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Wie verhalten ich mich richtig?

Hallo

Ich möchte schon vorweg gerne etwas erklären/klarstellen, um Missverständnisse zu vermeiden. Es wird in diesem Beitrag um meinen besten Freund gehen. Ich werde negative Dinge über ihn schreiben. Das mache ich aber nur, um die Situation zu erklären. Ich mag ihn, wie er ist, sein Verhalten stört mich meistens nicht usw.

Wir sind eine kleine Freundesgruppe und alle miteinander befreundet. Es gibt jedoch welche, die zusätzlich noch beste Freunde sind. Wir sind alle nicht unbedingt die beliebtesten und gehören eher zu den „Außenseitern“. Wir haben nicht unbedingt die beliebtesten Interessen und Hobbys. Das ist wahrscheinlich der Grund, weswegen uns manche langweilig oder komisch finden. Wir lernen selten neue Leute kennen, und wenn, dann mögen sie uns meistens nicht. (Das nur grob um die Gesamtsituation einschätzen zu können).

Wir sind alle etwas schwierig, aber mein bester Freund ist der schwierigste. Also entweder mag man ihn, oder man hasst ihn. Es gibt nichts dazwischen. Er ist daran manchmal aber auch nicht ganz unschuldig.

Er hat nicht unbedingt das größte Selbstbewusstsein und auch nicht das beste Selbstwertgefühl. Das versucht er aber zu kompensieren. Er versucht dann besonders cool zu sein, bringt blöde Sprüche, tut so, als wäre er ganz anders usw. Jeder merkt aber sofort, was Sache ist, und die meisten finden es dann unangenehm und peinlich. Er ist Single, und wenn er Frauen anflirtet, dann wird es sehr schwierig. Er sucht sich grundsätzlich welche aus, bei den er sowieso keine Chance hätte. Er kann auch leider nicht besonders gut flirten und macht dann wieder auf „coolen Macker“, und manchmal fallen auch Sprüche, die eher unter die Gürtellinie gehen. Die Frauen laufen quasi schreiend weg.

Wie schon oben gesagt, finde ich sein Verhalten nicht schlimm oder peinlich. Wenn man ihn kennt und mag, dann sieht man alles, vielleicht auch etwas anders. Und wenn ich mal einen Spruch nicht okay finde, dann sage ich es ihm.

Das Problem für mich sind eher andere Leute. Er hat meine Nachbarin mal sehr ungeschickt angeflirtet. Sie hasst ihn seitdem regelrecht, macht schon einen Aufstand, wenn sie ihn nur sieht und will am liebsten, dass er nie das Haus betritt. Wenn sie mich alleine trifft, dann quatscht sie mich damit auch immer voll.

Meine Eltern wollen nicht mal mehr mit ihm in Kontakt treten. Wenn sie bei mir zu Besuche sind, dann bleiben sie immer einige Tage, (wir wohnen weit voneinander entfernt). Sie wollen ihn dann gar nicht sehen. Wenn ich Geburtstag habe, wollen sie eigentlich immer, dass ich mich gegen seinen Besuch und für ihren entscheide usw.

Ich könnte noch einige solcher Situationen nenne, aber ich glaube, man weiß, was ich meine. Ich kommuniziere gegenüber anderen immer, dass ich hinter ihm stehe. Es passt kein Blatt zwischen uns. Es versuchen aber immer wieder Leute aus meinem Umfeld, mich negativ zu beeinflussen, damit ich ihn am besten auch nicht mehr mag und den Kontakt abbreche. Das wird nicht passieren. Nicht bei mir und auch nicht bei unseren anderen Freunden.

Mein Problem ist, dass ich mit niemandem Streit will. Ich will keinen Streit mit meinen Eltern oder der Nachbarin usw. Jetzt könnte man einfach sagen, dass ich ihnen die Meinung sagen soll, und der Rest ist deren Problem. Ich will aber auch nicht jeden anpöbeln, der meinen besten Freund nicht mag. Ich kann verstehen, dass es Leute gibt, die ihn nicht mögen.

Ich stehe zwischen den Stühlen und weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich will es alle gerecht machen, aber das geht nicht.
Ich glaub es wird Zeit, den Freund mal über seine Art bzw. sein Verhalten deutlich aufzuklären. Denn ic denke nicht, dass du ihm einen Gefallen damit tust, es einfach so zu lassen, wie es ist. Generell würd ich mal das Gespräch mit ihm suchen, oder auch mit ihm und den Eltern gemeinsam. Finde ich schon etwas heftig, dass die ihn überhaupt nicht sehen wollen, da muss ja was gröberes vorgefallen sein. Mach ihnen vielleicht bewusst, wie wichtig dir so ein Gespräch wäre für dich, dein bester Freund bedeutet dir ja sehr viel und es ist für dich einfach unfair, dich immer für eine Seite „entscheiden“ zu müssen. Miteinadner reden hilft da am meisten.
 
