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Ich will aufwachen

Ich würde dir ebenfalls raten, in deiner Therapie deine Verletzungen aufzuarbeiten, denn ich vermute, ein Stück weit spielt dieses tief erschütterte Vertrauen in diese Bekanntschaft mit hinein.

Vor 3 Monaten hattet ihr dieses Gespräch, wurde dabei Exklusivität vereinbart? Wenn nicht, besteht objektiv null Grund, ihr Kalkül oder bewusste Irreführung vorzuwerfen. Auch ohne nach einer fixen Beziehung zu suchen, kann sie neue Männer kennenlernen. Und falls es da funkt, dann kann das schon passieren. Hätte ebenfalls bei dir passieren können.

Du kommt gerade aus einer katastrophalen Trennung und hast ne Menge zu heilen. Das das noch nachwirkt, merkt man deutlich, finde ich. Es ist auch völlig verständlich, dass du schwere Momente hast, emotionale Einbrüche, Zweifel. Aber da findet ganz viel Projektion statt.
 
Moin - mal Themawechsel, unverhofft kommt oft:

Meine Ex schrieb mir eine Nachricht, es würde ihr psychisch so schlecht gehen, der Verlust Ihrer Arbeit (sie wurde zu Mitte Februar gekündigt - hatte ich das irgendwo schon erwähnt?) hätte Ihr den Boden unter den Füßen weggezogen usw..Ihre Neurologin rät ihr zur einer stationären Behandlung, sie informiere sich gerade über ambulante Möglichkeiten, aber nichts davon wäre mit einem Kinderalltag zu vereinen. Sie wüsste nicht, wie ich dazu stehe sie zu unterstützen, aber sie wolle mich erst mal nur informieren...

Tcha..was soll ich dazu sagen?!
Tut mir leid, aber Mitleid empfinde ich für diese Person einfach keines.

Einmal grundsätzlich aufgrund unserer Vergangenheit.
Sie schrieb aber auch, sie gehe JETZT diese Woche WIEDER zur Therapie.
Aha?! Also ich bin da sicher kein neutraler Beobachter - aber sie hüpft durch alle Betten, wir trennen uns, dann muss sie medikamentös neu eingestellt werden, weil es ihr schlechter ginge - geht die ganze Zeit aber NICHT zur Therapie - und jetzt, wo das Schicksal ihr ein Bein stellt, da wird dann die Reißleine gezogen und zusätzlich bei mir angeklopft?!
"Dreist" ist gar kein Wort das zu beschreiben.
Sie übernimmt übrhaupt keine Verantwortung für sich selbst!

Ja, es geht auch um meine Kinder; aber das jetzt ist alles nur eine Folge Ihres (Nicht)Handelns.
Sie war ja vor 2 Jahren "erst" in Kur: Das war damals aber auch "nur" mit dem Großen über diese 5 Wochen schon richtig brutal für mich allein - und der ging da noch in die Kita, d.h. konnte ihn auch einfach mal von der Oma betreuen lassen usw.
Jetzt sind es zwei Kinder, der Große ist schulpflichtig - ich opfere mich im Wechselmodell mit Vollzeitarbeit schon maximal auf, es ist logistisch, mental und kräftemäßig absolut unmöglich, jetzt einfach mal 3 oder 5 oder sonst wie viele Wochen die Kinder komplett zu nehmen!

Und wie schon mal beschrieben kam sie damals aus der Kur zurück, behielt NICHTS bei, von dem was die dort gelernt hat. Ich sehe einfach nur, dass ich mich völlig kaputt machen soll für sie und am Ende eh nichts bei herumkommt - ein Tropfen auf den heißen Stein.

Ich bin jetzt schon auf den Guten Willen von meinem Teamleiter angewiesen, was wir mit meinen Arbeitszeiten regeln, läuft inoffiziell. Wem wäre jetzt geholfen, wenn meinem Arbeitgeber diese Nummer irgendwann zu dumm wird und mich auch rauswirft?!
Nach meiner Psyche fragt sie natürlich auch nicht.

Ich habe ihr kurz und nüchtern geschrieben, dass ich Ihr da keine Lösung anbieten kann, da ich selbst schon um Limit laufe - und ihr auch mal gesteckt, dass ich seit einigen Wochen selbst zur Therapie gehe. Sie solle sich mal bei Krankenkasse oder Jugendamt schlau machen, welche Möglichkeiten es da gibt...
Irgendwas muss es ja geben - wie soll sonst jemand, der nicht nur 50% sondern 100% alleinerziehend und ohne Familie drum herum mit Kindern da steht sowas machen? Würde mich wundern, wenn es überhaupt nichts gibt.

