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Ich will aufwachen

Aber ich muss in erster und zweiter Linie an mich denken; mich selbst, der ich bin und sein Leben leben möchte, und mich, den Vater meiner Kinder. Hinter der Vaterrolle stecke "ich" schon reichlich zurück und versuche trotzdem, alles hinzubekommen und eben auch dafür mental und körperlich gesund zu werden und zu bleiben.
Für mich steht klar: Ich kann mich unter keinen Umständen in Ihren Strudel hineinziehen lassen - ich bin nicht der Rettungsring.
Das sehe ich auch so.
Für dich ist das auch alles nicht so einfach!
Hat sie ggfs Familie , die sie unterstützen kann?
 
Wenn es dir umgekehrt so schlecht geht, dass du in eine Klinik musst (zB durch Unfall oder Psyche), würdest du dir dann nicht auch wünschen, dass ihr gemeinsam eine Lösung findet?
Du musst ja nicht zu 100% übernehmen, es gibt ja noch Großeltern und freund*innen, die vielleicht unterstützen könnten?
 
Es gibt Tageskliniken, da geht man morgens hin, bleibt bis frühen Nachmittag.
Theoretisch geht das schon. Es ist aber nicht clever von dir, deine Haltung. Wenn sie gar nicht mehr kann, werden die Kinder auch vollständig zu dir kommen... Sie könnte sich "kaputt schreiben" lassen und wäre dann zusätzlich auch nicht zahlungsfähig. Daher würde ich versuchen, die Kindesmutter zu unterstützen. Findest du sicher alles sehr unfair, darum geht's aber nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sie soll in eine Tagesklinik gehen, dann gibt's dieses Betreuungsproblem nicht.

Medizinische Rehamassnahmen gibt's auch immer in der Mutter- mit-Kind-Variante. Die Kinder werden dann tagsüber vor Ort dort betreut, manchmal muss man dafür einen Antrag beim Jugendamt stellen. Offiziell ist das dann dort eine Tagesgruppe.

Bei einer notfallmässigen Einweisung klappt das höchstwahrscheinlich nicht. Die Kinder kämen automatisch zu dir, weil sie irgendwo bleiben müssen.

Die Krankenkasse übernimmt in bestimmten Fällen auch die Kinderbetreuung, das bedeutet aber nur, dass sie die Kosten übernehmen und das Jugendamt wickelt das ab. Das endet mit Unterbringung in einer Wohngruppe, was sicher keine Option ist.

Reduziere die AZ, lass dir das Kindergeld auszahlen und ändere die Steuerklasse in Alleinerziehend und melde die Kinder bei dir an. So kannst du den Schaden in Grenzen halten. Wenn die Ex die Betreuung nicht absichern kann, kommen am Ende alle zu dir, aus der Nummer kommst du nicht raus.
 
Das schwierige Verhalten der Ex ..auch mit ihren Männern.. wird mit ihrer Vergangenheit, Elternbeziehung und Kindheit im Zusammenhang stehen.

Hat sie mal intensiv eine Therapie gemacht und ihre Vergangenheit bearbeitet...?

Könntest du die Kinder mit Unterstützung vom Jugendamt oder Tagesbetreuung übernehmen?
 
Gibt es nicht auch Mutter Kind Kuren?
Dass zumindest der Kleine mit kann?
Der Große muss ja zur Schule, da würden dann ja nur Ferien in Frage kommen.
Wenn so etwas vorhersehbar ist (ist es hier ja), könnte man das auch so mit der Schule klären, dass der Große Aufgaben für drei Wochen mitbekommt, wenn der Kurort das zB unterstützt. Der Kleine ist das "kleinere Problem", er ist zwar hilfsbedürftiger, aber organisatorisch eben ohne Schulpflicht eher auch mal bei Oma oder Patentante untergebracht.

Hat sie ggfs Familie , die sie unterstützen kann?
Familie hat sie nicht vor Ort sondern 60km weit weg, keiner Mobil. Freunde kA, etliche Bekannte und Familien, aber wer "dabei" unterstützen kann und mag, weiß ich nicht.