Es wird Regeln zur Nutzung des Gemeinschaftsgartens geben.
Sind die bekannt, wie sehr legt ihr die nach eigenen Maßstäben aus?
Wenn im Garten nachts Ruhe zu herrschen hat und keine Aktivität vorgesehen ist, dann ist das so. Egal wie unstörend ihr euer da sein, Tabletlicht oder Geflüster für euch deklarieren wollt.

Und ja, viel Besuch ist für einige Menschen "verdächtig". Niemand will gern neben einer Crack-Höhle oder Dealerbude wohnen. Gibt iaR nämlich immer irgendwann Ärger.
Gab es das vielleicht schon mal im Haus?
 
Wie gehe ich mit solchen Menschen wie meiner Nachbarin um, die gegen mich wettert, Polizei ruft, Vermieter informiert? Was kann ich dagegen machen? Wie soll ich reagieren? Was soll ich sagen?
Wenn ich ihr sage, dass sie uns in Ruhe lassen soll, dann interessiert sie das nicht.

Wie gehe ich mit meinen Eltern um, die mich gerne „normal“ machen wollen? Mit keiner meiner Entscheidungen zufrieden sind. Mich immer noch in bestimmte Richtungen lenke wollen. Wenn ich ihnen sage, dass es mein Leben ist, dann interessiert sie das nicht.

Wie kann ich meine besten Freund helfen? Welche Tipps kann ich ihm geben, damit er bei Frauen nicht noch schräger wirkt, als er sowieso schon ist. Nur zu sagen, dass er es lassen soll, ist keine Lösung.
Hey, grundsätzlich geht es wohl um Grenzen. Dich abzugrenzen von der Nachbarin, den Eltern und den Freunden.

Der Nachbarin entweder sagen es geht sie ja alles nichts an. Und Dir muss es ab dann egal sein. Oder sie mal einladen, wenn ihr was macht. Ich glaube sie wäre verdattert. Glaube, der ist fad in ihrem Leben. Noch fader wäre ihr, wenn deine Freunde nicht mehr täglich kämen.

Eltern wie gehabt hinweisen und dann auf Durchzug schalten. Oder 1x auf Konfrontation gehen: wenn es euch nicht passt, wie ich lebe, dann kommt doch nicht mehr. Kann aber nach hinten losgehen.

Sie könnten froh sein, dass ihr euch so gut versteht und tolle Sachen unternehmt.

Vielleicht dem Freund sagen, dass er es wieder zurückhaltender versuchen soll. Aber im Endeffekt bist Du nicht für ihn verantwortlich. Da wäre Abgrenzung möglich im Sinn von: seine Dates bzw Baggerversuche sind nicht dein Bier. Und ja, man würde ihn ja gerne glücklich sehen, ich weiß. Aber manche Freunde lassen sich auch einfach nicht verkuppeln.....

Genießt die Freundezeit. Egal, ob andere das anders machen. Solange ihr nicht ernsthaft laut oder belästigend seid: lass die Leute reden,..... tatatatadaaaa. 🥳 Ohrwurm von dem Lied (der Ärzte!?)
 
Habt Ihr vielleicht irgendwelche Diagnosen? Das, was ich von Dir lese, lässt mich an das autistische Spektrum denken. Zumindest würde das einiges erklären.
 
Noch ganz kurz zu den Eltern: ich finde es furchtbar, wenn Eltern ihre Kinder "normal" machen wollen.

Ich denke auch, da muss du dich durchsetzen oder abgrenzen.
Es kann nicht sein, dass sie dir so dermaßen reinschwatzen.

Du bist ja jetzt nicht kriminiell unterwegs oder so.
Bei der Nachbarin denke ich auch, dass sie unzufrieden ist und du ihr entweder mal richtig Kontra geben musst oder alternativ mal einladen, wie @Fiderfalla vorschlug.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habt Ihr vielleicht irgendwelche Diagnosen? Das, was ich von Dir lese, lässt mich an das autistische Spektrum denken. Zumindest würde das einiges erklären.

Einer von uns ja, alle anderen nicht. Und dieser eine sind weder mein bester Freund, noch ich.

Es wird Regeln zur Nutzung des Gemeinschaftsgartens geben.
Sind die bekannt, wie sehr legt ihr die nach eigenen Maßstäben aus?
Wenn im Garten nachts Ruhe zu herrschen hat und keine Aktivität vorgesehen ist, dann ist das so. Egal wie unstörend ihr euer da sein, Tabletlicht oder Geflüster für euch deklarieren wollt.

Und ja, viel Besuch ist für einige Menschen "verdächtig". Niemand will gern neben einer Crack-Höhle oder Dealerbude wohnen. Gibt iaR nämlich immer irgendwann Ärger.
Gab es das vielleicht schon mal im Haus?

Es gibt Regeln für den Garten und die beachten wir bzw. ich mache das, was ich machen muss. Die Regeln sind nämlich sehr minimal. Es gibt keine Regelungen von wann bis wann man den Garten nutzen darf. Es gibt keine Verbote für irgendetwas von dem, was wir dort machen.

