Natalie2800
Mitglied
Ich nehme mit das auch ich etw. mehr auf ihm zugehen hätte können und bin natürlich auch dankbar für das feedback.Es dreht sich hier im Kreis.
Was nimmst du mit aus dem Thread?
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Ich nehme mit das auch ich etw. mehr auf ihm zugehen hätte können und bin natürlich auch dankbar für das feedback.Es dreht sich hier im Kreis.
Was nimmst du mit aus dem Thread?
Hallo Natalie2800,
schau mal hier: War ich zu hart?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Schön, dass du antwortest.Sorry aber mein Freund hat auch ab und an einmal gereizt-/trotzig reagiert. Es ist jetzt nicht blos so als wäre der Dezember Konflikt das durchgängige Muster.
Ich war eben sehr enttäuscht und habe meine Wut im Schreiben versucht zu zeigen. Zudem habe ich ihm ja auch die Möglichkeit gegeben auf mich einzugehen (sich im Hier und Jetzt zu entschuldigen und zu sagen wie er es künftig besser machen könnte; warme Worte zu finden). Er war doch derjenige der die ganze Zeit versucht hat sich zu erklären und über seine ,Intentionen' gesprochen hat und zudem keine warmen Worte gefunden hat. Intention schön und gut- aber was bitte bewirkt diese in der Realität außer das sie ,heiße Luft' darstellt?
Warme Kommunikation ist für mich ,boyfriend language'. Er schrieb oft etwas neutral- auch wenn er mir immer wieder Kosenamen gegeben hat. Zuletzt bemängelte er eben das ich ihm schon lange keinen Kosenamen mehr gegeben hat.Schön, dass du antwortest.
Was hast du deiner Meinung nach deinem Freund in der Beziehung gegeben? Was hat er dir gegeben?
Du scheinst sehr, sehr spezifische Vorstellungen von Kommunikation zu haben.
Es ist völlig normal, über seine Intention zu sprechen. Aber du scheinst darauf mit Wut zu reagieren. Warum?
Definiere "warme Worte".
Wie verwendest du warme Worte in deiner Kommunikation?
Hast du deinem Freund gegenüber kommuniziert, welche Kommunikation du von ihm erwartest?
Sorry, liebe TE, aber mein Eindruck ist, dass gar nichts bei dir angekommen ist. Du hast ihm keine Chancen gegeben, an seinen (angeblichen) Fehlern zu arbeiten, sondern du hast ihn ständig niedergemacht, obwohl er sich außergewöhnlich konstruktiv und wogenglättend präsentiert hat.Ich nehme mit das auch ich etw. mehr auf ihm zugehen hätte können und bin natürlich auch dankbar für das feedback.
Aber ja- warme Kommunikation ist für mich ,mehr Gefühle' auszudrücken als eher neutral/kumpelhaft zu schreiben.
Jetzt – mit etwas Abstand und nach viel Reflexion – frage ich mich, ob ich nicht zu hart gewesen bin und ihm die Chance hätte geben sollen, seinen Fehler gutzumachen.
Warme Kommunikation ist für mich ,boyfriend language'. Er schrieb oft etwas neutral- auch wenn er mir immer wieder Kosenamen gegeben hat. Zuletzt bemängelte er eben das ich ihm schon lange keinen Kosenamen mehr gegeben hat.
Aber ja- warme Kommunikation ist für mich ,mehr Gefühle' auszudrücken als eher neutral/kumpelhaft zu schreiben.
Hier habe ich noch einen Ausschnitt aus unserer Konversation (natürlich abgeändert) damit verstanden wird was ich meinte mit warmer Kommunikation:Das ist aber nichts wert, wenn es erzwungen wird.
Du willst ihm vorschreiben, was und wie er mit dir sprechen/dir schreiben soll.
Wo waren deine "warmen Worte"? Du kritisierst unablässig an ihm rum, aber er soll dich gefälligst anschmachten? Warum sollte er darauf dauerhaft Lust haben?