Wenn es dir umgekehrt so schlecht geht, dass du in eine Klinik musst (zB durch Unfall oder Psyche), würdest du dir dann nicht auch wünschen, dass ihr gemeinsam eine Lösung findet?
Du musst ja nicht zu 100% übernehmen, es gibt ja noch Großeltern und freund*innen, die vielleicht unterstützen könnten?
Ich sage ja auch nur, dass ich nicht DIE (=100%) Lösung bin. So nach dem Motto, "der schaukelt" das schon irgendwie. Ich übernehme ja im Wechselmodell bereits 50% der Betreuung und das ist nun mal 100% von dem, was ich zu leisten im Stande bin.
Nicht vergessen, wir sind im Trennungsjahr, ich "darf" meine Arbeitszeit im Wechselmodell nicht reduzieren sondern MUSS weiter Vollzeit arbeiten! Und sie war es ja auch nicht leid zu betonen, alles das haben zu wollen, was ihr "zustünde"..
Tcha, ich kann im Spagat nicht noch Flickflack schlagen, irgendwo ist halt Schluss?!

Und wenn ich lese, dass Sie gar nicht mehr zur Therapie ging - Ihrer Therapeutin hat sie vor unserer Trennung nichts von ihrem "Inneren Wandel" bis zum Fremdgehen NICHTS erzählt: Sie war und ist unverantwortlich und leichtfertig mit allem - auch ihrer psychischen Gesundheit - umgegangen und jetzt sollen wieder Andere den Karren aus dem Dreck holen.
Das kann sich doch jetzt nicht einfach alle 1-2 Jahre so wiederholen und alle anderen müssen einspringen?!

Es gibt Tageskliniken, da geht man morgens hin, bleibt bis frühen Nachmittag.
Theoretisch geht das schon.
Ja, zB sowas wäre ja denkbar?

Es ist aber nicht clever von dir, deine Haltung. Wenn sie gar nicht mehr kann, werden die Kinder auch vollständig zu dir kommen... Sie könnte sich "kaputt schreiben" lassen und wäre dann zusätzlich auch nicht zahlungsfähig. Daher würde ich versuchen, die Kindesmutter zu unterstützen. Findest du sicher alles sehr unfair, darum geht's aber nicht.
Ich halte es noch nicht für wahrscheinlich - aber "was wäre wenn" der Extremfall eintriff?
Wenn das der einzige Ausweg ist, dann nehme ich die Kinder, aber dann bleiben sie auch hier. Dann bin ich 100% alleinerziehend, ja, "darf" dann aber meine Stunden reduzieren und vielleicht noch Unterhalt von Ihr oder Vorschuss beantragen. Ja, es verschlechtert meine persönliche Situation, ich verliere auch diese Freiheit alle zwei Wochen - aber wenn die andere Seite sich dermaßen unzuverlässig und unverantwortlich verhält, muss auch irgendwann die Frage gestellt werden, wann man die Kinder davor in Schutz nehmen sollte.
Kommentare dazu wurden hier vor ein paar Monaten schon laut, als Wechselmodell noch in Frage stand; Ich dachte einerseits nicht, dass sie die Kinder vernachlässigen würde; aber so wie es sich nun entwickelt hat - wenn es echt zum Extremfall käme, dann muss die Frage erlaubt sein, wann eine Gefahr für die Kinder droht, wenn sie psychisch dermaßen labil wäre.
Ich denke und HOFFE, dass wir tatsächlich noch weit entfernt davon sind.

Und wie oben beschrieben: Soll sich das Theater alle 1-2 Jahre wiederholen auf Kosten aller anderer? Sie hatte Ihre Kur da schon von 3 auf 5 Wochen verlängert, ich war für alles allein verantwortlich, und sie hat rein gar nichts dazu gelernt oder geändert.

Ich kann sie nicht mehr als "Opfer" Ihrer Psyche sehen, denn sie befeuert Ihre Probleme ja immer wieder selbst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht kannst du die Betreuungszeit in der KITA und im Schulhort verlängern (falls es den gibt)? Dann kannst du die paar Wochen allein überbrücken.