Ich weiß nicht, ob es früher hier mal Probleme gab, aber seit ihr hier wohne nicht. Was meine Nachbarin sich vorstellt oder ausdenkt, was wir in der Wohnung machen, weiß ich nicht.

Ich glaub es wird Zeit, den Freund mal über seine Art bzw. sein Verhalten deutlich aufzuklären. Denn ic denke nicht, dass du ihm einen Gefallen damit tust, es einfach so zu lassen, wie es ist. Generell würd ich mal das Gespräch mit ihm suchen, oder auch mit ihm und den Eltern gemeinsam. Finde ich schon etwas heftig, dass die ihn überhaupt nicht sehen wollen, da muss ja was gröberes vorgefallen sein. Mach ihnen vielleicht bewusst, wie wichtig dir so ein Gespräch wäre für dich, dein bester Freund bedeutet dir ja sehr viel und es ist für dich einfach unfair, dich immer für eine Seite „entscheiden“ zu müssen. Miteinadner reden hilft da am meisten.

Hey, grundsätzlich geht es wohl um Grenzen. Dich abzugrenzen von der Nachbarin, den Eltern und den Freunden.

Der Nachbarin entweder sagen es geht sie ja alles nichts an. Und Dir muss es ab dann egal sein. Oder sie mal einladen, wenn ihr was macht. Ich glaube sie wäre verdattert. Glaube, der ist fad in ihrem Leben. Noch fader wäre ihr, wenn deine Freunde nicht mehr täglich kämen.

Eltern wie gehabt hinweisen und dann auf Durchzug schalten. Oder 1x auf Konfrontation gehen: wenn es euch nicht passt, wie ich lebe, dann kommt doch nicht mehr. Kann aber nach hinten losgehen.

Sie könnten froh sein, dass ihr euch so gut versteht und tolle Sachen unternehmt.

Vielleicht dem Freund sagen, dass er es wieder zurückhaltender versuchen soll. Aber im Endeffekt bist Du nicht für ihn verantwortlich. Da wäre Abgrenzung möglich im Sinn von: seine Dates bzw Baggerversuche sind nicht dein Bier. Und ja, man würde ihn ja gerne glücklich sehen, ich weiß. Aber manche Freunde lassen sich auch einfach nicht verkuppeln.....

Genießt die Freundezeit. Egal, ob andere das anders machen. Solange ihr nicht ernsthaft laut oder belästigend seid: lass die Leute reden,..... tatatatadaaaa. 🥳 Ohrwurm von dem Lied (der Ärzte!?)

Noch ganz kurz zu den Eltern: ich finde es furchtbar, wenn Eltern ihre Kinder "normal" machen wollen.

Ich denke auch, da muss du dich durchsetzen oder abgrenzen.
Es kann nicht sein, dass sie dir so dermaßen reinschwatzen.

Du bist ja jetzt nicht kriminiell unterwegs oder so.
Bei der Nachbarin denke ich auch, dass sie unzufrieden ist und du ihr entweder mal richtig Kontra geben musst oder alternativ mal einladen, wie @Fiderfalla vorschlug.

Was meine Eltern betrifft muss ich vielleicht etwas erklären. Ich komme aus einem relativ guten Elternhaus und in meiner Familie ist es total normal, dass jeder studiert, einen guten Job hat usw. Ich habe mich dann als Jugendliche in die Richtung entwickelt in der ich jetzt bin. Also was ich mag, wofür ich mich interessiere usw. Ich hatte damals keine Freunde, ich wurde gemobbt und meine Eltern haben das nie so ernst genommen. Sie haben es nie gesagt, aber sie waren schon der Meinung, dass ich selber mit daran Schuld bin, weil ich "nicht normal" bin. Ich habe studiert, ich habe einen guten Job, ich kann für mich sorgen. Sie hätten es aber dennoch lieber, wenn sie anderen erzählen könnten, dass ich Ärztin bin, verheiratet mit einem Juristen, zwei Kinder, großes Haus, in der Freizeit Tennis spiele etc. Sie könnten stattdessen nur sagen, dass ich Lego baue und Drachen steigen lasse. Das finden sie nicht normal.

Ich habe dann meinen besten Freund während des Studiums kennengelernt und es meinen Eltern erzählt. Sie hatten dann wohl die Hoffnung, dass er einer von den "Normalen" ist und mich in die richtige Richtung lenkt. Sie haben dann festgestellt, dass er auch so ein Komischer ist. Er hatte quasi keine Chance bei meinen Eltern, weil er mich ja nicht in die richtige Richtung lenkt. Sie denken auch, dass er mich da noch mehr reinzieht und genauso meine anderen Freunde.

Meine Eltern wissen auch gar nichts von meiner Beziehung. Sie kennen meinen Freund nur als einer aus meinem Freundeskreis.
 

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