Habt Ihr vielleicht irgendwelche Diagnosen? Das, was ich von Dir lese, lässt mich an das autistische Spektrum denken. Zumindest würde das einiges erklären.
Einer von uns ja, alle anderen nicht. Und dieser eine sind weder mein bester Freund, noch ich.
Es wird Regeln zur Nutzung des Gemeinschaftsgartens geben.
Sind die bekannt, wie sehr legt ihr die nach eigenen Maßstäben aus?
Wenn im Garten nachts Ruhe zu herrschen hat und keine Aktivität vorgesehen ist, dann ist das so. Egal wie unstörend ihr euer da sein, Tabletlicht oder Geflüster für euch deklarieren wollt.
Und ja, viel Besuch ist für einige Menschen "verdächtig". Niemand will gern neben einer Crack-Höhle oder Dealerbude wohnen. Gibt iaR nämlich immer irgendwann Ärger.
Gab es das vielleicht schon mal im Haus?
Es gibt Regeln für den Garten und die beachten wir bzw. ich mache das, was ich machen muss. Die Regeln sind nämlich sehr minimal. Es gibt keine Regelungen von wann bis wann man den Garten nutzen darf. Es gibt keine Verbote für irgendetwas von dem, was wir dort machen.
Ich weiß nicht, ob es früher hier mal Probleme gab, aber seit ihr hier wohne nicht. Was meine Nachbarin sich vorstellt oder ausdenkt, was wir in der Wohnung machen, weiß ich nicht.
Ich glaub es wird Zeit, den Freund mal über seine Art bzw. sein Verhalten deutlich aufzuklären. Denn ic denke nicht, dass du ihm einen Gefallen damit tust, es einfach so zu lassen, wie es ist. Generell würd ich mal das Gespräch mit ihm suchen, oder auch mit ihm und den Eltern gemeinsam. Finde ich schon etwas heftig, dass die ihn überhaupt nicht sehen wollen, da muss ja was gröberes vorgefallen sein. Mach ihnen vielleicht bewusst, wie wichtig dir so ein Gespräch wäre für dich, dein bester Freund bedeutet dir ja sehr viel und es ist für dich einfach unfair, dich immer für eine Seite „entscheiden“ zu müssen. Miteinadner reden hilft da am meisten.
Hey, grundsätzlich geht es wohl um Grenzen. Dich abzugrenzen von der Nachbarin, den Eltern und den Freunden.
Der Nachbarin entweder sagen es geht sie ja alles nichts an. Und Dir muss es ab dann egal sein. Oder sie mal einladen, wenn ihr was macht. Ich glaube sie wäre verdattert. Glaube, der ist fad in ihrem Leben. Noch fader wäre ihr, wenn deine Freunde nicht mehr täglich kämen.
Eltern wie gehabt hinweisen und dann auf Durchzug schalten. Oder 1x auf Konfrontation gehen: wenn es euch nicht passt, wie ich lebe, dann kommt doch nicht mehr. Kann aber nach hinten losgehen.
Sie könnten froh sein, dass ihr euch so gut versteht und tolle Sachen unternehmt.
Vielleicht dem Freund sagen, dass er es wieder zurückhaltender versuchen soll. Aber im Endeffekt bist Du nicht für ihn verantwortlich. Da wäre Abgrenzung möglich im Sinn von: seine Dates bzw Baggerversuche sind nicht dein Bier. Und ja, man würde ihn ja gerne glücklich sehen, ich weiß. Aber manche Freunde lassen sich auch einfach nicht verkuppeln.....
Genießt die Freundezeit. Egal, ob andere das anders machen. Solange ihr nicht ernsthaft laut oder belästigend seid: lass die Leute reden,..... tatatatadaaaa. 🥳 Ohrwurm von dem Lied (der Ärzte!?)
Noch ganz kurz zu den Eltern: ich finde es furchtbar, wenn Eltern ihre Kinder "normal" machen wollen.
Ich denke auch, da muss du dich durchsetzen oder abgrenzen.
Es kann nicht sein, dass sie dir so dermaßen reinschwatzen.
Du bist ja jetzt nicht kriminiell unterwegs oder so.
Bei der Nachbarin denke ich auch, dass sie unzufrieden ist und du ihr entweder mal richtig Kontra geben musst oder alternativ mal einladen, wie
@Fiderfalla vorschlug.
Was meine Eltern betrifft muss ich vielleicht etwas erklären. Ich komme aus einem relativ guten Elternhaus und in meiner Familie ist es total normal, dass jeder studiert, einen guten Job hat usw. Ich habe mich dann als Jugendliche in die Richtung entwickelt in der ich jetzt bin. Also was ich mag, wofür ich mich interessiere usw. Ich hatte damals keine Freunde, ich wurde gemobbt und meine Eltern haben das nie so ernst genommen. Sie haben es nie gesagt, aber sie waren schon der Meinung, dass ich selber mit daran Schuld bin, weil ich "nicht normal" bin. Ich habe studiert, ich habe einen guten Job, ich kann für mich sorgen. Sie hätten es aber dennoch lieber, wenn sie anderen erzählen könnten, dass ich Ärztin bin, verheiratet mit einem Juristen, zwei Kinder, großes Haus, in der Freizeit Tennis spiele etc. Sie könnten stattdessen nur sagen, dass ich Lego baue und Drachen steigen lasse. Das finden sie nicht normal.
Ich habe dann meinen besten Freund während des Studiums kennengelernt und es meinen Eltern erzählt. Sie hatten dann wohl die Hoffnung, dass er einer von den "Normalen" ist und mich in die richtige Richtung lenkt. Sie haben dann festgestellt, dass er auch so ein Komischer ist. Er hatte quasi keine Chance bei meinen Eltern, weil er mich ja nicht in die richtige Richtung lenkt. Sie denken auch, dass er mich da noch mehr reinzieht und genauso meine anderen Freunde.
Meine Eltern wissen auch gar nichts von meiner Beziehung. Sie kennen meinen Freund nur als einer aus meinem Freundeskreis.