dass ich der einzige Ausweg bin; zumal ich faktisch einfach keiner bin..
Dazu noch die Frage, was "das Maximum" bedeutet? Als mein Mann im Ausland tätig und ich trotz Vollzeitjob "quasi-alleinerziehend" war, hatten Kita und später auch die Grundschule die Betreuung bis 16.30 Uhr gesichert. So ließ sich das eigentlich gut wuppen.
Reicht das nicht oder reizt ihr die Zeit nicht aus?
Wir reizen wortwörtlich das Maximum der Zeiten aus und es würde für mich in Vollzeit + Alleinerziehend nicht reichen.
Ich bin ja wenigstens mobil dank Auto: Kita öffnet um 07:30 Uhr die Tore, dann zur Schule weiter, dann ins Büro (08:30Uhr) oder Heimarbeitsplatz (08: 15Uhr). OGS (Schule) geht bis 16 Uhr, Fr nur bis 15; Kita bis 16:30Uhr. Zum abholen, zuerst an der Schule, muss ich auch 15min vorher los von zuhause, bzw 30 vom Büro aus.
Im "besten" Fall also arbeite ich von 08: 15-15:45 = 7,5h, Pause wird nach 6h automatisch abgezogen, also 7h.
Im Idealfall (Homeoffice).
An den Büro Tagen (2x pro Woche) fehlt eine weitere Stunde, genau so freitags. Ich käme also maximal abgehetzt auf höchstens 32h/Woche und auch nur vorausgesetzt, dass gerade keine Brauchtumstage (Karneval), Streiks oder Krankheitswelle eine der Betreuungsoptionen einschränkt, während ich Arbeiten muss.
32h sind kein Vollzeitjob - allein mit zwei Kindern ist das nicht möglich.
Im Wechselmodell kann ich die fehlende Zeit zumindest in der Folgewoche nacharbeiten - entspannt ist anders, aber es ist zumindest möglich.