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Crans-Montana, Folgen für den Brandschutz

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Nein, das sagt er nicht. Ich verstehe es eher so, dass, wenn man nach der Erfahrung dieses Unglücks immer noch so weitermacht, wie davor, dann wird man nie aus dieser Katastrophe lernen und auch nichts verhindern oder verbessern können. Also heisst es, von jetzt an aufgepasst.
Sicher will man sich einen schönen Abend machen und achtet dabei auf den Spass. Nach dieser schlimmen Erfahrung aber könnte man schon darauf achten, sich z.B. nicht durch den schönen Schein eines gemütlichen Kellers in die Irre leiten zu lassen, darüber hinwegzusehen, dass die Treppe viel zu eng ist für einen zu kleinen Raum, der über 200 Leute aufnimmt, die ausgelassen und übermütig Remmidemmi machen wollen. Na, und sich dann vorstellen, wenn da mal Panik ausbricht.....
Eine ähnliche Situation gab es schon hier vor 45 Jahren: Tanzbar 5-7 in Saint-Laurent-du-Pont.
Von jetzt an? Sollte wohl eher heißen immer.
Und wenn wir noch 100 Jahre zurückgehen gab es noch sehr viel mehr sollcher Fälle. hat aber wohl keiner draus gelernt oder lernen wollen. Geld regiert die Welt das ist nirgendwo so treffend wie in der Wirtschaft, auch der Gastwirtschaft. Gespart wird auf Teufel komm raus und nur allzu oft sind es Sicherheitseinrichtungen, Diese sind entweder nicht da defekt der mangelhaft.

Hauptsache der neue Benz steht in der Garage.

Das gilt auch für Crans-Montana. Aus Geldgier hat der Eigentümer den Schuppen umgebaut teilweise ohne Genehmigung, ohne Brandschutzgutachten und ohne Rücksicht auf irgendwen oder irgendwas.
Die Treppe von einst 1,35m mit 0,78m viel zu schmal undundund. Und ich hoffe ja das er wegen 40 fachen Mordes nie mehr die Freiheit sieht.

Die Maßangaben zur Treppe stammen aus den Nachrichten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da sind 40 Menschen erstickt oder verbrannt, binnen weniger Minuten, und 100 oder mehr liegen verstümmelt im Krankenhaus. Das ist einfach schrecklich.

Und der Grund dafür ist, daß der Betreiber den Notausgang abgeschlossen hatte, und zwar immer und so also auch an diesem Tag. Ein weiterer Grund sind leicht entflammbare Deckenverkleidungen, die auf keinen Fall in einem öffentlichen Gebäude verbaut werden dürfen. Drittens war der einzige Zugang, die Treppe, im Durchlass verkleinert worden. Das war vielleicht unzulässig.

Viertens hätte der Betreiber den Umgang mit offenem Feuer in diesem Keller untersagen müssen, denn er wusste ja, das an der Raumdecke eine Art Brandbeschleuniger aufgebracht ist. Vor allem wenn kein Seniorengeburtstag gefeiert, sondern eine Silvesterparty geplant ist!

Drei der vier Brandursachen waren also von vornherein vermeidbar, wenn der Betreiber einen Rest von Anstand und Moral gehabt hätte. Einen Notausgang bewusst abzusperren, während sich ein paar hundert Leute in diesem Raum aufhalten, ist einfach kriminell!

Und zu Lernen haben die Aufsichtsbehörden vor Ort. Sie müssen umsetzen, was sowieso Pflicht ist, statt ihrem Schlendrian nachzugehen. Diese Prüfer müsste man gleich direkt neben den Betreibern ins Gefängnis schicken, weil denen völlig klar war, was da läuft. Nur getan haben sie nichts

Wahre und vernünftige Worte
 
Ehrlich gesagt, habe ich immer schon Lokale verlassen, wenn dort offenes Feuer war und es nur einen Ausgang gab. Und das kommt erstaunlich oft vor. Kerzen auf Tischtüchern in Kellerlokalen sind nicht gerade selten. Sowas halte ich nicht aus. Aber das hat weniger mit solchen Fällen als mit allgemeiner Paranoia zu tun. Es ändert sich also eher nichts bei mir.
 

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