Klar kannst du die AZ auch im Trennungsjahr reduzieren, die tatsächlichen Verhältnisse ändern sich ja. Das muss du dich aber beraten lassen, um nicht in eine Falle zu laufen.
 
Vielleicht kannst du die Betreuungszeit in der KITA und im Schulhort verlängern (falls es den gibt)? Dann kannst du die paar Wochen allein überbrücken.

Klar kannst du die AZ auch im Trennungsjahr reduzieren, die tatsächlichen Verhältnisse ändern sich ja. Das muss du dich aber beraten lassen, um nicht in eine Falle zu laufen.
Die Zeiten (OGS an der Schule sowie Kita) sind jeweils schon am Maximum, ich denke nicht dass die Erzieher neben Personalknappheit und Notgruppen dann noch freilwillig länger bleiben.

Nein, ich darf nicht weniger arbeiten - unsere Anwältin hat das ganz deutlich beleuchtet.
Ich bin rechtlich dazu verpflichtet >>im Trennungsjahr + Wechselmodell<< meine Arbeitskraft und Einkommen aufrecht zu erhalten - ist nicht fair, aber ist so.
Was manche Ex-Paare evtl anders regeln, kann vielleicht klappten, aber da sie von Beginn an auf alles bestand, habe ich es eben so hinnehmen müssen.
Spätestens jetzt, wo sie Arbeitslosengeld, ggf. Kinderzuschlag und Wohngeld beantragt, würde das Amt halt genau hinsehen, wo welche Ansprüche bestünden und welcher Unterhalt fließt - die würden sich das sonst bei mir holen, wenn ich jetzt einfach weniger arbeite und entsprechend weniger Unterhalt bezahle.

Das würde sich wie oben beschrieben nur ändern, wenn das Wechselmodell hinfällig werden und ich komplett die Kinder zu mir holen würde. Dann bin ich aber der, der zum Amt rennen muss für Unterhaltsvorschuss, wenn sie "kaputt geschrieben" wäre. Und Stunden reduzieren heißt nicht nur weniger Geld im Monat, sondern auch weniger Altersvorsorge - ein Punkt, der gern vergessen wird. Absolut nicht meine Wunsch-Vorstellung, wie es laufen soll, das wäre halt der Extremfall.
 
Irgendwas muss es ja geben - wie soll sonst jemand, der nicht nur 50% sondern 100% alleinerziehend und ohne Familie drum herum mit Kindern da steht sowas machen? Würde mich wundern, wenn es überhaupt nichts gibt.
Das ist der Grund, aus dem Alleinerziehende häufig in die Armutsfalle rutschen.

Dein Dilemma kann ich verstehen und nur zu gut auch die Wut, jetzt den Retter spielen zu sollen.
Dazu kommt ja ohnehin auch, dass man - selbst wenn es bzgl. des Trennungsjahres möglich wäre - nicht zwingend vom Arbeitgeber verlangen kann, dass der mitspielt. Und wenn der eh schon angefressen ist wegen Einschränkungen, während du die Kinder im Rahmen des Wechselmodells hast, könnte der sich einfach aus betrieblichen Gründen querstellen.

Ich finde, dass du die Tagesklinik auf jeden Fall als Option anbringen solltest. Eine Mutter-Kind-Kur ist sicherlich nur eine semi-gute Lösung, da die Kinder dort zwar betreut würden, die Behandlung deiner Ex-Frau aber nicht in der gebotenen Qualität erfolgen könnte. Es ist eben nur eine Kur, keine Therapie.

Du sagst, die Familie wohnt 60 km weit weg. Sind das ihre Eltern? Die könnten ja durchaus auch für die Dauer der Behandlung ihrer Tochter zu euch in den Ort kommen. Maximal das Kindergartenkind könnte ja zu ihnen und für die Zeit aus der Kita genommen werden. Aufgrund der Schulpflicht scheidet die Option für den Großen aus.
 

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