Versteht mich bitte nicht falsch, diese Aktion von Ihr und meine Reaktion hat NICHTS mit Vergeltung oder sonst was zu tun!
Ich sehe es nüchtern: Dass sie Ihren Job verliert und so angeschlagen ist (?), belastet unsere Situation mit den Kindern in der Mitte einfach zusätzlich, macht es komplizierter; nichts davon wünsche ich mir.
Aber ich muss in erster und zweiter Linie an mich denken; mich selbst, der ich bin und sein Leben leben möchte, und mich, den Vater meiner Kinder. Hinter der Vaterrolle stecke "ich" schon reichlich zurück und versuche trotzdem, alles hinzubekommen und eben auch dafür mental und körperlich gesund zu werden und zu bleiben.
Für mich steht klar: Ich kann mich unter keinen Umständen in Ihren Strudel hineinziehen lassen - ich bin nicht der Rettungsring.
 
Aber ich muss in erster und zweiter Linie an mich denken; mich selbst, der ich bin und sein Leben leben möchte, und mich, den Vater meiner Kinder. Hinter der Vaterrolle stecke "ich" schon reichlich zurück und versuche trotzdem, alles hinzubekommen und eben auch dafür mental und körperlich gesund zu werden und zu bleiben.
Für mich steht klar: Ich kann mich unter keinen Umständen in Ihren Strudel hineinziehen lassen - ich bin nicht der Rettungsring.
Das sehe ich auch so.
Für dich ist das auch alles nicht so einfach!
Hat sie ggfs Familie , die sie unterstützen kann?
 
Wenn es dir umgekehrt so schlecht geht, dass du in eine Klinik musst (zB durch Unfall oder Psyche), würdest du dir dann nicht auch wünschen, dass ihr gemeinsam eine Lösung findet?
Du musst ja nicht zu 100% übernehmen, es gibt ja noch Großeltern und freund*innen, die vielleicht unterstützen könnten?
 
Es gibt Tageskliniken, da geht man morgens hin, bleibt bis frühen Nachmittag.
Theoretisch geht das schon. Es ist aber nicht clever von dir, deine Haltung. Wenn sie gar nicht mehr kann, werden die Kinder auch vollständig zu dir kommen... Sie könnte sich "kaputt schreiben" lassen und wäre dann zusätzlich auch nicht zahlungsfähig. Daher würde ich versuchen, die Kindesmutter zu unterstützen. Findest du sicher alles sehr unfair, darum geht's aber nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sie soll in eine Tagesklinik gehen, dann gibt's dieses Betreuungsproblem nicht.

Medizinische Rehamassnahmen gibt's auch immer in der Mutter- mit-Kind-Variante. Die Kinder werden dann tagsüber vor Ort dort betreut, manchmal muss man dafür einen Antrag beim Jugendamt stellen. Offiziell ist das dann dort eine Tagesgruppe.

Bei einer notfallmässigen Einweisung klappt das höchstwahrscheinlich nicht. Die Kinder kämen automatisch zu dir, weil sie irgendwo bleiben müssen.

Die Krankenkasse übernimmt in bestimmten Fällen auch die Kinderbetreuung, das bedeutet aber nur, dass sie die Kosten übernehmen und das Jugendamt wickelt das ab. Das endet mit Unterbringung in einer Wohngruppe, was sicher keine Option ist.

Reduziere die AZ, lass dir das Kindergeld auszahlen und ändere die Steuerklasse in Alleinerziehend und melde die Kinder bei dir an. So kannst du den Schaden in Grenzen halten. Wenn die Ex die Betreuung nicht absichern kann, kommen am Ende alle zu dir, aus der Nummer kommst du nicht raus.
 
Das schwierige Verhalten der Ex ..auch mit ihren Männern.. wird mit ihrer Vergangenheit, Elternbeziehung und Kindheit im Zusammenhang stehen.

Hat sie mal intensiv eine Therapie gemacht und ihre Vergangenheit bearbeitet...?

Könntest du die Kinder mit Unterstützung vom Jugendamt oder Tagesbetreuung übernehmen?
 
Gibt es nicht auch Mutter Kind Kuren?
Dass zumindest der Kleine mit kann?
Der Große muss ja zur Schule, da würden dann ja nur Ferien in Frage kommen.
Wenn so etwas vorhersehbar ist (ist es hier ja), könnte man das auch so mit der Schule klären, dass der Große Aufgaben für drei Wochen mitbekommt, wenn der Kurort das zB unterstützt. Der Kleine ist das "kleinere Problem", er ist zwar hilfsbedürftiger, aber organisatorisch eben ohne Schulpflicht eher auch mal bei Oma oder Patentante untergebracht.

