grauer Kater
Aktives Mitglied
Es muß ohnehin eine Lösung in Russland gefunden werden, und am besten von den Menschen, die vor Ort sind.Laut ihm hat sie eine schnell fortschreitende Demenz.
Du wirst für Deine Mutter, selbst wenn Du es möchtest, kein Visum bekommen (denke, in A ist es wie in D, was das betrifft).
Eine gute Freundin von mir ist Ukrainerin, stammt aber aus einer gemischten Ehe (Russland/Ukraine). Im Frühjahr 2014, damals besetzte Putin die Krim und sie kommt ja aus dem betroffenen Gebiet, fragte sie mich um finanzielle Unterstützung. Ihre Mama hatte Krebs, palliativ behandelt, aber wegen der Kriegshandlungen wurden sämtliche Therapien ausgesetzt oder vielleicht auch, weil sie Russin war, ist ja auch egal. Also Bestrahlung und Chemo.
Sie und ihr Mann hätten ihre Mama zu sich genommen mit allen finanziellen Folgen, auch die KK hätten sie bezahlt. Es gab zwei Widerstände: einmal bekam sie nur ein Besuchsvisum für 3 Monate und zum zweiten hätte die KK nur die Basisversorgung bezahlt, aber keine teuren Palliativtherapien.
Und genau um die Finanzierung derselben ging es. Wir haben eine Zusage gegeben.
Aber auch dann ging es nicht. Wenn ich sehe, wie Ukrainern alles in den A**** geschoben wird heute, kommt mir das Kotzen, weil ich an die Mama meiner Freundin denke, ich darf mich da gar nicht aufregen, sonst spucke ich Feuer.
Und Du, Du selbst bist doch auch nicht in der Lage, nach Russland zu fliegen und dort alles für Deine Mutter zu regeln. Wie denn auch?
Bitte bleibe bei Dir und vor allem in Wien.
Was Du tun kannst: Kontakt aufnehmen mit den Sozialbehörden der zuständigen Stadt/(Land)kreises in Russland.