Bei all der Reflexion hast du trotzdem nur seine Fehler erkannt.
Bist du dir selbst so gar keiner Schuld bewusst?
Hier habe ich noch einen Ausschnitt aus unserer Konversation (natürlich abgeändert) damit verstanden wird was ich meinte mit warmer Kommunikation:
Ich:
Über die Vergangenheit zu reden statt über die Zukunft bedeutet, dich zu verteidigen.
Es ist frustrierend, wenn jemand grundlegende Beziehungskompetenzen – wie Wärme, Beständigkeit und Initiative – so behandelt, als wären sie optionale „Extras“ oder mysteriöse Talente, die er einfach nicht besitzt.
Wenn etwas unter dem absoluten Minimum liegt, ist es nie genug – und du hast nicht einmal dieses Minimum gegeben. Dich jetzt zum Opfer zu machen, ist mehr als kontraproduktiv.
Du erweckst den Eindruck, völlig ungeeignet für eine Beziehung zu sein. Du wirkst allergisch gegen jede Form von Einsatz, als würde dich schon die bloße Vorstellung davon erschöpfen – als würdest du aufgeben wollen, bevor du überhaupt anfängst, obwohl es nur um mentale Anstrengung und Kommunikation geht, nicht um einen fünftägigen Job im Kohlebergwerk.
Er:
Wenn du es so siehst, tut es mir natürlich sehr leid.
Ich:
Es ist die Art, wie du dich verhältst und ausdrückst.
Er:
Und ich will mich – wie gesagt – nicht als Opfer darstellen.
Sondern wollte dich einfach sehr gerne sehen.
Mehr ist nicht dahinter.
Die Geschenke waren eventuell sogar ein „Vorwand“.
Ich:
Schon wieder „was du wolltest“ in der Vergangenheit. Ein großartiges Off-Topic-Ausweichen von dem, was ich oben geschrieben habe. Du bestätigst nur, dass du nicht in der Lage bist, irgendeine mentale Anstrengung zu leisten – du kannst nur deine Absichten wiederholen, die du nicht einmal warm ausdrücken konntest, weil es für dich einfach zu viel Arbeit ist, wie ein Mann in einer Beziehung zu kommunizieren.
Er:
Ich spüre, wie viel Enttäuschung da gerade bei dir ist, und ich nehme das ernst.
Ich möchte nicht weiter erklären oder mich rechtfertigen – das hilft uns beiden im Moment nicht.
Mir ist wichtig, dass du weißt, dass ich dich nicht verletzen wollte und dass mir unsere Verbindung nicht egal ist.
Ich:
„Nicht egal“ klingt wie das sprachliche Äquivalent zu „das Essen ist nicht ungenießbar“. Das absolute Minimum an menschlicher Emotion. Ich könnte es ehrlich gesagt nicht schlechter ausdrücken, selbst wenn ich es versuchen würde.
Er:
Ich verstehe, was du meinst.
Was ich sagen wollte, ist einfach, dass du mir wichtig bist und dass ich mich um dich kümmere – auch wenn es nicht so rübergekommen ist, wie ich es gemeint habe.
Ich:
Diesen exakt gleichen Text könntest du auch einem Kumpel schicken, den du lange nicht gesehen hast, oder einer Tante, die du zum Geburtstag vergessen hast ^^.
Er:
Aber einem Freund oder einer Tante hätte ich nicht oft geschrieben, um ihnen mit Liebe ausgewählte Geschneke zu überreichen.
Ich:
Aber trotzdem geht es hier um Sprache und Kommunikation, nicht um Geschenke und Absichten.
Das ist für mich die Definition von neutral und nicht ,warmer Kommunikation'.
Das war es jetzt auch wirklich mit weiteren Ausschnitten aus der Kommunikation. Und diese Teile sind auch etw abgeändert und nicht ,kopiert' und eingefügt.
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