Hat sie ggfs Familie , die sie unterstützen kann?
Familie hat sie nicht vor Ort sondern 60km weit weg, keiner Mobil. Freunde kA, etliche Bekannte und Familien, aber wer "dabei" unterstützen kann und mag, weiß ich nicht.

Wenn es dir umgekehrt so schlecht geht, dass du in eine Klinik musst (zB durch Unfall oder Psyche), würdest du dir dann nicht auch wünschen, dass ihr gemeinsam eine Lösung findet?
Du musst ja nicht zu 100% übernehmen, es gibt ja noch Großeltern und freund*innen, die vielleicht unterstützen könnten?
Ich sage ja auch nur, dass ich nicht DIE (=100%) Lösung bin. So nach dem Motto, "der schaukelt" das schon irgendwie. Ich übernehme ja im Wechselmodell bereits 50% der Betreuung und das ist nun mal 100% von dem, was ich zu leisten im Stande bin.
Nicht vergessen, wir sind im Trennungsjahr, ich "darf" meine Arbeitszeit im Wechselmodell nicht reduzieren sondern MUSS weiter Vollzeit arbeiten! Und sie war es ja auch nicht leid zu betonen, alles das haben zu wollen, was ihr "zustünde"..
Tcha, ich kann im Spagat nicht noch Flickflack schlagen, irgendwo ist halt Schluss?!

Und wenn ich lese, dass Sie gar nicht mehr zur Therapie ging - Ihrer Therapeutin hat sie vor unserer Trennung nichts von ihrem "Inneren Wandel" bis zum Fremdgehen NICHTS erzählt: Sie war und ist unverantwortlich und leichtfertig mit allem - auch ihrer psychischen Gesundheit - umgegangen und jetzt sollen wieder Andere den Karren aus dem Dreck holen.
Das kann sich doch jetzt nicht einfach alle 1-2 Jahre so wiederholen und alle anderen müssen einspringen?!

Es gibt Tageskliniken, da geht man morgens hin, bleibt bis frühen Nachmittag.
Theoretisch geht das schon.
Ja, zB sowas wäre ja denkbar?

Es ist aber nicht clever von dir, deine Haltung. Wenn sie gar nicht mehr kann, werden die Kinder auch vollständig zu dir kommen... Sie könnte sich "kaputt schreiben" lassen und wäre dann zusätzlich auch nicht zahlungsfähig. Daher würde ich versuchen, die Kindesmutter zu unterstützen. Findest du sicher alles sehr unfair, darum geht's aber nicht.
Ich halte es noch nicht für wahrscheinlich - aber "was wäre wenn" der Extremfall eintriff?
Wenn das der einzige Ausweg ist, dann nehme ich die Kinder, aber dann bleiben sie auch hier. Dann bin ich 100% alleinerziehend, ja, "darf" dann aber meine Stunden reduzieren und vielleicht noch Unterhalt von Ihr oder Vorschuss beantragen. Ja, es verschlechtert meine persönliche Situation, ich verliere auch diese Freiheit alle zwei Wochen - aber wenn die andere Seite sich dermaßen unzuverlässig und unverantwortlich verhält, muss auch irgendwann die Frage gestellt werden, wann man die Kinder davor in Schutz nehmen sollte.
Kommentare dazu wurden hier vor ein paar Monaten schon laut, als Wechselmodell noch in Frage stand; Ich dachte einerseits nicht, dass sie die Kinder vernachlässigen würde; aber so wie es sich nun entwickelt hat - wenn es echt zum Extremfall käme, dann muss die Frage erlaubt sein, wann eine Gefahr für die Kinder droht, wenn sie psychisch dermaßen labil wäre.
Ich denke und HOFFE, dass wir tatsächlich noch weit entfernt davon sind.

Und wie oben beschrieben: Soll sich das Theater alle 1-2 Jahre wiederholen auf Kosten aller anderer? Sie hatte Ihre Kur da schon von 3 auf 5 Wochen verlängert, ich war für alles allein verantwortlich, und sie hat rein gar nichts dazu gelernt oder geändert.

Ich kann sie nicht mehr als "Opfer" Ihrer Psyche sehen, denn sie befeuert Ihre Probleme ja immer wieder selbst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht kannst du die Betreuungszeit in der KITA und im Schulhort verlängern (falls es den gibt)? Dann kannst du die paar Wochen allein überbrücken.

Klar kannst du die AZ auch im Trennungsjahr reduzieren, die tatsächlichen Verhältnisse ändern sich ja. Das muss du dich aber beraten lassen, um nicht in eine Falle zu laufen.
 

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