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Crans-Montana, Folgen für den Brandschutz

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Also als Gast hat man ja nur begrenzt durchblick über dne Brandschutz vor Ort, aber jeder von uns ist ja in gewissen Bereichen seines Lebens nicht "nur" Gast oder Kunde sondern eben auch Verantwortlicher oder Angestellter oä. Zuhause? Im Job?
Und überall dort wäre es natürlich schon sinnvoll, mit offenen Augen durchs Leben zu gehen, um zu überprüfen, ob sich Sicherheitsmängel eingeschlichen haben.
Brandschutz ist halt etwas, das in den allermeisten Fällen zum Glück nie gebraucht wird und nur Arbeit macht, deswegen ist es halt so "leicht" ihn aufzuweichen.
Hoffentlich war das jetzt vielleicht doch ein Weckruf für die vielen, die ebenfalls beim Brandschutz schludrig oder gar fahrlässig sind.

Das wäre zumindest Wünschnswert wenn auch viel zu spät. Es muss erst immer zur Katastrophe kommen um die Menschen zum Umdenken zu bewegen.
 
78 cm ist krass. Das sollte eigentlich komplett verboten sein. Ist es vermutlich auch und da stellt sich natürlich schon die Frage, ob sowas jemals genehmigt wurde. Da werden sicher noch ein paar mehr köpfe rollen müssen...

Schlimmer noch der Umbau erfolgte laut Medienbericht in Eigenregie ohne jede Genehmigung oder Brandschutzgutachten. Da hat einer ordentlich sparen wollen. Zudem hat der Eigner noch mehr solcher Gastbetriebe und soll wegen Betrug vorbestraft sein, laut Medien.
 
https://www.20min.ch/story/crans-mo...t-gesetz-koennte-gemeinde-schuetzen-103483585


Es war erst 86 Minuten in Kraft: Gesetz könnte Gemeinde schützen

Wenige Minuten vor der Brandkatastrophe in der Bar Le Constellation trat ein neues Gesetz in Kraft. Der Artikel 37 könnte die Gemeinde aus der Haftung nehmen – und von einem Millionen-Schadenersatz befreien.




Ganz so einfach sei es jedoch nicht, erklärt der Anwalt: Man könne nicht ausschliessen, dass die Gerichte von einem «zusammengesetzten Tatbestand» ausgehen. «Die Gerichte könnten annehmen, das Schwergewicht liege nicht beim Brand, sondern bei der unterlassenen Aufsichtstätigkeit, die sich noch unter altem Recht zugetragen hat. Folglich würde der Haftungsausschluss nicht greifen.»

 
Ich meine es wäre die Tagesschau gewesen, ich schaue ja mehrere Nachrichtensender, seriöse versteht sich. Die genauen Maße sind aber auch unerheblich, was zählt ist das die Treppe durch den Umbau zur Todesfalle wurde.
 
Die Gerichte könnten annehmen, das Schwergewicht liege nicht beim Brand, sondern bei der unterlassenen Aufsichtstätigkeit, die sich noch unter altem Recht zugetragen hat. Folglich würde der Haftungsausschluss nicht greifen.»
Der Haftungsauschluss greift nur, wenn die Aufsichtsbehörde ihre Aufgabe zuvor pflichtgemäss erfüllt hat. Anderenfalls hätte man ja einen Anreiz für diese Stellen geschaffen, überhaupt nicht mehr zu arbeiten. Wir machen zwar nicht was wir sollen, aber dafür haften wir dann nicht, falls was passiert.
 
Der Haftungsauschluss greift nur, wenn die Aufsichtsbehörde ihre Aufgabe zuvor pflichtgemäss erfüllt hat. Anderenfalls hätte man ja einen Anreiz für diese Stellen geschaffen, überhaupt nicht mehr zu arbeiten. Wir machen zwar nicht was wir sollen, aber dafür haften wir dann nicht, falls was passiert.


Der von mir eingestellte Text ist lediglich ein Zitat aus dem darüberstehenden Link.
Hier wird das auch behandelt:

https://www.stern.de/panorama/weltg...z-die-gemeinde-vor-der-haftung--37031000.html


Mit der rechtlichen Seite werden sich Staatsanwaltschaft und Gericht beschäftigen müssen.
 

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