Gibt es nicht auch Mutter Kind Kuren?
Dass zumindest der Kleine mit kann?
Der Große muss ja zur Schule, da würden dann ja nur Ferien in Frage kommen.
Wenn so etwas vorhersehbar ist (ist es hier ja), könnte man das auch so mit der Schule klären, dass der Große Aufgaben für drei Wochen mitbekommt, wenn der Kurort das zB unterstützt. Der Kleine ist das "kleinere Problem", er ist zwar hilfsbedürftiger, aber organisatorisch eben ohne Schulpflicht eher auch mal bei Oma oder Patentante untergebracht.
Hat sie ggfs Familie , die sie unterstützen kann?
Familie hat sie nicht vor Ort sondern 60km weit weg, keiner Mobil. Freunde kA, etliche Bekannte und Familien, aber wer "dabei" unterstützen kann und mag, weiß ich nicht.
Wenn es dir umgekehrt so schlecht geht, dass du in eine Klinik musst (zB durch Unfall oder Psyche), würdest du dir dann nicht auch wünschen, dass ihr gemeinsam eine Lösung findet?
Du musst ja nicht zu 100% übernehmen, es gibt ja noch Großeltern und freund*innen, die vielleicht unterstützen könnten?
Ich sage ja auch nur, dass ich nicht DIE (=100%) Lösung bin. So nach dem Motto, "der schaukelt" das schon irgendwie. Ich übernehme ja im Wechselmodell bereits 50% der Betreuung und das ist nun mal 100% von dem, was ich zu leisten im Stande bin.
Nicht vergessen, wir sind im Trennungsjahr, ich "darf" meine Arbeitszeit im Wechselmodell nicht reduzieren sondern MUSS weiter Vollzeit arbeiten! Und sie war es ja auch nicht leid zu betonen, alles das haben zu wollen, was ihr "zustünde"..
Tcha, ich kann im Spagat nicht noch Flickflack schlagen, irgendwo ist halt Schluss?!
Und wenn ich lese, dass Sie gar nicht mehr zur Therapie ging - Ihrer Therapeutin hat sie vor unserer Trennung nichts von ihrem "Inneren Wandel" bis zum Fremdgehen NICHTS erzählt: Sie war und ist unverantwortlich und leichtfertig mit allem - auch ihrer psychischen Gesundheit - umgegangen und jetzt sollen wieder Andere den Karren aus dem Dreck holen.
Das kann sich doch jetzt nicht einfach alle 1-2 Jahre so wiederholen und alle anderen müssen einspringen?!
Es gibt Tageskliniken, da geht man morgens hin, bleibt bis frühen Nachmittag.
Theoretisch geht das schon.
Ja, zB sowas wäre ja denkbar?
Es ist aber nicht clever von dir, deine Haltung. Wenn sie gar nicht mehr kann, werden die Kinder auch vollständig zu dir kommen... Sie könnte sich "kaputt schreiben" lassen und wäre dann zusätzlich auch nicht zahlungsfähig. Daher würde ich versuchen, die Kindesmutter zu unterstützen. Findest du sicher alles sehr unfair, darum geht's aber nicht.
Ich halte es noch nicht für wahrscheinlich - aber "was wäre wenn" der Extremfall eintriff?
Wenn das der einzige Ausweg ist, dann nehme ich die Kinder, aber dann bleiben sie auch hier. Dann bin ich 100% alleinerziehend, ja, "darf" dann aber meine Stunden reduzieren und vielleicht noch Unterhalt von Ihr oder Vorschuss beantragen. Ja, es verschlechtert meine persönliche Situation, ich verliere auch diese Freiheit alle zwei Wochen - aber wenn die andere Seite sich dermaßen unzuverlässig und unverantwortlich verhält, muss auch irgendwann die Frage gestellt werden, wann man die Kinder davor in Schutz nehmen sollte.
Kommentare dazu wurden hier vor ein paar Monaten schon laut, als Wechselmodell noch in Frage stand; Ich dachte einerseits nicht, dass sie die Kinder vernachlässigen würde; aber so wie es sich nun entwickelt hat - wenn es echt zum Extremfall käme, dann muss die Frage erlaubt sein, wann eine Gefahr für die Kinder droht, wenn sie psychisch dermaßen labil wäre.
Ich denke und HOFFE, dass wir tatsächlich noch weit entfernt davon sind.
Und wie oben beschrieben: Soll sich das Theater alle 1-2 Jahre wiederholen auf Kosten aller anderer? Sie hatte Ihre Kur da schon von 3 auf 5 Wochen verlängert, ich war für alles allein verantwortlich, und sie hat rein gar nichts dazu gelernt oder geändert.
Ich kann sie nicht mehr als "Opfer" Ihrer Psyche sehen, denn sie befeuert Ihre Probleme ja immer wieder selbst.