Träumchen95
Mitglied
Hast du einen Termin für die Feststellung der Pflege?
Das nimmt gerade alles seinen Lauf.
@Träumchen25
Viele deiner Möglichkeiten werden sich auch danach richten, wo du konkret wohnst, welche Infrastrukturen vorhanden sind wie z.B. ein barrierefreier ÖPNV, soziale Einrichtungen und Vereine und und und. Ich habe hier in der Großstadt immer noch eine Fülle an Möglichkeiten, die in einer Kleinstadt oder auf dem Dorf schlicht nicht vorhanden wären. Da würde ich glatt untergehen.
Ich möchte aber noch auf etwas anderes hinaus. Deine Erkrankung ist ja noch relativ frisch, erst 6 Monate her. Abgesehen von deinen aktuellen Einschränkungen ist es schlichtweg heftig, von jetzt auf gleich nicht mehr "die alte" zu sein, ein Mensch, der dauerhaft Hilfe benötigt, selbst im Alltag. Lebenspläne, die sich auflösen, ohne dass schon etwas greifbares Neues zur Hand ist. Dein Selbstbild, wie du z.B. vorher für andere mitgearbeitet hast und nun selbst dein normales Pensum nicht mehr schaffst...
Das ist eine überaus heftige Zäsur in deinem Leben, die so vieles verändert, nicht nur deine konkrete Arbeit, an der du hängst. Wo und wie bekommst du da konkrete Unterstützung, bei den Alltagsaktivitäten, im Haushalt, bei der seelischen Verarbeitung? Hast du Kontakt zu einem Pflegedienst, hast du einen Termin beim medizinischen Dienst der Krankenkassen zur Pflegeeinstufung, wer kümmert sich darum? Hast du eine Familie, die dir einiges abnehmen könnte? Wo stehst du denn insgesamt? Und wobei können wir dir hier konkret helfen?
Alles was mit GdB, Pflegestufe usw. zu tun hat, nimmt aktuell seinen Lauf.
Und ansonsten helfen mir momentan meine Familie und mein Freund. Das gefällt mir auch so gar nicht.